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418d - GC, ein Erfahrungsbericht :)

BMW 4er F36 (Gran Coupé), BMW
Themenstarteram 3. Oktober 2014 um 23:45

Guten Abend :)

...was das Thema betrifft: reingelegt :D

Nein, Spaß-habe nur noch eine kurze Frage:

Bilder im Text (via Imageshack geht ja hier nicht oder mittlerweile doch???), doch wenn ich meinen (in Word schon vorbereiten Text) jetzt hier einstelle, dann sind manche Dinge ohne die Bilder schon etwas schlecht zu erklären...und alles nochmal manuell hochladen hilft auch nicht, da nicht dem Text zugeordnet.

Andererseits sind hier ja sicher viele mit den beschriebenen Dingen durchaus vertraut...soll ich euch also den Text einfach so hier rein stellen?

Wenn das geklärt ist, dann gibts auch etwas Stoff zum lesen :eek: ;)

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 4. Oktober 2014 um 9:34

Guten Morgen,

hm, schade, schon über 70 Aufrufe und keiner kann etwas dazu sagen.

Na gut, dann schicke ich es ohne Bilder ab, bevor es noch mehr lange Gesichter gibt.

Ich werde die Bilder im Anhang beifügen.

Gleich dazu sagen möchte ich das es ein Vergleich mit einem bestimmten Hersteller wird, das sieht man dann am Ende ;)

Daher ist es stellenweise nicht direkt für "hier" geschrieben, doch den ganzen Text jetzt nochmal zu bearbeiten ist mir ehrlich gesagt zu viel Aufwand ;)

____

 

Ich habe gerade mal wieder die Möglichkeit, mich etwas intensiver mit dem mir zur Verfügung gestellten Mobil zu befassen.

Darüber möchte ich heute mal kurz einen kleinen Bericht schreiben.

Gleich vorweg schicke ich, das mir ein paar Bedienungen durchaus geläufig sind und ich diese Funktionen nicht erst „finden“ muß, also bitte nicht wundern.

Nun, wo möge man beginnen?

Fangen wir beim Erstkontakt an…

Ich sehe ein Auto, welches auf den Namen „GranCoupe“ hört-vier rahmenlose Türen, das Gesicht des 4er Coupes und einem gestreckten Fließheck in coupehafter Linie (ähnlich dem 3er GT) - da sich die Baureihe allerdings davon abheben soll, hat er den Namen 4er bekommen.

Der Anblick ist, in dieser Variante nicht weiter spektakulär, noch dazu mit den kleinen Winterrädern.

Die Ausstattungsliste ist lang und, naja, preisintensiv.

Angefangen bei Bi-Xenon mit (vorzüglichem) Kurvenlicht und "Stadtlicht"(es leuchtet breiter), Regensensor, Kamerabasierte Fahrerunterstützung mit Geschwindigkeitserkennung, Navi Professional i.V. mit Connected Drive und Verkehrsinformationen in Echtzeit, Online Service, erweiterte Anbindung mobiler Geräte über Bluetooth, Ablagen und Lichtpaket, Leder mit Sitzheizung für vier Plätze, elektrische Sportsitze, Spracheingabesystem und und und......

Beim öffnen der, leichtgängig und in den Rasten satt haltenden Türen, bemerkt man bereits die sich verbreitende Leichtigkeit aufgrund der fehlenden Türrahmen.

Entgegen meiner letzten Erfahrung(en), stellten sich Bedenken wegen eventuellen Windgeräuschen als „nicht existent“ heraus.

Bei der Verarbeitung gibt es echt weing zu bemängeln-ehrlich gesagt hätte ich das selbst nicht gedacht. Was man finden konnte, waren ein paar Spaltmaße und ein paar unglückliche Blechprägungen, doch nichts was jetzt derb aus der Reihe fällt.

Die Platzverhältnisse im inneren sind nicht eng, allerdings auch nicht großzügig-doch bei der Grundlage (dem 3er) erwartet das auch niemand. Wenigstens wurde das Cockpit so gestaltet, das es sich nicht mehr (wie beim Vorgänger) wie eine Wand vor einem auftürmt…

Setze ich mich vorn rein und stelle den Sitz auf „Bequem reisen“ und ohne Rücksicht auf hintere Passagiere dann schaut es so aus.

