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'nen Benz komplett aufbereiten

Themenstarteram 4. August 2013 um 16:40

Hallo,

- Hersteller

Mercedes Benz

- Typ

W203K

- Farbe

Dunkelblau

- Metallic (j/n) Ja

- Alter

BJ 2001

- Pflegehistorie in ein paar Worten, wie z.B. „Bisher ca. alle 3 Wochen Waschanlage, 1x im Jahr Handpolitur und Wachs“

Erst seit Januar 2013 in meinem Besitz. Jeden Monat Waschstrasse

- Beschreibung Zustand, wie z.B. „Viele Waschanlagenstreifen, vorne Insekten eingebrannt, ca. 3cm langer Kratzer in Motorhaube, Radläufe aus Kunststoff ausgebissen

kleinere nicht tiefe Kratzer

Innen ohje, die Vorbesitzerin hatte einen Hund, habe fast einen Tag gesaugt, man sieht aber noch hier und da kleine Hundehaare

- Ggf. gezielte Foto(s) von Defekt(en), der/die beseitigt werden sollen

- Bisher verwendete Politur/Lackreiniger ?

keine

- Bisher verwendetes Wachs/Versiegelung ?

keine

- Budget: Was willst Du maximal für die kommende Aktion an Pflegeaufwand investieren (abs. Schmerzgrenze) ?

nicht viel

- Aufbereiter: Kommt eine professionelle Lack-Aufbereitung (ca. 120-180EUR) in Frage ?

nein

- Kommt die Anschaffung einer Poliermaschine (Steckdose!) mit entspr. professionellen Mitteln im Frage (mehrere Hundert EUR, aber hält ggf. mehrere Jahre vor) ?

Ja, eine kleine Anfängermaschine. Hmm habe ja bereits eins, nur welche Teller? Pads etc

Ach Marke Einhell

- Fährst Du regelmäßig durch eine Waschanlage und hast das auch weiter vor, oder kommt Handwäsche in Frage ?

beides

- Wieviel Zeit ist pro Woche (ungefähr) für Autopflege vorgesehen ?

Net viel 1-2 stunden, aber für diese erste Aktion 4-6 Stunden

- Wie oft pro Jahr bist Du bereit zu polieren/wachsen ?

2-3

- Wo kommst du her ? (ungefähre Region reicht aus!)

Rastatt

- Was soll erreicht werden (1-5) ?

aus ner alten Oma eine hübsche junge Frau machen, straffen, make-up, silikon etc :-)

2-3

1) Nahezu perfekte Optik nahe Auslieferungszustand mit Schwerpunkt ‚extremer Glanz‘

2) Nahezu perfekter Lackschutz nahe Auslieferungszustand mit Schwerpunkt ‚extremer und langer Schutz‘

Hinweis: 1+2 ‚verlaufen‘ ineinander, schließen sich nicht komplett aus. Bitte eine Wahl treffen.

3) Ein konstanter, solider gepflegter Eindruck und Werterhaltung, kleinere Mängel wie ein wenig Steinschlag und Waschanlagenstriemen sind akzeptabel

4) Maximaler Pflege-Effekt bei minimalem Aufwand

5) Das Gröbste eben beseitigen, ansonsten Minimalpflege/keine regelmäßige Pflege

Die Daten habe ich oben genannt. Wichtig für mich ist nun

- Welche Tellergröße

- Pads etc

- welche Polierpaste

- Wachs?

- Felgen (Alu)

- Innen ist auch sehr wichtig, wie oben erwähnt hat mal ein Hund in dem Auto gewohnt.

Polster, Teppich und Himmel auffrischen.

Plastik und Kunstleder im Innenraum auffrischen

Bitte um euren Rat.

Viele Grüße

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35 Antworten

Ganz ehrlich? Deine Vorstellungen hauen nicht hin. Erstmal wäre die Frage, was das Budget "nicht viel" in Zahlen bedeutet. Davon abgesehen passt die Nutzung der Waschanlage nicht zu einem gut gepflegten Lack. Egal was du da an Wachs drauf packst, die Waschanlage holt es dir in kürzester Zeit wieder runter.

