2.0 TDI CRLB wieder gravierender Leistungsmangel

VW Golf

Hallo zusammen,

mein 2.0 TDI CRLB hat wieder einen deutlichen Leistungsverlust.

Problem:

der Turbo "drückt" einfach nicht richtig, besonders in Drezahlen von 1000 - 2000 upm ist der Motor sehr träge, Mehrverbrauch von ca. 1-1,5 Liter (normal fahre ich den mit 4-5 Litern), fährt sich "saugerähnlich".
Den Leistungsmangel schätze ich auf ca. 30PS, fährt sich zwar etwas agiler wie unser 1.6 TDI 110PS, aber weit weg von 150 PS / 340NM.
Extrem merkt man es bei Volllast, der Motor scheint sich regelrecht zu "verschlucken" und "drosselt" gefühlt die ganze Leistung weg. Auf Gaspedalstellungen im Teillastbereich reagiert er dagegen agiler.
Ich will damit aber nicht sagen, dass der Motor ruckelt oder so, der Motorlauf ist (für nen Diesel) butterweich. Auch der Leerlauf passt. Ab und an ist der Leistungsmangel dann aber wieder weg und der Motor drückt richtig gut. Ich kann hier allerdings keine Zusammenhänge zu Temperatur, Fahrprofil oder sonstwas herstellen.

Zustand:
ca. 180tkm gelaufen, Mittel - Langstreckenwegen, wird jeden Tag mind. 50km bewegt, zuletzt 2 Langstreckenfahrten mit je 800km gemacht, kaum Kurzstrecke

Bisherige Diagnose:

- Keinerlei Eintrag im Fehlerspeicher

- Ladedruck bei Vollgas zwischen 2000 und 3500 upm beträgt lt. OBD11 2400-500 Mbar (abzüglich atmosph. Druck), was ziemlich genau dem Soll (2400-2500 Mbar), was OBD11 mir anzeigt, entspricht. Soll und Ist bewegen sich fast gleich, ich sehe hier keine Abweichungen, die auf Probleme hinweisen. Allerdings habe ich noch kein Diagramm erstellt.

- Das VTG-Gestänge ist leichtgängig, klar, Vorspannung von der Feder ist da, ich kann das Gestänge von Hand aber problemlos bis zum Anschlag ziehen. Es hakt nicht.

- Unterdruckschläuche sind alle dicht. Der zur VTG-Dose war mal vom Marder angefressen, wurde aber erneuert. Habe alle mit der Handpumpe getestet. Dafür spricht ja auch, dass der Ladedruck passt.

- Lambdasonde (am Motor) wurde damals bereits getauscht, weil die mal kurzfristig Fehler in den Speicher geworfen hat.

Habe jetzt noch den Druckwandler bestellt, aber dieser wird es auch nicht sein, denn der Ladedruck scheint ja zu passen. Vermutlich wieder eine sinnlose Geldausgabe.

Was meint ihr? Ist der Partikelfilter evtl. zu? Dieselfilter zu?

Ich bin mit meinem Latein fast am Ende. Macht echt keine Freude, den Wagen zu fahren.

45 Antworten

So, es gibt weitere Neuigkeiten:

Die Ladedruckstrecke wurde abgedrückt, kein Leck, alles dicht.

Alle Unterdruckschläuche wurden nochmals geprüft. Dabei fiel auf, dass der Druck bei einem Unterdruckschlauch, welcher zum untersten Anschluss am Druckwandler geht, langsam wieder abfällt.

Der Schlauch wurde ausgebaut und getestet, dieser ist dicht und hält den Druck. Es muss also am Druckwandler liegen. Allerdings wissen wir nicht, ob das vielleicht so sein muss.

Auch fiel uns auf, dass der Unterdruckschlauch auf diesem Anschluss recht locker sitzt und sehr leicht abgeht (dieser ist recht dünn, die oberen Anschlüsse sind deutlich dicker, die Schläuche bekommt man nur mit Kraft ab).

