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Lichtmaschine und Batterie

Themenstarteram 19. November 2014 um 21:44

Hallo Zusammen.

Wir besitzen einen alten Magirus LKW und beschäftigen uns gerade mit der Lichtmaschine und der Batterie.

Der LKW besitzt zwei 12V Batterien (parallel) und eine 300W 12V Gleichstromlichtmaschine.

Wie kann ich jetzt herausfinden oder errechnen welche Batterien (bezogen auf die Ah) diese Lichtmaschine laden kann?!

Danke

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Handschweiß schrieb am 20. November 2014 um 17:44:07 Uhr:

Zitat:

@Zwiebelfarmer schrieb am 20. November 2014 um 16:07:34 Uhr:

...In der Parallelschaltung entladen sich die Batterien gegenseitig, über den Innenwiderstand der jew. anderen Batt.

Also das stimmt nicht, sondern die vollere Batterie gibt ihre Ladung an die leere ab, bis ein Gleichgewicht erreicht ist. Danach fließt zwischen den beiden kein Strom mehr.

Aber herrliches Auto!!!!

Das Problem kommt aber, wenn eine von den beiden einen Plattenschluß hat, der zieht dann etwa 2A ständig.

Hatte dieses Jahr eine (9 Jahre junge) Batterie (mit Plattenschluß einer Zelle) am Ladegerät, welche eine Woche lang ständig 2A Ladestrom genommen hat.

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am 19. November 2014 um 22:56

Lichtmaschine ladet die Batterie-en auf, nicht umgekehrt , deswegen ist der Regler

da zwischen und sorgt das die Leistung eingehalten wird, es werden beide Batterien

voll auch wenn es 3 sinnd keine Probleme es dauert nur lenger , so 20minuten -

bei 3 eben 30minuten

gruss Franz

Magirusschaltung?

Zum Starten (24V Starter) werden die Batterien per Relais in Reihe geschaltet, im Fahrbetrieb parallel, da alle anderen Verbraucher 12V?

Worum geht es, möchtest Du wissen, welche Batterie (Kapazität) benötigt wird?

Ich meine, es waren zwei Stück à ca. 120Ah.

Hängt aber auch von den Einsatzbedingungen ab, für reinen Sommerbetrieb sollte die Hälfte genügen.

Aber immer zwei identische, neue / gleich alte Batterien montieren, da diese sich bei geringsten Differenzen sonst in der Parallelschaltung sehr schnell gegenseitig entladen. (Über die eigenen Innenwiderstände) Und bei längeren Standzeiten unbedingt Batterien abklemmen!

Weil es immer wieder Probleme mit 'Batteriefraß' gab, habe ich mal einen Mercur umgerüstet:

24V Lima montiert, Batterien fest in Reihe geschaltet, den Starter auf 24 V geklemmt und alle anderen Verbraucher auf 12 V. Ist wg. unsymetrischer Belastung auch nicht ideal, funktionierte in der Praxis aber ganz gut.

PS:

Was für ein Magirus ist es?

Themenstarteram 20. November 2014 um 8:53

Hey. Cool, ein Magirus Kenner :-)

Ist ein Magirus Sirius, und genau mit der 24V Umschaltung beim Starten. Genau das Problem mit den Batterien haben wir, die eine ist meist leer und er hat Probleme beim starten. Deswegen wollten wir mal schauen ob die Batterien nicht zu groß sind, so das es ewig dauert bis die von der Lima geladen werden.

Dieses Thema mit dem Batteriefraß ist somit schon von damals bekannt?!

Wenn eine Batterie immer leer ist, wird bei der Batterie wohl ein Plattenschluß vorliegen.

Ansonsten kontrollieren, ob der Säurestand ausreichend ist, ggf mit destillierten Wasser ergänzen.

Mit einem Säureheber (3,95) kann die Ladedichte geprüft werden.

Schlten denn die Relais so, wie sie sollen? Könnte ja sein, daß die eine "kaputte" Batterie im Parallelschaltungsbetrieb gar nicht geladen wird, weil sie nicht mit der anderen verbunden ist.

Zitat:

@mc_ecko schrieb am 20. November 2014 um 08:53:28 Uhr:

Problem mit den Batterien haben wir, die eine ist meist leer und er hat Probleme beim starten.

Das hat nichts mit mangelnder Ladung zu tun, nochmal:

In der Parallelschaltung entladen sich die Batterien gegenseitig, über den Innenwiderstand der jew. anderen Batt. Das lässt sich so nicht vermeiden.

Nur bei exact gleichen Eigenschaften beider Batterien, wird das Problem geringer, ist aber immer noch vorhanden.

Also zwei genau gleiche neue Batterien kaufen und bei Standzeit länger als 2-3 Tage abklemmen. Eine Polklemme lösen, das der Stromkreis unterbrochen ist.

