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250 € im Monat/ Langstrecke + langer Text :D bitte trotzdem lesen :-)

Themenstarteram 13. Juli 2013 um 23:47

Hallo zusammen,

bin ganz neu hier angemeldet (1ster Post). Ums kurz zu machen, David 22 aus der nähe von Aachen :-).

Ich möchte mir dieses oder nächstes Jahr einen neuen Wagen zulegen und plane jetzt schon fleißig.

Momentan fahre ich einen 2001er fiesta, etwas über 110tkm und die kleine 60 ps Maschine. Der kleine hat aber in den letzten Jahren etwas gelitten und ist nicht mehr der stabilste....deshalb und aus später folgenden Gründen, soll ein neuer her.

Ich habe zum 01.07 eine neue Stelle in Mönchengladbach angenommen und gehe ab September hier in aachen studieren. Zur Arbeit nach MG werde ich meist mitgenommen, muss aber ab und zu auch selber fahren (da die stelle noch neu ist kann ich nicht einschätzen wie oft, ich gehe aber momentan von 2mal die Woche aus). Weil mein wagen nicht mehr besonders sicher ist und die Strecke doch nicht ohne ist, soll was neues komfortableres her.

Mein Budget liegt bei MAX. 250 Euro für leasing + Versicherung (bei einem neu/vorführ/jahreswagen) oder Finanzierung + Versicherung (gebrauchter). Eigentlich versuche ich aber günstiger zu fahren.

Leasing ziehe ich momentan eher in Betracht, weil ich nicht weiß was ich 3 Jahren ist (Studium ende, eventuelle Familienplanung etc.) und mir keine schlussrate aufs Auge binden lassen will.

Ich habe verschiedene Varianten durchgerechnet und folgende ist für mich bisher die sinnigste:

Bmw 116d efficient dynamics von 01/2013. 3.600 km gelaufen. Neuwert ca. 32.500 € leasingwert 24.500 €, Anzahlung 1.500 €. Bei einem 3 Jahres leasing mit 10.000 km (zu wenig bei der Strecke bis gladbach) und der vollkasko Versicherung über bmw für 19,90 €, würde der wagen 266,50 € im Monat leasing kosten ( über die 16,50 € könnte man mit dem Chef reden sagte der Verkäufer).

Genau im budget, wobei ich hoffe noch was rausholen zu können.

Meine Fragen:

1) ist das günstig?

2) wisst ihr ob andere Hersteller auch solche super günstig Versicherungen anbieten?

3) habt ihr andere Autos und Konstellationen im kopf?

Voraussetzungen für das Auto:

90 + ps, Diesel, komfortabel, schnick schnack wie tempomat und Sonderausstattung find ich auch seeehr toll. (Der 1ser ist bombastisch ausgestattet und passt eigentlich sehr gut, trotzdem ist es ein bmw und ich(ihr sicher auch) frage mich ob es in so jungen Jahren nicht doch eine viiiel günstigere Alternative gibt.

Vielen Dank für die Antworten denn der, der das alles liest, scheint hier wirklich Interesse und Ahnung zu besitzen :-).

Lg David

Beste Antwort im Thema
am 14. Juli 2013 um 2:38

Mein Tipp:

Verzichte erstmal auf allen Schnickschnack und leg Dir was preiswertes und sparsames zu.

Vergiss Leasing und Kredite. Kauf mit dem was Du hast ein Fahrzeug.

Damit lädst Du Dir erstmal keine Last auf die Schultern und was besseres kann dann nur automatisch in Reichweite geraten.

Vergiß alle Aufschneider. Über kurz oder lang haste damit bessere Karten in der Hand.

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Ob der Leasingantrag durchgeht ... naja.

Hammerdeal:

http://haendlerinsnetz.de/audilev/fruehlingserwachen/

A3 Sportback 1.2 TSI Attraction (Klima, MMI-Radio, Bluetooth, Alus, Sitzheizung ...). Bruttolistenpreis um die 22.500 Euro.

Wenn man die Lockvogelrate von 129 Euro + Anzahlung + Überführung umrechnet, kommt man auf 210 Euro glatt im Monat.

- 0 Anzahlung

- 36 Monate

- 10.000 km p.a.

- Gilt nur bei Inzahlungnahme (gilt also für Dich)

Für 30 Euro monatlich gibt's obendrauf: Vollkasko 300 SB / TK 150 SB (geschenkt!)

Für 10 Euro monatlich: Inspektionen zuzüglich Material

Macht komplett 250 Euro im Monat.

