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6 Volt Batterien in Reihe schalten 2.Lima notwendig?

Themenstarteram 7. März 2010 um 14:29

Moin, ich wollte bei meinem Ford A eine zweite 6v Batterie in Reihe dazu schalten, um meine neue Kraftstoffpumpe, die mit 12Volt betrieben wird, zum laufen zu bringen.

Ebenso wollte ich ein 12Volt USB Radio versteckt einbauen. Die verwendeten Batterien haben eine Kapazität von 18 Ampere und 120 Ampere.

 

Nun hab ich in mehreren Foren gelesen, das die zweite Batterie von einer zweiten Lima versorgt werden müsste, was natürlich dann nicht mehr tragbar wäre. Aus Kostengründen, Aussehen usw.

 

Wenn ich mir allerdings eine Reihenschaltung von zwei Batterien vorstelle, dann müsste doch eigentlich beim betreiben eines Verbrauchers an der zweiten Batterie ein elektronen Fluss zwischen Batt.1 und Batt.2 stattfinden, und diese dadurch geladen werden, bzw. stehts geladen sein.

Wer kennt sich damit aus, bzw. hat solch eine Schaltung erfolgreich betrieben? 

 

Da die angebotenen Spannungswandler von 6V auf 12V immer ein bisschen zu wenig Leistung haben, kommen diese nicht in Frage...!

 

 

Batterie
Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von deville73

Letztlich offen bleibt die Frage, wie man vorgehen könnte, um dem TE zu helfen.

Dem TE ist bereits geholfen, zumindest hat er ja schon beschrieben, wie er vorgehen wird.

Zitat:

Original geschrieben von deville73

Welche Lösungen sind denn nun sinnvoll und praktikabel?

Ist aus meiner Sicht eigentlich ausführlich dargelegt und begründet. (Fragen zu Details ggf. jederzeit gerne)

Daß im Weltweiten Zwischennetz schon mal konträre Meinungen aufeinander prallen kommt vor, da muß der geneigte Leser halt selbst entscheiden, wessen Vorschläge hinreichend sachlich begründet, und mit Argumenten untermauert sind.

Notfalls die gleiche Frage in anderen Foren stellen und schauen, was da kommt.

Mangels weiter Sachfragen sehe ich das Thema beendet.

Z.

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Wow, cool! Drift im Rundkurs?

Zitat:

Original geschrieben von flattie1929

Wie gross sollte der Kabelquerschnitt ungefähr sein...?

Unter Vorbehalt, ich kenne Deinen Wagen und den Starter, bzw. dessen Leistungsaufnahme nicht.

Und noch was, bei 50er / 60er Jahre Oldies kann man das meist gefahrlos riskieren, aber bei VK Oldies habe ich KEINE Erfahrung. Falls der originale Starter ein wirklich seltenes, entspr. wertvolles, unersetzbares und gesuchtes Teil sein sollte, würde ich keine Experimente wagen. Zudem weiß ich auch nicht, wie filigran der alte Starter evtl. gebaut, bzw. gewickelt ist.

Bei 12V Otto ist die Zuleitung zum Starter meist 16²mm. Evtl. genügen hier auch 10²mm, dann aber Erwärmung beobachten und Spannungsabfall messen. Der ist hier zwar gewünscht, aber die Strippe soll ja auch nicht abrauchen. Und Kabelschuhe nicht löten!

Batterie würde ich die kleinste wählen, 36Ah, eher billige Qualität. (= höherer Innenwiderstand , Spannung bricht beim Starten etwas ein.)

Zündspule hab ich noch vergessen, hat der Wagen schon Spulenzündung?

 

Zitat:

Original geschrieben von flattie1929

. Da die 6Volt Pumpe aufgeraucht ist, habe ich mir gleich eine 12Volt Pumpe gekauft.

Woran ist die 6V Pumpe gestorben, elektrisch durchgebrannt?

Mag sein, daß Du ein schlechtes Exemplar oder miesen Hersteller erwischt hast, aber grundsätzlich sehe ich kein Argument, warum 12V Pumpen besser oder haltbarer sein sollten.

Grüße, Z.