Kann jemand dazu was sagen? Gehört das so oder muss der Druckwandler neu?

Anschluss Druckwandler 2.0 TDI

Ich fahre auch einen CRLB aus 2016. Der Dicke hat seit dem 190tkm gelaufen und ich kann deinen Frust etwas nachvollziehen.
Ich habe das Auto, mit ca 6000km und knapp ein Halbes Jahr alt, gekauft.

Die Heimfahrt, ca 200km, war alles andere als erfreulich um es präzise auszudrücken, es war frustrierend. Der Koffer ist gelaufen wie ein Sack Nüsse.
Bis ca 2000U/min hat sich fast nichts getan, außer ein hoher Dieselverbrauch. Vom Turbolader hat man, dann aber schlagartig, erst ab 2100U/min was gespürt.
Alles natürlich ohne jeglichen Fehlereintrag, egal ob mit ODIS, oder VCDS ausgelesen.
Dieses Verhalten hat auch noch recht lange, bis ca 40tkm, angehalten.

Gewechselt wurden auf Verdacht alle üblichen Verdächtigen, also Unterdruckleitungen komplett, LMM, Ladedrucksensor etc. Alle Messwerte entsprachen den Sollwerten, oder lagen in der Toleranz
Eine wirkliche Besserung trat aber nur subjektiv und mit ganz viel Hoffnung ein. Objektiv hatte sich nicht viel geändert. Hoher Verbrauch, schlechtes Ansprechverhalten.

Irgendwann hatte ich mich damit abgefunden, war mit meinem Latein am Ende und hatte schon mit dem Gedanken gespielt das Auto wieder abzustoßen.

Doch dann, ohne jegliches Zutun einer Werkstatt, oder Tätigkeiten meinerseits hat er sich nach besagten 40tkm gefangen und es wurde immer besser. Der Verbrauch sank spürbar, mit zunehmender Kraftentfaltung im unteren Drehzahlbereich.

Leider kann ich dir aber auch nicht sagen, woran es lag. Trotz aller Bemühungen bin ich nie hinter die Ursache gekommen.

So, habe Folgendes herausgefunden:

Der unterste (dünne) Anschluss am Druckwandler ist der Eingang. Wenn hier etwas nicht dicht ist, geht Unterdruck verloren bzw. es gelangt gar nicht erst soviel Unterdruck ins System, wie gebraucht wird.

Ich habe jetzt mal den Schlauch, welcher sehr locker sitzt behelfsmäßig abgedichtet und zusätzlich mit einem Kabelbinder fixiert.

Auch habe ich mit unserem 1.6er TDI verglichen. Da sitzt der Schlauch sehr fest.

Wie gesagt, vermutlich tausche ich auch den Druckwandler aus.

Bei der ersten Probefahrt war der krasse Leistungsverlust deutlich besser, vor allem nahm er auch ab 1000upm das Gas viel deutlich besser an.

Ich denke tatsächlich, dass ich den Fehler gefunden habe.

Allerdings frage ich mich, wieso merkt das Motorsteuergerät sowas nicht? Warum wird hier kein Fehler abgelegt? Die Karre misst jeden Mist, aber sowas merkt die Software nicht.

Weniger Unterdruck -> VTG-Verstellung wird nicht richtig betätigt -> Wenig Leistung

Habe mir jetzt einfach mal für 20 Euro bei Ebay einen gebrauchten Druckwandler 1K0906627B von einem 2.0 TDI gekauft, da sind sogar noch die ganzen Schläche dran. Reicht zum Testen mal aus.

An der Stelle ist kein Sensor. Die Luft, die er vorne mit dem LMM misst, kommt auch an also wie soll er da einen Fehler bemerken.
Habe ja gleich geraten die kleinen Schläuche anzusehen.
Auslesen bringt oft was, aber eben nicht immer. Und wenn, dann muss man das auch immer interpretieren. Vor allem, wenn er mehrere Fehler wirft.

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Habe jetzt mal alle Unterdruckschläuche + Druckwandler getauscht. Scheint etwas besser geworden zu sein.