Das ist auf 3 Jahre 2094 Euro weniger als dein 1er-Beispiel, wenn man die Inspektion wegrechnet fast 2500 Euro.

Gewerbekunden zahlen ca. 15 Euro weniger.

- Fallstricke: Garantieverlängerung fürs 3. Jahr wahrscheinlich nicht dabei, Mehr-km-Regelung steht nicht dabei (vermutlich unfreundlich)

- Ob das Angebot noch gilt ... tja (für Gewerbe auf alle Fälle)

- Finanzieren kann man auch, der Schlusswert macht mir aber Angst

Das A3-fahren kostet dich in 3 Jahren 7560 Euro Nutzungsaufwand, eher mehr (wegen km + Garantieverlängerung).

Ein finanzierter Focus dürfte nicht viel billiger sein - und du hast das Verwertungsrisiko am Laufzeitende. Vielleicht ist es aber auch kein Risiko, weil im Moment sowenig Autos neu gekauft werden, dass in 3 Jahren der Markt für junge Gebrauchte leergefegt sein wird.

Für weniger Geld (10.000 Euro) gibt's z.B. Opel Corsa, Kia Rio oder:

Renault Clio Jahreswagen (Clio 1.2 Liter Turbo 100 PS, evtl. als TomTom-Edition, mit Navi, komfortables Auto).

Wird Dir in den 3 Jahren Nutzung ca. 2500 Euro sparen. Geld haben oder nicht haben ;)

 

 

 

Themenstarteram 15. Juli 2013 um 19:53

Also danke schonmal für die zahlreichen Tipps, ich setz mich gleich wieder hin und rechner :-).

Um hier mal ein paar fragen zu beantworten:

1) Zum Zustand meines Autos: federn kaputt (der wagen schaukelt sich auf der Autobahn auf), Motor stockt beim beschleunigen, reifen sind runter, rost an allen Ecken, sodass meine Werkstatt schon letztes Jahr beim TÜV meinte, dass würde nächstes mal (nächstes jahr) nicht klappen. Das ist ein kleiner Auszug an Problemen von dem Wagen, also nein den werde ich ganz sicher nicht reparieren.

2) Zu meinem Job: ich habe das Glück einen sehr guten Job gefunden zu haben bei dem ich in Vollzeit arbeite und einen unbefristeten Vertrag unterschrieben habe. Das Studium mache ich neben dem Job freitags abends und samstags über Tag (wer Interesse hat: fom.de)

3) Finanzielle Mittel sind keine vorhanden, ich bin im April mit meiner Freundin zusammengezogen und investiere hier alles. Abzüglich der 250 Euro für das Auto bleibt mir immernoch eine ganz gute Summe übrig, ich möchte z.b auch mal in Urlaub.

TROTZDEM:

Dein Auto solange fahren, wie Du es gegenüber Dir und den anderen Verkehrsteilnehmern

gegenüber verantworten kannst.

In diesem Zeitraum: die 250 EUR im Monat sparen.. und zwar KONSEQUENT. Lieber im Juli

anstelle erst im August anfangen.

Danach: Fahrzeug suchen, im Bereich 3000 - 6000 gibt es Autos in Hülle und Fülle. Wenn´s

trotzdem nicht reicht: Verbraucherkredit mit 250EUR monatlicher Belastung und los geht´s.

Denn dann gehört Dir der Wagen zumindest. Was ist denn beim Leasing, wenn die 3 Jahre

um sind? Nachzahlung für KM?

am 15. Juli 2013 um 20:37

Zitat:

Original geschrieben von Powi18

 

2) Zu meinem Job: ich habe das Glück einen sehr guten Job gefunden zu haben bei dem ich in Vollzeit arbeite und einen unbefristeten Vertrag unterschrieben habe.

Auch bei einem unbefristeten Vertrag wirst Du wahrscheinlich eine Probezeit haben. Falls nicht, hast Du trotzdem innerhalb der ersten sechs Monate keinen Kündigungsschutz - und genau das könnte das Problem sein, wenn Du finanzieren möchtest ... die meisten Banken akzeptieren einen Kreditwunsch in solchen Fällen nur mit Bürgen ... oder lassen sich das Ausfallrisiko entsprechend bezahlen.