Themenstarteram 9. März 2010 um 17:55

Die Zündspule bereitet mir keine Sorgen. Ist `ne Spulenzündung und somit austauschbar gegen eine 12Volt. Das mit dem Anlasserkabel werde ich mal durchtesten. Ich habe zwar schon öfters gelesen und gehört, das der 6Volt Starter auch mit 12Volt betrieben werden kann, doch getraut hab ich der ganzen Sache nicht.  Danke für den Tipp.....

 

Bei der 6Volt Pumpe hatte die Kolbenstange in der Führung gefressen. Sekunden später war sie auch schon durchgebrannt. Ist zum Glück beim Testlauf, (nachdem ich die Pleuellager und Kolbenringe gewechselt hatte) im Carport passiert.....

 

 

Zitat:

Original geschrieben von flattie1929

Bei der 6Volt Pumpe hatte die Kolbenstange in der Führung gefressen.

Magnetgesteuerte Pumpe?

Normal halten die lange, da würde ich aber wirklich auf Montagefehler tippen.

Und nicht nochmal eine andere 6V Pumpe aus deutscher / europäischer Produktion versuchen? (12V Umbau macht mehr Arbeit und ist teurer)

Z.

12-V-Pierburg-inline-Pumpen funktionieren auch mit 6V. Die Pumpe muß nur auf möglichst große Förderleistung ausgelegt sein, damit sie die erforderliche Menge schafft (Diagramm dazu ist im Datenblatt).

Für Vergasermotoren sollte man Pumpen mit 0,3 bar Druck verwenden. Pumpen für moderne Einspritzer liefern 3 bar und mehr und würden das Schwimmernadelventil im Vergaser überdrücken.

Themenstarteram 11. März 2010 um 19:16

So, hab mich nochmal schlau gemacht. Meine Lima könnte ich für ca.30$ auf 12V umrüsten. Der Umrüstsatz für den Anlasser liegt bei ca.40$.  Dazu kämen noch die 12Volt Relais für Blinker,Warnblinker, Fernlicht usw. ca.15€.  Eine Zündspule und diverse Glühlampen in 12Volt hab ich noch rumliegen. Eine neue Batterie wäre sowieso fällig gewesen, und eine 12V Batt ist erheblich günstiger.

Ich werde die Sache mal in Angriff nehmen......

Vielen Dank für die hilfreichen Tipp's und ein schönes Wochenende    flattie1929 

Zitat:

Der Umrüstsatz für den Anlasser liegt bei ca.40$. 

Starter UMRÜSTEN, das gibt's? Anker, Stator, Magnetschalter alles dabei, für 40$ ?

Hast Du da einen Link, würde mich mal interessieren, wie so was aussieht.

Ansonsten viel Erfolg!

Grüße, Z.

Themenstarteram 12. März 2010 um 16:48

Bei diesem Starter werden nur die Felder getauscht. Der Anker bleibt.

Und einen Magnetschalter besitzt das Teil nicht.  Manchmal kann die alte Technik ein Fluch und ein Segen zugleich sein......Gestartet wird manuell, mithilfe einer Druckstange, die vom Innenraum aus mit dem Fuss betätigt wird.

Zitat:

Original geschrieben von flattie1929

Gestartet wird manuell, mithilfe einer Druckstange, die vom Innenraum aus mit dem Fuss betätigt wird.

Also der Starter, bzw. das Ritzel wird manuell eingerückt und erst dann elektrisch eingeschaltet? Genial!

Unglaublich, daß die Teileversorgung so gut ist, in USA scheint's ja ne große Fangemeinde mit entspr. vielen Fz. zu geben.

Z.

Zitat:

Original geschrieben von Zwiebelfarmer

Zitat:

Original geschrieben von flattie1929

Gestartet wird manuell, mithilfe einer Druckstange, die vom Innenraum aus mit dem Fuss betätigt wird.

Also der Starter, bzw. das Ritzel wird manuell eingerückt und erst dann elektrisch eingeschaltet? Genial!

...

Z.

So was gab's auch später noch, beim Fiat 126 saß neben dem Handbremshebel der Anlasserhebel.

