160CDI / 180CDI ab welchem Baujahr sind die meisten Kinderkrankheiten behoben

Mercedes A-Klasse W169

Hallo

Ich habe mich vor etwa 2 Monaten von meinem Golf GTI getrennt. Jetzt soll ein ganz anderes Auto her. Eine A-Klasse EZ 03/2007 oder noch etwas jünger. Laufleistung ca. 80tkm-100tkm. Entweder ein 160CDI oder ein 180CDI ein 200er kommt nicht in Frage. Auch ein Benziner nicht. Das Fahrzeug soll Langstrecke laufen.

Nun habe ich mich durch viele Artikel und Forums Beiträge gelesen und viel über Kinderkrankheiten gelesen. Dies hat mich veranlasst 2 Monate zu laufen und doch noch etwas zu sparen. Um ein etwas jüngeres Baujahr zu sparen. Am 01. Dezember wird es dann soweit sein, dass ich etwa 8-9tds Euro zusammen habe und nun kann ich mir einen 2007, 2008 leisten. Die Frage ist nur worauf ich achten sollte? Ab wann wurden denn die meisten Kinderkrankheiten bei MB behoben (Serienmäßig).

Was könnt ihr mir dazu sagen? Worauf sollte ich beim Kauf speziell achten?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Ixteder


Wenn ich Dir als langjähriger A-Klasse-Fahrer einen Rat geben darf: LASS DIE FINGER VON DER A-KLASSE.
Du hast Dir Dein Geld ja anscheinend mühsam zusammengespart. Deswegen täte es mir richtig leid, wenn Du auch so enttäuscht würdest wie ich mit meinem Ex-Modell.
Kauf Dir irgendetwas anderes, aber nicht dieses Auto!!
Es sind nämlich keine Kinderkrankheiten. Das ganze Auto ist ein Pflegefall!

Gruß
Daniel

Das ganze Auto ist ein Pflegefall, genauso ist es.

Defekte Lenkung, Stossdämpfer hinten, Federn vorn, ruckelnde Beschleunigung, Rost an allen Kanten, schnell verrottende Bremse hinten, quietschende Sitze - vor allem beim Sitzkomfort-Paket -, Geräusche sobald der Tank leer wird, fühlt sich an wie ein latenter Getriebeschaden. Mikrofaserbezüge an den Türen als Hautschuppenaufnehmer. Nach 60 Tsd KM ist das Lenkrad optisch so verschlissen, als wenn man einen Ascona mit 180Tsd. KM vor sich hätte. Miserabele Bodenfreiheit, ein absolut lächerliches Auto.

Ich hatte 2 verschiedene 180CDI. Der erste von 2006 war ja noch halbwegs O.K., aber die Ausführung nach 2007 mit "DPF" ist bekanntermaßen eine totale Fehlkonstruktion, einziges Plus ist der Mehrverbrauch.

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Zitat:

Original geschrieben von BeLuckyLady


Erst einmal bin ich schon einmal schockiert was Mercedes da produziert.

Das ist die falsche Art, an das Thema heranzugehen. Such' dir ein beliebiges Auto aus, gehe in das passende Forum und frag' nach, wie zufrieden die Leute mit ihrer Karre sind. Du wirst IMMER genug finden, die entweder nie mehr was dieser Marke kaufen würden oder die nie mehr ein anderes Auto fahren wollen.

Die A-Klasse bis Anfang/Mitte 2007 hatte ein Rostproblem an den Türen. Das hat Mercedes indirekt auch zugegeben, da Sie praktisch bei sämtlichen Reklamationen auf Kulanz die TÜren ausgetauscht haben.

Davon abgesehen ist ein W169 qualtitätsmäßig sicher in einer Liga mit VW, Audi oder BMW. Die nehmen sich da alle nicht viel. Und vergiss endlich den "Mopf", wenn Du an Qualität denkst. Das Auto hat ein paar kosmetische Änderungen gegenüber dem Vormopf, sonst nix.

