"Benzinpreis-Stopp"

Frankreichs neuer Präsident Hollande möchte die immer weiter steigenden
Spritpreise deckeln in dem er den Steueranteil bei steigenden Preisen
reduziert:
Benzinpreis-Stopp

Was haltet ihr von dem Vorstoß?

Gruß Meggi

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von meggi 2001


Frankreichs neuer Präsident Hollande möchte die immer weiter steigenden
Spritpreise deckeln in dem er den Steueranteil bei steigenden Preisen
reduziert:
Benzinpreis-Stopp

Was haltet ihr von dem Vorstoß?

Gruß Meggi

Ich lese den Namen Hollande und meine dazu:

Sozialisten und Verständnis von Geld ist immer wieder ein erheiterndes Thema.

cheerio

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Zitat:

Original geschrieben von HerrLehmann1973



Zitat:

Original geschrieben von servicetool


Die Speditionen, die Taxifahrer, die Kurierdienste, die Selbständigen welche mit dem Auto zum Kunden fahren...die habe alle nix von einer Erhöhung der Pendlerpauschale.
Das Volk besteht nicht nur aus Arbeitern und Angestellten.
Aber die können die Spritkosten generell als Betriebsmittel absetzen oder? Somit ist hier auch jetzt schon ein Ausgleich gegeben.

"Absetzen" heißt nicht, dass ich als Gewerbetreibender die Spritkosten komplett vom Finanzamt bezahlt bekomme.

Sondern diese Kosten mindern lediglich den zu versteuernden Ertrag, mit der Pendlerpauschale ist das nicht vergleichbar.

Zitat:

Original geschrieben von servicetool



Zitat:

Original geschrieben von HerrLehmann1973


Aber die können die Spritkosten generell als Betriebsmittel absetzen oder? Somit ist hier auch jetzt schon ein Ausgleich gegeben.

"Absetzen" heißt nicht, dass ich als Gewerbetreibender die Spritkosten komplett vom Finanzamt bezahlt bekomme.
Sondern diese Kosten mindern lediglich den zu versteuernden Ertrag, mit der Pendlerpauschale ist das nicht vergleichbar.

Nicht? Pendlerpausche erhöhen= Absetzbaren Betrag erhöhen.

spritkosten des Selbständigen steigen = Absetzbarer betrag erhöht ... und der ein oder andere Selbstständige ist sogar in der Lage Spritkosten dem Kunden direkt oder indirekt in Rechnung zu stellen

Zitat:

Original geschrieben von servicetool



Zitat:

Original geschrieben von HerrLehmann1973


Aber die können die Spritkosten generell als Betriebsmittel absetzen oder? Somit ist hier auch jetzt schon ein Ausgleich gegeben.

"Absetzen" heißt nicht, dass ich als Gewerbetreibender die Spritkosten komplett vom Finanzamt bezahlt bekomme.
Sondern diese Kosten mindern lediglich den zu versteuernden Ertrag, mit der Pendlerpauschale ist das nicht vergleichbar.

Ähhm DOCH, denn was meinst Du, wie das beim Angstellten läuft? 😉 Meinst Du, er kriegt das Geld bar auf Tatze? NÖ. Da ist es genau das gleiche. Die Pauschale wird vom zu versteuernden Einkommen abgezogen 🙄

Vergleichbar ist sie deswegen nicht, weil der Selbständige ALLE entstehenden Kosten absetzen kann, der Angestellte leider nur eine Pauschale von 30cent EINFACHE Strecke, was nicht annähernd den realen Kosten pro Kilometer entspricht.

Insofern ist der Selbständige deutlich besser dran als der Angestellte, denn seine "Pendlerpauschale" passt sich IMMER den Realkosten an. Da muss nicht erst irgendeine Bundesregierung irgendeine Pauschale anpassen.

Abgesehen davon, dass man wie diabolomk schon sagt, in der richtigen Branche die Kosten obendrein noch auf den Endkundenpreis umlegen kann, denn das Problem haben ja dann auch alle Konkurrenten 😉

wüsste nicht, warum der benzinpreis gestoppt werden sollte 😕
weil autofahren zu teuer ist ?
glaube ich nicht
bin daher für eine sofortige erhöhung auf 7,5 €

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@Cheffren
Hier geht es ja um eine Regelung, die in Frankreich angedacht ist. Die kannst du nicht 1:1 auf deutsche Verhältnisse übertragen.

