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12v Batterie neu befüllen?

Themenstarteram 17. September 2019 um 14:30

Hallo Freunde

Habe da mal paar Fragen zur Autobatterie.

Zunächst zur Autobatterie

Das Alter der Batterie ist unbekannt.

Daten : 12v 100mah

Ich schätze 80% Speicherkapazität noch.

Meine Frage ist jetzt ob ich die Säure in der Autobatterie gegen neue Säure austauschen kann?

Hintergrund ist der da die Säure schon schwarz ist und ich sie gerne erneuern möchte damit auch der ganze Schlamm rauskommt.

ist das möglich?

Beste Antwort im Thema

Hallo und guten Tag, ich bin der Meinung dass das Thema hier viel zu sehr hoch gekocht wird. Ich arbeite selber in einer batteriefabrik und dort werden auch mit Säure Anpassungen vorgenommen. Du kannst schärfere Säure 1,36 dichte einfüllen das würde die Batterie zu einem neuen energieschub verhelfen der aber auch nicht länger als ein halbes Jahr anhält. Je nach Zustand der Batterie. zuerst sollte einmal klar sein was ist mit der Batterie passiert . ist sie sulfatiert, dass auf der plattenoberfläche eine Sulfat Schicht entstanden ist , die den ionenaustausch nicht mehr zulässt oder ist sie sogar alt , dass Paste meist aus der negativen Platte herausgefallen ist und sich unten im batteriegehäuse Boden festgesetzt hat. Dieser führt später zu einem Kurzschluss oder hat sie durch die fehlende Paste die aus den Platten herausgefallen ist, keine Leistung mehr. Dieser Schlamm ließe sich zweifelsfrei mit Säure aus der Batterie auskippen. lässt du die Säure einige Minuten stehen wird sich der bleischlamm unten absetzen und du hast oben sauber Schwefelsäure, die du theoretisch wieder einfügen könntest. Wichtig ist die säuredichte 1,28 oder höher bei geladener Batterie. Wenn du noch Fragen hast dann bitte eine PN an mich.

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41 Antworten

Zitat:

@Raver2014 schrieb am 18. September 2019 um 09:35:50 Uhr:

Hallo Zusammen, habe diese Diskussion mit großem Interesse gelesen

und viel dabei lernen können, meinen Dank an Alle dafür.

Ich habe, wenn die Batterie an Leistung verlor, bei Conrad eine Flüssigkeit

gekauft, Die auf alle Zellen gleichmäßig verteilt, der Batterie Leistung einen

Schub verpasste . (Wahrscheinlich die Sulfatierung abbaute) Doch auch damit

behandelt, hielt Sie nur noch eine gewisse Zeit.

Ich konnte aber ein japanische Batterie, mit einem "Megapuls" von Anfang an

angehängt, sogar fast 12 Jahre am Leben halten. So eine Batterie bekam ich

leider nie wieder.Doch derzeit habe ich meine Batterie 2012 von Toyota eingebaut,

mit Megapuls bereits 7 Jahre in Betrieb. Nach meiner Erfahrung lohnt ein solches

Gerät doch. Der Hersteller gewährte mir, als mein Erster kaputt ging, bei Einschickung

25% Rabatt auf den Neupreis. Auch Das fand ich sehr anständig.

Für mich absolut Empfehlenswert. Gruss aus B......

Was war das für eine Flüssigkeit und was ist Megaplus?

Themenstarteram 18. September 2019 um 19:17

Megapuls.

Eine Wartungseinheit die sulfatierte Batterien vom Sulfat wieder befreit

Zitat:

Eine Wartungseinheit die sulfatierte Batterien vom Sulfat wieder befreit

Was zu beweisen gilt! Dutzende gegenteilige Aussagen sagen was anderes. (Von Usern, die das Gerät im Einsatz hatten.)

Ich konnte mit deutlich leistungsfähigeren Geräten keine Batterie wiederbeleben. Mit einem Pulser kann man allerhöchstens die harte Sulfatierung rauszögern. Am besten hilft allerdings das Halten der Batterie auf einem hohen Ladungslevel.

Zitat:

Was war das für eine Flüssigkeit

z.B. Batteriesäure (~37%ige Schwefelsäure)

MfG

Zitat:

@andy06m schrieb am 18. September 2019 um 19:17:45 Uhr:

Megapuls.

Eine Wartungseinheit die sulfatierte Batterien vom Sulfat wieder befreit

Naja...'befreit' ist dann wohl etwas sehr weit hergeholt...und mehr 'Verkaufsargument' als Realität!

"Befreien" im Sinne von "wieder in Ordnung bringen" können diese Wundergeräte oder Zauberflüssigkeiten eine verbrauchte Batterie nicht.

Sie wirken eher wie eine Vitaminspritze für einen Sterbenden.

Nochmal ein kurzes Aufbäumen, aber schon kurz danach wird es dann endgültig dunkel.

Eine Batterie am Ende ihrer Lebensdauer ist am Ende ihrer Lebensdauer.

Da hilft nur ein Neukauf.

Und soooo teuer (vielleicht der Preis einer Tankfüllung) sind die Dinger ja nicht.

Zitat:

@Matsches schrieb am 19. Sep. 2019 um 07:9:38 Uhr:

Und soooo teuer (vielleicht der Preis einer Tankfüllung) sind die Dinger ja nicht.

Entweder ist dein Tank sehr klein, oder die Batterie ist sau-teuer! :D

 

Die Pulser wirken bei einer Problembatterie nicht mal kurzzeitig regenerierend.

 

MfG

Sollten wir sachlich bleiben, dann habe ich auch nicht geschrieben,

das der Megapuls ein Wunderding sei. Vielmehr lediglich, das bei

mir die Batterielebensdauer verlängert ist. Das heißt nicht, das es bei Euch,

sollte Jemand so ein Ding auch benutzen, es bei Ihm genauso sein muß.

