330d Automatik - Anfahrschwäche?

BMW 3er E90

Hallo,
wir sind zur Zeit am überlegen, ob wir uns als nächstes einen 330d Automatik kaufen sollen.
Ich kenne den 330d mit Schaltgetriebe, da merkt man, dass er doch ein ziemliches "Turboloch" bis etwa 1800 U/min hat und erst dann richtig zieht.
Ich kann mich daran erinnern, dass viele 530d Automatik Fahrer über eine deutliche Anfahrschwäche geklagt haben (es dauert immer ein bis zwei Sekunden bis was kommt, konnte das schon selber erfahren in einem 525d aus 2004, das war zum Teil richtig gefährlich, z.B. beim Einbiegen in eine stark befahrene Straße).

Deshalb meine Frage: Wie ist es beim aktuellen 330dA? Wenn man vom Stand weg aufs Gas drückt, schiebt der sofort ordentlich los oder dauert es erst ein bis zwei Sekunden, bis er die richtige Drehzahl und somit Durchzug hat?
Wird die Anfahrschwäche durch den Drehmomentwandler entschärft (so wies z.B. bei den E46 oder E39 war) oder sogar noch verstärkt (wie bei den E60 aus 2004)?

P.S: Der 335d kommt aus finanziellen Gründen nicht in Frage.

12 Antworten

Hallo, 530dAe39

Im Vergleich zum E46 ist beim E90 die Anfahrschwäche DEUTLICH kleiner. Ich sage jetzt bewusst nicht "komplett weg" da es immer wieder Fahrer geben wird, die noch immer eine Anfahrschwäche spüren. Turboloch gibt es nicht. Wenn man etwas verspüren mag, dann unter Umständen die Gedenk(milli)sekunde der Automatik, aber wie gesagt wurde diese auf ein Minimum reduziert.

Gruß

Luki

Wir haben einen E91 330xdA. Gerade aus dem Einbiegegrund, weil ich vermeiden will, dass die Automatik erst mal herumschaltet fahre ich öfters im M-Modus und den find ich ziemlich praktisch. Schaltet automatisch runter (im roten bereich auch rauf), die Gasannahme ist (imo) spontaner und der schaltet eben nicht andauernd, das stört mich (hätte eh lieber einen Schalter gehabt...Eltern).

Aber, ehrlich gesagt gibt es auch mit der normalen D-Stellung keine Probleme, bzw. ich hatte noch nie welche. Sehr schön abgestimmt und man fährt praktisch ruckfrei

@ BL|zZard

Mein Vater hat auch den E90 330xdA und ich finde, dass der M-Modus noch weniger Sinn macht als beim E46. Mir wäre noch keine spontanere Gasannahme aufgefallen. Dies ist normalerweise nur der Fall wenn die AGS deine Fahrweise überhaupt nicht "gewohnt" ist und deswegen nicht weis welchen Gang es beim Anfahren einlegen soll (1.oder 2.).

Schon mal probiert ob es nach 150km Fahrt immer noch so störend ist? Müsste dann eigentlich weg sein.

P.S. Ich bin jetz mal davon ausgegangen, dass der Wagen Deinen Eltern gehört und deswegen die AGS nicht auf Dich eingestellt ist.

Gruß

Luki

Zitat:

Original geschrieben von BL|zZard


Aber, ehrlich gesagt gibt es auch mit der normalen D-Stellung keine Probleme, bzw. ich hatte noch nie welche. Sehr schön abgestimmt und man fährt praktisch ruckfrei

Habe den 330dA und eine Anfahrschwäche existiert meines wissens nicht, einer der Vorteile der Kombination aus Automatik und diesem Motor!!!

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Bei meinem E90 330dA ist ebenfalls keine Anfahrschwäche zu verzeichnen. Zumindest sehe ich auch kein "Gefahrenpotential" beim abbiegen. Und ein Turboloch kenne ich auch nur vom Höhren und Sagen. Ich bin froh ihn als Automatikversion bestellt zu haben. Bei meinem "Alten" ging mir die Schalterei zum Schluss total auf die Nerven. Vielleicht liegts am Alter...

Zitat:

Original geschrieben von mapade


...Ich bin froh ihn als Automatikversion bestellt zu haben. Bei meinem "Alten" ging mir die Schalterei zum Schluss total auf die Nerven. Vielleicht liegts am Alter...

