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4-Matic im Sand - Erfahrung?

Mercedes
Themenstarteram 15. Juli 2019 um 12:47

Hallo zusammen,

ich habe zwar einen R320 CDI L aber ich frage bewusst hier nach, da es doch mehr ML-Fahrer gibt.

Im August fahre ich mit der Familie nach Tunesien. Wir fahren hier runter an den Strand und ich müsste, um an etwas ruhigere Strandabschnitte zu fahren, etwas an der Küste entlangfahren.

Mit meinem 124er 230E (Heckantrieb) ist das damals richtig in die Hose gegangen. Ich hab mich hinten festgefahren und bei einer Außentemperatur von 40°C ist die Kiste fast in den roten Bereich gegangen.

Um mir sowas zu ersparen frage ich daher bewusst mal nach welche Tips und Tricks die 4Matic Fahrer für mich haben, auch für den Fall das ich stecken bleibe, was ich da am besten immer dabei habe.

Kueste-golf-tunesien
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28 Antworten

Hallo,

am besten würde ich eine Schaufel und min ein paar alte Gummimatten mitnehmen (die kann man gut verstauen). Die kannst Du dann als "Sandbleche" verwenden.

Wenn Du Airmatik hast, lasse den Wagen aber unbedingt auf Normal-Niveau. Wenn Du Dich nämlich eingegraben hast, kannst hochpumpen (!) Das hat mir z.B. im Winter geholfen.

Vorrausschauend fahren, damit der Wagen immer in Fahrt bleibt. Fahrstufe auf 2 oder 3 und mit erhöhter Motordrehzahl fahren - wegen Turbolader

Ach was ich noch gefunden habe:

https://www.youtube.com/watch?v=NVHrE5qbJfQ

Da geht es zwar um den GLS aber ähnliche Technik

Und noch einen Tipp: Du hast wenn Du Tirefit anstatt des Reserverades hast , eine Kompressor. Damit könntest Du zumindest bei den hinteren Rädern etwas Luft rauslassen - erhöht die Auflagefläche

Themenstarteram 15. Juli 2019 um 13:12

Jo danke, dass mit den geringeren Luftdruck (bis zu 50%) hatte ich schon gelesen. Der Tip mit den Gummimatten ist super. Dachte eigentlich, ich fahre im Sand immer "hochgepumpt". Was bringt es denn, wenn ich Steckenbleibe und er sich dann erst hochpumpt? Besteht da nicht die Gefahre, dass ich mich in den Sand "pumpe"?

Nein, wenn der Wagen bis zum Bodenblech eingegraben hat, gewinnst Du wieder Bodenfreiheit.

Hochgepumpt geht nur bis 40 km/h

wenn Du eingegraben bist und Gas gibst - fährst du schneller wie 40 km/h ohne dich vom Fleck zu bewegen.

 

 

Ach, da fällt mir noch ein: Automatik auf C (Komfort) stellen - damit die nicht wie wild schaltet...

Sandfahren heißt mit Drehmoment fahren...

Ergänzung: Das A&O sind die Reifen. Wenn er durchdreht fehlt der Gripp. Mit den gängigen Reifen dreht er gerne durch. Dagegen sind die elektronischen Helfer machtlos.

Evt. Winterreifen? wegen dem Profil

Das hilft. Ich hatte auf meinem Grand Cherokee ab Werk den Grabber AT. Der war bei diesen Gelegenheiten gut. Als die runter waren, habe ich Vredestein Wintrac Extreme drauf und das ganze Jahr gefahren. Die waren bei 40 Grad auf Teer genau so gut, bei Regen, Schnee und Eis besser. Die Lebensdauer war etwas kürzer. Auf der Sandzufahrt in Südfrankreich waren beide gut. Allerdings hat der Grand Cherokee den besseren Allrad, es sei denn, man hat das Offroad Paket.

Nun zwar hat der R keine Offroad-Technologie, aber Winterreifen würden einfach das bessere Profil bieten.

Ich würde gar nicht die Automatik schalten lassen. Ohne Offroad Paket kannst sie zwar nicht komplett abschalten aber dennoch die Gänge frei wählen...fahre eine gleichbleibende Geschwindigkeit und wähle dazu den passenden Gang manuell und halte die Geschwindigkeit...die beste Drehzahl bzw. das beste Drehmoment dabei kommt auf deinen Motor an...siehst du in den technischen Daten...

Themenstarteram 15. Juli 2019 um 21:19

Alles klar danke für die Tips. Winterreifen aufziehen geht jetzt nicht mehr. Zumindest am Urlaubsort aber die Luft rausnehmen.

Hallo, da ich sehr oft in den Emiraten bin und auch in der Wüste unterwegs auf den Dünen surfe, ein Tipp von mir.

Senke vorher den Luftdruck der Reifen bis auf allen 4 Reifen ein sichtbare Beule an allen Reifen sichtbar wird, wegen Grip. Da du bestimmt nicht auf die Dünen rauf fährst, dazu gehört größte Erfahrung, bleibe lieber unten. Wir fahren mit Toyota Off Road. Tipp: Nicht mit Automatic fahren und immer leicht am Gas bleiben je nach Untergrund. Bitte nicht vergessen die Reifen nach der Tour aufzufüllen. Dann sollte die Tour am Beach fun machen.

Da der R recht tief ist musst du ihn auf jeden Fall hoch pumpen, sonst stehst du zu früh. Stehen heißt eingraben, schlecht.

Die normalen Strassenreifen sind gar nicht so schlecht im Sand, wenn die nämlich anfangen durch zu drehen graben sie sich nicht so schnell nach unten ein wie grobstollige AT oder MT. Spreche aus Erfahrung.

War vor 3 Jahren mit ML und Grand Cherokee am Strand.

Am Ende war der ML W163 mit elektronischen Sperren (Bremseneingriff wie in der R Klasse) auch nicht schlechter als der GC.

Bleib im Sand immer bergauf stehen, so kannst du rückwärts in deiner Spur wieder los fahren.

Nie den Schwung verlieren und Schwung holen kannst du (zur Not) an der Wasserkante da wo der Sand hart und nass ist.

Falls du eine Anhängerkupplung hast, befestige ausschließlich dort ein Seil zum rausziehen, du könntest sonst die Karosserie verziehen.

Am besten du nimmst einen elastischen Bergegurt mit. Ca 120€.

Gute Fahrt

Fun on the beach

Zitat:

@Dr.Benz2018 schrieb am 22. Juli 2019 um 01:05:53 Uhr:

Da der R recht tief ist musst du ihn auf jeden Fall hoch pumpen, sonst stehst du zu früh. Stehen heißt eingraben, schlecht.

Sorry, aber das mit dem Hochpumpen ist Quatsch.

Sobald Du schneller wie 40 km/h fährst, senkt der Wagen sich ab.

Nicht das man im Sand rasen soll, aber so bald sich die Räder leicht Durchdrehen und man Gas gibt, fährt man ja unweigerlich schneller wie 40

 

Und so tief liegt der R auch nicht

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