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5Kg Traglast der Felgen zu wenig

Themenstarteram 17. Juni 2017 um 15:15

Hi, ich hab mir beim Freundlichen Felgen mit Bereifung bestellt. Wurde für heute 12 geladen, und sollte bis 14 einplanen. Gut, bin ich hin, alles schick. war bei Frisör und was napfen, war dann gegen 13:45 wieder dort. Da stand er frisch besohlt auf der Bühne. Naja ich geh zur Kasse, wird mir dann gesagt, dass der TÜV die Felgen nicht abgenommen hat, weil eine Felge 1450Kg Traglast hat, ich aber 1455 benötige, da festgestellt wurde, dass ich ya auch eine Anhängerkupplung besitze. Nun sind wieder die alten Räder drauf und ich bin verärgert.

Jetzt hab ich etwas von Ablastung gelesen...Sind es tatsächlich nur ein paar Zahlen? Immerhin handelt es sich hier NUR um 20Kg für alle 4 Felgen, bzw 10 für die beiden auf der Hinterachse.

Macht das Sinn bzw welcher Aufwand wird da betrieben? Zuladung hat der Dicke etwas mehr als 500Kg und 5 Leute zu je 100Kg bzw 4 Leute und 100Kg Gepäck bekommt man eher nicht zusammen

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21 Antworten

Hallo,

was für einen LKW fährst Du das eine Felge eine Traglast von 1455kg benötigt? Wäre eine theoretisches Gesamtgewicht von rund 5,8t.

Wie dem auch sei. Mit dem Blick in die Felgenpapiere hätte man die Traglast der Felgen vor Augen gehabt und die maximale Achslast des Fahrzeugs steht wiederum in dessen Papieren und die Berechnung der nötigen Traglast der Felgen ist einfach. Gehe mal davon aus das die 1455kg die maximale Hinterachslast sind, dann wäre die nötige Traglast der Felgen 722,5kg = 733kg muss die Felge haben.

Bevor Du über Ablasten nachdenkst, da es um die Achslast geht können da einige Kilos mehr zusammenkommen als man so denkt, solltest Du erst mal das tatsächliche Leergewicht des Autos messen lassen. Kann sein das dann von den 500kg Zuladung deutlich weniger übrigbleibt. Die Achslast Hinten müsste von 1445kg auf 1440kg reduziert werden, Problem ist aber die Hebelwirkung der AHK Welche die Stützlast auf der Kugel verstärkt.

Verständlich das Du Sauer bist. Aber in den Papieren der Felgen steht die Traglast wie auch Auflagen, beim Auto ist die Achslast eingetragen und wenn man Alles sorgfältig durchliest hätte man vorher gemerkt das es nicht passt.

Bei Meinem gingen die Wunschfelgen auch nicht, denn im Falle einer Anhängerkupplung wäre die Traglast Überschritten. Hat der Händler aber vor der Bestellung bemerkt.

am 17. Juni 2017 um 18:39

Schau mal hier rein:

https://www.motor-talk.de/.../...-7x16h2et34-gesucht-t3197191.html?...

Da hat die Traglast der Felge auch net ausgereicht, wurde aber trotzdem eingetragen, jedoch mit Vermerk, dass sich die max zulässige Achslast verringert aufgrund der Felge verringert.

Themenstarteram 17. Juni 2017 um 19:55

Hi nochmal...So is das, wenn man keine Ahnung hat. Allerdings geh (bzw. ging) ich davon aus, dass der Freundliche Ahnung hat(haben sollte), und der hatte von mir die Papiere, als ich die bestellt habe. Die Dame heute meinte noch, dass sie sich das auch nicht erklären kann, weil der Kollege, bei dem ich bestellt habe, eigentlich der Felgenguru dort ist.

So wot. Und du hast tatsächlich Recht Donald, es geht im die Achslast und dort steht wahrlich in den Papieren Bei Anhängerbetrieb Achslast hinten 1455Kg ...Und eine Felge hat 725Kg Traglast Es geht tatsächlich nur im 5Kg.... -.-

Wie soll ich eigentlich das 722,5 = 733verstehn?