Im direkten Vergleich mit unserem 1.6 TDI 110PS fehlt es jedoch dennoch noch an "Druck" um unteren Drehzahlbereich bis ca. 2000upm. Der kleine 1.6er hängt hier deutlich besser am Gas. Klar, obenraus geht der 2.0 TDI dann natürlich deutlich besser. Er müsste dem 1.6er aber auch in unteren Drehzahlen deutlich überlegen sein, denke ich.

Ich werde jetzt vermutlich mal Richtung Partikelfilter etc. schauen, was anderes fällt mir nicht mehr ein.

Bin den gleichen 2.0 TDI 150PS nun auch im Passat zum Vergleich gefahren, sogar der geht besser als meiner.

Partikelfilter kann ich mir nicht vorstellen. Dann würde er auf jeden Fall Fehler bringen. Eher Undichtigkeiten im Druckbereich. Ich würde ihn abdrücken.
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Mit so einem Tool geht das gut. Idealerweise noch Nebel, geht aber auch mit Druckluft und horchen.

Gibt's hier ne Lösung, oder wurde sich mit dem Problem abgefunden?
Momentan zickt meine Diva auch wieder rum und tut sich im unteren Drehzahlbereich sehr schwer.

Leider noch keine Lösung. Zeitweise geht der Motor gut, dann aber wieder extrem schlecht. Heute war es wieder extrem, bis 2000 upm war fast gar keine Leistung da. Der Motor quält sich bis ca. 1800-2000 upm, dann setzt ruckartig der Turboschub ein, aber nicht so, wie man das von 340 NM erwarten kann, sondern eher schwach.
Am wenigsten fällt es auf, wenn man bei höheren Drehzahlen auf der AB unterwegs ist, der Motor macht ja auch seine Vmax. Extrem fällt es hingegen auf, wenn man Berge hochfährt und einfach zwischen 1000-2000upm keinerlei Schub kommt und man hochdrehen muss, was so gar nicht zur Charakteristik des 2.0 TDI passt. Es fühlt sich tatsächlich so an, als wenn nur ein Teil des notwendigen Ladedrucks angefordert wird. Das passt aber nicht zu meiner Erkenntnis weiter unten.

Wenn der Motor gut vorwärts geht, was immer wieder mal der Fall ist, ist der Verbrauch auch nur bei ca. 4-5 Litern, wenn er schlecht geht bin ich ruckzuck auf 6 Liter trotz gleicher Fahrweise.

Was ich inzwischen noch gemacht habe:

Ich habe den LMM gegen ein Neuteil von Bosch gewechselt. Keine Besserung. VTG-Gestänge ist absolut gängig, wurde ja auch schon mal von mir mit Kupferpaste behandelt.

Weiterhin habe ich auch mal im laufenden Betrieb den Ladedruck ausgelesen mit OBD11, hier fällt auf, dass der Ist-Wert fast immer genau dem Soll-Wert entspricht. Klar, wenn man voll reinlatscht, dauert es ein wenig, bis der Ist-Wert hinterherkommt, aber der Lader muss ja erst hochdrehen. Das passt aber dazu, dass ja kein Eintrag im Fehlerspeicher steht.

Raildruck habe ich bei Volllast auch ausgelesen, der passt auch. Also kann es auch nicht an der Dieselzufuhr liegen. Der Dieselfilter wurde ja auch bereits getauscht.

Angenommen der Ladedruck passt wirklich, was käme dann noch in Frage?

Und wo sitzt eigentlich der Ladedrucksensor bei diesem Motor? Ich kann von oben nichts erkennen.

Mir fällt jetzt nur noch ein:

- Abgasseite (Abgasdrucksensor?)
- Ladedrucksensor (glaube ich nicht, das passt nicht zum Fehlerbild oben)
- Verlust von Ladedruck "irgendwo im Motor"?

Zitat:

@vwgolf_1984 schrieb am 10. Oktober 2022 um 21:23:12 Uhr:


Habe jetzt mal alle Unterdruckschläuche + Druckwandler getauscht. Scheint etwas besser geworden zu sein.