2 x 88Ah sollten locker genügen, evtl. auch 66Ah, wenn kein Winterbetrieb.

Zitat:

@mc_ecko schrieb am 20. November 2014 um 08:53:28 Uhr:

Dieses Thema mit dem Batteriefraß ist somit schon von damals bekannt?!

War in den 90ern, 64er Mercur Kanthauber mit Segelflug Startwinde. Da waren vom Schleppmotor (OM604) eh 24V vorhanden, die ich für den Magirus abgezweigt habe. 24V zum Starter, 12V Abzeig zum 12V Bordnetz, incl. Verbindung zur Magirus Lima.

Wie gesagt, Belastung und Ladung a weng unsymmetrisch, läuft aber heute noch problemlos.

Hast Du einen Sirius Rundhauber? Feuerwehr?

Photo! :) (bitte ;) )

Themenstarteram 20. November 2014 um 17:20

Ist ein Rundhauber mit Pritsche drauf.

Zitat:

@Zwiebelfarmer schrieb am 20. November 2014 um 16:07:34 Uhr:

...In der Parallelschaltung entladen sich die Batterien gegenseitig, über den Innenwiderstand der jew. anderen Batt.

Also das stimmt nicht, sondern die vollere Batterie gibt ihre Ladung an die leere ab, bis ein Gleichgewicht erreicht ist. Danach fließt zwischen den beiden kein Strom mehr.

Aber herrliches Auto!!!!

Zitat:

@Handschweiß schrieb am 20. November 2014 um 17:44:07 Uhr:

Zitat:

@Zwiebelfarmer schrieb am 20. November 2014 um 16:07:34 Uhr:

...In der Parallelschaltung entladen sich die Batterien gegenseitig, über den Innenwiderstand der jew. anderen Batt.

Also das stimmt nicht, sondern die vollere Batterie gibt ihre Ladung an die leere ab, bis ein Gleichgewicht erreicht ist. Danach fließt zwischen den beiden kein Strom mehr.

Aber herrliches Auto!!!!

Das Problem kommt aber, wenn eine von den beiden einen Plattenschluß hat, der zieht dann etwa 2A ständig.

Hatte dieses Jahr eine (9 Jahre junge) Batterie (mit Plattenschluß einer Zelle) am Ladegerät, welche eine Woche lang ständig 2A Ladestrom genommen hat.

Zitat:

@Handschweiß schrieb am 20. November 2014 um 17:44:07 Uhr:

Also das stimmt nicht, sondern die vollere Batterie gibt ihre Ladung an die leere ab, bis ein Gleichgewicht erreicht ist. Danach fließt zwischen den beiden kein Strom mehr.

Das würde so stimmen, wenn zwei Batterien exact gleiche Eigenschaften hätten, das ist aber selbst im Neuzustand unwahrscheinlich. Minimale Abweichungen gibt es immer und somit einen ständigen Stromfluß zur schwächeren Batterie, die dadurch aber nicht voller wird, weil über die Ladeendspannung hinaus wird nichts mehr gespeichert.

Mit baugleichen neuen Batterien ist das aber erstmal zu vernachlässigen, Probleme treten erst mit Alterung der Zellen auf, bei uns damals nach 3-4 Jahren.

Zitat:

@mc_ecko schrieb am 20. November 2014 um 17:20:26 Uhr:

Ist ein Rundhauber mit Pritsche drauf.

Toller Wagen, bin begeistert!

Gerade Baufahrzeuge sind heute selten, da sie damals meist gnadenlos heruntergeritten wurden. Wie bist Du da drangekommen, oder hat der im (Familien-) Betrieb überlebt?

Welcher Motor ist drin?

Unser 64er Mercur Allrad Kanthauber hat den V6 (F6L)

Für die alte Winde hatten wir davor bis in die 90er einen 64er Sirius Rundhauber mit R6 (Motor Typ ist mir entfallen).

Habe jetzt leider keine Photos zur Hand.

Und in einem Nachbardorf läuft noch ein sehr gepflegter Sirius Allrad Rundhauber bei der Feuerwehr, ebenfalls mir R6.

Gerade ein Bild im Netz gefunden, gleich das erste oben:

Sirius

Themenstarteram 21. November 2014 um 19:20

Motor weiß ic gerade nicht.

Wir haben auch noch ein paar mehr Fahrzeuge im Bestand.

www.srvg.de

Dank für den Link, tolle Sache so eine Stiftung.

Dann noch viel Spaß mit den schönen Fahrzeugen!

Schöne Grüße

Themenstarteram 22. November 2014 um 11:25

Danke danke. Da wird es so schnell nicht langweilig :-)

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