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"Brücke" zwischen den Endtöpfen defekt

Mercedes S-Klasse W220
Themenstarteram 20. Januar 2014 um 22:27

Hat einer von euch das Problem schon gehabt? An einer Seite ist die "Brücke" zwischen den Endtöpfen abgerostet. Hat das schon mal einer schweißen lassen? Ich habe jetzt zwei Rohrschellen mit einer M8 Gewindestagen verbunden und an Auspuffrohren angeschraubt. Ich habe vor dem schweißen etwas Bedenken, ob man damit ein Loch in das Rohr brennt.

Beste Antwort im Thema

Hallo

bei mir hat die Brücke auch nur ca. 350.000km gehalten.

Dann haben wir massives Stahlrundmaterial ans Rohr geschweisst (Schutzgas). Hat bei mir bisher ca. ein Jahr ohne weitere Probleme gehalten. Das Rohr an sich war wohl noch sehr gut in Schuss.

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Hallo

bei mir hat die Brücke auch nur ca. 350.000km gehalten.

Dann haben wir massives Stahlrundmaterial ans Rohr geschweisst (Schutzgas). Hat bei mir bisher ca. ein Jahr ohne weitere Probleme gehalten. Das Rohr an sich war wohl noch sehr gut in Schuss.

Servus,

unsere war ebenfalls angerostet, sodass ich sie abgebaut und konserviert habe.

Entweder du weißt es zusammen, baust dir eine Neue, kaufst dir eine Neue oder bastelst etwas.

Grüße

Marcel

Themenstarteram 23. Januar 2014 um 19:13

Gebastelt ist schon was. Wie gesagt 2 Stück 50-er Rohrschellen mit einer M8 Gewindestange verbunden. Die ursprüngliche lösbare Verbindung von der "Brücke" und den Rohren ist schon durch Korrosion unlösbar geworden, deshalb hängt da der halbe Auspuff dran, und schweißen trau ich mich nicht, sonst brennt der rostige Zunder noch ein Loch ins Rohr. Ich glaub ich lasse es so. Dachte nur einer von euch hat noch ne bessere Idee.

Themenstarteram 26. Januar 2014 um 12:25

Hab den Wagen mal die Bühne nehmen lassen. Es ist nicht nur die Brücke die abgefault ist, sondern die anderen Halter sind alle auch schon ziemlich angegammelt. Aber es ist überall noch soviel Fleisch, dass sich die Werkstatt schweißen traut. Soll insgesamt etwa 80€ kosten 

Gib Acht, dass der Masseanschluß zum Schweißen möglichst nahe an der Schweißstelle an selben Bauteil (z.B. am Auspuff NICHT nach einer Schelle / Trennstelle, wenn das Schweißen vor einer Schelle in einem anderen Rohrteil ist ) und mit gutem Kontakt angebracht wird, damit Dir nicht noch Spannungsspitzen die Steuergeräte versemmeln.

Viel Erfolg

Wenn an einem Auto geschweißt wird, sollte man immer die Batterie abklemmen. Ein paar Funktionen neu anzulernen ist garantiert billiger, als ein Steuergerät zu tauschen.

Gruß aus Köln

Das kenne ich auch, nur habe ich meine Zweifel, dass das richtig ist:

Man klemmt den einzigen Puffer ab, der Überspannungen parallel geschaltet noch einigermaßen abfiltern kann - nämlich die recht niederohmige Starterbatterie. Hingegen bleibt über die Lima und andere Geräte ja weiterhin alles an der Masse und am Fahrzeugplus...

Desw. müsste man bei einigen Fahrzeugen beide Batterien abklemmen.

Dann hängt aber noch immer das Batteriesteuergerät und alles andere an Masse und gemeinsamem Plus - bloß eben ohne Batteriespannung.

Eine Überspannung als Potentialunterschied in der Fahrzeugmasse (Spannungsabfall über endlichen Widerstand vom Schweißpunkt bis zum Masseanschluß des Schweißgerätes) füge ich aber dem Restsystem auch ohne Batterie noch immer (nun erst recht) zu.

Das Wichtigste ist und bleibt: Masse des Schweißgerätes mit gutem Kontakt möglichst nahe an die Schweißstelle und vor allem an das selbe Werkstück - keineswegs z.b. hinten am Endrohr des ESD, wenn weiter vorne am MSD geschweißt wird.