Stelle ich den Sitz so ein, wie man ordentlich fahren kann, dann sieht es so aus.

Wenn wir einmal hinten sitzen, bemerken wir auch kleine Details, z.B. das die mittlere Armlehne nicht dadurch stoppt, das sie auf dem Sitz liegt, sondern einen festen Anschlag hat. Ist zwar nur ein Detail, doch auch da hat man sich halt Gedanken gemacht.

Wir bemerken allerdings auch, das man mit 1.90 hinten am Dach anstösst und wenn man rausschauen möchte nur den Dachhimmel sieht

Nun ja, das Design der Karosserie ist halt nicht für alle Größen optimal-doch da ich meist vorn sitze ist mir das wurstegal.

Habe auch bei mir selten Leute mit, die so groß sind, von daher > passt

Die Heckklappe öffnet hydraulikunterstützt und gibt das nicht kleine, allerdings auch nicht überschwenglich riesige Gepäckabteil frei. Diese Art der Betätigung, schränkt die seitiche Breite sichtbar ein.

Bei Bedarf ist das Gepäckabteil, durch die umklappbaren Rücksitze (dreigeteilt) flexibel erweiterbar.

In der Heckklappe ist das Warndreieck verstaut und es gibt nur zwei feste Gepäckraumabdeckungen-ein Rollo ist nicht vorhanden. Die Abdeckungen lassen sich entfernen, nur leider gibt es, nach dem herausnehmen, auch keinen richtigen Platz dafür. Unter dem Boden gibt es ein weiteres Staufach für „Kram“.

(ja, die Unordnung da ist Absicht, das man die Größe ein wenig einschätzen kann)

Öffnen wir also nun, bevorzugt im dunkeln, das Auto und sehen den ersten Unterschied.

Der Innenraum, ganz gleich ob Fußraum oder „nur Gepäckabteil“ - alles ist wirklich super beleuchtet! Weiterhin ist das so clever gemacht, das dies nur zum einsteigen so ist-ist man im Auto und schließt die Türen, wird leicht gedimmt, so das man immer noch alles sieht, allerdings nicht die volle „Blendung“ abkriegt. (leider noch kein Bild dazu)

Nachdem man hinter dem Steuer Platz genommen hat und dort zuerst beginnt, die Fahrposition der Person anzupassen, fällt sehr schnell, der große Verstellbereich von Sitzen und vor allem der Längsverstellung vom Lenkrad auf.

Dieser hier hat jetzt Sportsitze, die lassen sich am besten einstellen-egal ob elektrisch (was er auch hat) oder mechanisch. Hat man die einfachsten Sitze und dann noch mechanisch, geht das nicht ganz so gut. Die einfache Ausführung der Sitze mit elektrischer Bedienung liegt zwischen den beiden Arten.

Das Paket rundet eine Kopfstütze ab, deren Neigung sich fast stufenlos verstellen lässt.

Wenn man das hat und sich dann weiter umschaut, sieht man im Innenspiegel leider nur ein relativ kleines Fenster und auch die Rundumsicht nach hinten ist nicht ganz so gut, doch gut, wo gibt es das heutzutage denn noch richtig?

Schaut man sich weiter um, klopft und tastet sich an den ganzen Verkleidungen entlang, dann gibt es wirklich fast nichts auszusetzen. Das einzig harte Plastik, was ich im direkten Sicht- und Griffbereich finde konnte, war ein Stück direkt unter dem Klimabedienteil und ein kleines Ablagefach links unter dem Lenkrad. Alles andere ist mehr oder weniger leicht aufgeschäumt und vermittelt einen guten Eindruck (in einem X1 ist das wiederum Wunschdenken). Selbst der Softlack um den Schalthebel herum, hinterlässt beim "mutwilligen herumkratzen" (ohne sichtbare Schäden!) einen wesentlich besseren Eindruck, als ich das selbst in einem Golf sehen durfte.

Die Türdichtungen laufen sauber, wellenfrei und gleichmäßig an den Scheiben entlang, lediglich in den Ecken hat man teilweise kleine Unregelmäßigkeiten, die allerdings konstruktionsbedingt durch die fehlenden Rahmen entstehen (Stichwort: eventuell eindringendes Wasser )

Beim senken der hinteren Scheiben fällt auf, das diese in unterster Stellung etwa 10cm herausschauen-das ist allerdings gar nicht schlimm, denn das verhindert die Entstehung der „Wummergeräusche“ bei leicht höherem Tempo.

