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2 Monate alter Audi A4 Uni-Farben - welche Pflege?

Themenstarteram 5. August 2008 um 13:23

Hallo zusammen,

ich bin absolut unerfahren auf dem Gebiet der Fahrzeugpflege, da ich bisher noch kein Auto besessen haba, dass es Wert war. ;)

Aber am 30.09. bekomme ich meinen Audi A4 Avant in Briliantschwarz mit 1500 km und 2 Monaten Erstbesitz durch den Händler. (Kein Vorführwagen den Kunden fahren durften, sondern speziell für mich eignefahren wird)

Da Brilliantschwarz eine Uni-farbe ist (kein Metallic) wollte ich mal fragen, was Ihr mir bezüglich der Pflege empfehlt?

Ich hatte mal ein paar Seiten von dem 96 seitigen Threat über Liquid Glass gelesen, aber alles war mir doch zu viel.

Meine Idee war, dass ich den Wagen am 30.09. dann mit Liquid Glass versiegel. Aber wie gehe ich nun bei meinem Fall genau vor? (Bzw. ist Liquid Glass in meinem Fall überhaupt das richtige, um einen Langzeitschutz zu kriegen?)

Soll ich ihn vorher polieren oder nur waschen und dann LG auftragen?

Wie sollte ich generell mein Auto eigentlich waschen? Von Hand? Waschanlage? Irgendeine spezielle Waschanalge?

Sorry, dass ich so "unwissende" Fragen stelle, aber wie gesagt, dass ist das erste auto, bei dem ich darauf Wert lege.

Danke schon mal.

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44 Antworten

Okay,

du lackierst also effektiver, wenn du in einem Rot 3% mehr Festkörperanteil hast?

Schätzchen, verarsche mich nicht!

Wenn DU effektiv lackieren willst, dann drück deine Lackierpistole jemandem in die Hand, der Ahnung davon hat!

Klar ist die Deckkraft entscheidend. Aber deine Begründung mit "Gewichtsunterschieden" ist lächerlich!! Das Gewicht hat keinerlei Relevanz zu Deckkraft!

Dein Erhärtungsunterschied ist völlig fern der Realität. Selbst ein 140 Grad 2K-CC wird bei 10 Grad im fertig gemischten Zustand hart....

Zitat:

Dannn erklär mal woher der <Name Einbrennlackierung herkommt

Als Einbrennlackierung wird jede Lackierung bezeichnet, die eine Reaktionstemperatur von min. 120 Grad erfordert. Aber das hast du doch sicher gewusst, oder?

 

Schlägst du nach ? oder warum brauchst du so lange? Das mag ja sein, aber bei mir steht da was anderes. Ich habe hier von Standox eine Mappe von 1992, das Einbrennlackierung erst eine Erhärtung von 180 Grad stattfindet.

Standox?

Ein Reparaturlackhersteller muss es ja wissen... :rolleyes:

Wollen wir jetzt da weitermachen, dass man bei einer 2K-Lackierung überhaupt nicht von einer Einbrennlackierung sprechen kann?

Wie lange bist du aus deinem Beruf draußen, dass du mit deinen Kenntnissen so hinterher schleichst?

 

Nein, zufällig schlage ich nicht nach. Sowas lernt man in der Schule! Oder hast du da gerade den FK-Anteil deines Rot von BASF bestimmt?

Zitat:

 

Dein Erhärtungsunterschied ist völlig fern der Realität. Selbst ein 140 Grad 2K-CC wird bei 10 Grad im fertig gemischten Zustand hart....

Ok !? Das wußte ich noch nicht.

Zynisch hin und her. Ich gebe in manchen Dingen nach. Das mit dem Festkörpergehalt habe ich in der Form nie angesprochen, sorry. Kannst mich da festnageln, aber die Deckkraft ist schon entscheidend. Und das mit der Kabine, das die länger läuft wenn die Farbe schlecht deckt (Rottöne z.B.) auf das Jahr gesehen wieviel Öl und Strom ich mehr brauche (bei den steigenden Energiekosten) ist das schon wichtig. Warum wird die Lackstärke in den Werken immer mehr reduziert?

Die schichtdicke wird nicht immer mehr reduziert. Die liegt seit Jahren schon bei 100 - 120µm Gesamtschichtdicke. (Uni etwas mehr) Niedriger kann sie nicht mehr werden, da sonst der Korossionsschutz laut Spez. nicht mehr gegeben ist.

Die KTL liegt incl. Phosphatierung bei etwa 25µm, Füller bei rund 35µm, BC 6-12µm (Metallic), und CC bei rund 45µm.

Reduziert werden kann also garnicht!

Wenn ich lackiert habe, habe ich morgens die Kabine an gemacht, und zum Feierabend aus gemacht. Ich heiz doch nicht jedesmal die Anlage wieder hoch!

