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406er stirbt unterm Fahren ab

Themenstarteram 20. August 2005 um 10:32

Hallo!

Ich bin (derzeit genervter) Fahrer eines Peugeot 406 Break ST, 2,0 l 16 V, 132 PS, EZ 08/97, Laufleistung knapp 130Tkm, seinerzeit von mir als Neufahrzeug erworben.

Der 406er schnurrte bisher im Großen und Ganzen eigentlich ständig schön gleichmäßig dahin, der Motor zeigt in seinem Laufverhalten keine Auffälligkeiten.

Seite ca. einem Jahr jedoch kommt es während der Fahrt immer wieder zu regelrechten Motoraussetzern. die in allen Gebrauchsbereichen auftreten, von langsamer Fahrt im Stadtbereich bis hin zu Autobahnfahrten mit hoher Geschwindigkeit.

Wenn das Problem auftritt geht ein Ruck durchs Fahrzeug und der Motor geht nicht mehr ans Gas, der Pkw "zieht nicht mehr".

Gleichzeitig zeigen Drehzahlmesser und Tacho einen kontinuierlichen Abfall ihrer Aktivitäten bis zum Stillstand und Absterben des Motors.

Bei hoher Geschwindigkeit ist es dann manchmal, aber auch nicht immer, möglich durch Zurückschalten in einen niederen Gang einen Neustart des Motors herbeizuführen (z.B. auf der Autobahn), bei geringerer Geschwindigkeit stirbt der Motor sofort ab und der Pkw bleibt liegen.

Anschließend gelingt dann der Start des Motors immer, oft aber erst nach mehrmaligem Betätigen des Zündschlüssels, sprich mehreren Startversuchen.

Eigentlich immer (aber nicht nur dann!) tritt das Problem nach dem Volltanken des Fahrzeugs auf, dann regelmäßig so nach ca. 5-10 km Fahrt.

Die Probleme, so sie auftreten, sind dann für die Dauer der Fahrt meist anhaltend. Es kann dann passieren, dass der 406er "alle paar Meter" dieser Fahrt die Probleme hat und stehen bleibt.

Stellt man den 406er dann für einige Zeit ab (z.B. über Nacht), kann es sein dass das Problem 14 Tage lang und mehr nicht mehr auftritt. Ist aber auch nicht immer so.

Und noch ein Punkt: Fast immer treten die geschilderten Probleme erst im "betriebswarmen" Zustand des Pkw auf, also erst, wenn er nach einem Kaltstart einige Zeit gelaufen ist.

Der Fehlerspeicher des Fahrzeuges zeigt keinen Fehler!

Wer kann hier eine Diagnose stellen und Empfehlungen geben?

Vielen Dank!

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15 Antworten

Ich geb zu, das ich nicht wirklich Ahnung hab. Aber so ein ähnliches Problem hatte ich vor vielen Jahren mit einem damals ca. 9 Jahre alten Wartburg 1.3 (4-Tackt-Motor aus dem Golf I). Dort hatte sich der Regler der Lichtmaschine verabschiedet, was heist, das das Auto auf Batterie fuhr. Manchmal ging der Regler, manchmal nicht. Das Phänomän, das man mit viel Glück ihn auf der Autobahn wieder anbekommt, bei langsamer Fahrt aber nicht hatte ich genauso.

Vileicht hab ich dir helfen können...

hallo,

hört sich ja grausam an...als wenn jemand den benzinhahn zuhält...Benzinpumpe und Kraftstofffilter sind als Fehlerquelle ausgeschlossen...oder vielleicht ein Kabelbruch evtl. im Kabel zur Zündspule...?

gruß

aus cologne

Themenstarteram 20. August 2005 um 23:50

Zuerst einmal Danke für Eure bisherigen Beiträge!

Die einzige von Euch genannte Fehlerquelle, die ich ausschließen kann, ist der Kraftstofffilter. Dieser wurde erst vor kurzem ausgewechselt, und die Maßnahme brachte keine Abhilfe.

Ob die Benzinpumpe für die Zustände verantwortlich ist, das kann ich nicht beurteilen.

Mir als Laie wurde gesagt, dass es keine Möglichkeiten gibt, die Pumpe dahingehend zu überprüfen. Es könne nur ein Austausch derselben gegen eine neue erfolgen, verbunden mit erheblichem finanziellen Aufwand.

Weiß jemand von Euch näheres zur eventuellen Fehlerquelle Benzinpumpe?

Was kostet so ein Teil mit Einbau in der Regel?

Danke!

Hi,

habe gerade das identische Problem an einem 405 von meinem Bruder ( 2,0L 121PS BJ 92)

Wo ich den Wagen füher gefahren habe ging er ab und zu bei langsamer Fahrt mal aus, danach konnter er gleich wieder gestartet werden. (ab und zu schein er an der Ampel im Standgas abzusaufen und hat sich dann immer selber gerettet)

Heute jedoch ging er meinem Bruder immer wieder aus und war kaum zu starten!! Ein orangenes Kontrolllämpchen leuchtet dann immer auf (Motor mir Leitungen oder so)

An die Lichtmaschine glaub ich nicht, sonst würde sich die Batterie beim der zahlreichen Versuchen zu starten gleich verabschieden!!

Gruß

Moin Xantor,

geht dein Wagen nach dem abkacken direkt wieder an oder brauch er ne gute Zeit danach noch? Ich hatte mal das Problem an meinem Audi 80 Avant gehabt, der Wagen hat das Gas nicht mehr angenommen( wenn man Gas gegeben hat, merkte man, das das Auto leicht ruckelte), danach ging er sehr schlecht wieder an oder wie bei dir, Drezahl fiehl mit der Geschwindigkeit ab und das Auto ging aus. Werkstatt tauschte thermostate aus und so.