Gruß

Der Chaosmanager

Themenstarteram 16. Juli 2013 um 10:29

Aus diesem Grund wird der neue wagen erst nach der Probezeit angeschafft. Dessen bin ich mir schon bewusst.

am 16. Juli 2013 um 11:20

Zitat:

Original geschrieben von Powi18

Voraussetzungen für das Auto:

90 + ps, Diesel, komfortabel, schnick schnack wie tempomat und Sonderausstattung find ich auch seeehr toll. (Der 1ser ist bombastisch ausgestattet und passt eigentlich sehr gut, trotzdem ist es ein bmw und ich(ihr sicher auch) frage mich ob es in so jungen Jahren nicht doch eine viiiel günstigere Alternative gibt.

Natürlich gibt es die. Aber in der Regel nicht in Form von Leasing über 36 Monate.

Ein Auto (gerade ein relativ neues) wird in der Regel dann günstiger wenn man eine längere Haltedauer hat. Die Frage ist eben wo dein Fokus liegt: Wenn du zuversichtlich bist über deine finanzielle Zukunft und keinen Puffer/Flexibilität einplanen willst/musst, dir gleichzeitig ein wenig Luxus gönnen möchtest, dann ist das mit dem Leasing schon OK (gerade die günstige Versicherung als Fahranfänger). Wenn du eher sicherheitsorientiert bist, finanzielle Flexibilität möchtest und auf Komfort verzichten würdest zugunsten von Wirtschaftlichkeit, dann kann man über günstigere Alternativen nachdenken (ein Neuwagen oder junger Gebrauchter wird es dann eher nicht werden).

Egal wie man sich entscheidet "dumm laufen" kann es immer. Mit nem alten Wagen entgehen dir ggf. Vorlesungen weil der Wagen nicht mehr fährt. Mit einem Leasingfahrzeug kann ein selbstverschuldeter Unfall (oder ein Schaden bei dem der Verursacher nicht ausfindig gemacht werden kann) auch schonmal teuer werden (SB + Wertminderung [ca. 10% des Reparaturbetrags] + sonstige Nebenkosten + wochenlang ohne Auto). Oder die Versicherung kündigt vertragsgemäß zum Ende eines Kalenderjahres den Vertrag (das darf sie ja auch ohne Grund) und man muss sich dann neu am Markt versichern (den Fall hatte ich schonmal, die verbleibenden zwei Jahre des Leasingvertrags habe ich dann 100€ statt 40€ im Monat für die VK gezahlt...).

Hätte, wäre, wenn... Wenn man sich über mögliche Konsequenzen im klaren ist und das abfangen kann, dann kann man mit den verschiedensten Alternativen gut fahren.

Die Frage ist doch beim Leasingfahrzeug noch weiter zu fassen...

Wenn du für 250€ ein Auto bekommst, im Leasing, dann kommt dazu noch die Vollkaskoversicherung -für Fahranfänger?-, die Frage ist wer den Satz Winterräder bezahlt den du brauchst und mindestens eine Inspektion bei BMW. Da biste gut 400€ für die Inspektion los, gerne nochmal 800€ für die Räder und dann kostet dich das Auto ohne Waschen, Zubehör, Pflegemittel, usw. schon 250*36 + 800 + 400 = 10.200€. Dazu kommen dann noch ~10 € Diesel pro 100km, was auf 30.000km mal eben 3.000€ sind.

Anschließend darfst du nicht vergessen, dass das Fahrzeug auch versteuert werden will, das sind nochmal grob übern Daumen 400€ in 3 Jahren. Dann kommen dazu noch Zulassungskosten, Kennzeichen, usw. nochmal gute 80€ und die Abmeldekosten...

Dann bist du in 3 Jahren 13680€ los, für 30.000km.

Das sind 45 Cent pro KM !

Und da ist die Versicherungsfrage noch gar nicht geklärt, keine Schäden (Kratzer / Parkdelle?) bei Leasingrückgabe drinnen, etc.

Das finde ich viel Geld für n Auto, vor allem wenn man wie du keines hast.

Da kauft man n Gebrauchtwagen als Benziner, z.B. Golf für 6.000€ mit 80.000 auf der Uhr, verkauft den nach den 3 Jahren mit 110.000km immer noch für 4.000€ und hat dann 2.000€ bezahlt, plus vieleicht 4.000€ Benzin + 300€ KFZ Steuer und kann dazwischen noch ganz locker 1000€ in ner Werkstatt lassen und ist mit 8.000€ erheblich günstiger gefahren, hat sich nicht verschuldet und viel schlechter fährt der auch nicht, als n 1er Dieseln in Nackt...

am 18. Juli 2013 um 15:14

Zitat:

Original geschrieben von Mark-86

Die Frage ist doch beim Leasingfahrzeug noch weiter zu fassen...

