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68er Ford Mustang

Ford Mustang 1
Themenstarteram 21. Juli 2014 um 19:10

Hey Leute,

Ich bin neu hier und hoffe mal auch richtig. Seit ich klein bin komme ich immer wieder ins Staunen, wenn ich auf Bildern, Videos, Videospielen oder auf der Straße schnelle Sportwagen oder starke Muscle Cars sehe. An einem bin ich aber seit Jahren hängen geblieben. Seit ungefähr einem Jahrzehnt träume ich schon davon einen 68er Ford Mustang zu fahren und den Traum würde ich mir gerne bald erfüllen. Am liebsten wäre mir, wenn ich einen komplett restaurieren könnte, da ich erstens auf die Weise stolzer auf das Auto und mich sein kann und zweitens ein wahrscheinlicher langer, schwieriger Prozess ist, der mir jeden Tag etwas mehr Freude schenken kann.

Meine Fragen dazu wären jetzt:

-Wo finde ich einen restaurierbaren (keinen schrottreifen) 68er Ford Mustang, der bezahlbar ist?

-Gibt es Dinge, auf die man besonders beim Kauf eines solchen Autos (im Bezug auf das Alter des Modells) achten muss?

-Gibt es jemanden, der bereit ist, mir bei Auswahl und Kauf zu helfen?

-Was muss ich generell bei einem 68er Ford Mustang beachten?

Ich bin 19 Jahre alt, habe meinen Führerschein seit knapp 2 Jahren, verfüge über grundlegendes Wissen im Bereich Autos, habe Unterstützung bei der Restaurierung (sollte es (hoffentlich) dazu kommen) und bin dankbar für jede Hilfe, die ihr mir zukommen lasst.

Gruß, Lukas :)

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12 Antworten

Zunächst einmal kommt es darauf an, was Du unter dem Begriff "Restaurierung" verstehst. Einen fachgerechten ausgeführten Prozess, an dessen Ende ein Topp-Auto steht, oder einen Wagen irgendwie ans Laufen und mit TÜV auf die Straße zu kriegen?

Falls Du ersteres im Sinn hast, solltest Du Dir darüber im klaren Sein, daß dieser Prozess mehrere Jahre dauert und - je nach Eigenleistung und Teilebedarf - locker 50.000 Euro und aufwärts kosten kann.

Einen alten Wagen mit viel Eigenarbeit auf die Straße zu kriegen ist auch möglich. Das wird sicher billiger, aber wir reden immer noch über deutlich weit über 10.000 Euro sobald Lack und Karosseriearbeiten ins Spiel kommen, wo ein Profi ran muß.

Die mit Abstand günstigste Art an einen Mustang zu kommen ist einen fertig restaurierten oder gut erhaltenen zu kaufen!

Am günstigsten sind die weniger gefragten Modelle, z.B. Stufenheckcoupe mit einem Sechszylinder. Am teuersten (teilweise astronomisch teuer) sind Fastbacks mit BigBlock Motoren und gewissen Sonderausstattungen oder Rennpaketen.

Die Technik beim Mustang ist überschaubar, die Tücken liegen in der Karosserie, sprich dem Rost. Nahezu alles im Bodenbereich ist rostgefährdet. Bodenbleche, Endspitzen, Kofferraumboden (der gleichzeitig der Tank ist), Rahmenversteifungen, Träger. Der fieseste Bereich sind die sogenannten Cowl Vents. Ein rostgefährdeter Bereich um die verdeckt eingebauten Lufteinlässe der Heizung. Wenn da der Rott drin ist wird es RICHTIG teuer. Zu sehen ist der Schaden von außen nicht. Google dazu Mustang Cowl Vents.

Meine Cowl Vents sind auch dabei. Die Reparatur allein ohne Lack hat etwa 3.500 Euro beim Karosseriebauer gekostet - und der hat von mir ein fertig zerlegtes Auto bekommen...

Pauschal kann man sagen: je besser der Mustang in Schuß ist, desto billiger wird er unterm Strich.

