370 kaputte neue BMW's
BMW scheint diese Woche bei der Auslieferung neuer Wagen einige Verzögerungen hin nehmen zu müssen. Nachdem auf der A7 ein LKW neue X5'en über die Autobahn schleuderte, hat es jetzt ein Schiff mit 370 neue BMW’s erwischt.
Das Schiff nach Jersey City hat zwar ohne Schaden das Ziel erreicht, aber das die kostbare Ladung ist schwer beschädigt. Von den 370 “geschädigten” BMW’s sind mehr als 70 ein Totalschaden. Die Ladung bestand vor allem aus Einser und Dreier, darunter auch neue BMW M3.
Die beschädigten Wagen werden repariert und als Neuwagen verkauft (?), und die Totatschaden werden der Schrottpresse zugeführt.
Der Artikel (leider in Holländisch) mit Bildern:
Zwar sind die Wagen nicht so schwer beschädigt wie die der Tricolore damals, aber schade um die Neuwagen ist es trotzdem. Und scheinbar, weil sie in Amerika stehen, ist es auch keine Option um sie nach Ost-Europa zu verkaufen wo sie dan wieder hergerichtet werden?
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25 Antworten
Für diese beschädigten Autos wird ja sicher eine Versicherung aufkommen und BMW dadurch evtl. sogar einen finanziellen Vorteil haben.
Die Herstellungskosten sind ja außerdem "nur" ein Bruchteil des Verkaufspreises -da kann man ruhig "großzügig verschrotten".
Zitat:
Original geschrieben von alexis
Für diese beschädigten Autos wird ja sicher eine Versicherung aufkommen und BMW dadurch evtl. sogar einen finanziellen Vorteil haben.
Die Herstellungskosten sind ja außerdem "nur" ein Bruchteil des Verkaufspreises -da kann man ruhig "großzügig verschrotten".
nö, einen Haftpflichversicherung deckt nur den tatsächlich entstandenen Schaden, also Herstellkosten der Erzeugung und Transport soweit geleistet. Das ganze ist nicht sehr angenehm, angesägte Kunden und Chaos in der Auftragsdisposition.....
lg
Peter
Der große Teil der Fahrzeuge wird tatsächlich repariert und als Unfallfrei und Neuwagen an den Kunden ausgeliefert. Ich finde das eine Frechheit. Der Kunde bekommt davon nichts mit.
Aber das wird im System registriert. D.h. der Unfall bzw. der Schaden an sich wird mit Fahrgestellnummer gespeichert und läßt sich beim BMW Händler auslesen.
Zitat:
Original geschrieben von golf lila laune
Der große Teil der Fahrzeuge wird tatsächlich repariert und als Unfallfrei und Neuwagen an den Kunden ausgeliefert. Ich finde das eine Frechheit. Der Kunde bekommt davon nichts mit.[...]
.. ist doch ganz legitim, wenn nur Blechteile oder Lampen ausgetauscht wird. Dann ist es kein Unfallfahrzeug.
Anders würde es aussehen, wenn Reperaturbleche oder der Rahmen verzogen wäre ... das wäre ein Unfallfahrzeug, aber nicht beim Austauschen von Teilen ... sonst wäre ja früher beim E46 jedes Fahrzeug wo die Hinterachse auf Garantie ausgetauscht worden ist ein Unfallfahrzeug ....
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Also nach meinem Verständnis gilt ein Fzg. als Unfallwagen so bald ein Blechteil repariert/ausgetausch und lackiert wurde.
Egal wie gut der Lackierer auch ist, man wird bei genauem Hinsehen immer einen Unterschied zwischen Originallackierung und Nachlackierung sehen bzw mit dem Lackdickemessgerät feststellen können.
Ich würde so ein Auto nicht akzeptieren.
lg
Radair
Ich persönlich würde kein "Neuwagen" haben wollen auch wenn nur ein paar kleinigkeiten geschrottet sind und es ausgetauscht wurde!!
Wenn ich einen Neuwagen bestelle will ich einen frisch aus dem Werk rollenden BMW. Keine geliftete alte Frau!
Zitat:
Original geschrieben von radair
Also nach meinem Verständnis gilt ein Fzg. als Unfallwagen so bald ein Blechteil repariert/ausgetausch und lackiert wurde.
Egal wie gut der Lackierer auch ist, man wird bei genauem Hinsehen immer einen Unterschied zwischen Originallackierung und Nachlackierung sehen bzw mit dem Lackdickemessgerät feststellen können.