Die Fehlberatung eines qualifizierten Mitarbeiters Deines Autohauses kann doch unmöglich jetzt zu Deinem Problem werden.

Fordere das bezahlte Geld ein und gib die Räder zurück. Selbst wenn diese schon gefahren wurden, ist das eindeutig nicht Deine Baustelle.

Themenstarteram 17. Juni 2017 um 20:09

War nur eine allgemeine Frage in die Runde wegen der Ablastung.

Verblieben bin ich mit denen jetzt so, dass die jetzt ne Woche Zeit haben, mir designähnliche Felgen vorzuschlagen, und mir dann, falls mir die Felgen zusagen, geschäftlich etwas entgegen kommen. Andernfalls wird die Bestellung nächste Woche Freitag storniert.

Selbst wenn sich durch eine Ablastung eine Anbauabnahme darstellen läßt, halte ich es für keine gute Idee mit Felgen durch die Lande zu kutschieren, welche am Limit laufen und keinerlei Reserven haben.

Ich rate Dir, die Anschaffung nicht zu tätigen.

Themenstarteram 17. Juni 2017 um 20:29

Naja...Ich fahr nicht permanent mit Hänger, eigentlich eher selten. Normal ohne Hängerbetrieb bin ich bei 1370 Kg Achslast, das sind 1450 Kg mMn ausreichend

Es ist noch keine Stunde her, dass Du einräumtest "keine Ahnung" zu haben und jetzt kannst Du beurteilen, welche Radlasten in der Praxis ausreichend sind, um Dir die Felgen nicht zu ruinieren?

Damit gehörst Du zu dem Personenkreis, der weder über abgesenkte Gullydeckel, Frostaufbrüche in den Fahrbahnen fährt oder Bordsteine erklimmt.

Themenstarteram 17. Juni 2017 um 20:46

Ich sagte doch "mMn" ...Ob das richtig ist, oder eben nicht, steht auf einem anderen Blatt. Ausserdem bezog ich mich auf die ohne Anhänger betriebene Achslast.

Deine Aussage mit Gullideckel und Bordsteine erklimmen versteh ich derweil nich ganz.

In solchen Situationen hast du eine höhere Belastung auf der Felge als nur das reine Fahrzeuggewicht.

... aber dass sich bei derartigen Vorkommnissen die Belastung auf die Felgen dramatisch erhöht, ist vielleicht verständlich.

Edit: mit zunehmendem Alter wird das Tippen beschwerlicher. ;-)

Zitat:

@TimN schrieb am 17. Juni 2017 um 19:55:23 Uhr:

 

Wie soll ich eigentlich das 722,5 = 733verstehn?

Achlast 1445kg durch die zwei Räder = 722,5kg pro Rad/Felge und da ich noch keine Angabe gefunden habe wo Kommastellen angegeben waren wird eben Aufgerundet und somit sind es 723kg, die 733 sind offensichtlich ein Tipfehler.

Und was die popeligen 5kg angehen, beobachte mal Autos mit Fahrrädern auf der Hängerkupplung wie Die auf Bodenwellen wippen. Da sieht man das 30kg auf dem Haken deutlich stärker auf die Achse drücken als Gepäck im Innenraum oder ein Anhänger.

Bei Meinem war auch die Achslast bei Hängerbetrieb das Problem, obwohl keine AHK verbaut. Aber meine Wunschfelge gab es gar nicht erst mit ABE, Grund die Achslast bei Hängerbetrieb.

Ist natürlich peinlich wenn ausgerechnet der Felgenspezialist das nicht merkt. Aber anscheinend ist das ein eher neues Problem so das nicht gesagt ist das er damit schon mal konfrontiert wurde.

Nur mal so für die Rechenkünstler hier, man könnte die Dachlast in den Papieren reduzieren um wegen der AHK-Stützlast zu "mogeln". Vieles ist möglich, ob es auch gut ist so zu verfahren ?

z.B.: Dachlast von 100kg auf 80kg reduzieren, schon hat man 20kg "gewonnen".

Ich hatte das Problem mit der höheren Achslast bei Anhängerbetrieb auch schon vor Jahren

Der Tüv hat mir die Achslast nicht reduziert...

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