Auch deine Zeitvorstellung passt nicht. Eine Erstaufbereitung ist für einen Hobby-Pfleger nicht in 4-6 Stunden zu schaffen. Stell dich auf ein bis zwei arbeitsreiche Tage ein.

Was für eine Maschine hast du genau? Einhell ist eine Marke, wichtig ist jedoch das Modell.

Themenstarteram 4. August 2013 um 19:49

Zu Schulzeiten habe ich bei einem aufbereiter gearbeitet. Inklusive saugen und Polieren, 3-4 pkw am Tag. Also bin ich auch nicht so unwissend was die Arbeit anbelangt.

Zur Waschstrasse, habe erwähnt, dass dieses Pkw erst seit Januar in meinem Besitz ist. Nun muss ich das Teil aufpolieren. Was ich danach mache ist eigentlich egal.

Zur Zahl, nicht viel ist, eben nicht das Ultra beste sondern eher das günstigste von den guten teilen.

Der Innenraum ist eigentlich für mich am wichtigsten

3-4 PkW pro Tag? Hat der alleine gearbeitet? Wenn der alleine gearbeitet hat, dann ist das in meinen Augen "husch-husch". Oder es waren jeweils nen Smart Crossblade. Wie lange sind denn die Schulzeiten her? Eine Komplettaufbereitung in deiner angegebenen Zeit ist im Hobby-Bereich nahezu unmöglich, wenn man es ordentlich machen will. Und schon gar nicht, wenn der Lack ein paar Jahre auf dem Buckel hat.

Alleine schon eine gründliche Wäsche mit einem kompletten Knetvorgang ist nicht in 1h gemacht!

Aber irgendwie schnall ich deine Aussage, bzgl. dem Polieren und der Waschstraße und dass danach eigentlich alles egal ist, nicht. Dann kannst du dir das eigentlich auch alles sparen. Klingt blöd, is aber so. Da ist Zeit und Geld zum Fenster rausgeschmissen.

Zudem wirst du doch wohl in der Lage sein, dein Budget in Zahlen auszudrücken. :rolleyes:

Bei Haaren könnte man Klebeband über die Sitze ziehen, sodass diese daran hängen bleiben. Je nach Zustand vom Innenraum würde z.b. Surf City Garage Dash Away, Megiuars Interior Quick Detailer oder eine milde APC-Mischung Anwendung finden. Das kostet z.b. alles "nicht viel". Was ist denn schon alles an Pflegemitteln vorhanden? Wenn die Grundausstattung noch angeschafft werden muss, dann kostet es schon "etwas mehr".

mfg

am 5. August 2013 um 8:30

Ich finde ie Zeit die der TE nennt für die Erstaufbereitung ist schon möglich, wenn auch nicht mit dem besten oder perfekten Ergebnis. Da hat jeder einen anderen Anspruch. Als ich das erste Mal den Wagen gemacht hatte, hat es auch nicht viel länger gedauert und das Ergebnis fand ich trotzdem super aus damaliger Sicht. Viel besser als vorher. Natürlich geht es auch besser, und mit Maschine noch besser.

Aber wenn man mit ein paar guten Produkten und ca 120-140 Euro 6 Stunden Zeit investiert, dann wird der Wagen danach viel besser aussehen. Für den Anpruch vieler nicht perfekt, aber die Frage ist, ob der TE bereit ist das Geld auszugeben und sich mit dem Ergebnis zufrieden stellt.

Gerade beim Punkt Politur muss man eben Abstriche machen in der Zeit.

Der Lack wird def. Glänzen und glatt sein, aber noch Swirls besitzen.

 

Das der Wagen dann da steht wie ein "Neuwagen" ist eben nicht machbar in 6 Std. Aber Wesentlich besser gepflegt als vorher.

Themenstarteram 5. August 2013 um 13:45

Meine Schulzeit oder besser gesagt habe ich 1996/1997 als Aushilfe dort gearbeitet. Wobei die genannten Pkw waren meistens von Autohäusern. Wir waren immer zu zweit, also der cheffe und ich oder ein anderer.