Ich würde so ein Auto nicht akzeptieren.
lg
Radair
Zwei Punkte:
1. Ein Wagen gilt als Unfallwagen wenn ein Blechteil Repariert wird. Wenn es ausgetauscht wird, dann nicht.
2. Im Werk wird sogut wie jeder Wagen am Lack nachgebessert.
Grüße
Zitat:
Original geschrieben von kevinmuc
Zwei Punkte:Zitat:
Original geschrieben von radair
Also nach meinem Verständnis gilt ein Fzg. als Unfallwagen so bald ein Blechteil repariert/ausgetausch und lackiert wurde.
Egal wie gut der Lackierer auch ist, man wird bei genauem Hinsehen immer einen Unterschied zwischen Originallackierung und Nachlackierung sehen bzw mit dem Lackdickemessgerät feststellen können.
Ich würde so ein Auto nicht akzeptieren.
lg
Radair
1. Ein Wagen gilt als Unfallwagen wenn ein Blechteil Repariert wird. Wenn es ausgetauscht wird, dann nicht.
2. Im Werk wird sogut wie jeder Wagen am Lack nachgebessert.
Grüße
Du meinst aber Staubeinschlüsse oder dergleichen. Bei einem Blechschaden bei dem z.B. der Kotflügel ausgetauscht wird muss auch schon von einem Unfallwagen gesprochen werden.
Lackierung Werk ist nicht gleich Lackierung Fachwerkstätte.
Wie gesagt, ich würde so einen Wagen nicht akzeptieren.
Zitat:
Original geschrieben von radair
Zitat:
Original geschrieben von kevinmuc
Zwei Punkte:
1. Ein Wagen gilt als Unfallwagen wenn ein Blechteil Repariert wird. Wenn es ausgetauscht wird, dann nicht.
2. Im Werk wird sogut wie jeder Wagen am Lack nachgebessert.
Grüße
Du meinst aber Staubeinschlüsse oder dergleichen. Bei einem Blechschaden bei dem z.B. der Kotflügel ausgetauscht wird muss auch schon von einem Unfallwagen gesprochen werden.
Lackierung Werk ist nicht gleich Lackierung Fachwerkstätte.
Wie gesagt, ich würde so einen Wagen nicht akzeptieren.
Tw, werden ganze Teile deswegen neu Lackiert, weil der lack nicht perfect ist... etc.
Anderes Bespiel: wen ein auto ein Motorschaden hat und einen AT Motor bekommt. Würdest du den dann auch als Auto mit motorschaden noch verkaufen?
Grüße
allein der gedanke, mein auto war bei diesem schiffscrash dabei, da vergehts mir. egal wie der repariert ist oder sonstwas. ein übler nachgeschmack bleibt da schon. bei mir zumindest!
ich würde es auch nicht akzeptieren.
Zitat:
Original geschrieben von kevinmuc
Tw, werden ganze Teile deswegen neu Lackiert, weil der lack nicht perfect ist... etc.Zitat:
Original geschrieben von radair
Du meinst aber Staubeinschlüsse oder dergleichen. Bei einem Blechschaden bei dem z.B. der Kotflügel ausgetauscht wird muss auch schon von einem Unfallwagen gesprochen werden.
Lackierung Werk ist nicht gleich Lackierung Fachwerkstätte.
Wie gesagt, ich würde so einen Wagen nicht akzeptieren.
Anderes Bespiel: wen ein auto ein Motorschaden hat und einen AT Motor bekommt. Würdest du den dann auch als Auto mit motorschaden noch verkaufen?
Grüße
Wie sagt man so schön: Jede Verkleidung die mal abmontiert war klappert irgendwann.
Das gleiche gilt mehr oder weniger auch für Karosserieteile. Spaltmaße passen nicht mehr, Lackierung ist nicht 100% ident, usw...
Was glaubst du warum vor dem Lackieren im Werk die Türen montiert werden? Damit alle Teile in einem Zug lackiert werden können. Nach der Lackierung trennen sich die Weg der Türen und der Karosserie wieder für die Endmontage.
Was den Motor angeht: Hier gehts um Unfallfahrzeuge, keine Motorschäden. Wir sollten in dieser Diskussion Birnen nicht mit Äpfel vergleichen.
Jemand der für ein beschädigtes und repariertes Fahrzeug (wie oben in den Bildern beschrieben) das gleich bezahlt wie für einen makellosen Wagen ist in meinen Augen Dumm.
Also, nichts für ungut, ist meine Meinung.
LG
Radair