Irgendwie beruhigend, dass auch andere Hersteller keine vollkommenen Autos bauen. Deinen Bericht über den Golf sollten die genau lesen, die über die A-Klasse hier so wettern.

Was A3 und BMW 1er angeht.... die kann man m.M. mit der A-Klasse nicht direkt vergleichen. Die A-Klasse so wie sie jetzt noch gebaut wird, ist vom Konzept her ein anderes Auto. Einfach gesagt, sieht sie klein aus ist aber grösser wie es scheint. Und: sie hat einen enormen Nutzwert. Waschmaschine rein, kein Problem. Ich denke, Du solltest halt eine rel. junge A.Klasse kaufen, ist immer besser.

Nicht vergessen: in Foren finden sich immer die lautesten und längsten Klagelieder. Die anderen, die mit dem Auto zufrieden sind, posten das nicht. Besser man liesst vorher nichts und nirgendwo, denn dann kaufst Du am besten gar kein Auto sondern ein Fahrrad. Da sind die Kosten überschaubar.

Ja da hast du wohl Recht. Es sind halt auch nicht die Probleme die mich stören. Windgeräusche, etwas knarrender Sessel. Meine Armaturen im Golf haben auch geknarrt. Windgeräusche hatte ich nicht, aber wer mal einen Citroen C1 gefahren hat der wird sich bestimmt bei der A-Klasse nicht beschweren. Allerdings Massenmängel wie defekte Lenkungen etc. machen mir schon so Sorgen. Denn solche Mängel sollten nach 20-30tkm nicht auftreten. Denn die Kosten um eine solche Lenkung zu erstetzen werden bald den halben Wagenwert fressen. Ich weis nicht genau wie viel das Kostet. Gneau das macht mir Angst. Windgeräusche selbst töten mich nicht. Selbst etwas Rost. Ne gerbauchte Tür kostet meist auch nicht über 200-300 Euro.

Auf der anderen Seite sieht man auch bei Autoscout oder Mobile.de A-Klassen die 200 und gar 300tkm gelaufen sind und es immer noch tun.

Angst machen mir daher die gravierenden Mängel.

- Lenkung
- Getriebeschaden liest man auch immer wieder
- Kupplung am arsch
- Bremsverschliess enorm
- Stoßdämpfer

Das sind dann Dinge die dann langsam am wirklich utopisch sind und nicht unbedingt sein sollten. Klar vereinzelt ist das überall zu finden. Aber in Masse nicht. Da kann es natürlich irgend wo in der Verarbeitung nicht stimmen. Gabs ja auch schon bei BMW mit dem Getriebe. Die wurden aber alle zu 100% auf Kullanz getauscht.

Garantie bei Verschleißteilen wird mir nichts bringen.

Um es auf den Punkt zu bringen. Mängel die beseitigt werden können sind kein Problem. Aber Mängel die Mercedes nicht gebacken bekommt sind nicht okay. Denn was bringt es die Lenkung zu wechseln wenn dieser der gleiche Schrott ist wie zuvor?! Da verstehe ich auch die Menschen die hier Frust haben.

Wenn ihr schreibt, dass sich an der A-Klasse nichts aber rein gar nichts geändert hat habe ich dann schon meine bedenken. Und ich bin extrem dankbar darüber gesprochen zu haben.

Kann man also vom Fazit sagen, der Mopf hat nur einen Facelift bekommen? Denn wen ja und sich nichts getan hat kaufe ich was anderes. Hat aber Mercedes an seinen Fehlern gearbeitet dann wird es eine A-Klasse werden.

Zitat:

Original geschrieben von BeLuckyLady


- Lenkung
- Getriebeschaden liest man auch immer wieder
- Kupplung am arsch
- Bremsverschliess enorm
- Stoßdämpfer

Also dass Schäden an der Lenkung jetzt ein typisches leiden sind, würde ich nicht sagen. Lese schon lange hier im Forum mit und das ist nicht an der Tages- oder Wochenordnung. Getriebe betrifft m.W. eher die Autotronic. Würde ich nie kaufen, genauso wie das Lamellen-SD.