Wenn das alles klar ist und man sich eingerichtet hat, möchte man (natürlich) auch mal los, doch einen Schlüsselschacht sucht man vergebens? In allen aktuellen Modellen der neuen Baureihen, ist das Serie, das man schlüssellos starten kann. Das bedeutet allerdings nicht, das man auch so ins Auto kommt, denn dafür braucht man den Schlüssel dann doch in der Hand

Das ist leicht seltsam, weil man es ja entweder als „komplett schlüssellos“ oder eben „komplett mit Schlüssel“ im Kopf hat.

Für den Fall, das die Batterie im Schlüssel mal leer sein sollte, hat man an der Lenksäule einen Notstartpunkt (Schlüssel hinhalten und dann starten).

Ein komplett schlüsselloser Zugang ist Sonderausstattung.

Wenn alles dann zum Leben erwacht ist, schaut man auf eine Instrumentenkombination mit vier festen Analoganzeigen (sehr gut finde ich, das es eine Öltemperaturanzeige gibt!) diversen und ziemlich umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten. Frei programmieren ist hier leider nicht drin. Ich finde, das ist auch nicht nötig, da man echt jede Menge einstellen kann.

Die Möglichkeiten der Anzeige kann man, je nach Bedarf, einzeln ausblenden, so man auch nur das sieht, was man sehen möchte-ganz gleich ob Geschwindigkeitsinfo, Navigation, Datum, Verbrauch, Anzeigen zum Fahrmodus, Schaltempfehlung usw…

Wenn wir uns jetzt weiter mit dem Auto befassen, klar, Motor läuft fürs rumspielen, fällt als nächstes die problemlose Integration vom eigenen Telefon (Xperia Z1, Galaxy S4 mini) in das Kommunikations- und Audiosystem vom Auto auf. Nachrichten, Kontakte, Musik usw. sind schneller da, als ich das je bei Toyota gesehen habe. Natürlich ist alles über den Controller bedienbar, als hätte man es selbst in der Hand. Super…

Das gleiche gilt für USB Speicher, nur das man mit denen halt nicht telefonieren kann *lach*.

Sollte man die Daten vom USB Speicher dauerhaft im Auto wollen, auch kein Problem, anstecken, übertragen, fertig zum benutzen….

Wenn man denn möchte und sonst nichts zu tun hat, dann kann man (im Stand) auch das Internet bemühen und sich etwas suchen (eine wohl einjährige (?) Flat für die Online Musikdatenbank ist inklusive).

Sollte man da nichts finden, kann man, über BMW Online, auch den Concierge Service nutzen und sich helfen lassen (schon lustig wenn das Auto plötzlich beginnt zu sprechen, nur weil man alles Funktionen mal testet *lach*)

Noch bevor oder auch während man fährt, kommt man zur Eingabe einer Navigationsadresse.

Nun, hier geht es schon wieder los…ein Unterschied wie Tag und Nacht. Das fängt bei der Eingabe an: Entweder über Sprache und zwar komplett von Anfang bis fast ans Ende(!), über den Controller durch Auswahl der einzelnen Buchstaben (mit fast verzögerungsfreier Weiterauswahl der nächsten verfügbaren Buchstaben) oder mit Handschrifterkennung. Die anschließend sichtbare Darstellung im Bildschirm ist klar und deutlich, mit Verkehrsinfokarten in verschiedenen Farben mit Anzeige der Verkehrsdichte (Anzeige wenn gewünscht in verschieden Schritten, abstellbar), wahlweise in verschiedenen Farbtönen der Karte selbst. Auch hat man die Möglichkeit alternativer Routen, welche gleich mit Zusatzinformationen zu Mehrverbrauch und –strecke (oder eben Minderverbauch/-strecke) angezeigt werden.

Wählt man perspektivische Ansicht (also schräg von hinten oben), wird je nach Maßstab sogar der Winkel der Ansicht angepasst! Über die verschiedenen Menüpunkte lassen sich, je nach gewählter Sonderausstattung, weitere Punkte aktivieren. Doch auch wenn man das nicht hat, kommt man damit schnell klar und findet was man sucht-man muß sich halt damit befassen.