Vielleicht ist das in nicht gut besuchten Lackierereien anders.

Aber was soll das? Ich kann ein Rot ohne Probleme in derselben Zeit lackieren, wie ein Silber oder schwarz, ich sehe da kein Zeitverlust... Ist also kein gutes Argument.

Du willst mir erzählen das die Wasserbasislacke Rot und silber oder von mir aus schwarz die gleiche Deckfähigkeit haben, genauer gefragt die selbe Anzahl an Gängen haben bis das sie decken.

Nein, das nicht. Ich sehe aber keinen Zeitverlust bei der Lackierung von Rot-Tönen gegenüber anderen. Zumindest keinen relevanten, der es wert wäre, überhaupt darüber zu reden.

Benutzt du farbige Füller?

Ach im Übrigen :eek:zu Thema Einbrennlacke die Vernetzung findet ab 120 Grad bis 200 Grad statt und nicht bei 120 Grad. Ich habe jetzt mal nachgeschlagen. Und man siehe und staune. Und upps....., Einbrennlacke erhärten nicht unter 120 Grad auch wenn sie lange stehen bleiben, weil der Härter überhaupt nicht reagiert. :eek:er Lack trocknet nur aus. Aber den Unterschied zwischen Trocknung und Erhärtung kennste ja.:confused:

Tja man kann mit viele Fachbegriffe rumschmeißen, aber wenn man überheblich wird, verliert man schnell die Übersicht. Ich weiß auch nicht alles, wer schon.....du auch nicht das habe ich ja gesehen. Ich habe jetzt mal in meinen Büchern nachgeschaut und doch recht behalten. Gut, mit dem Festkörperantelen hast du gepunktet, aber der Rest ist alles Ansichtssache und von dir überdemensioniert niedergemacht gemacht worden. Dafür gibt es für deinen Charakter Null Punkte:(. Hätte man auch anders sagen können und nicht so primitiv. Ich denke dein Wissen hast du noch von der Gesellenprüfung 2005. Ich mache das schon "etwas" länger und mich interessieren solche Sachen wie Festkörpergehalt nicht. Ich basiere meine Qualität auf Erfahrung und nicht auf Zahlen. Und komm jetzt nicht mit so`nem Quatsch an "dann mischst du den Klarlack bestimmt per Daumen" oder sonst was. Ich weiß, irgendein dämlicher Spruch ist schon unterwegs.

Ich sage dir nur eins, wenn du dich zanken willst dann schicke ich dir einen Euro, den steckste in die Parkuhr und dann kannste die voll labern. ..... machs gutt.

P.S. Schreib was du willst:cool: du bist ein Held.

Och, ist mein Hase jetzt beleidigt?

Hast du dir mal Gedanken gemacht, DASS EINE 2K-LACKIERUNG in der Automobillackierung KEINE EINBRENNLACKIERUNG IST?????????????? Dort gab es die noch nie!!!!

Und wenn du deinen letzten Beitrag nochmal genau ließt, dann wirst du feststellen das du mir beim Thema Einbrennlackierung doch recht gibst...

Also was soll das? Du würfelst 2 völlig verschiedene Themen zusammen. Aber macht nix , Mister Durchblick!

Im übrigen hab ich schon Autos lackiert, da hast du wohl noch als Quark im Schaufenster gestanden. Also erzähl mir hier nix über Erfahrung. Denn im Grund scheinst du ein dummer Lackierer zu sein, der heute wahrscheinlich bei einem Autoaufbereiter arbeitet (wenn überhaupt) und Leute über den Tisch zieht...(wenn man schon Geld sparen will, wenn man jeden Tag die Lackierkabine eine Minute früher ausstellt). Ach nein, Entschuldigung.... ich tippe auf Hartz4.

Hättest dich weiterbilden sollen! Solang du so einen Blödsinn in deinen beiträgen verfasst, nimmt dich sowieso keiner ernst!

Der Rest ist ANsichtssache?

"Ein 2K-CC erhärtet bei 10 Grad" ist Ansichtssache?

"Der Klarlack wird dickflüssig lackiert" ist auch Ansichtssache?

Sorry, du schreibst Blödsinn weil du keine Fakten kennst!

Deinen Blödsinn kannst du deiner Kindergärtnerin erzählen! Die glaubt das zwar auch nicht, tut aber wenigstens so!

 

Ähm ihr zwei Streit- bzw. Diskussionshähne:D, ihr wisst aber schon, dass ihr extrem vom Thema abweicht und somit dem TE den Thread versaut!? Könnt ihr dazu nicht nen eigenn Thread aufmachen oder das per PM klären?

Hallo,

ich denke nicht, dass jemand etwas gegen einen kleinen Ausflug in die tiefere Kenntnis des Lackierens hat.