Kupplung: beklagen auch manche, die sie nicht richtig bedienen können und mit 2000Umin losfahren und so. Sie ist wie die Bremsen auch ein Verschleissteil und es gibt Leute, die machen sie binnen 40tkm platt, hinterfragen aber ihren Fahrstil nicht.

Bremsen: ich habe an unserer A-Klasse bei 50tkm die vorderen Beläge selbst gewechselt. Kosten €50. Beläge hinten noch gut, Scheiben vo. + hi. ok. Keine rostigen hinteren Bremsscheiben. Stossdämpfer bisher unfällig.
Einziger ungeplanter Werkstattaufenthalt bisher: Feder vorne links gebrochen. Beide auf Kulanz gewechselt, Kosten = 0

Unsere ist ein Vormopf, hatte beim Kauf in der NL in 10/2008 bereits 3 neue Türen und Heckklappe drin, wg. Rost. Für die verbliebene originale Beifahrertür habe ich einen (mittlerweile) geübten Blick und noch Zeit bis 2014 ehe die Kulanz vllt. versagt wird. Also mach ich mir da keinen Kopf.

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Also was die Lenkung angeht: Ich hatte 3 mal das Vergnügen eine neue Lenkung zu benötigen.

Was die Bremsen angeht: Bei der Erstausstattung Rost und Riefen ohne Ende. Zitat Meister: Sie müssen mehr bremsen. Ersatzausstattung bei unverändertem Bremsverhalten: ohne Rost und Riefen.

Bezüglich Getriebe: Schwächen in der Steuereinheit (Kostenpunkt ca. 1.500 €)

Vom Rost brauchen wir hier nicht zu reden. Dazu ist schon genug gesagt worden. Er befällt übrigens nicht nur die besagten Türfalze (fahrtechnisch relativ undeutsam), sondern auch die Lenkung und den Tank (vielleicht schon etwas problematischer!).

Die Konsequenz aus all dem muss jeder selbst ziehen. Ich habs hinter mir.

Gruß
Daniel

Zitat:

Original geschrieben von BeLuckyLady



Eine Alternative zur A-Klasse gibt es so für mich nicht. Wie gesagt ich hatte einen Golf und mit dem hatte ich das Kotzen auch. Ich habe dort über 1.500Euro/ Jahr alleinig an Reparaturen herein gesteckt. Und das meiste haben wir selbst gemacht! Oder ein Freund hat mir geholfen sonst wäre es noch teurer. Jeden Monat aber wirklich auch jeden Monat war irgend was neues am arsch. Und jetzt wollte ich zu einem qualitativen Hersteller wechseln und habe mich emotional auf das Auto gefreut. Allerdings wenn ich mir den Ärger und Furst der anderen erlese frage ich mich schon ob es die richtige Wahl wäre.