Der Bildschirm lässt sich zudem in eine zweiteilige Ansicht mit jeweils weitreichenden Informationen einstellen. Das jetzt einzeln aufzudröseln wäre echt mit Aufwand verbunden, daher lasse ich das lieber.

Fahren wir nun also los…

Zuerst sieht man natürlich auch einen sogenannten „Fahrerlebnisschalter“ (ja, das Ding heißt wirklich so *lol*).

Mit diesem wählt man, wie bei Toyota auch, die Regelung des Antriebs und verschiedener Nebenaggregate. Zur Verfügung stehen ECO-PRO, Comfort (=normal), Sport und Sport+

Je nach Einstellung ändern sich die Einblendungen in der Instrumentenkombi zu dem jeweiligen Modus und helfen somit dabei Abweichungen dazu gleich zu sehen.

Im Modus Comfort verhält sich alles normal und in Balance. Im ECO-PRO fühlt man sich wie ein Klumpen Teig und im Sport/Sport+ ist alles etwas zackiger.

Für ECO und Sport lassen sich die jeweilig beeinflussten Komponenten (Antrieb/Fahrwerk) wählen, bei ECO zusätzlich noch Tempo und Klima.

In jedem Modus ist Vollgas allerdings Vollgas…

Etwas ausführliche Kommentare dazu, finden sich im letzten Abschnitt.

Ich als alter „dauernd Tempomatbenutzer“ finde gleich zwei Möglichkeiten-Tempomat oder Limiter (es brauche glaube keine weitere Erklärung was jetzt was macht).

Hingegen fällt der Tempomat äußerst positiv auf-nein, da gibt es kein warten bis er das eingestellte Tempo erreicht oder darunter fällt um danach wieder dahin zu beschleunigen. Man kann praktisch im selben Moment den Fuß vom Gas nehmen, sobald man den aktiviert hat. Einstellbar ist er in 1 oder 10km/h Schritten. Die jeweiligen Einstellungen werden, in beide Richtungen, zügig und ruckfrei umgesetzt. Den Fuß hatte ich dauernd vor der Bremse, falls ich doch mal stärker drauftreten muss.

Auch beim schalten, bleibt der Tempomat aktiv und übernimmt nach dem Schaltvorgang wieder unmerklich die Arbeit.

Die niedrigste Einstellung ist 30km/h und dort kommt man nur darunter, wenn man bremst, man kann den Tempomat also nicht „durch Einstellung selbst ausschalten“.

Was man eingestellt hat, wird über einen kleinen Anzeiger, direkt neben der jeweiligen Geschwindigkeit dargstellt-in rot wenn inaktiv allerdings „bereit“, in grün bei Benutzung. Zusätzlich wird bei Aktivierung/Deaktivierung im Instrumentenkombi in Klartext die eingestellte Geschwindigkeit angezeigt (ebenfalls rot/grün).

Sollte es aus irgendeinem Grund mal nicht aktivierbar sein (weil man den Fuß auf der Bremse hat oder oder oder), so wird man nicht einfach mit Nichtfunktion bestraft (wo man sich fragt ob was kaputt ist), sondern die Betätigung wird registriert und kommentiert mit „…gerade nicht möglich“

Die anderen Knöpfe am Lenkrad sind nicht weiter spektakulär, Modusumschaltung für das Audiosystem, Sprachsteuerung und Telefon.

Was jedoch prima ist, ist der Controller, mit dem man durch die jeweils eingestellte Wiedergabeliste blättern kann (Anzeige im Instrumentenkombi), also z.B. die verfügbaren Radiosender oder Playlisten der Musik und diese auch direkt gleich wählen kann.

Alles was am Lenkrad ist (abgesehen vom Schalthebel, wenn man ein manuelles Getriebe hat) reicht, um das Auto im Normalfall zu bewegen. Man muß die Hände nicht vom Lenkrad nehmen!