Jetzt zu meiner damaligen Lösung, ein befreundeter Audi Schrauber sagte mir, das diese Symtome auf den HAL-GEBER schließen würden, kommt zwar selten vor das dieser kaputt geht, aber wenn, dann gibts Probleme beim starten und fahren. Frag einfach mal in deiner Werkstatt nach, ob es dieser sein könnte.

Vielen Dank für Eure Mühen! Ich bedanke mich bei Euch für die bisherigen konstuktiven Beiträge!

Ich habe mich mittlerweile dazu erweichen lassen, die Benzinpumpe auswechseln zu lassen.

Die Ernüchterung folgte auf den Fuß nach ein paar Kilometern: Mein Geldbeutel ist um einiges leichter, der 406er hat aber immer noch die gleichen Probleme!

Eure bisherigen Erfahrungen kommen den meinen nahe, treffen aber nicht genau das, was sich mit meinem Peugeot abspielt.

Würde mich freuen, wenn sich noch mehr von Euch melden würden. Vielleicht hat doch eine(r) die "zündende" Idee.

Was meint denn die Werkstatt dazu? Ist die auch ratlos?

Ich habe schon mehrere Werkstätten konsultiert. In einigen hat man Ideen, die aber zum Teil soweit von einander abweichen, dass ich zunächst von keinem Auskunftsgeber zur Tat schreiten lassen will, bevor ich mir nicht möglichst viele Meinungen zu dem Thema angehört habe. Ist natürlich auch eine finanzielle Sache.

Probieren geht normal ja über studieren, geht in diesem Fall aber auch ganz schön ins Geld.

Wie gesagt, vielleicht hat in Zukunft doch noch jemand eine plausible Problemlösung parat!

Holla

 

Klingt aber stark nach Kraftstoffzufuhr, hat man vor Pumpentausch die Leitungen/Tank geprüft/gereinigt ?

Hi, bei einem früheren Wagen hatte ich ein ähnliches Problem. bei mir lag die Lösung darin, daß die Benzinleitung zu nah an der Auspuffanlage vorbei führte und sich so das Benzin in der Zuleitung "verflüchtigte".

Gruß taxpit

Tu mir bitte einen Gefallen. Lass den Tankdeckel herunten beim Fahren das der Tank Luft bekommt.

Sollte ich richtig liegen müsste es dann weg sein.

So einen komischen Fehler hatte ich mal als die Tank(be/ent)lüftung defekt war.

Der Tank wurde weniger, der Unterdruck höher ... es konnte nicht mehr genug Sprit gefördert werden ........

Sag mir bitte bescheid ob / wann du es probiert hast.

Das mit dem Tankdeckel kann wirklich ein Grund sein.

Obwohl mich wundert, daß ich längere Zeit keine Probleme hatte.

Jetzt hab ich wieder welche: Der Drehzahlmesser-zeiger rauscht beim Kupplung-treten in die Tiefen. Manchmal fängt er sich, manchmal stirbt er ab.

Wenn ich an die Tanke fahre, hört man es kurz zischen, wenn ich den Tankdeckel abnehme.

Was würde eine Reperatur der Tankbelüftung kosten?

Vielen Dank für Eure jüngsten Beiträge zu meinem Problem mit dem 406er!

Ich bin auch der Meinung, dass die Sache etwas mit einer nicht ausreichenden Benzinzufuhr zu tun hat, wobei die Ursachen dafür ja manigfaltig sein können, habe ich mir sagen lassen.

Unmittelbar vor dem Pumpentausch wurde an den Benzinleitungen nichts mehr überprüft. Diese waren aber zu früheren Zeiten einmal gereinigt worden, wobei dann auch eine ganze Weile Ruhe war mit dem Defekt, vielleicht Zufall, vielleicht auch nicht.

Der Tank selbst wurde nie gereinigt. Diesen Vorschlag hatte ich mit meinen laienhaften Vorstellungen nicht nur einmal gemacht. Allerdings hatten das die Fachleute bisher immer für nicht notwendig empfunden und einen verschmutzten Tank bisher immer als Ursache für den Mangel ausgeschlossen. Vielleicht sollte ich hier doch mal noch näher nachbohren. Wie reinigt man eigentlich einen solchen Tank?

Ob die Benzinleitungen zu nahe an der Auspuffanlage vorbeiführen, das weiß ich nicht. Diesbezüglich ist eigentlich noch alles original, wie bei jedem anderen dieser Serienfahrzeuge. Ist hier etwas bekannt, dass die Benzinleitungen eventuell generell zu nahe an der Auspuffanlage liegen?

Dass die Tanklüftung die Ursache für die Störungen sein könnte, davon hat noch keiner der von mir aufgesuchten Fahrzeugmechaniker gesprochen. Ist aber ein sehr guter Hinweis, dem eigentlich durch die Abnahme des Tankdeckels ohne irgendeinen Aufwand von mir leicht nachgekommen werden kann.

Dies werde ich ausprobieren und dann über das Ergebnis berichten.

Wie gesagt, vielen Dank für Eure Beiträge! Ich freue mich über weitere Ideen, denen ich auf alle Fälle nachgehen werde!

guten morgen xantor,

wg. tankreinigung

http://www.inter-ject.de/keinadd.html

übrigens die benzinleitung verläuft entlang der fahrzeugunterseite auf der beifahrerseite, dort findet sich auch der benzinfilter --- die auspuffverrohrung ist separat unter der fahrzeugmitte montiert --- weitweg

gruß

aus cologne

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