[Kombisuche] Passat B8 - gezwungen blind zu kaufen?
Hallo zusammen,
ich suche einen Kombi (Benziner, Automatik) mit viel Stauraum und bin beim Passat B8 gelandet, da dieser als junger gebrauchter günstiger ist als der sonst ebenfalls in Frage kommende Superb ist.
An Ausstattung ist mir eine Rückfahrkamera und eine Anhängerkupplung wichtig.
Den Markt beobachte ich seit längerer Zeit. Jedes Mal, wenn ein in Frage kommender Wagen inseriert ist und ich nachfrage, ob ich ihn mir anschauen kann, wird mir mitgeteilt, dass er noch nicht vor Ort sei und erst in zwei, drei Wochen überhaupt ankäme. Dabei wurde mir nun von verschiedenen (großen) Händlern gesagt, dass sie die Wagen gezielt schon Wochen vorher inserieren, da mittlerweile viele Wagen bereits "blind" verkauft werden, also ohne das der Interessent sie sich überhaupt angeschaut hat. Ist das mittlerweile wirklich ein Ding, dass die Leute die Katze im Sack kaufen? Habe nun das Gefühl, dass ich gar keine Chance auf günstige Gebrauchte habe, wenn ich diesen absurden Trend nicht mitmachen will. Habt ihr diesbezüglich Erfahrungen gemacht?
57 Antworten
Zum Thema Haltbarkeit ist das eine überholte Ansicht. Sprit nimmt er sich natürlich. Kraft kommt von Kraftstoff und Spaß kostet eben.
Zitat:
@Hoooover schrieb am 9. März 2024 um 11:41:16 Uhr:
Ich habe meine Zweifel was die Langlebigkeit beim großen Motor anbelangt, 2 Liter Hubraum scheinen mir wenig zu sein für derart viel PS.
Die 2 Liter sind heutzutage üblich für 250 PS aufwärts, sei es VW-Konzern, BMW oder Mercedes. Früher gab es 6 Zylinder für sowas. Down-sizing ist halt der Trend. Mercedes AMG CLA 45 S holt 421 PS aus 2 Liter Hubraum. Das ist tatsächlich ein bischen übertrieben.
Zitat:
@rumper schrieb am 9. März 2024 um 11:43:49 Uhr:
Zum Thema Haltbarkeit ist das eine überholte Ansicht. Sprit nimmt er sich natürlich. Kraft kommt von Kraftstoff und Spaß kostet eben.
Das Leben ist schön und teuer. Willst du es günstiger haben ist auch nicht mehr so schön.
So ist es
Ähnliche Themen
Imme noch die Geschichten DQ200?
Das gehört wahrscheinlich zu den am häufigsten verbauten DSG überhaupt und nach anfänglichen Schwierigkeiten und Rückruf,
lese ich wenigstens für mich (2018er) und spätere nix böses.
Mein DQ200 mit über 85.000km läuft super. Zudem ist es wartungsfrei. Denn die DSG Ölwechsel bei Nasskupplung gibt es nur nicht für kleines Geld.
Ich Verfechter der 1.4 und 1.5 Tsi mit DSG
Zitat:
@golfplus1 schrieb am 9. März 2024 um 15:14:59 Uhr:
Imme noch die Geschichten DQ200?
Das gehört wahrscheinlich zu den am häufigsten verbauten DSG überhaupt und nach anfänglichen Schwierigkeiten und Rückruf,
lese ich wenigstens für mich (2018er) und spätere nix böses.
Mein DQ200 mit über 85.000km läuft super. Zudem ist es wartungsfrei. Denn die DSG Ölwechsel bei Nasskupplung gibt es nur nicht für kleines Geld.Ich Verfechter der 1.4 und 1.5 Tsi mit DSG
Ja, sehe das mittlerweile auch nicht mehr so problematisch. Deswegen bin ich ja wieder beim 150 PS Benziner.
Habe bzgl. des auf Seite 1 verlinkten Passat von
Tiemeyer nochmal nachgehakt und versucht das Leasingrückgabeprotokoll zu bekommen. Das dürften sie nicht verschicken. Unter Mängel stünden da aber lediglich altersübliche Kratzer am Hartplastik des Innenraums und Steinschlag in der Frontscheibe drin, die jetzt noch ausgetauscht wird. Immerhin alle Fotos, die der Gutachter angefertigt hat, hat man mir zugemailt und vor Ort könnte ich in den Leasingbericht reinschauen.
Ich überlege jetzt, ob ich das Risiko eingehe. Der hat ja sogar noch 3 Jahre Anschlussgarantie, sodass es technisch eigentlich kein Risiko geben dürfte. Innenraum sieht auf den Fotos ok aus und ich bin bei gebrauchsüblichen Alltagsspuren eigentlich auch nicht sonderlich pingelig. Hmm.
VW Händler verkaufen keinen Schrott. Mit Gebrauchten und Leasingrückläufer habe ich nur gute Erfahrungen gemacht.
Die verkaufen blind und können auch nicht sagen gekauft wie gesehen. Große Händler haben zusätzlich bei Kunden und auch beim Hersteller einen Ruf zu verlieren.
Ich würde es machen.
Zitat:
@Hoooover schrieb am 9. März 2024 um 15:31:43 Uhr:
Zitat:
@golfplus1 schrieb am 9. März 2024 um 15:14:59 Uhr:
Imme noch die Geschichten DQ200?
Das gehört wahrscheinlich zu den am häufigsten verbauten DSG überhaupt und nach anfänglichen Schwierigkeiten und Rückruf,
lese ich wenigstens für mich (2018er) und spätere nix böses.