Lass dich nicht bange amchen....Es ist durchaus möglich auch einen billigeren Mustang zu fahren. Nicht jeder Eimer muss für die Ewigkeit restauriert werden, auch eine Karre Zustand 3 hat ihren Charme, auch mit Reihe 6 odwer kleinem V8. Blasser Lack ist nett...und 3500 für die Cowl-Vents? Dafür hat der Body-Shop vor Ort den halben Wagen erneuert mit neuen Blechteilen

ICh weise mal darauf hin das ich vor 3 Jahren für meinen rostfreien 67er Coupe V8 mal schlappe 7 bekommen habe.. Drüben findest du Coupes im taugluichen zustand für 4-6000$

Zitat:

Dafür hat der Body-Shop vor Ort den halben Wagen erneuert mit neuen Blechteilen

Nein, der ganze Wagen hat beim Karosseriebauer und Lacker etwa 30 Mille verschlungen. Etwa 6.000 davon sind entlacken und Neulack.

Ich habe noch mal in den Rechnungen nachgeschaut, es waren etwas weniger als 3.000 Euro für die Reparatur. Sorry für den Fehler.

Die Rechnung Cowl Vents sieht etwa so aus:

Knapp 35 Stunden Arbeit a 77,35 Euro (incl Steuer): ca. 2.700 Euro

Darin enthalten das Anfertigen aller benötigten Bleche da keines der Bleche damals als Ersatzteil lieferbar war. Allein 5 Stunden sind das wiederholte Probemontieren der Klimaanlage, die mit ihrem Flansch und ihren Befestigungspunkten wieder exakt sitzen mußte.

Dann noch Blech, Lack, Dichtmasse und Zinn für etwa 220 Euro.

Klingt an dem Aufwand oder an den Stundenlöhnen irgendetwas ungewöhnlich?

Wie ich bereits sagte muß der TE sich entscheiden ob ein Topp-Auto haben möchte oder ob Perfektion nicht so die Rolle spielt. Erstklassige Arbeit kostet Geld. Viel Geld. Daher sind im allgemeinen erstklassige Autos auch nicht für Kleingeld zu kriegen. Nirgendwo.

Allerdings kann man ja auch Abstriche machen. Wo man die machen kann muß jedem selber überlassen bleiben. Dem einen ist Lack und Chrom nicht so wichtig, der andere akzeptiert keinen Pickel auf der Stoßstange.

Themenstarteram 22. Juli 2014 um 15:18

Zitat:

Original geschrieben von spechti

Zitat:

Dafür hat der Body-Shop vor Ort den halben Wagen erneuert mit neuen Blechteilen

Nein, der ganze Wagen hat beim Karosseriebauer und Lacker etwa 30 Mille verschlungen. Etwa 6.000 davon sind entlacken und Neulack.

Ich habe noch mal in den Rechnungen nachgeschaut, es waren etwas weniger als 3.000 Euro für die Reparatur. Sorry für den Fehler.

Die Rechnung Cowl Vents sieht etwa so aus:

Knapp 35 Stunden Arbeit a 77,35 Euro (incl Steuer): ca. 2.700 Euro

Darin enthalten das Anfertigen aller benötigten Bleche da keines der Bleche damals als Ersatzteil lieferbar war. Allein 5 Stunden sind das wiederholte Probemontieren der Klimaanlage, die mit ihrem Flansch und ihren Befestigungspunkten wieder exakt sitzen mußte.

Dann noch Blech, Lack, Dichtmasse und Zinn für etwa 220 Euro.

Klingt an dem Aufwand oder an den Stundenlöhnen irgendetwas ungewöhnlich?

Wie ich bereits sagte muß der TE sich entscheiden ob ein Topp-Auto haben möchte oder ob Perfektion nicht so die Rolle spielt. Erstklassige Arbeit kostet Geld. Viel Geld. Daher sind im allgemeinen erstklassige Autos auch nicht für Kleingeld zu kriegen. Nirgendwo.