ABER: Sicher nicht, wenn diese Diskussion in dieser Art geführt wird. Mit objektiver und sachlicher Darstellung hat das nichts mehr zu tun, es geht eher in Richtung "Wer ist der tollere Typ" :rolleyes:

Also bitte: Kommt entweder objektiv und in vernünftiger Diskussinsbasis zum Punkt, oder zofft euch meinetwegen per PN weiter - dann belästigt ihr damit keine anderen User und die könnten sich weiter auf das ursprüngliche Thema konzentrieren.

Gruß Jürgen

Themenstarteram 9. August 2008 um 22:28

Zitat:

Original geschrieben von VR-32

Ähm ihr zwei Streit- bzw. Diskussionshähne:D, ihr wisst aber schon, dass ihr extrem vom Thema abweicht und somit dem TE den Thread versaut!? Könnt ihr dazu nicht nen eigenn Thread aufmachen oder das per PM klären?

Danke!

Ihr habt recht! Entschuldigung!

Also zurück zum Thema und einen kleinen "objektiven" Einblick in die Lackierung! ;)

Audi Ingolstadt lackiert momentan einen Klarlack von DuPont. Dupont 40512. Dieser Klarlack wird 20" bei 140 Grad Umlufttrockner getrocknet. Das ist übrigens bei allen Klarlacken gleich. D.h. selbst wenn in einem Jahr die BASF einen Klarlack liefert, wird der auch bei 20" 140 Grad getrocknet. In solchen Lieferdimensionen (ca. 4-5to/Tag) wird nicht der Lackierprozess auf das Lackmaterial angepasst, sondern anders herum!Die Visko liegt übrigens bei 55 sec.

Der Klarlack zeichnet sich durch seine gute Polierfähigkeit und den guten Verlauf aus. LongWave-Messwerte von 2-4 auf der waagrechten, 6-8 auf senkrechten Flächen. (als Vergleich: BMW 3er aus Regensburg (Pulver-CC) kommen auf etwa 13-18 auf senkrechten Flächen.

Je niedriger der Wert, desto besser die Struktur. (Strukturwert kleiner als 1 = Glasfläche!)

Audi legt damit eine der besten Strukturwerte des Automobilmarktes hin. An weiteren Strukturoptimierungen wird ständig gearbeitet.

Um auf das Thema Pflege zurück zu kommen:

Ein UNI-Schwarz braucht immer immens viel Pflege, um nicht nach kurzer Zeit schon "verbraucht" zu wirken. Da der Uni eine absolute Brillanz an den Tag legt, die nur schwer aufrecht erhalten werden kann, empfehle ich bei Neuerhalt ein Hartwachs. Das bietet anfangs den besten Schutz! Außerdem ist er einfach auf zu tragen.

Polieren macht nur nach einiger Zeit Sinn, da die Oberfläche beim polieren ja nur geringfügig konserviert wird. Der Sinn des polierens ist ja ein anderer.

Je besser man den Lack anfangs schützt, und vorallem nachhaltig schützt, umso besser wird er nach einigen Jahren aussehen.

Noch ein Abschweif zum Lackierprozess bei Automobilherstellern:

Der bei AUDi verwendete 2K-Klarlack ist im Moment der Stand der Technik. Dem gegenüber steht der 1K-Klarlack, den z.B. Opel in Rüsselsheim und Bochum verwendet. Dieser ist strukturtechnisch nicht empfehelnswert, erleichtert aber den Lackierprozess und verringert die Betriebskosten.

Opel Eisenach benutzt derzeit als einzigstes Werk einen 1K-Wasser-Klarlack. Dieser ist allerdings sehr schwer zu verarbeiten im Blick auf Kocher und Pinholes, sowie auf STruktur, bietet aber einen sehr geringen Emissionswert)

MB-Rastatt verwendet eine Pulver-Slurry ( in Bindemittel gelöster Pulver-Klarlack). Dadurch, wird wie bei BMW das 0-Emission-Konzept erfüllt. Diese Slurry ist allerdings nur in einem sehr kleinen Prozessfenster verarbeitbar und nur mit grpßem Aufwand zu betreiben. Strukturtechnisch ist er auch sehr schlecht, wenn man sich mal eine A- oder B-Klasse ansieht.

Kommt noch BMW mit dem Pulver-Klarlack in Regensburg, Dingolfing und Leipzig. Sehr gut zu verarbeiten, keine Emission, jedoch qualitativ schlechter als ein 2K und längere Prozesszeit erforderlich (genau wie bei Slurry und WKL)

Das sind die zur Zeit eingesetzten Klarlackvarianten

*gähn*

Vorweg: Habe von Lack keine Ahnung, wohl aber vom "googeln"

Hier noch mehr Diplom-Lackiererei:

http://www.automagazine.de/imperia/md/content/ap/charts/63.pdf

wie alt ist DAS denn?

:D

Das ist leider nicht mehr aktuell.

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