Ansonsten müsste ich wohl doch ein BMW 120D kaufen bzw. ein A3 TDI. Diese sind aber in der Anschaffung auch deutlich teurer. Das wird vermutlich auch so seinen Grund haben. Aus dem Hause VW kommt mir nichts mehr her. Ich bin so über VW enttäuscht das gibt es gar nicht. Wirklich jeden aber restlos jeden Monat ist in dem Auto was verreckt. Obs am alter lag weis ich nicht. Aber ich hatte mit meinem Golf wirklich nur Probleme. Zuerst wars das Fahrwerk, dann die Federn gebrochen. Dann war der überteuerte doppelseitige Riemen (Keilrippen) (100Eur bei VW inkl St). dann verreckten die Fensterheber habe 2 Sätze verbaut. Bordcomputer war am arsch hatte Pixelfehler. Zum Schluss fiel die Sitzheizung Fahrerseite aus. Dann Heckscheibenwischer. Monat drauf die Batterie. Dann schloss die Tür nicht mehr, die Türpinne fuhren nicht mehr hoch und nicht mehr runter. Lamda Sonde verreckt. Kurz darauf LMM. Airbaig Fahrerseite ausgefallen (Kam erst beim Fehlerauslesen zu Stande). Kupplung schon bei 150.000 durch. (Scheint ein VW Problem, erst letztlich sprach ich mit einem bekannten bei seinem Polo war die auch bei 145.000 durch). Dann war die Alarmanlage defekt. All diese Sachen habe ich in meiner 1 Jahr Golf Geschichte erlebt. Hatte einen V5 4er und ich habe ihn so her gesehen geliebt. nur der Golf hat mich finanziell ruhiniert. Ich nenne ihn daher Schrott-olf statt Golf. Also ich selbst hatte nur Pech. Klar die ersten 5-6-7 Jahre ist ein Golf verlässlich. Aber danach habe ich so meine Zweifel. Und bei VW bekam ich auch nur Arroganz zu spüren. Laut Motto. Ja was wollen sie erwarten. Ihr Auto hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel.

Jedenfalls wer denkt mit einem Golf den richtigen kauf zu machen (dass dort nichts sein wird) der sollte mal hier meine Rechnung des letzten Jahres erlesen:

Jahres Rechnung Golf:
REPK. -> 20 EURO reifen öffnen
260 EURO FAHRWERK Dom Stabigummi
680 EURO KUPP
100 EURO FENSTER27 EURO KAPPEN
100 EURO Batterie
------------------------------
1.187 EURO
+50 EURO Lambdasonde
+20 Euro Fehlerspeicher
+40 Euro Lambda Einbau
+80 Euro FW Feder hint.
+180 Euro LMM
+89 EUR ÖL W
+100 Euro Riemen inkl, Ein

Danach habe ich mein Golf verkauft und war eigentlich erstaunt dass ich noch so viel dafür bekommen habe. Das war wohl das einzige was mich am Golf erstaunt hat.

P.s. klar ist das feeling einen Golf zu fahren richtig geil. Vermutlich einer der besten Autos was Fahrspass angeht. Allerdings wie gesagt hatte ich sehr viel Pech mit der Qualität. Zudem genehmigt sich der Golf sehr viel Benzin. Und der Diesel schluckt in der Stadt auch nicht gerade wenig. Villeicht ist positiv zu sehen, dass es sehr viele Ersatzteile gibt. Schaut man aber ins VW Forum wie viel Krankheiten der Golf hat sieht man, dass es auch immer wieder die gleichen Sachen sind. Nur muss man positiv erwähnen, dass die Mängel nicht so viel auf einmal Kosten wie eine defekte Lenkung bei Mercedes etc..

Wenn es keine Alternative für dich zur A_Klasse gibt braucht man ja nicht weiter diskutieren.

Mit dem Golf hast du ja richtig Pech gehabt. Wie alt war der denn als du den gekauft hast? Bedenke aber, dass dich die gleichen Probleme bei der A-Klasse ereilen können, nur kannst du die Reparaturen da nicht aus der Portokasse zahlen.

Ich hatte das Glück, dass ich bei meinen A180 CDI noch die Junge Sterne Garantie hatte und so habe ich in den zwei Jahren keine zusätzlichen Kosten für den Ersatz der Riemenscheibe (Motor mußte hierfür abgesenkt werden), für das unnötige Nachfetten der Getriebeeingangswelle, dann für den Wechsel des Getriebes (auch unnötig weil durch den Austausch der Fehler auch nicht behoben werden konnte) und den Austausch der Gasdruckfedern der Heckklappe (auch hier keine Verbesserung, bei niedrigen Temperaturen hing die Klappe weiterhin). Für die meisten Reparaturen war das Fahrzeug gleich ein paar Tage in der Werkstatt. Es gab dann zwar ein Ersatzfahrzeug und das Auto wurde frisch gewaschen wieder übergeben, aber der Frust war sehr groß wenn das Problem nicht behoben werden konnte.

