120 km/h nur mit REx (fast) bestätigt
http://www.bimmertoday.de/2013/11/21/bmw-i3-elektro-antrieb-range-extender-rex-details-interview-andreas-feist/Zitat:
BimmerToday: Ist der Motor des BMW i3 REX stark genug, um beispielsweise bei 10 Prozent Rest-Energie im Akku uneingeschränkt wie zuvor weiterzufahren?
Andreas Feist: Der Motor reicht, um im Wesentlichen die Fahrleistungen zu erzielen, die Sie vorher auch haben. Abstriche müssen Sie bei der Höchstgeschwindigkeit machen, die wird in einem solchen Fall auf etwa 120 km/h begrenzt, aber beim restlichen Fahrverhalten werden Sie nicht merken, ob der REX läuft oder nicht. Für uns war das auch ein entscheidendes Kriterium, dass sich das Fahrerlebnis nicht wesentlich vom Betrieb ohne Range Extender unterscheidet.
was man wohl übersetzten kann mit "real eher die 115 des 1200er - Käfers" ;-) eben & windstill.
Nunja- für LKWs wird's reichen. Mit Anlauf.
Äusserst interessant finde ich, daß plötzlich die Höchstgeschwindigkeit nicht mehr ein "entscheidendes Kriterium" für das "Fahrvergnügen" eines BMW - Fahrers darstellen soll... das erste Mal seit der Isetta.
Mich würde ja noch interessieren, ob und in welchem Umfang der Akku dann noch als kurzfristige "Notreserve" für Überholvorgänge herangezogen werden kann, d.h. dieser doch als Puffer genutzt werden kann. Wieso macht man so ein Geheimnis um diese Daten?
Der Vorschlag, Telefonzellen - Standorte ganz einfach zu solchen für Ladesäulen umzurüsten, ist vermutlich ähnlich "interessant" wie der von Windquirlbewegten hier in der Gegend, 3-5 x 3 MW auf einem Berggipfel an die Versorgung eines Fernmendetürmchens anzuschließen- die hat sich, oh Wunder, recht bald als "etwas" zu dünn herausgestellt ;-)
16 Antworten
Auf Autobild.de gibt es aktuell einen Vergleichstest zwischen Ampera, i3, Prius Plug-In und Golf TGI.
Dabei soll der Range-Extender 8,5 l/100 km verbraucht haben, womit der Tank nur für etwas mehr als 100 km gereicht haben soll. Außerdem soll der Range-Extender mit seinem monotonen Geräsch die Mitfahrer in der zweiten Reihe nerven und für schwankende Fahrleistungen sorgen, wenn er in Aktion treten muss.
Der Range-Extender des Opel Ampera hat mit 7 l/100 km nicht viel besser abgeschnitten, kann die Räder aber auch direkt antreiben, womit die Verluste für die Energieumwandlung reduziert werden.
Der Prius Plug-In hat zwar nur einen Bruchteil an elektrischer Reichweite und die allseits bekannten Nachteile des HSD, dafür lag der Testverbrauch im Hybridmodus bei nur 4,2 l/100 km.
Wenn ich mich nicht irre, ist der Rex aus dem BMW C650 T Roller entliehen. Dort leistet der Motor 60 PS und 66 Nm, ist ein Vierventiler. In den Technischen Daten des i3 steht: Zylinder/Ventile 2/4 - ist der Motor im i3 nur ein Zweiventiler, oder sind damit 4 Ventile pro Zylinder gemeint?
Jedenfalls säuft der Motor schon im Roller 4,4 l/100 km bei konstant 90 km/h (dort liegen moderne Kleinstwagen mit 3-Zylinder und 1000 ccm bei ca. 4 l/100 km) und 5,6 l/100 km bei 120 km/h (was aber auch zum Teil am CVT-Getriebe liegen kann).
Bei Spritmonitor gibt es ein paar davon mit einem Verbrauch von ca. 5,3 l/100 km
Die BMW G650 GS hat einen Einzylinder mit 652 ccm, ist 70 kg leichter als das Roller-Ungetüm und etwas schwächer, braucht aber bei 90 km/h nur 3,2 l/100 km (der Roller immerhin 37,5 % mehr, obwohl ein CVT-Getriebe die Möglichkeit einer sehr langen Getriebeübersetzung bietet).
Diverse G650 Modelle liegen bei Spritmonitor im Schnitt unter 4 l/100 km.
Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass der Einzylinder noch mehr nerven würde als ein Zweizylinder.
Von Honda gibt es Motorräder mit Zweizylinder, die wohl von 4-Zylindern für PKW abgeleitet wurden. Die Honda NC700X liegt bei Spritmonitor im Schnitt bei 3,6 l/100 km.
BMW baut doch im Moment sowieso einen neuen Motorbaukasten auf, der auf Standardkomponenten setzt. Warum wurde dort nicht einfach ein Zweizylinder mitentwickelt? Ein Range-Extender müsste sich doch sehr viel sparsamer verwirklichen lassen und der eingesetzte Verbrennungsmotor spielt dabei nunmal die Hauptrolle.
Hat schon jemand selbst Erfahrungen mit dem Rex sammeln können?
Zitat:
Original geschrieben von 25plus
Auf Autobild.de gibt es aktuell einen Vergleichstest zwischen Ampera, i3, Prius Plug-In und Golf TGI.Dabei soll der Range-Extender 8,5 l/100 km verbraucht haben, womit der Tank nur für etwas mehr als 100 km gereicht haben soll. Außerdem soll der Range-Extender mit seinem monotonen Geräsch die Mitfahrer in der zweiten Reihe nerven und für schwankende Fahrleistungen sorgen, wenn er in Aktion treten muss.
Der Range-Extender des Opel Ampera hat mit 7 l/100 km nicht viel besser abgeschnitten, kann die Räder aber auch direkt antreiben, womit die Verluste für die Energieumwandlung reduziert werden.
Die Ergebnisse solcher "Test" sollte man mit Vorsicht genießen. In der Praxis sieht es oftmals ganz anders aus.
1. Seit fast 2 Jahren fahre ich jetzt den Ampera und der Range-Extender ist nur selten für 1-2 Minuten unangenehm laut und er verbraucht nur manchmal (auf der BAB bei 160 km/h) 7/100 km. Meistens ist der angenehm leise und verbraucht zwischen 5 und 6 Liter / 100 km.
2. Den I3 mit Rex bin ich auch schon gefahren. Das Geräuschniveau ist auch sehr leise. Bei einem Elektroauto hört man ja normalerweise überhaupt keinen Motor, wenn dann der REX zuschaltet, stört das vielleicht schon den einen oder anderen. Aber Laut ist es wirklich nicht.
Fazit: Unbedingt selber mal Probefahren!