Wenn du für 250€ ein Auto bekommst, im Leasing, dann kommt dazu noch die Vollkaskoversicherung -für Fahranfänger?-, die Frage ist wer den Satz Winterräder bezahlt den du brauchst und mindestens eine Inspektion bei BMW. Da biste gut 400€ für die Inspektion los, gerne nochmal 800€ für die Räder und dann kostet dich das Auto ohne Waschen, Zubehör, Pflegemittel, usw. schon 250*36 + 800 + 400 = 10.200€. Dazu kommen dann noch ~10 € Diesel pro 100km, was auf 30.000km mal eben 3.000€ sind.

Anschließend darfst du nicht vergessen, dass das Fahrzeug auch versteuert werden will, das sind nochmal grob übern Daumen 400€ in 3 Jahren. Dann kommen dazu noch Zulassungskosten, Kennzeichen, usw. nochmal gute 80€ und die Abmeldekosten...

Dann bist du in 3 Jahren 13680€ los, für 30.000km.

Das sind 45 Cent pro KM !

Und da ist die Versicherungsfrage noch gar nicht geklärt, keine Schäden (Kratzer / Parkdelle?) bei Leasingrückgabe drinnen, etc.

Das finde ich viel Geld für n Auto, vor allem wenn man wie du keines hast.

Da kauft man n Gebrauchtwagen als Benziner, z.B. Golf für 6.000€ mit 80.000 auf der Uhr, verkauft den nach den 3 Jahren mit 110.000km immer noch für 4.000€ und hat dann 2.000€ bezahlt, plus vieleicht 4.000€ Benzin + 300€ KFZ Steuer und kann dazwischen noch ganz locker 1000€ in ner Werkstatt lassen und ist mit 8.000€ erheblich günstiger gefahren, hat sich nicht verschuldet und viel schlechter fährt der auch nicht, als n 1er Dieseln in Nackt...

Gibt ja genug Sache, die mich stutzig machen:

1. beim Beispiel für den günstigen Benziner, werden die Winterreifen einfach mal unter den Tisch fallen gelassen (vorallem sind 800 € m.E. auch zuviel für die Reifen angesetzt...)

2. wird beim ersten Beispiel die Leasingrückgabe als Kostenursache ausgemacht beim Gebrauchtwagenbeispiel aber einfach vorausgesetzt, dass man 4.000,- € bekommt. Den Wagen kann man ja nicht ebenfalls schlecht behandeln und dann weniger als die angesetzen 4.000.- € bekommen...

3. fährt nicht schlechter, aber der 1er Diesel aus dem Beispiel des TE ist ja nicht nackt und hat sicher mehr Aussattung als der Golf (Spekulation, finde ich aber sehr wahrscheinlich!)

4. auch ein gebrauchter muss zugelassen werden usw. ;)

5. Thema Benzin: Nach deinen Rechnung (und wenn ich Super für 1,55 und Diesel für 1,45 ansetze) setzt du den Dieselverbrauch mit 7,1 l/100km an und den Benziner mit 8,7 l/100km an. Die Frage wäre das, ob das bei dem Fahrprofil (das wir nicht kennen) hinkommt. Dann schrumpft die Differenz weiter...

Das war´s von mir!

am 18. Juli 2013 um 15:23

Zitat:

Original geschrieben von Audiflo1104

 

2. wird beim ersten Beispiel die Leasingrückgabe als Kostenursache ausgemacht beim Gebrauchtwagenbeispiel aber einfach vorausgesetzt, dass man 4.000,- € bekommt. Den Wagen kann man ja nicht ebenfalls schlecht behandeln und dann weniger als die angesetzen 4.000.- € bekommen...

Guter Punkt. Probleme bei der Leasingrückgabe werden von Nichtbefürwortern dieser Finanzierungsart immer wieder als Argument ins Feld geführt.

Dass ein bar bezahltes Auto genauso wie ein finanziertes Fahrzeug ebenfalls pfleglich behandelt werden muss, um einen möglichst großen Werterhalt zu erzielen, fällt dann häufig unter den Tisch ... Eine vergammelte Kiste wird auf dem Gebrauchtwagenmarkt eben auch zu geringeren Preisen gehandelt.

Gruß

Der Chaosmanager

am 20. Juli 2013 um 2:00

Vergeßt nicht, daß beim Leasing nach dem Ende der Laufzeit eigentlich immer ein kräftiger Nachschlag kommt, weil der reale Ist-Wert nicht dem berechneten entspricht. Kratzer, zu viel Km, .. die Liste ist lang.

am 20. Juli 2013 um 11:17

Auch nicht zu Vergessen: Ein Leasing läuft komplette Vertragszeit.