Sollte es doch nötig sein, muß man oft genutzte Funktionen nicht erst umständlich suchen, sondern kann sie, dank Sprachsteuerung entweder ansagen oder auf eine der 8 Favoritentasten speichern (egal ob Navigationsziel, Radiosender, oder oder oder)

Sollte man sich noch ein HUD (was hier leider nicht dabei ist) bestellen, dann braucht man den Blick praktisch nicht mal mehr von der Straße wenden-das HUD ist (fast) wie ein Spiegel der Instrumentenkombianzeige, incl. farbiger Darstellung (versteht sich von selbst oder? )

Da wird gerade von Sprachsteuerung reden-diese hat definitiv ein dickes Lob verdient!

Hier gibt es keine Meldungen wie bei Toyota in der Art von „dieser Befehl steht in diesem Menü nicht zur Verfügung“…oder "ich habe Dich nicht verstanden und mache jetzt einfach irgendwas"

Ganz gleich was man macht oder wo man gerade in den Einstellungen abgetaucht ist-es geht einfach immer. Egal ob Telefon, Navi, Audioquelle oder weiß ich was.

Eingabe einer Telefonnummer (einzeln oder komplett angesagt)? Kein Problem!

Eingabe einer Adresse im Navi? Kein Problem!

Eingabe undeutlich? Kein Problem-es wird nicht einfach „irgendwas gemacht“ (!), sondern Vorschläge gebracht, was man gemeint haben könnte … aus dieser kann man dann auswählen oder neu beginnen.

Und

Und

Und

 

Nachdem wir jede Menge des Lobes schrieben, fragt sich bestimmt jeder „Ja Mensch, irgendwas muß doch Anlaß für andere Kommentare geben???“

Ja, stimmt…wobei das auch etwas zwiespältig ist.

Zum einen merkt man, das sich da jemand große Gedanken über die Integration in das Gesamtsystem „Auto“ gemacht hat. Geschwindigkeit (wenn man rollt), Temperatur innen/außen/Motor, Batterie- und Unterdrucklevel (für Bremse) und so weiter…

Die Rede ist vom Start-Stop-System.

Es gibt wirklich zahlreiche Variablen, die dort mit rein spielen.

Auch ist gut, das wenn der Motor aus ist (Status Fahrzeug „READY“) und man öffnet die Fahrertür (ohne nervtötendes Gepiepe), automatisch in Stellung „OFF“ geschaltet wird. Bei Automatik wird zusätzlich P eingelegt…

Was vielleicht hätte besser gelöst werden können, ist der Ablauf bei handgeschalteten Varianten ansich-der muß strikt nach Einprogrammierung sonst bleibt der Motor aus (und hinter einem hupts ).

Normal ist: stehenbleiben, Gang raus, Kupplung loslassen, Motor geht aus.

Normal ist: Kupplung treten, Motor springt an, Gang rein, losfahren

Möchte man (z.B. an der Ampel) sich etwas auf den Start vorbereiten und z.B. den Gang schon einlegen (nur einlegen, keine Kupplung, nichts) sieht es anders aus.

Man kann, nachdem der Motor aus ist (bei Handschaltung) nicht einfach den Gang einlegen und warten bis man dann die Kupplung treten kann um den Motor zu starten(um Zeit zu sparen, denn da wird der Unterschied zu den Hybriden, auch aus dem eigenen Haus, wirklich deutlich!).

Er braucht immer das Signal „Leerlauf“, sonst geht nix los…

Naja, da die meisten heute eh Automatik fahren und dann so etwas auch nicht machen, wenn sie Start-Stop überhaupt nutzen, wird das eh keiner merken.

In Verbindung mit dem Diesel (gleich noch ein paar Worte dazu), finde ich den Eindruck zu diesem Punkt nicht komplett überzeugend.

Ja, es ist prima, das es das gibt und dieses Gerumpel zeitweise still bleibt.

Doch das Paket „Diesel und Start-Stop“ bleibt bei mir immer etwas zurück…

Das zweite, nicht ganz so überzeugende, war (nach verschiedenen anderen Modellen mit Diesel) und bleibt (nach diesem hier) die Antriebstechnik.

Verbrauch hin oder her (gleich mehr), die Arbeits- und Geräuschkulisse ist jederzeit spürbar und auch wenn das andere am Auto überzeugt, das hier tut es nicht gerade (bei mir zumindest).