Die Regenerationsflüssigkeit von Conrad Elektronik habe ich nie analysiert,

darum müßte man wohl bei Conrad nachfragen.......

Der Tenor der Kommentare, was ich zur Diskussion stellte, scheinen Einige

getestet und für Quatsch befunden zu haben.

Dann muß wohl mein Glaube die Batterie länger leben lassen. Diesen kann ich

leider nicht weitergeben. Nichts für Ungut............

Meine ist auch schon 9 Jahre ohne Pulser.

Bei Entladung mit geringem Strom über längeren Zeitraum, richtet man am meisten Schaden an. Der Pulser kann die Batterie bei der Entladung unterstützen, indem die Kristallbildung beeinflusst wird. Eine anschließende Ladung wird begünstigt. (Und sollte nicht zu lange auf sich warten lassen!) Allerdings kann eine bereits hart sulfatierte Batterie nicht regeneriert werden. Ist nunmal so. Die doch recht schwachen Pulse können bei der Ladung die Sulfatkristalle nicht abbauen. Ich hab das mit einem bis zu 1000W starken Pulser nicht geschafft. Der 1W-Pulser erreicht dann auch nichts.

Batterien leben am längsten, wenn sie nicht in Fahrzeugen stecken, die für den Kurzstreckeneinsatz oder selten (nicht fast täglich) genutzt werden. Wer Werktäglich mindestens 20 km Arbeitsweg/Strecke fährt, hat oftmals weniger Probleme mit der Lebensdauer der Batterie.

MfG

Zitat:

@Raver2014 schrieb am 19. September 2019 um 20:30:11 Uhr:

Sollten wir sachlich bleiben, dann habe ich auch nicht geschrieben,

das der Megapuls ein Wunderding sei. Vielmehr lediglich, das bei

mir die Batterielebensdauer verlängert ist. Das heißt nicht, das es bei Euch,

sollte Jemand so ein Ding auch benutzen, es bei Ihm genauso sein muß.

Die Regenerationsflüssigkeit von Conrad Elektronik habe ich nie analysiert,

darum müßte man wohl bei Conrad nachfragen.......

Der Tenor der Kommentare, was ich zur Diskussion stellte, scheinen Einige

getestet und für Quatsch befunden zu haben.

Dann muß wohl mein Glaube die Batterie länger leben lassen. Diesen kann ich

leider nicht weitergeben. Nichts für Ungut............

der megapulse selbst hat bei 4 unterschiedlichen Batterien, die ich getestet habe und die nicht mehr in Ordnung waren, nichts gebracht.

Bei jeder Batterie hatte der megapulse jeweils ca 14 Tage ununterbrochen Zeit, seine Wirkung unter Beweis zu stellen.

Echte Kapazitätstest vor und nachher plus Tests mit dem Kaltstartstromprüfer vorher nachher haben keine Verbesserung erkennen lassen.

Mir genügt diese, insgesamt recht zeitaufwändige Testreihe, die ich durchgeführt habe, durchaus schon, um generell vom megapulse ab zu raten.

Im Auto eingebaut, ist das Gerät m.E. bei den meisten ohnehin komplett sinnlos:

1. es wird nur aktiv, wenn der Motor läuft. Die gesamte Standzeit, ohne dass man ein externes Ladegerät angeschlossen hat, kann es zwangsläufig keinerlei (außer vielleicht einer psychologischen) Wirkung haben und die Standzeit ist bei den meisten Pkw der mit Abstand größte Zeitanteil in ihrem Leben.

2. Wie @Johnes schon in ähnlicher Weise schrieb:

Wenn ein Auto täglich genutzt wird und das nicht nur auf super kurzen Strecken und dessen Ladeeinrichtung ok ist, bräuchte man ohnehin kein Gerät, welches desulfatiert, selbst wenn es dazu wirklich in der Lage wäre.

Zitat:

@Raver2014 schrieb am 19. September 2019 um 20:30:11 Uhr:

Sollten wir sachlich bleiben, dann habe ich auch nicht geschrieben,

das der Megapuls ein Wunderding sei. Vielmehr lediglich, das bei

mir die Batterielebensdauer verlängert ist.

Wir bleiben hier durchaus sehr sachlich und stellen fest, dass du selbst dieses, was du "lediglich" geschrieben hast, ziemlich sicher gar nicht wissen kannst.

Denn die Batterielebensdauer ist derart stark vom Zufall und der Art der Nutzung bestimmt, dass es praktisch ausgeschlossen ist, dass du, oder sonstwer von uns privat und persönlich jemals eine ausreichende Datenbasis erfahren haben kann, um hier wirklich eine Aussage treffen zu können, die über pures Vertrauen (oder eben nicht) in die Hersteller-Behauptungen hinaus geht.

Denn das ginge nur mit exakt kontrollierten Vergleichsreihen an exakt gleichen Batterien bei exakt gleicher Nutzung, oder ersatzweise durch Erfassung einer riesigen Statistik, die es erlauben würde, den Zufall und die Nutzungs-Unterschiede rauszumitteln, und sie den möglichen Effekt davon zu trennen. Beide Verfahren erfordern Zugriff auf Geld- und Zeitbudgets, die privat niemand hat.

Hallo Zusammen, DANKE für Eure ausführlichen Ansichten. Nun denn,

ich habe das "Ding" nun mal und werde es jetzt nicht entsorgen.

Jedenfalls solange es "spielt". Über einen eventuellen Neukauf, würde

ich jetzt aber ausführlich nachdenken......Da ich leider nur noch sehr

wenig fahre, wird es sich wohl erledigt haben. Danke Allerseits....

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