Vielleicht hätte ich noch mit der Nichtschaltbarkeit des 6-Gang Getriebes, mit dem Rütteln im Stand, mit dem extremen Hoppeln über Fahrbahnunebenheiten, mit einem zitternden Innenspiegel und der Angst die nächste teure Reparatur selbst zu bezahlen leben können, aber als sich die ersten Rostblasen zeigten sah ich rot.

Dabei hatte ich mich sehr gefreut als ich das Fahrzeug als Jahreswagen im Juli 2009 gekauft hatte und stolzer Besitzer eines Fahrzeugs eines Premiumherstellers war. Kaufentscheidend war natürlich auch der günstige Preis für den Jahreswagen (40 % unter Neupreis), heute weiss ich auch warum.

Daher ein Wort zum Schluss: Erfahrungen kann man offensichtlich nicht weitergeben, jeder muss sie selbst machen, man wird klug aber selten reich.

Gruß Niko

Hallo BeLuckyLady

Wir fahren unseren 180 CDI seid 2005. Haben ihn neu gekauft ( mittlerweile sind 170 ts/km runter) und sind unterm Strich sehr zufrieden mit dem Auto.
Was mich wirklich stört, ist der Motor im Winter. Er rappelt die ersten 5 min. nach dem Kaltstart sehr unzivilisiert.
Danach ist es dann besser, viele Konkurrenten können das aber mittlerweile schon deutlich besser.

Was den Verbrauch, oder die Motorleistung angeht, sind wir ( im Bezug auf die A-Klasse) zufrieden.
Zu achten ist aber auf die Rostbeseitigung an den Türen.
Ich kann Dir das Auto empfehlen.

Gruß
Alpenfreund

Zitat:

Original geschrieben von BeLuckyLady


Nun würde ich gerne wissen wer auch Mopf Probleme hat. Ich habe leider nicht von den Usern erlesen können, welches Auto sie fuhren. Daher weis ich leider immer noch nicht ob Mercedes vill seine Hausaufgaben beim Mopf erledigt hat.

Kurzform:

A 180 CDI bisher 53.000 km =8/2008 MOPF

2 neue Scheinwerfer (alten waren innen punktuell angelaufen, Fertigungsfehler.

2 neue Gurtaufroller (Coupe). Haben den Gurt dann 2,5 Monate besser aufgerollt, nun genauso bescheiden wie vorher, einfach nur peinlich wenn der Gurt wie in einem 15 Jahre alten Fiesta rumhängt.

Freilauf LiMa und Riemenspanner, Umlenkrollen ersetzt

Neuer Sitzbezug, alter war eingerissen

Klimaanlage hatte im alter von 2,5 Jahren so viel Kühlmittel verloren, dass sie ausfiel. Fehler bis heute nicht gefunden, nur aufgefüllt....

Bremsen hinten rotten vor sich hin bereits nach 20.000 km, ich müsse mehr und kräftiger Bremsen, nicht so vorausschauend fahren 😰
Bremsen vorne sehen auch übel aus (im Vergleich mit Bremsen von anderen Herstellern) peinlich

1 x im Jahr zur Wartung ist auch nicht mehr zeitgemäß aber leider unabdinglich um in den "Genuss" von Kulanz zu kommen.

Schade eigentlich, aber die nächsten 4-5 Jahre werde ich mich zu einem anderen Hersteller gesellen. Wenn denn die neue A-Klasse die ersten Modelljahre erfolgreich hinter sich gebracht hat, werde ich vielleicht ja wieder zum "Besten oder nichts" zurückkehren....

Zitat:

Original geschrieben von Kuddel S-H


2 neue Gurtaufroller (Coupe). Haben den Gurt dann 2,5 Monate besser aufgerollt, nun genauso bescheiden wie vorher,

Nimm ein bischen Silikonspray oder Cockpitspray aufn Lappen und reib die Gurte ein, dann laufen sie wieder.