Könnte bei mir auch am Alter liegen : ))) mit 32 muss

ich mir einfach nicht mehr beweisen das ich schalten kann, inzwischen will ich auch mal geniessen... bereue meine Entscheidung auch nicht!

Mathis

Moin,
also nach jetzt 4500 km mit dem 330dA kann ich nichts nachteiliges sagen. Eine Anfahrschwäche existiert definitiv nicht, der Wagen zieht vom "Start" weg sofort voll durch (sofern man eben voll durchtritt) ohne zu verzögern.
Das einziges was einem passieren kann ist, vor allem bei Nässe, das die Elektronik eingreift, bevor die Räder durchdrehen. Das verzögert dann wirklich.
Grüße
Stephan B.

eine anfahrschwäche kann ich bei gestetetem automatik 330d auch nicht feststellen...lediglich ist halt zu bedenken, dass wenn man aus dem stand losfährt halt bei der lehrlaufdrehzahl auch noch kaum leistung und drehmoment vorhanden ist....

...daher fährt man ja mit schaltgetriebe ja auch mit etwas mehr drehzhal an.

auf meiner hausstrecke ampoelstart vor ortsausgang mach ich manchmal ein max beschleunigstest...aber ohne kuppelungsschnalzen bei 3000! sondern nur mit leicht erhöhter drehzahl losbeschleunigen....bei 110 km/h passiere ich immer eine einfahrt........mein wagen 320d schalter..... brauchte der gesteste 330d automatik (aus leerlaufdrehzahl voll aufs gas....nicht durch rechter fuß gas/links bremse drehzahl erhöht; was zur ermittlung der beschleunigungsangaben bei autmatik fahrzeugen ja gemacht wird)......jedenfalls fast genausoviel wegstrecke.....ca. 5 km/h schneller am messpunkt.....danach ist er natürlich davongestürmt.

wollt mit dem beispiel verdeutlichen, was es ausmacht wenn man aus dem stand mit automatik losbeschleunigt.....

Hallo!

Jedes Auto mit Turboaufladung hat ein Turboloch. Geht auch gar nicht anders, da der Turbolader nun mal vom Abgas angetrieben wird.
Zwei turbolader oder 3 wie demnächst wohl bei Mercedes können das Turboloch lediglich verkleinern.

MFG

Also wer meiner Meinung nach beim 330d noch Schwierig-
keiten mit einem Turboloch hat, kann meiner Meinung kein
Autofahren.

Bei Turbomotoren muß man immer ein klein wenig im
passenden Drehzahlbereich sein um das Loch zu überwinden.

Wer z.B. im 2 Ganng beim E90 330d mit 1100 U/min
brachial beschleunigen möchte und sich über ein Turboloch
beschwert sollte in die Fahrschule zurück gehen oder wieder
einen Saugmotor fahren.

Mein 330dA beschert mir regelmäßig einen Herzkasper, nämlich dann, wenn ich auf eine Einmündung (im Schiebebetrieb) zurolle, glaube, es noch vor dem Querverkehr zu schaffen und aufs Gas gehe. Die Gedenk(zehntel)sekunden bei dieser Aktion - die mir vom Benziner völlig fremd waren, haben es schon in sich.

Zitat:

Original geschrieben von luki7777


@ BL|zZard

Mein Vater hat auch den E90 330xdA und ich finde, dass der M-Modus noch weniger Sinn macht als beim E46. Mir wäre noch keine spontanere Gasannahme aufgefallen. Dies ist normalerweise nur der Fall wenn die AGS deine Fahrweise überhaupt nicht "gewohnt" ist und deswegen nicht weis welchen Gang es beim Anfahren einlegen soll (1.oder 2.).

Schon mal probiert ob es nach 150km Fahrt immer noch so störend ist? Müsste dann eigentlich weg sein.

P.S. Ich bin jetz mal davon ausgegangen, dass der Wagen Deinen Eltern gehört und deswegen die AGS nicht auf Dich eingestellt ist.

Gruß

Luki

joa, werd ich mal probieren. Der Wagen wird aber km-mässig hauptsächlich von mir gefahren, meine Mutter fährt damit nur einkaufen und mein Vater fährt eh mit der S-Bahn in die Arbeit...

Naja, eine AnfahrSCHWÄCHE würde ich es wirklich nicht nennen, wenn das mein Auto wär würd ich mich auch auf keinen Fall beschweren aber ich finde, es könnte spontaner sein. kann natürlich auch einbildung sein 😉

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