Allerdings kann man ja auch Abstriche machen. Wo man die machen kann muß jedem selber überlassen bleiben. Dem einen ist Lack und Chrom nicht so wichtig, der andere akzeptiert keinen Pickel auf der Stoßstange.

Also ich hatte mir das voerst so vorgestellt, dass das Auto vernünftig fahrbar ist und keine Probleme mit Rost oder kaputten Ausstattungsteilen hat, die müssen nicht zu 100% perfekt sein. Fastback ist für mich eher keine Option und äußerlich sollte der Wagen so gut es geht original aussehen, ich will da keinen verkorksten Spoiler dranschrauben oder den Wagen bis zum Anschlag auf den Boden absetzen. Chrom kann man machen, muss aber bei weitem nicht sein. Mir geht es am meisten darum, eins der meiner Meinung nach schönsten Autos aller Zeiten zu besitzen, zu fahren, zu pflegen und vor allen Dingen so zu haben, wie es schon damals war.

Wobei durchgerottete Cowl Vents in keinem Fall gehen. Man kriegt schlicht nasse Füsse im Regen. Und somit sollte man diesen extrem wichtigen Hinweis, nicht mit Chrompickeln auf eine Stufe stellen.

Auch die Kosten für eine Sanierung dieses Schadens, klar aufgedröselt von Spechti, entscheiden somit über den weiteren Werdegang solcher Fahrzeuge.

Billig Silikon draufgeschmiert findet man ja häufiger...

Und ich finde es auch ganz richtig zu fragen was du unter Resto verstehst, so wie Spechti das getan hat. Was für den einen das beseitigen des Wartungsstaus ist, ist beim anderen schon eine Resto.

Klar, man muß keine perfekten Autos fahren. Aber nasse Füße will man ja auch nicht haben, oder? Und eine wirkliche Restauration ist nur was für hartgesottene, mit viel Zeit, noch mehr Wissen und gesunder finanzieller Basis. Wenn du das alles schon hast, warum dann nicht?

Chris und auch Kötties Mustang ahben beide neue CowlVents bekommen, ebenso Böden und Blechteile und bei keinem war es dermaßen teuer. Dagegen kostete der Mustang von Dieter auch um die 30.000

Nur der eine ist ein Showteil, bei dem der BEsitzer jedesmal einen zaun ums Auto zieht wenn er parkt, alle Spaltmaße sind besser als bei den damaligen Showfahrzeugen von Ford

Nur die einen haben Spass am fahren, der andere Angst um jede Fliege die ihm bei über 50 entgegenkommt.

Muss man wissen was man will.........

Themenstarteram 22. Juli 2014 um 20:46

Zitat:

Original geschrieben von dagehtshin

Chris und auch Kötties Mustang ahben beide neue CowlVents bekommen, ebenso Böden und Blechteile und bei keinem war es dermaßen teuer. Dagegen kostete der Mustang von Dieter auch um die 30.000

Nur der eine ist ein Showteil, bei dem der BEsitzer jedesmal einen zaun ums Auto zieht wenn er parkt, alle Spaltmaße sind besser als bei den damaligen Showfahrzeugen von Ford

Nur die einen haben Spass am fahren, der andere Angst um jede Fliege die ihm bei über 50 entgegenkommt.

Muss man wissen was man will.........

Ich will das Auto ja fahren, ums sauber machen wird man da ja nicht drum rum kommen. Es soll kein Showcar werden sondern einfach gut fahrbar sein und eventuell doch schon den ein oder anderen Blick auf sich ziehen, zumale dem man so ein Auto heutzutage nur noch selten sieht. Besonders toll wäre der Wagen in Schwarz mit zwei weißen Streifen von der Front übers Dach bis zum Heck.