Zitat:

Original geschrieben von benello



Zitat:

Original geschrieben von Kuddel S-H


2 neue Gurtaufroller (Coupe). Haben den Gurt dann 2,5 Monate besser aufgerollt, nun genauso bescheiden wie vorher,
Nimm ein bischen Silikonspray oder Cockpitspray aufn Lappen und reib die Gurte ein, dann laufen sie wieder.

Klar könnte ich machen, hab ich aber irgendwie keine Lust drauf, die alle 2 Monate zu behandeln. Und an der Kleidung haftet das Zeug nachher auch. Hatte MB mir auch gesagt, ist auf mangelnde Wartung/Pflege zurückzuführen! Aber sorry ich will mit dem Auto nur fahren und nicht alle 2 Monate die Gurte pflegen, damit sie ordentlich funktionieren.

Ich interessiere mich zufällig für den Mazda MX-5, da gabs ähnliche Probleme. Was haben die japaner gemacht, die haben tasächlich die Konstruktion der Gurtaufwicklung im laufe der Jahre in mehreren Schritten (Modelljahren) verbessert. Und ab Modelljahr 2011 war alles top. Hat Mercedes gar nicht nötig, notfalls stellt man eben das ganze Modell gleich ein (Coupe). Finde ich traurig....

Darüber hinaus ist so ein Gurt für mich eigentlich ein sicherheitsrelevantes Teil, ich habe bei mir des öfteren beobachtet, dass sich der schlaffe Gurt um das "Drehrad" für die Sitzverstellung legt. Wenn man sich dann wieder anschnallt, kann man nur hoffen, dass sich das wieder "entwirrt" (wer achtet schon auf sowas). Sonst sieht es im Fall der Fälle übel aus 🙂😕

In der Zeit, in der ich zur NL fahre wg. den Gurten, habe ich sie 2x wieder gängig gemacht. Sowas ist eher eine Lapalie und im Gegensatz zu den anderen Mängeln relativ schnell behoben.
Etwas Pflege brauchen die Dinger schon, genauso wie man halt ab und an die Scheibe putzen sollte. Da kann ich auch nicht sagen, die Scheiben verdrecken, bitte NL Scheibe tauschen

Zitat:

Original geschrieben von benello


In der Zeit, in der ich zur NL fahre wg. den Gurten, habe ich sie 2x wieder gängig gemacht. Sowas ist eher eine Lapalie und im Gegensatz zu den anderen Mängeln relativ schnell behoben.
Etwas Pflege brauchen die Dinger schon, genauso wie man halt ab und an die Scheibe putzen sollte. Da kann ich auch nicht sagen, die Scheiben verdrecken, bitte NL Scheibe tauschen

Das ist ja nun ein völlig schräger Vergleich. Bei den 20 Autos, die ich bisher hatte, war kein einziges dabei (ausser natürlich der A-Klasse), bei dem man die Gurte pflegen musste, damit sie sich wieder aufrollen. Das spricht doch Bände!

Vielleicht gilt Dein Argument ja auch für die Heckklappe, die sich besonders im Winter nicht von selbst hebt, sondern mittendrin stehenbleibt.

Also pflege Dein Auto mal schön, damit man es benutzen kann. Ich ziehe inzwischen Autos vor, die ohne meine Intensivpflege funktionieren.

Gruß

Daniel

Das ist ja nun ein völlig schräger Vergleich. Bei den 20 Autos, die ich bisher hatte, war kein einziges dabei (ausser natürlich der A-Klasse), bei dem man die Gurte pflegen musste, damit sie sich wieder aufrollen. Das spricht doch Bände!
Vielleicht gilt Dein Argument ja auch für die Heckklappe, die sich besonders im Winter nicht von selbst hebt, sondern mittendrin stehenbleibt.
Also pflege Dein Auto mal schön, damit man es benutzen kann. Ich ziehe inzwischen Autos vor, die ohne meine Intensivpflege funktionieren.
Gruß
Daniel

Dem kann ich nichts hinzufügen!