Mein DQ200 mit über 85.000km läuft super. Zudem ist es wartungsfrei. Denn die DSG Ölwechsel bei Nasskupplung gibt es nur nicht für kleines Geld.Ich Verfechter der 1.4 und 1.5 Tsi mit DSG
Der hat ja sogar noch 3 Jahre Anschlussgarantie, sodass es technisch eigentlich kein Risiko geben dürfte.
3 Jahre ist ne lange Zeit. Das wäre für mich ein Kaufargument.
Bei 3 Jahren Garantie würde ich mir auch keine Sorgen machen. Wenn was sein sollte, Auto zum VW fahren / abschleppen lassen und gut ist.
Im Leasingprotokoll steht "Besichtigungsdatum November 23".
Welchen Grund kann es geben, dass das Auto erst Monate nach Leasingrückgabe inseriert wird? Das sollte doch eigentlich nicht im Interesse des Händlers sein.
Im Inserat steht nichts zur Rückbank bzw. wie diese umgeklappt werden kann. Welche verschiedenen Varianten gibt es denn da beim B8? Getrennt umklappbar ist Serie und dreigeteilt ist aufpreispflichtig?
Du bist wie ich vielleicht in einer zu kleinen Unternehmerwelt unterwegs. In der heutigen Zeit gibt es in solchen Unternehmen kein Schnell, sofort, verliert an Wert, muss weg ……………
Hier kommt ein Leasingrückläufer, dann irgendwann hat der Gutachter Wochen später Zeit, weitere Wochen später kommt das Gutachten, weitere Wochen später darf ein Mitarbeiter den Verkauf anleiern. Da weicht niemand von den Richtlinien ab.
Es ist diese Welt in der wir leben, in der alte Leute immer mehr Probleme und Unverständnis entwickeln.
Ich glaube, man muss ein gebrauchtes Fahrzeug eines Leasingunternehmens etwas objektiver betrachten.
Bekannte Mängel wissentlich verschleiern gibt es dort normalerweise nicht.
Aber: Versteckte Mängel, die nur dem Nutzer bekannt sind, müssen nicht immer der Leasing mitgeteilt worden sein.
Und der Gebrauchszustand kommt immer stark auf den Benutzer an, was man pauschal nicht vorhersagen kann.
Manch einer benutzt das Fahrzeug wie ein Mietwagen ("druff und dowedder" wie der gemeine Pfälzer zu sagen pflegt), andere wiederum behandeln das Fahrzeug, als wäre es das eigene.
Fotos ergeben einen ersten Eindruck, der nur mit einer Besichtigung vor Ort Klarheit über den Wahrheitsgehalt gibt.
Nicht immer werden Fotos so erstellt, dass das bestmöglichste Ergebnis erzielt wird.
Grundsätzlich kann man von einem Fahrzeug ausgehen, dass fährt, alles funktioniert und einen gebrauchten Zustand hat.
Und wenn die Ausstattung den eigenen Ansprüchen entspricht, würde ich einen Besuch vor Ort nicht ausschließen, wohl aber vielleicht schon gedanklich mit einer Kaufentscheidung im Hinterkopf, dann schmerzt eine lange anreise nicht ganz so stark.
Ich schaue gerne nach den Steinschlägen an der Front.
Davon leite ich für mich einen durchschnittlichen Fahrstil und somit die allgemeine Benutzung ab. 😉
Zitat:
Ich schaue gerne nach den Steinschlägen an der Front.
Davon leite ich für mich einen durchschnittlichen Fahrstil und somit die allgemeine Benutzung ab. 😉
Die Fotos zeigen selten die Steinschläge. Ich begutachte das Fahrzeug und erst dann wird gekauft. Gerade, wenn die Laufleistung schon höher ist, ist es besser, kritisch drauf zuschauen.
Zitat:
@pfaelzerwildsau schrieb am 11. März 2024 um 09:58:52 Uhr:
Ich glaube, man muss ein gebrauchtes Fahrzeug eines Leasingunternehmens etwas objektiver betrachten.
Bekannte Mängel wissentlich verschleiern gibt es dort normalerweise nicht.
Aber: Versteckte Mängel, die nur dem Nutzer bekannt sind, müssen nicht immer der Leasing mitgeteilt worden sein.
Und der Gebrauchszustand kommt immer stark auf den Benutzer an, was man pauschal nicht vorhersagen kann.
Manch einer benutzt das Fahrzeug wie ein Mietwagen ("druff und dowedder" wie der gemeine Pfälzer zu sagen pflegt), andere wiederum behandeln das Fahrzeug, als wäre es das eigene.
Genau, gerade bei Leasingwagen aus Firmenleasing immer Achtung!!!
Ich hab das so oft gesehen, wie meine ehemaligen Kollegen die Autos so gequält haben…
Drauf angesprochen kamen Antworten wie: „Ist doch Garantie drauf“, „ist doch nicht meines“….
Da gibt’s kein warm fahren, kein kalt fahren und alle Servicearbeiten werden auf den KM ausgereizt.
Ich bin sehr froh einen Wagen gefunden zu haben, der nur ein Jahr im Firmenleasing war und dann penibel vom Vorbesitzer gepflegt wurde.
Ich habe ein Firmenleasing gekauft.
Ich kenne die Vorgeschichte des Fahrzeugs und weiß, wie es benutzt wurde.
Und Steinschläge kann man natürlich nur persönlich am Fahrzeug selbst begutachten.