Gruß

kappa9

Edit: Einen speziellen Überspannungsableiter parallel an die Batterie und diese angeschlossen lassen ist die bessere Lösung.

Zitat:

Original geschrieben von bothi

Wenn an einem Auto geschweißt wird, sollte man immer die Batterie abklemmen. Ein paar Funktionen neu anzulernen ist garantiert billiger, als ein Steuergerät zu tauschen.

Gruß aus Köln

In letzter Konzequenz baut man die Batterie aus und schließt den Pluspol an Masse an:). Niederohmiger wird das dann nicht mehr.

Das ist auf jeden Fall besser, als nur Masse der Batterie ab zu machen.

Also entweder so, oder wie ich schrieb.

Beim Schluss gegen Masse aber am Besten erst mit einem shunt wie z.b. einem Halogenleuchtmittel kurzschließen, damit nicht Elkos mit Restladung zu Schäden führen.

 

Zitat:

Original geschrieben von Bullethead

In letzter Konzequenz baut man die Batterie aus und schließt den Pluspol an Masse an:). Niederohmiger wird das dann nicht mehr.

Themenstarteram 26. Januar 2014 um 23:51

Hallo kappa hallo bullet, ich bekomm schon Bedenken, wenn ich das so lese. Ob die Hauptschulakademiker der Werkstatt das so gelernt haben oder wenn ich denen so was erzähle das möglicherweise kapieren, halte ich für fast ausgeschlossen.

Moin, Moin,

danke für die guten Tipps, beim meinem Dickschiff sind auch wieder zwei Halter der Auspuffanlage abgerostet.

Da werde ich mal besser dabei bleiben und aufpassen, wenn ich sie demnächst nachschweißen lasse.

Vor knapp einem Jahr wurden schon einmal 2 andere Halter nachgeschweißt, da habe ich nicht aufgepaßt;

ist aber auch nichts passiert (in Richtung Steuergerät) und diese Beiden halten auch noch......

(wurden aber auch vom Meister selbst geschweißt, vielleicht ist es deshalb gut gegangen......)

Grüße,

Jürgen W. aus P.

Themenstarteram 27. Januar 2014 um 9:58

Habe heute mit dem Karosseriemeister von MB gesprochen. Ich denke man kann ein bisschen Entwarnung geben. Der hat mir das ziemlich einleuchtend erklärt. Wichtig ist, dass der Schweissmassepunkt direkt neben der Schweißstelle angebracht wird. Aber an sich ist der Auspuff durch die gummigelagerte Aufhängung elektrisch vom Rest des Wagens getrennt. Auf der Motorseite des Auspuffs ist ebenfalls eine elektrische Trennung gegeben, durch die Motor- Getriebeaufhängung. Somit sollte das Gefahrenpetenzial überschaubar sein.

Zitat:

Original geschrieben von Bamberger_1

Habe heute mit dem Karosseriemeister von MB gesprochen. Ich denke man kann ein bisschen Entwarnung geben. Der hat mir das ziemlich einleuchtend erklärt. Wichtig ist, dass der Schweissmassepunkt direkt neben der Schweißstelle angebracht wird. Aber an sich ist der Auspuff durch die gummigelagerte Aufhängung elektrisch vom Rest des Wagens getrennt. Auf der Motorseite des Auspuffs ist ebenfalls eine elektrische Trennung gegeben, durch die Motor- Getriebeaufhängung. Somit sollte das Gefahrenpetenzial überschaubar sein.

Teil 1: uneingeschränkte Zustimmung.

Teil 2: stimmt leider nicht, da zumindest die Stehbolzen mit den Muttern elektrisch durch kontaktieren.

Ein solch grosses Metallteil am Fahrzeug nicht auf ground zu legen macht auch aus EMV gründen keinen Sinn, da Du dann eine wunderbar wirkende Antenne für Störungen hättest.

Einfacher ungefährlicher Beweis: mit einem geeigneten Ohmmeter (muss niedrige Widerstände noch gut messen können) vom Auspuff zu Karosseriemasse den Durchgang messen...

Aber wie gesagt, ist eher nebensächlich, da das wichtigste mit dem Kontaktpunkt gesagt wurde.

LG

Kappa9

am 27. Januar 2014 um 11:57

Jetzt würde mich aber doch mal interessieren ob es jemandem bei seiner S-Klasse bei Schweissarbeiten ein oder mehrere Steuergeräte geschossen hat ?

Oder war das hier bisher nur graue Theorie ?

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