Gleiches gilt für die Bremsanlage. Ich fahre doch nicht extra alle 1.000 km mal über die Autobahn um meine Bremsscheiben in Ordnung zu halten, alleine über solche "Tipps" vom Erfinder des Automobils kann man doch nur den Kopf schütteln 😕
Ich beweg die Kiste über 15.000 km im Jahr und die Bremsscheiben (ganz besonders hinten) sind voller Riefen und Rost, als wenn ich nur zweimal im Jahr damit zum Bäcker um die Ecke fahre.....
Und so sehen die Dinger nicht nach 5 Jahren aus, sondern schon ab 1,5 Jahren!

So und das hier das Forum nicht repräsentativ ist, ist eine gewagte These. Wer fährt zu 80 % eine A-Klasse??? Ältere Herrschaften ab 65 plus x. Ich glaube diese Generation ist nicht so häufig im Netz vertreten und darum kann man glaub ich nicht immer pauschal sagen "Der riesige Großteil der A-Klasse Fahrer sind wunschlos glücklich"? Hinzu kommt, die o. g. Generation glaubt gerne einem MB Servicemann, wenn er sagt: "Ja bei 2 Jahren und 10.000 km können die Bremsscheiben schonmal hinüber sein". Ich weiß das ist rein hypothetisch, aber es könnte so sein ?!?
Ich habe ein Gespräch mitbekommen, wie die einem betuchten Ehepaar erzählt haben, dass sich die komplette Batterie über Nacht entläd liegt einfach nur daran, dass sie das Auto nachts nicht abschließen (Garage). Außerdem nach 2 Jahren kann so eine Batterie auch schon mal hinüber sein. Seit dem ich sowas mitbekommen habe, bin ich sehr sehr skeptisch geworden.

Ich kenne das Problem mit den hinteren Scheiben nur vom hier Lesen. Unser A150 hat das nicht.
Mir wäre/ist es zu blöd in die Werkstatt zu fahren, nur weil sich der Gurt nicht mehr aufrollt. War übrigens bei unserem auch der Fall, auf der Fahrerseite. Etwas Silikonspray auf ein Tuch, über beide Seiten 2x drüber und fertig. Zeitaufwand 2 min und sicher weniger als in die NL fahren. Seither läuft der Gurt wieder und das schon seit dem Frühjahr. Man muss nicht wg. jedem Mist in die Werkstatt, aber es gibt Leute, die lassen sogar den Luftdruck dort kontrollieren. Super Autofahrer, das. GsD wissen die, für was die Pedale unten sind.🙄

Um zum Thema zurückzukommen:
Wenn ich hier lese, dass einerseits die ersten W169er 170.000km runter haben ohne nennenswerte Probleme und andererseits vor allem jüngere W169 mehr Probleme haben als meine 3-4 Autos in den letzten 20 Jahren zusammen, könnte man auch das Umgekehrte vermuten: Nicht die Kinderkrankheiten wurden mit jüngeren Baujahren abgestellt, sondern es wurde immer mehr kaputtgespart.

Ich kann jedenfalls für meinen Elch Bj. 2007/50.000km nichts Negatives berichten. Es war schlicht noch überhaupt gar nichts kaputt. Nullkommanull. Meine Gurte wickeln sich anständig auf, meine Heckklappe bleibt offen wenn ich das will, ich muss nur knapp alle 2 Jahre zur Inspektion (und meide dabei Mercedes-Apotheken) und meine Bremsen sind auch noch tiptop. Die vorderen Beläge sind jetzt bald an der Verschleißgrenze, aber das ist ja wohl normal. Selbst das Lamellendach, das ich im Sommerhalbjahr ständig benutze, macht keine Zicken.

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