Egal ob mit Fuß im Fußraum, Hand auf dem Schalthebel oder einfach nur akustisch übers Höro(h)rgan, man hört dieses Ding einfach immer und überall und die Leistungsentfaltung ist ziemlich unharmonisch.

Meine Strecke ist und bleibt Leipzig-München, wahlweise über A9, A72, A93 und diverse Umfahrungen über Landstraßen (also etwa 450km).

Eingebaut ist der kleinste verfügbare Motor als 418d. Leistung 143PS

Der Verbrauch ist abhängig von der Fahrweise (logisch) lag bei 6,9l Diesel mit durchaus zügiger Fahrweise (schneller als 215km/h fährt er nicht) und einem Durchschnitt von 76km/h, bei einer Gesamtreisezeit incl. Pause (30min) von 4h:40min auf der Hinfahrt.

Die Rückfahrt war sehr entspannt, kaum langsamer (was den Durchschnitt betrifft) mit maximal 130km/h (Tacho) und im ECO-PRO Modus (gleich dazu noch etwas). Verbrauch hier 4,6l, Gesamtreisezeit knapp über 5h incl. 30min Pause, Durchschnitt 70km/h.

 

Abschließend noch ein paar Worte zu meiner eigenen kleinen „Testfahrt“ bezüglich Nutzen ECO-PRO Modus - hinter München ist sowieso erst einmal Baustelle und da eh nix ging (zuviel Verkehr), entschloß ich mich, den ECO-PRO Modus mal ein wenig zu testen.

Es soll ein besonders sparsamer Modus sein, um eben niedrige Verbräuche zu erzielen. Das wird erreicht durch verschiedenste Paramater die dort mit einbezogenen werden. Diese sind teilweise fest verankert (Kennlinie Gaspedal z.B.) oder individuell einstellbar (Höchsttempo, Klimatisierung).

Im diesem Modus sind die Anzeigen dafür in blau gehalten (also was man gespart hat, Schalthinweise usw.) und wenn man irgendetwas tut, was nicht ins Raster passt, werden die grau-also ein optischer Hinweis, das gerade etwas „außer der Reihe“ läuft.

Auch hat man im Menü eine Fahrstilanalyse (angezeigt im großen Display) eingebaut, die Beschleunigung, Vorausschau und Schaltvorgänge von 1-5 Sternen bewertet (man kann die sammeln *g*)

Doch der Reihe nach.

Aktiviert man den Modus, so bekommt man eine Anzeige, die einem sagt, wieviel Reichweite man „gewonnen“ hat. Je nach Fahrstil steigt oder fällt diese (negativ wird es allerdings nicht).

Die Fahrstilanalyse hat eine virtuelle Straße die „bucklig“ ist, doch je mehr man Sternchen sammelt, umso ebener wird die-angestrebt ist sie als: „komplett glatt“.

Macht man dann mal etwas völlig außer der Reihe (z.B. an der Ampel und tritt das Gas mal durch), kippt sie ganz auf die Seite und wird grau (als Zeichen von „Fehlbedienung“ im Sinne von "nicht ECO-PRO like")

Anfänglich kommen die Sternchen noch relativ zügig, doch je länger man fährt, umso schwerer wird das (logisch). Auch reicht ein zügigeres beschleunigen (von LKW Tempo auf 130) aus, um bis zu drei Sterne zu verlieren.

Er bezieht Bremssignale, Gaspedalbetätigung, Tempomat, Schaltzeitpunkt usw. alles mit in die Berechnung ein. Weiterhin gibt es Tipps, wann man noch etwas sparen kann. Legt man den Leerlauf nicht ein > Meldung, schaltet man mit Zwischengas herunter > Meldung.

Fährt man schneller als die eingestellte Höchstgeschwindigkeit, dann werden nicht nur die Anzeigen grau, sondern man erhält auch noch zwei Hinweise darauf, das Tempo zu reduzieren.

Sowohl in die Fahrstilanalyse als auch in die gewonnene Reichweite kommt das direkt mit rein.

So sah es zu Anfang aus.

So dazwischen

So nach dem überholen

…und so am Ende

Wenn wir also mal davon ausgehen, das die Beschleunigungen auf der Überholspur (ich stehe da keinem im Weg!) ausgeblieben wären, dann bestünde die reelle Chance, das dort jetzt ein dreistelliger Wert stehen würde-das finde ich, in Anbetracht der Streckenlänge super, denn es ist fast ¼ der Strecke!