Wurde es besser oder nicht?

Vielleicht Unterdruckpumpe oder noch was in der Leitung undicht?

Was ist mit dem Nockenwellenversteller, Einspritzpunkt, AGR, gibt's Klappen in der Ansaugbrücke?

So, jetzt möchte ich mich erstmal für deine Antwort bedanken @vwgolf_1984.
Du beschreibst 1:1 das Verhalten meiner Diva, auch ein CRLB aus 2016, mit Euro 6+.

Ich habe auch alles gewechselt, was nur ansatzweise im Zusammenhang mit diesen Symptomen steht.
Leider, genau wie du, nur mit mäßigem Erfolg.
Alle Messwerte, wie Ladedruck, Luftmasse, Raildruck etc., passen und es gibt, genau wie bei deinem Auto, keinen Eintrag im Fehlerspeicher.

Was mir aufgefallen war, als ich auch mal die Kabel von der Lambdasonde nach Kat und vom AGR auf Sicht geprüft habe, soweit es möglich ist ohne Hebebühne, dass er danach deutlich besser lief.
Jetzt muss ich nur noch, irgendwann, eines von beiden ausschließen.
Aber wie ich schon schrieb, hat man ohne Hebebühne relativ wenig Chancen den Stecker vom AGR abzubekommen, ohne sich die Finger zu brechen.
Bei der Lambdasonde muss ich erstmal schauen, wo das hingeht, unterm Hitzeschutz.

Ps.: im Anhang ein Foto, wo ich den Ladedrucksensor gekennzeichnet habe.

Golf7 LDS

Der CRLB hat ganz normal Euro 6 und übrigens zwei AGR. Hoch- und Niederdruck. An das Hochdruck-AGR kommst du von oben hin. Stecker ist vor der Batterie neben dem Luftfilterkasten unten. An den Stecker vom Niederdruck-AGR kommst du wirklich nur von unten hin. Wenn du keine Bühne hast und auch keine Option dafür, kannst du auf einem Feldweg über einen Wasserdurchlass über einen Graben fahren. Dann kommst du sehr gut hin. Hatte ich mal aus Not im Urlaub so gemacht.

Zitat:

@Alexander.K schrieb am 11. September 2023 um 18:51:54 Uhr:



Zitat:

@vwgolf_1984 schrieb am 10. Oktober 2022 um 21:23:12 Uhr:


Habe jetzt mal alle Unterdruckschläuche + Druckwandler getauscht. Scheint etwas besser geworden zu sein.

Wurde es besser oder nicht?

Vielleicht Unterdruckpumpe oder noch was in der Leitung undicht?

Was ist mit dem Nockenwellenversteller, Einspritzpunkt, AGR, gibt's Klappen in der Ansaugbrücke?

Ja, ich hatte damals den Eindruck, dass er besser danach deutlich besser ging. Er hat immer mal wieder so Phasen, in denen er gut geht, dann wieder ist der Motor sehr träge und schlapp.

Unser 1.6 TDI im A3 hat sowas nicht, der läuft immer gleich (gut).

Allerdings habe ich beim Testen der Unterdruckschläuche am 2.0 TDI auch tollerweise den Nippel beim Vakuumspeicher abgerissen. Dieser Speicher ist bei diesem Motor in den Ventildeckel eingebaut, wenn man den tauschen will, muss der ganze Ventildeckel ab. Also keine Option.

Ich kann nur davor warnen, überall mal kurz die Unterdruckschläuche abzuziehen. Ruckzuck reißt man da einen Plastiknippel von einem Bauteil mit ab. Auch beim Druckwandler ist das schnell passiert.

Das scheint nun nicht wild zu sein, habe den Schlauch einfach blind gemacht und habe keine Auswirkungen gespürt. Alternativ kann ich mir wieder so einen Unterdruckspeicher wie früher (die schwarze Kugel, bis Golf 5) in den Motorraum hängen. Der Bock hat sowieso schon fast 200tkm runter, bei Verkauf wird der über 250tkm haben und da ist dann sowas eh egal -> Export.

