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9% Tachoabweichung Prius III

Themenstarteram 10. August 2010 um 12:18

Hallo liebe Priusfreunde, hier nun die Ergebnisse vom Abweichungstest mit unserem Neuen.

Reifen: 215/45 R17

Bei Geschwindigkeiten über 60 km/h zeigt der Prius sage und schreibe zwischen 8 und 9!!! Km/h mehr an als das Navi. Wenn wir also 100 km/h fahren wollen kann man getrost 109 auf dem HUD stehen lassen.

Bedingungen: 10-20 Sekunden gleichmäßiges fahren auf gerader Strasse ohne Gefälle um Abweichung des Navis unter 1% zu halten.

In euren Antworten bitte nicht über angebliche Tolleranzen Stellung nehmen. Sondern einfach mal eigene Ergebnisse vom Prius III z.B. mit 195/60 R15 posten. Wäre nett. Danke.

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10 Antworten

Ich kann Dir sagen, daß es bei allen Prius III in etwa dem Rahmen stattfindet.

... wenn Du Deine Fahrgeschwindigkeit immer so auf +10% einrichtest, bleibst Du noch im Limit.

mfG schwarzvogel

Themenstarteram 12. August 2010 um 20:09

Habe noch nicht bei Toyota angerufen, aber zwei Fragen beschäfftigten mich:

-Kann die Werkstatt diese Abweichung der km/h Anzeige Softwareseitig korrigieren?

-Geht der kilometerzähler dann auch bis zu 9% falsch?

 

Hatte gelesen dass der KM Zähler nur ca. 2 % Abweichung hat.

...ob die Kilometeranzeige falsch geht und die Werkstatt daran etwas ändern kann, weiß ich nicht.

Mit der positiven Geschwindigkeitstoleranz und dem eigenen Wissen darum liegt man aber immer auf der richtigen Seite ! ;)

mfG schwarzvogel

Der Kilometerzähler ist davon nicht betroffen.

Grüße,

eciman

Man wird bei JEDEM Fahrzeug feststellen, dass der Tacho mehr zeigt als das Navi. Das Navi zeigt die korrekte Geschwindigkeit an. In Deutschland (oder sogar in Europa) sollen die Tachos sogar mehr anzeigen, da es durch Toleranzen oder sonstiges nicht passieren DARF, dass der Tacho weniger anzeigt als die tatsächliche Geschwindigkeit. Außerhalb Europas (z. B. in USA) gibt es andere Regelungen. Daher handelt es sich nicht um einen Fehler von Toyota, sondern um eine bewusste Einstellung. Und 8 bis 9 % werden es bei anderen auch sein.

Viele Leute scheinen das nicht zu wissen. Wenn man in der Stadt mit knapp 60 km/h auf dem Tacho an einem Blitzer vorbei fährt, tut sich nämlich gar nichts! Ich krieg' jedes Mal einen dicken Hals, wenn manche bis auf 40 runterbremsen, um auf "der sicheren Seite" zu sein. Völliger Blödsinn.

Ich fahre, sofern die Verkehrssituation und der Straßenzustand nicht dagegen spricht, mit meist 10 km/h mehr laut Tachoanzeige. Die wenigen Male, die ich bisher etwas bezahlen musste, sind darauf zurückzuführen, dass ich einfach ein Tempolimit übersehen habe. Mehr als 10km/h (Tacho) sollten es dann allerdings nicht werden!

Gruß Gerd

Habe das Gleiche Problem: Tacho 60 Navi = 51

Abweichung Kilometerzähler: Fahre 360 Km und Tacho bring 385 Km

Bin zuvor die Strecke mit Corsa, Mercedes, Porsche, Duster, Sharan gefahren und hatte immer

zwischen 360 und 365 km.

Mit dem neuen Prius III Exec. sind es sage und schreibe 385 km, genau die gleiche Strecke.

Nach einem tollen Gespräch mit einem Toyota Mitarbeiter, soll ich das nächste mal nicht den

Tages- / Trip Zähler nehmen zur Messung sondern den Gesamtzähler. Melde mich wieder

Ende Dezember, da fahre ich die Strecke wieder.

Mit der Abweichung am Tacho bin ich auch sehr unglücklich, kann einfach net sein, dass man so große

Abweichungen hinnehmen muss.

Anderes Beispiel:

Tacho = 30 / Navi = 22 +-1

Tacho = 40 / Navi = 31 +-1

Tacho = 50 / Navi = 41 +-1

Tacho = 60 / Navi = 50 +-1

An manchen Ortseingangsschildern sind solche Radar-Geschwindigkeitsanzeigen, diese stimmen mit meinen Angaben des Navi genau über ein.

Bin alle vier Geschwindigkeiten gefahren, meine Frau das Navi in der Hand ich den Tacho per Tempomat eingestellt und die Radaranzeige im Auge.