Es lässt sich also auch in so einem Auto, wenn man sich auf die gegebenen Spielereien einlässt, auch ein kleines Spiel daraus machen, möglichst noch weniger zu verbrauchen (oder ist das ein Spleen der Prius-Fahrer? )

Allerdings bleibt die Frage, aufgrund was er das berechnet-Comfort Modus, vorheriger Verbrauch, Navi Berechnungsdaten!?

Keine Ahnung…

 

Meine Zusammenfassung damit lautet:

Ich finde es traurig, (ja, traurig) das es ein viel größerer (Weltkonzern) Toyota nicht schafft ebensolches und auf dem heutigen Stand der Technik basierendes zu leisten.

Sei es durch ziemlich seltsame Ausstattungskombinationen oder erst überhaupt nicht verfügbare Varianten (doch das kennen wir ja schon).

Ich gebe ehrlich zu, das wenn der Rumpelantrieb nicht wäre und wenn sie nicht alles weggespart hätten, wofür diese Firma eine Menge Lorbeeren bekommen hatte, nämlich die Sahnestückchen Sechsender (die es jetzt erst ab 306PS gibt ), dann würde ich mir dieses Auto ernsthaft überlegen.

Natürlich ist mir klar, das ziemlich viel von obigem ebenfalls auf Sonderausstattungen basiert, was den Endpreis vom Auto auf etwa 51000 (Liste lt. Konfigurator) anhebt.

...wobei ich einige Ausstattungen auslassen und andere (ein HUD, Schiebedach und adaptives LED Licht (mit aktiver Ausblendung des Gegenverkehrs bei Fernlicht )) dazunehmen würde.

Oder anders gesagt: Dieses Auto mit dem Antriebskomfort eines HSD-Systems }> das wäre es!

Schade finde ich z.B. auch, das man das M-Aerodynaikpaket nur noch mit dem M-Paket bekommt (genau wie ein, zwei andere SA´s)....doch dann ist man innen wieder an "die schwarze Höhle" gebunden und das mag ich auch wieder nicht. Ein M-Paket mit sparkling-brown und heller Innenausttaung > Traum :) :cool:

 

Puhh...

So, wer jetzt Fragen oder Anmerkungen hat (auch "böse )-einfach her damit

 

PS: Das mit den Bildern ist jetzt natürlich schade und ein wenig durcheinander, doch das geht leider nicht anders :(

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edit

nun ja, aber wer sich einen 4xxd GC leisten kann, leidet sicherlich finanziell keine not. da machen die 2000 euro auch keinen unterschied mehr und der fahrspass bleibt ein bissel länger erhalten.

Zitat:

Original geschrieben von scooter17

nun ja, aber wer sich einen 4xxd GC leisten kann, leidet sicherlich finanziell keine not. da machen die 2000 euro auch keinen unterschied mehr und der fahrspass bleibt ein bissel länger erhalten.

Oh .. sorry .. ich wusste nicht, dass du von allen 6 Mio in Deutschland arbeitenden Personen die Finanzdaten hast.

ABer auch wenn du es nicht glauben magst ... auch der 18d wird gut verkauft ... und das wäre ja nicht der fall, wenn keiner sparen müsste.

Zitat:

Original geschrieben von Augsburger_ing

Zitat:

Original geschrieben von scooter17

habe gerade mal im konfigurator nachgesehen.

der preisunterschied 418d - 420d sind € 2200,--.

ich verstehe echt nicht, warum man sich ein solch tolles auto als motorisches sparbrötchen bestellt, wenn man 41 ps mehr für diesen schlappen aufpreis bekommen kann, zumal man beim verbrauch NICHTS spart.

Naja .. eigentlich ganz einfach ...

Es soll doch noch Leute geben, die nicht so viel Geld haben und sparen müssen ...

Für mich hört sich das so an, als ob beim gemeinen 4er-Käufer sämtliche verfügbare Mittel ins Auto fließen würden. Ich glaube das nicht. Üblicherweise definiert man ein Budget, innerhalb dessen man sich bewegen will und je nachdem ob einem Ausstattung oder Leistung wichtig ist wird man das Auto entsprechend ausstatten.