Erfreulich ist das trotzdem nicht.

Danke, @groschi2, bin im Bilde.
Habe mir den SSP 526 / EA288 EURO 6 zugelegt und Rep. Leitfaden von VW.

Das mit dem Wasserdurchlass muss ich mir mal genauer betrachten 🙂 .

Okay, das Problem für den Leistungsverlust ist gefunden. Es war tatsächlich eine Unterdrucksache.

Der Schlauch, den ich damals blind gemacht habe (siehe oben), war nicht ganz dicht, außerdem an einer weiteren Stelle defekt. Dadurch ist wohl der Unterdruck immer abgefallen.

Es ist schon Wahnsinn, wie sich eine minimale Undichtigkeit im U-Drucksystem äußert. Seit ich das behoben habe zieht Motor auf einmal richtig kräftig an ab ca. 1500 upm und hat auch darüber hinaus mehr Leistung als vorher. Die Trägheit untenrum ist komplett weg und der Verbrauch gut 0,5 - 1 Liter runtergegangen. Man meint ein anderes Auto zu fahren.

Ich frage mich nun zwei Dinge:

- Warum merkt das MSG sowas nicht? Warum wird hier kein Fehler im Speicher abgelegt, sodass man zumindest die grobe Richtung hat. Das ist je nach Drehzahl ein gefühlter Leistungsunterschied von 20-30PS und das MSG merkt einfach nix davon. Da werden bei so einem "modernen" Motor heute hunderte Werte über Sensoren erfasst, aber sowas natürlich nicht. Bei der Minderleistung hätte meines Erachtens längst ein Ladedruckfehler abgelegt gehört.

- Wie wichtig ist dieser Unterdruckspeicher? Ich werde den Ventildeckel keinesfalls tauschen, der Aufwand ist mir zu groß. Ich könnte aber behelfsmäßig einen separaten Unterdruckspeicher (die schwarze Kugel aus älteren VW-Modellen) einbauen. Ob die Größe des Speichers gleich ist bzw. ob das überhaupt relevant ist -> keine Ahnung. https://www.bandel-online.de/.../...-a4-tt-vw-t5-golf-v-passat-3c.html

Das Problem mit dem abgerissenen Nippel am Unterdruckspeicher habe ich übrigens nicht allein, schaut mal z. B. hier:
https://www.golf7freunde.de/.../

Absolut Gagga, so ein Teil in den Ventildeckel zu integrieren.

Auch frage ich mich, warum bei den EA288 TDI-Motoren die VTG-Steuerung immer noch über Unterdruck gemacht wird und nicht einfach elektrisch, wie bei anderen Fahrzeugen. Irgendeine kleine Undichtigkeit und der Turbo macht seine volle Leistung nicht mehr und man sucht sich nen Wolf. Absolut fehleranfällig das ganze System und nicht mehr zeitgemäß.

Zitat:

@vwgolf_1984 schrieb am 15. September 2023 um 22:38:13 Uhr:


- Warum merkt das MSG sowas nicht? Warum wird hier kein Fehler im Speicher abgelegt, sodass man zumindest die grobe Richtung hat.

Ich denke, dass Du an einem Fehlereintrag knapp vorbeigeschrabbt bist. Wäre die Undichtigkeit größer gewesen, dann wäre die VTG noch weiter "offen" geblieben, damit wäre der Ladedruck noch mehr ins Minus geraten und ein Fehler wäre geworfen worden. Die Programmierung von solchen Regelkreisen muss Grad der Abweichung aber auch Latenzzeiten berücksichtigen und bewegt sich somit auf einem schmalen Brett. Wenn die Hardware grobe Defekte hat, ists einfacher als wenn die Hardware "fast" stimmt. Beispiele für letzteres sind eben kleine Undichigkeiten am Udrucksystem oder leichte Undichtigkeiten auf der Ladeluftstrecke.

Grüße Klaus

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