A6 4B Rote Ölkanne Öldruck? Ölstand?

Audi A6 C5/4B

Servus,
am A6 (C5-4B 1,8T Bj00) meines Vaters wurde vor 2-3 Mon der Ölstand-Sensor gewechselt (gelbe Ölkanne leuchtete im Display). Nun leuchtet die rote Ölkanne zeitweise auf und zwar, erst nach dem das Öl die 90°C erreicht hat.

Meine Frage lautet: kann die Rote Ölkanne außer auf einen zu geringen Öldruck,
auch auf einen "fehlenden" Ölstand hinweisen?

Es kommt mir verdächtig vor, dass der angebliche Drucksensor oder seine Leitung dafür der Grund sen sollen.
Ein Bekannter meinte, man soll das eingefüllte vollsynt. 5W-40 mit einem 10W-XX auswechseln, dann soll angebl. die rote Ölkanne nicht mehr aufleuchten. Er meint vlt., das heiße Öl ist zu wässrig für die Ölpumpe...

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Das ist der Öldruck! Ein 5W-X ist keines falls zu wäßrig für die Ölpumpe, das hat andere Ursachen, die es zu diagnostizieren gilt. Sehr wahrscheinlich ist das Ölsieb zugesetzt mit Ölkohle.

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Ja, ein Ölwechsel kann kurzfristig helfen, eben da etwas Dreck entweichen kann.

Ich kann Dir nur sagen, dass es schon früher massig Probleme mit dem 1,8T gab.
Ich hatte selbst 3-4 Kunden mit kapitalen Motorschäden dadurch, alle außerhalb der Garantie. Turbo dann meist auch defekt, unter 5500 Euro ging da nix. Die sind aber auch oft weitergefahren, entweder maximal 50km bis zum Fresser oder irgendwann war Schluss nach sporadischen Öldruckwarnungen.

Ob Du das nun glaubst oder nicht, dies ist bei dem Motor bekannt, Deine Beschreibung spricht dafür.

Motorspülung.... hatten wir auch bei einigen gemacht, oftmals kontraproduktiv da dann der gelöste Dreck logo im Sieb landet.
Pumpe wechseln bringt im Fall eines verstopften Siebes nix.

Das ist beim 1,8 und 1,8T bekannt. Muss doch jeder selber wissen. Er wurde ja oft genug darauf hingewiesen.

ja

beim 1,8T echt oft passiert, übrigens nicht früher beim A3 oder TT.
Meine Kollegen vermuteten, andere Verlegung/Durchmesser etc. der Ölleitungen vom/zum Turbo, weshalb beim A4+A6 das Öl dort heißer wurde (recht nah am Turbo) und die Verkokung leider positiv bewirkt hat.
Dann noch Longlife... die Motoren sind manchmal dermaßen verkokt gewesen, die Reinigung war kein Spaß.
Ventildeckel ab, Ölwanne runter, alles oben abdecken, den Reiniger rein und los gehts. Aber hat was gebracht.

Ja beim 1,8T läuft die Zuleitung zum turbo über dem Krümmer. Hatte deshalb 2 Lader geschrottet. Weil das Öl die Leitungen irgendwann zusetzt.

Längs motoren Passat A4/A6. Aber auch bei den nicht Turbo Motoren

Auch wird eine Öldruck Warnung nicht vom Öl kommen und sicher ein ölwechsel das Problem nicht lösen. Jedenfalls nicht auf Dauer.

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Richtig. Öldruck hat damit nix zu tun

10w40 ist aber auf Dauer nicht geeignet, Ablagerungen zu beseitigen. Im Gegenteil, es bildet sie. Das liegt nicht an der Viskosität, sondern an den verwendeten billigen Hydro-Crack-Ölen mit geringem Additivanteil. Ein gutes vollsynth. Öl wie Mobil1 5W50 oder Shell Helix u.ä. hat eine sehr gute Reinigungswirkung, ähnlich wie Reiniger. Das löst und verhindert dauerhaft Ablagerungen, möglicherweise muß man eingie Zeit nach dem Einsatz noch mal den Ölfilter wechseln, weil dort die Ablagerungen landen. Zudem ist 5W50 über den Arbeitsbereich dickerflüssiger. Bevor man den ganzen Motor zerlegt, sollte man das versuchen. Spätestens dann, wenn sich die Öldrucklampe wieder meldet.

Zitat:

@Rudolf_Diesel schrieb am 5. Februar 2020 um 16:07:41 Uhr:


Zudem ist 5W50 über den Arbeitsbereich dickerflüssiger.

Du meinst wohl, das 5W-50 im heißen Zustand nicht dünnflüssiger wird?

Ein 5W-50 ist doch schon von Haus aus dünner als ein 10W-40, oder?

Selbstverständlich um so kleiner die Zahl um so dünner die plörre

Zitat:

@audixer schrieb am 6. Februar 2020 um 16:58:22 Uhr:



Zitat:

@Rudolf_Diesel schrieb am 5. Februar 2020 um 16:07:41 Uhr:


Zudem ist 5W50 über den Arbeitsbereich dickerflüssiger.

Du meinst wohl, das 5W-50 im heißen Zustand nicht dünnflüssiger wird?
Ein 5W-50 ist doch schon von Haus aus dünner als ein 10W-40, oder?

Eben nicht. Es ist nur im kalten Zustand dünnflüssiger (besagt die 5), im warmen aber dickflüssiger (besagt die 50)! Da Öldruckprobleme aber in der Regel erst bei warmen Motor auftreten, hilft 5W50. Noch besser wäre da natürlich 10w60! Bei meinem früheren Fahrzeug hat 1 Liter 5W50 im Motoröl ausgereicht (z.B. beim Nachfüllen) und die Öldruckkontrolle war ruhig.

Nun ist 10W-40 Öl im 1,8T drin und bis jez is Ruhe. Hab ich net erwartet!
Aber das Ansaugsieb werde ich mir doch irgendwann anschauen.

Es ist solange Ruhe, bis eben erneut nichts durchkommt.
Welches Öl da drin ist, ist egal.
Manchmal kommt beim Ölwechsel etwas Dreck aus dem Sieb mit raus, das ist alles was man damit effektiv bewirkt.

Die Voraussagen erfüllen sich: Rote Ölkanne blinkt wieder auf.
Daher muss ich doch in den sauren Apfel beißen, Ölwanne, Dichtung... Sieb,
und dann alles wieder dicht kriegen.

Ist doch kein großer Act. Recht schöne Arbeit finde ich

Und gutes 5W50, damit es sich nicht gleich wieder zusetzt!

Bin wieder zurück mit meinen Erfahrungen und Einschätzungen:
Seit mindestens 5 Jahren bekam der A6 1,8T das "gute Öl vom Schwager 5. Grades"🙂 er hat 'ne Werkstatt.
Oest Gigant LS Plus 5W-30
Und ich schätze, die aufgetretenen Ölprobleme, Ölstandsensor, Öldruck, sind überhaupt aufgetreten,
weil das Oest einfach billig und schlecht ist.
Seit einem Monat ist LiMo 5w-40 befüllt und es ist Ruhe.
Vor dem Ölwechsel verpasste ich dem eine Motorspülung.
Nie hätte ich gedacht, dass zwischen 5w-30 und 5w-40 schon im kalten Zustand
so ein Unterschied ist: man sieht beim leichten Schütteln, das 5w-40 ist merklich dünnflüssiger.

Leider bekommt man nur selten gutes Motoröl vom Fass bzw Werkstatt.

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