Heute für 137,9c/l Diesel getankt! Das ist wie vor Weihnachten! *schniff*

Zitat:

Original geschrieben von Cheffren


wüsste nicht, warum der benzinpreis gestoppt werden sollte 😕
weil autofahren zu teuer ist ?
glaube ich nicht
bin daher für eine sofortige erhöhung auf 7,5 €

...ach ich liebe sie, diese "Philantropen". "Eure Armut kotzt mich an. Verteuert das Benzin, damit ich endlich wieder Platz auf der AB habe. Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder Hans und Franz meint, er könne morgens einfach so zur Arbeit fahren und mir im Weg rumstehen"

Zitat:

Original geschrieben von HerrLehmann1973


Verteuert das Benzin, damit ich endlich wieder Platz auf der AB habe.

Dieses Problem kenne ich aber nur aus dem Großraum Paris. Ansonsten dank der Mautpflicht kein wirkliches Thema.

Zitat:

Original geschrieben von meggi 2001


Frankreichs neuer Präsident Hollande möchte die immer weiter steigenden
Spritpreise deckeln in dem er den Steueranteil bei steigenden Preisen
reduziert:
Benzinpreis-Stopp

Was haltet ihr von dem Vorstoß?

Gruß Meggi

Wenn man beim Sprit Steuern wegnimmt freut sich der Hersteller dass er mehr Platz hat für Gewinn.

Wenn der Staat zum Beispiel 30 Cent weniger Steuern draufschlagen würde würde der Sprit aber nicht 30 Cent weniger kosten sondern der Unterschied wäre kleiner, viel kleiner.

Und wenn ich mir aussuchen kann wo das Geld hinfließt (Konzern oder Staat) ist mir immer noch der Staat lieber.

wer sparen will der sollte das mal anschauen: http://www.youtube.com/watch?v=cW0cfbzZnUM&feature=player_embedded

Schicke Weste. 😁

Irgendwann wird man sich tatsächlich Gedanken machen müssen, ob eine Benzinpreisgrenze für beruflich bedingte Fahrten Sinn macht und wie man sie ermöglichen kann. Es hat schließlich nicht jeder das Glück, den alltäglichen Arbeitsweg mit dem Radl machen zu können.

Zum derzeitigen Zeitpunkt ist eine Erhöhung (von manchen Plakativ als Anpassung bezeichnete) der Pendlerpauschale ein falsches Signal. Es ist nicht der Staat dafür verantwortlich, dass sich jeder Alternativen zum Auto überlegt. Wir werden vermutlich den Status Quo nicht auf Ewigkeit beibehalten können und individuelle Mobilität, die eine der größten Errungenschaften des letzten Jahrhunderts war, wird in ihrer jetzigen Form in den Hintergrund treten. Wie lange das dauert, ob das noch 20 oder 30 Jahre, oder vielleicht nur 10 oder 15 sind, kann niemand voraussagen, aber ein stures Beharren auf "Mein Auto ist alternativlos" führt auf lange Sicht in eine Sackgasse.

Der Betrag der Pendlerpauschale von 30ct deckte derzeit erstaunlich gut, die Kosten, die mir durch den Sprit auf dem Arbeitsweg entstehen würden - da hab ich im Schnitt 15ct pro km Kosten. Sonstige Betriebskosten und Vertwerlust sollen auch nicht komplett daraus übernommen werden - außer man nutzt das Fahrzeug nur geschäftlich und führt ein Fahrtenbuch. Aber dann kann man m.E. tatsächlich auch alle Kosten absetzen...

(Genauer: Man kann die Kosten aus unversteuertem Einkommen begleichen)

Mein Vorschlag:
Wer ein Fahrtenbuch führt und das Fahrzeug überwiegend (z.B. 60% der Laufleistung) für Arbeitsweg oder anderweitig beruflich nutzt wird von der KFZ-Steuer befreit oder der MwSt auf Sprit.

Insgesamt ist es ein interessantes Thema, das uns auch in Zukunft noch einiges an Spannung und Diskussionsstoff bescheren wird.

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