Eigenleistung spart immens Kosten, das ist richtig. Werden Fremdarbeiten vergeben, rattert der Stundenlohnzähler. Eine Neulackierung kostet nicht viel, was den Lack angeht, und die Pistolen-Arbeit ist auch in 1,5 tunden gemacht. Was aufwendig ist, sind die Vorarbeiten! Da gehen Stunden über Stunden rein. Ob man einen Shelby Fastback oder ein Sechszylinder-Hardtop Coupe lackiert, macht im Preis keinen nennenswerten Unterschied, die Arbeit ist gleich. Der Wiederverkaufswert dagegen...;)

Wenn es einem genügt, einen ausgeblichenen Originallack mit sogenannter Patina auf einem halbwegs brauchbaren Auto zu haben - wunderbar! Ein solches Mobil ist sicher mit überschaubarem Aufwand am Laufen zu halten.

Ein Mustang ist kein übermäßig aufwendiges oder kompliziertes Auto. Trotzdem hat er wie oben beschrieben seine Tücken, die sehr teuer werden können.

Defekte Cowl Vents gehören da sicherlich zu den wirklichen Super-GAUs. Allerdings sind sie recht häufig. Aber auch mies reparierte Unfallschäden, Gammel im verborgenen oder Belastungsrisse in den vorderen Rahmenträgern oder Dämpferdomen haben ihre Tücken. An meinem Mustang war unter viel Lackschichten alles vertreten, außer den Rissen. Nur deswegen waren so viele und so aufwendige Arbeiten beim Karosseriebauer nötig, die mit Unterbrechungen eineinhalb Jahre dauerten.

Vernünftig war das nicht, so etwas zu tun. Ich würde es kein zweites Mal tun. Daher rate ich jedem, der nicht richtig Geld investieren will, sich gleich einen guten oder schon fertig restaurierten Wagen zu kaufen.

Es ist definitiv das günstigere Geschäft.

Von Rolling Restoration halte ich nichts. Diese enden oft als Bastelburden oder abgebrochene Projekte.

Ich bin grade mit einem 1959er Chevy Panel mit wenig Auspuff und viel Leistung aus einem 327er über die B9 getreten....das zog auch Blicke auf sich .....:)

Trotz Rost

Zitat:

Original geschrieben von dagehtshin

Lass dich nicht bange amchen....Es ist durchaus möglich auch einen billigeren Mustang zu fahren. Nicht jeder Eimer muss für die Ewigkeit restauriert werden, auch eine Karre Zustand 3 hat ihren Charme, auch mit Reihe 6 odwer kleinem V8. Blasser Lack ist nett...und 3500 für die Cowl-Vents? Dafür hat der Body-Shop vor Ort den halben Wagen erneuert mit neuen Blechteilen

ICh weise mal darauf hin das ich vor 3 Jahren für meinen rostfreien 67er Coupe V8 mal schlappe 7 bekommen habe.. Drüben findest du Coupes im taugluichen zustand für 4-6000$

Hallo,

dann hast du deinen Wagen definitiv unter dem Wert verkauft, nur mal so an Rande.

Und heutzutage drüben für 4-6000 Dollar taugliche Coupes zu finden, dann frag ich dich bei aller Liebe wo denn bitte genau? Wenn du glück hast dann einen Coupe 6 Zylinder für rund 6000 dollar, aber dann musste vor Ort sein und der erste beim anrufen und Zustand ist auch nicht gerade prickelnd.

Die Zeit haben sich lange geändert! Leider natürlich aber das ist nun mal Tatsache.

Der Themenstarter hat keine weiteren Beiträge gepostet und daher ist anzunehmen, daß es sich auch hier - wie so oft - um eine reine Ferien-Traumauto-Habenwill-Schnapsidee mit Eintagsfliegencharakter handelt. Womöglich wird in diesem Moment schon das Vespaforum mit den neuesten Anfrageideen beglückt und morgen das Skateboardforum...

Oder im Selbsthilfeforum: "Hilfe mein Smartphon ist in den Angelteich gefallen, wie kann ich das Wasser am schnellsten abpumpen?"

Gruß SCOPE

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