Habe gerade so einen Fall, bei dem wer ein Auto leaste. Er hatte erst unbefristeten Arbeitsvertrag bekommen, aber dann leider nach 2 Monaten gleich auch wieder Kündigung. Und jetzt sitzt er da mit einem Auto, das er eigentlich nicht brauch und auch nicht mehr zahlen kann...

Gesetzliche Kündigungsfrist ist auch bei einem unbefristeten Arbeitsvertrag 4 Wochen und kann zum 15. oder Ende des Monats gekündigt werden.

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager

Auch bei einem unbefristeten Vertrag wirst Du wahrscheinlich eine Probezeit haben. Falls nicht, hast Du trotzdem innerhalb der ersten sechs Monate keinen Kündigungsschutz - und genau das könnte das Problem sein, wenn Du finanzieren möchtest ...

Viele Arbeitgeber verzichten auf Probezeit und geben gleich unbefristete Arbeitsverträge. Raushauen können sie den Arbeitnehmer in etwa genausoschnell wie in der Probezeit, zumindest in den ersten 6 Monaten. Erst nach 2 Jahren Beschäftigungsverhältnis (vorangegangene Arbeitszeit zählt nicht mit) verbessert sich der Kündigungsschutz.

Zitat:

Original geschrieben von HairyOtter

Vergeßt nicht, daß beim Leasing nach dem Ende der Laufzeit eigentlich immer ein kräftiger Nachschlag kommt, weil der reale Ist-Wert nicht dem berechneten entspricht.

Erlebt, oder irgendwo gehört?

Zitat:

Original geschrieben von Matsches

Zitat:

Original geschrieben von HairyOtter

Vergeßt nicht, daß beim Leasing nach dem Ende der Laufzeit eigentlich immer ein kräftiger Nachschlag kommt, weil der reale Ist-Wert nicht dem berechneten entspricht.

Erlebt, oder irgendwo gehört?

Gilt nur beim Restwertleasing. So etwas schliesst man heutzutage aber auch nicht mehr ab. Eigentlich. :D

am 20. Juli 2013 um 19:16

Zitat:

Original geschrieben von HairyOtter

Vergeßt nicht, daß beim Leasing nach dem Ende der Laufzeit eigentlich immer ein kräftiger Nachschlag kommt, weil der reale Ist-Wert nicht dem berechneten entspricht. Kratzer, zu viel Km, .. die Liste ist lang.

Es ist natürlich bedauerlich, wenn Du so schlechte Erfahrungen gesammelt hast. Du solltest jedoch von Deinen Erfahrungen nicht allgemein verbindliche Schlussfolgerungen ziehen.

Zunächst sollte man kein Restwertleasing abschließen - dies ist in der Tat mit Risiken verbunden.

Beim Kilometerleasing weißt Du im vorhinein, welche Kosten auf Dich zukommen, falls Du die vereinbarten km überschreitest. Der Restwert spielt beim Kilometerleasing für den Leasingnehmer keine Rolle.

Ansonsten hatte ich bei meinen letzten 7 Leasingverträgen nie irgendwelche Probleme bei der Rückgabe. Bei der letzten Rückgabe (BMW knapp 3 Jahre alt mit 165.000 km) wurde eine kleine Delle mit 180 € in Rechnung gestellt - die Beseitigung hätte mich mehr gekostet.

Übrigens: Auch ein klassisch finanziertes oder bar bezahltes Auto ist auf dem Gebrauchtwagenmarkt weniger wert, wenn es z. B. 110.000 km anstatt 80.000 km auf der Uhr hat oder vergammelt und vermackt ist.

Und für diejenigen, die ein Auto 10 Jahre lang fahren wollen, ist Leasing eh nicht interessant.

Gruß

Der Chaosmanager

am 20. Juli 2013 um 19:22

Zitat:

Original geschrieben von jschie66

Viele Arbeitgeber verzichten auf Probezeit und geben gleich unbefristete Arbeitsverträge.

Auch bei unbefristeten Verträgen gibt es i. d. R. eine Probezeit - laut BGB darf diese bis zu 6 Monaten betragen. Die gesetzliche Kündigungsfrist während der Probezeit beträgt 14 Tage und kann täglich erfolgen (§ 622 (3) BGB).

Offenbar verwechselst Du Probezeit und Probearbeitsverhältnis, welches eine Form des befristeten Arbeitsverhältnisses ist.

Gruß

Der Chaosmanager

 

 

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