Auch wenn manche das nicht glauben können - es gibt eine nicht unerheblich große Anzahl an Fahrzeuginteressenten, denen die Beschleunigung völlig egal ist.

Kann die Diskussion auch nicht nachvollziehen.

Betrachtet man den B47, hat dieser heute die Leistung eines früheren E46 FL 320d.

Es gibt viele Käufer, die mittlerweile Abstand von diesem permanenten Wettrüsten nehmen.

Hätte BMW sich am 3er orientiert und den 418d ordentlich eingepreist, würden sich deutlich mehr Kunden für diesen Motor entscheiden.

alle o.g. einwände stimmen genau. mein einziger einwand war eben der, dass man für knapp 2000 euro ein 41 ps stärkeres auto mit reserven bekommt, wenn der wagen mal voll beladen sein sollte.

wäre der 18d 5000 euro preiswerter und würde er auch noch weniger verbrauchen, fände ich ihn auch eine gute wahl.

trotzdem, einen 4er GC kauft sich niemand, wenn er sparen möchte.

ich wollte sicherlich niemandem auf die füsse treten.

Themenstarteram 5. Oktober 2014 um 13:44

Dazu eine kleine Geschichte aus der Lehrzeit...

Dort hatten wir jemanden, der hatte in seinem E46 alles, wirklich alles was die SA-Liste (*) hergab, drin-bis auf eines: es war ein 316i ;) :)

(*) = gewisse Dinge gab es , aufgrund es kleinen Motors einfach nicht, sonst hätte er die auch noch gehabt.

Natürlich ist ein bissel mehr Leistung immer souveräner, natürlich macht das ab und an mal mehr Spaß, doch es gibt wahrlich genügend Leute, denen das komplett egal ist.

Und wenn ich ehrlich bin, abgesehen vom ein wenig nötigen Anlauf, kann man auch mit "nur" 143PS ziemlich lange links fahren ;)

Wenn wir das mit den "nur 2000€" mal durchspinnen, dann landen wir ganz schnell vom 418d bei einem 435xi, sind ja immer "nur 2000€" für die nächsten Versionen dazwischen ;)

 

PS: Warum bekomme ich eigentlich keine Benachrichtigungen?

Sicherlich gibt es genug günstigere Alternativen zum 4er, darüber brauchen wir nicht sprechen.

Nichtsdestotrotz setzt sich auch bei diesem Fahrzeug jeder Kunde eine gewisse Grenze bzw. bekommt diese vorgegeben.

Zumal ein F30 auch nicht günstiger ist, jedoch optisch für mich nicht in Frage kommt und einen geringeren Nutzwert hat. Insofern kann man schon von sparen sprechen, denn ein Touring wäre teurer. :D

Auch von mir danke für den ausführlichen Bericht!

Sehe ich auf den Bildern richtig, dass er 16" Räder drauf hat (mietwagentypische Winter/Allwetterreifen)? Habe ich beim 4er noch nie gesehen und hat ja auch vom Werk aus immer mindestens 17" drauf, selbst als 418d.

Die x18d-x20d Diskussion musste ja kommen :) Je nach Bedarf kann der 18d doch auch ausreichen. Muss jeder selbst wissen. Allerdings hat der 418d das schlechteste P/L-Verhältnis in der 3er/4er-Reihe. Denn hier ist der Abstand zum 420d mit knapp über 2k€ am geringsten. Sonst liegt er eher bei fast 3k€. Am besten finde ich den 420i eingepreist mit "gerade mal" 35750€ deutlich günstiger als der 418d und genau so flott wie der 420d. Dazu noch leiser :) Wenn man kein Vielfahrer ist.

Zitat:

Original geschrieben von TePee

Am besten finde ich den 420i eingepreist mit "gerade mal" 35750€ deutlich günstiger als der 418d und genau so flott wie der 420d. Dazu noch leiser :) Wenn man kein Vielfahrer ist.

Komischerweise ist er beim GC sogar 0,2s schneller als der 420d. Aber Du hast recht: der 420i GC ist sage und schreibe 1,7s schneller von 0 auf 100 als der 418d GC.

und wie es darüber auf der AB aussieht, möchte ich garnicht wissen :) .

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