Themenstarteram 13. März 2010 um 7:32

Zitat:

Original geschrieben von Zwiebelfarmer

Unglaublich, daß die Teileversorgung so gut ist, in USA scheint's ja ne große Fangemeinde mit entspr. vielen Fz. zu geben.Z.

Der "Erste" lief Oktober 1927 vom "Band".   Im November 1931, wurde nach 4,8 Millionen Fahrzeugen die Produktion des "Model A" eingestellt.  Das war sozusagen der VW Käfer der 20'er Jahre.......Dementsprechend gut ist die Teileversorgung. Man bekommt wirklich Alles.

 

Zitat:

Original geschrieben von Zwiebelfarmer

Also der Starter, bzw. das Ritzel wird manuell eingerückt und erst dann elektrisch eingeschaltet? Genial!

Nein, die Druckstange betätigt den Schalter des Starters, der im inneren einfach nur aus einem dicken Plättchen Kupfer besteht, welches auf den Pol des Starters gedrückt wird.

Flathead-starter

Zitat:

Original geschrieben von flattie1929

Nein, die Druckstange betätigt den Schalter des Starters, der im inneren einfach nur aus einem dicken Plättchen Kupfer besteht, welches auf den Pol des Starters gedrückt wird.

Das heisst, der Starter bleibt ständig eingespurt?

Ist er dann auch gleichzeitig Generator? Wäre ja denkbar.

Themenstarteram 14. März 2010 um 8:18

Zitat:

Original geschrieben von deville73

Das heisst, der Starter bleibt ständig eingespurt?

Ist er dann auch gleichzeitig Generator? Wäre ja denkbar.

Das Ritzel vom Starter wird beim anlassen über ein Steilgewinde, das sich auf Welle befindet, nach vorne "katapultiert" und greift dann in den Starterkranz ein. Wenn der Motor läuft, wird das Ritzel durch die Motordrehzahl schneller angetrieben, als der Starter selbst läuft, und das Ritzel dreht sich dadurch auf dem Steilgewinde zurück in seine Ausgangsposition. Nennt sich "Bendix-Drive", oder im deutschen auch als "Schraubtriebanlasser" bezeichnet........

Zitat:

Original geschrieben von Diplomat28E

So was gab's auch später noch, beim Fiat 126...Anlasserhebel.

Unglaublich, ''Für Italiener Ausreichende Technik'', oder wie? :D

Zitat:

Original geschrieben von flattie1929

Der "Erste" lief Oktober 1927 vom "Band". Im November 1931, wurde nach 4,8 Millionen Fahrzeugen die Produktion des "Model A" eingestellt. Das war sozusagen der VW Käfer der 20'er Jahre.

Beeindruckende Zahlen, für die Zeit!

Und dazu kein Krieg auf eigenem (US-) Boden , der den Alt- Fz. Bestand dezimiert hätte.

Zitat:

Original geschrieben von flattie1929

Nein, die Druckstange betätigt den Schalter des Starters, der im inneren einfach nur aus einem dicken Plättchen Kupfer besteht, welches auf den Pol des Starters gedrückt wird.

Dank für die Erklärung!

Grüße, Z.

am 15. März 2010 um 20:28

Kleine 12V 36Ah Golf Batterie, kleinen 12V 25/35A Drehstromgenerator an geänderten Aufnahmen Motorseits anbauen,------FERTIG.

Funktioniert völlig Gefahrlos,---heutige Batterien gasen nicht mehr,----und weshalb sollte sie bei dieser

Betriebssituation überhaupt Knallgas entwickeln?

MfG Ede

Zitat:

Original geschrieben von flattie1929

Der "Erste" lief Oktober 1927 vom "Band".   Im November 1931, wurde nach 4,8 Millionen Fahrzeugen die Produktion des "Model A" eingestellt.  Das war sozusagen der VW Käfer der 20'er Jahre...

Wie wahr. :)

Der hat allerdings m.E. wesentlich länger gebraucht, um auf diese Stückzahlen zu kommen.

Der Run auf Autos muss zu der Zeit ja wahnsinnig stark gewesen sein. Was für Zeiten für Autoverkäufer. Traumhaft. :rolleyes:

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