Für einen richtig schmutzigen 5er BMW haben wir zusammen einen Tag dran gearbeitet. Wenn ich diesen BMW mit meinem Benz jetzt vergleiche, sieht meiner sauberer aus :-)

Aber die zeit ist nur ein Gedanke von mir gewesen, kann auch mehr sein, ist meines Erachtens kein Problem. Ich möchte eben nur die richtigen Produkte für den Zweck kaufen, bevor ich Wild drauf losrenne und irgendwas kaufe, was nicht passt. Natürlich mit ein paar nützlichen tips dazu. Zur Aussage wegen Waschstrasse, ich möchte das Auto verkaufen. Was der Käufer danach macht kann ich nicht wissen. Einen neuzustand bekomm ich sicher nicht hin. Das ist mir bewusst.

Zur Ausstattung, habe nur die eine poliermaschine, sonst nix.

Themenstarteram 5. August 2013 um 13:48

Also ich meine benötige tips zu den Produkten für das volle Programm. Zeit hab ich genug. Egal, ob nun ein oder zwei Tage ich dran schrubbe

am 5. August 2013 um 14:10

Die Frage ist dann, ob du die 140 EUR Investition als Verkufserlöse wieder bekommst, bzw. eben nochmal was obendrauf, damit der Aufwand sich lohnt. Meinst du - wenn du dir die Angebote im Netz anschaust, dass du 300-500 EUR mehr bekommst, wenn du den Wagen bearbeitest ?

Wenn du dann andere Wagen oder deinen nächsten auch entsprechend pflegen willst, dann lohnt sich die Anschaffung. Wenn es nur dem Verkauf dieses Wagens dienen soll, musst du selbst wissen ob es für dich Sinn macht.

Zitat:

Original geschrieben von muhti

Zur Ausstattung, habe nur die eine poliermaschine, sonst nix.

Welche???

Wenn das Ziel nur der Verkauf sein soll, dann wäre doch zu überlegen, die Kiste zu nem Aufbereiter zu geben und dem zu sagen, er soll die Hütte für möglichst kleines Geld verkaufshübsch machen.

Themenstarteram 5. August 2013 um 14:42

Ist / wird nicht nur für diesen sein. Auch für die anderen. Zumindest wird der Verkauf leichter zustande kommen, wenn das Auto aufbereitet ist.

Könntest du irgendwann auch nochmal die nicht ganz unwichtige Frage beantworten, was du genau für ein Poliermaschine hast?

Themenstarteram 5. August 2013 um 14:56

Ach Sorry, hab geschaut, doch keine einhell. Es ist eine Alpin vom Baumarkt. Min 100 W max 2000 W

Mehr zum Typ steht da nicht drauf

Ist das eine Rotationsmaschine? Oder so ein Teil mit zwei henkelartigen Griffen dran? Kannst du mal ein Bild einstellen?

Themenstarteram 5. August 2013 um 16:28

Rotationsmaschine, sieht wie ein winkelschleifer aus

am 5. August 2013 um 17:08

Weil du damit schon häufig gearbeitet hast, kann man vermuten, dass du damit nichts demolieren wirst!? Aber kannst du damit auch hologrammfrei arbeiten?

Wenn nicht rate ich dir so zu üben: weiches Pad, z. B. Lake Country blau oder schwarz, Rausfahren mit wenig Drehzahl, kleine Teilflächen 40 x 40 cm, nicht verkanten, und eine feine Politur nutzen, die man lange fahren kann, wie Menzerna SF4000

Und ganz wichtig: ein gescheiter Stützteller, z. B. von Rotweiß, 3M in 120 -125 mm. Also welche die weich gepolstert sind.

Für die Defektkorrektur rate ich dir zum Lake Country Foamed Wool Pad. Das hinterlässt nur ganz zarte Polierspuren, und der im Gegensatz zu Schaumpads bleibt der Lack deutlich kühler.

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