Wer kann / darf Tachos nach justieren?

Da wirst du Ende Dezember nichts anderes feststellen, das ist so, der zählt mehr als tatsächlich gefahren wird, deshlaöb ist auch der Verbauch geringer :(

10% sind doch normal, ab 130 wirds noch mehr, dann hast du so um die 15kmh Differenz.

Da gibts nichts nach zu justieren, ist alles Software-Sache.

Frag mal die Taxi-Unternehmen was die einen "Spass" mit ihren Taxa-Metern bekommen :)

 

Interessant stelle ich mir die MFK (TÜV) in der CH vor, da dort bei 40kmh die max. Abweichung 5% betragen darf, dies wird geprüft, laut Toyota-Werkstat soll man etwas Luft aus den Vorderreifen lassen dann :)....

Zitat:

Original geschrieben von Zwilla

..., kann einfach net sein, dass man so große

Abweichungen hinnehmen muss.

Tacho = 50 / Navi = 41 +-1

An manchen Ortseingangsschildern sind solche Radar-Geschwindigkeitsanzeigen, ...

Wer kann / darf Tachos nach justieren?

Die zentralen Fragen / Probleme mal herausgestellt.

Zulässig und damit "zwangsweise hinnehmbar" ist eine Geschwindigkeitsanzeige innerhalb der gesetzlichen Toleranz und das sind "nie weniger als tatsächlich" nach unten und "+10% +4 Km/h" nach oben, gem. ECE-R39. In der Richtlinie finden sich dann auch die weiteren Bedingungen wie zB. Zustand der Reifen (wegen der Profilhöhe) oder auch Luftdruck der Räder.

Allerdings sind die Grenzen bezogen auf die getestete "Basisbereifung" gem. EU-Abnahme des Fahrzeugs, findet sich üblicherweise in der COC bzw. EU-Übereinstimmungserklärung. Andere als diese "Basisbereifung" dürfen zusätzliche +/- 3% Abweichung haben (aber auch hier nicht weniger als tatsächlich) anzeigen.

 

Schwierigkeit ist es immer festzustellen, was denn wirklich dieses "tatsächlich" ist. Sowohl GPS (Navi) wie auch die Radarmessungen haben selber eine Abweichung.

- GPS kann aufgrund der Messart bis zu 10% Abweichung haben, üblicherweise beträgt die Abweichung irgendwo zwischen +/-4%,

- Radar- oder Lichtschranken- oder Lasermessungen bei Geschwindigkeitskontrollen liegen auch bei +/-3%,

- Radargeräte mit diesen "sie fahren ..." sind nicht geeicht und liegen bei typischerweise +/-5%, kann aber auch höher sein,

- Rollenprüfstände zur Tachoüberprüfung haben auch +/-3%,

Eine "Messserie" mittels verschiedener externe Geräte und dann den Mittelwert bilden, bringt auch keine zwingend höhere Genauigkeit, die dafür benutzten externen Geräte können schließlich alle in die gleiche Richtung "falsch" anzeigen.

 

Eine "Eichung" der Tachoanzeige kann praktisch jeder Tacho- bzw. Taxameterbetrieb machen. Da wird über die OBD-Schnittstelle in der Umrechnungsformel von den Impulsen (Getriebe- oder ABS-Signal) zur Anzeige nur ein Berechnungsfaktor verändert.

Liegt üblicherweise bei etwa 200-250 Euro. Aber beachten, dass bei anderer Bereifung (zB. Winterreifen) oder Luftdruck oder Profildicke (ändert auch den Abrollumfang) dann nicht der Tacho irgendwann zu wenig anzeigt - das darf er nie.

Bei einer Veränderung des Faktors aber auch beachten, dass man sich nicht aus der zulässigen Toleranz des Kilometerzählers herausschießt. Da hier willentlich eine Veränderung herbeigefügt wurde, bringt einem eine dabei zu wenig anzeigende Wegstrecke außerhalb der Toleranz sofort den Straftatbestand des Betruges an den Hals.

Beim Kilometerzähler, amtlich "Wegstreckenzähler", darf die Abweichung +/- 4% betragen, gem. §57 StVZO. Aber auch hier gilt wieder zu beachten:

- was ist die tatsächliche Wegstrecke, die bisher benutzten Fahrzeuge waren schließlich auch ungenau,

- es gilt nur für die "Hauptanzeige", irgendwelche Geräte wie Tageskilometerzähler sind davon nicht erfasst,

- es gelten die gleichen Messbedingungen wie bei der Tachoabweichung, also "Grundbereifung" mit vorgegebenen Zustand, Luftdruck, ... und daraus auch die "erlaubten" zusätzlichen Abweichungen bei Abweichungen gegenüber dieser "Normbereifung".

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