"Benzinpreis-Stopp"
Frankreichs neuer Präsident Hollande möchte die immer weiter steigenden
Spritpreise deckeln in dem er den Steueranteil bei steigenden Preisen
reduziert:
Benzinpreis-Stopp
Was haltet ihr von dem Vorstoß?
Gruß Meggi
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von meggi 2001
Frankreichs neuer Präsident Hollande möchte die immer weiter steigenden
Spritpreise deckeln in dem er den Steueranteil bei steigenden Preisen
reduziert:
Benzinpreis-StoppWas haltet ihr von dem Vorstoß?
Gruß Meggi
Ich lese den Namen Hollande und meine dazu:
Sozialisten und Verständnis von Geld ist immer wieder ein erheiterndes Thema.
cheerio
56 Antworten
😉
Zitat:
Original geschrieben von ChrisCRI
Hat sich schon erledigt, der gute Mann ist gerade im wirklichen Leben angekommen.
Unglaublich. 🙄 Wieder mal ein Paradebeispiel, wie sich Politiker über die Medien profilieren. Erst einen auf Aktionismus machen - und später dann erklären, dass das Geplante aus - natürlich völlig unvorhersehbaren Gründen - nun leider doch nicht durchgeführt werden kann bzw. braucht.
Was für Binsenweisheiten (ich zitiere aus dem von ChrisCRI verlinkten Artikel):
"Michel Sapin, ehemaliger Finanzminister und Programmchef im Wahlkampfteam von François Hollande, kündigte ebenfalls an, dass das geplante Einfrieren der Benzinpreise zunächst nicht vorgesehen sei, denn derzeit würden die Spritpreise sinken."
Und noch besser:
"Die Regierung wolle aber genau den Wettbewerb auf der Ebene der Hersteller und der Händler untersuchen. Sapin will herausfinden, warum die Benzinpreise bei einer Steigerung der Ölpreise immer sofort mit Steigerungen reagierten; bei sinkendem Ölpreis aber erfolge die Senkung der Spritpreise stets mit einer Verzögerung."
Um diesen Sachverhalt zu klären, wird wahrscheinlich wieder eine Kommission eingesetzt (die selbstverständlich aus Steuergeldern finanziert wird). Alles begleitet von mordsmäßigem Medientamtam. Und irgendwann kommt dann raus, dass das ganz normal ist, wenn einige Ölmultis den Markt kontrollieren. 😉 Und dann verschwindet das Thema still und leise in der Versenkung, schließlich ist die französische Total einer der größten Ölkonzerne der Welt. Oder: Hollande tritt wieder auf die Bühne und fordert eine staatliche Begrenzung der Benzinpreise - und alles geht wieder von vorne los.
Wenn das Thema nicht so traurig wäre, würde ich meinen Post mit 😁😁😁 beschließen.
Und was lernen wir draus, bei der Wahl gibt es mehr dumme Franzosen als wir dumme in Deutschland haben, mal sehen wie lange der das da macht...
Da intelligente Menschen in Frankreich als Touristen bezeichnet werden, dürfte das recht lange sein.
(ich spreche französisch, aber Spaß muss sein 😁)
cheerio
Zitat:
Original geschrieben von där kapitän
Ich lese den Namen Hollande und meine dazu:Zitat:
Original geschrieben von meggi 2001
Frankreichs neuer Präsident Hollande möchte die immer weiter steigenden
Spritpreise deckeln in dem er den Steueranteil bei steigenden Preisen
reduziert:
Benzinpreis-StoppWas haltet ihr von dem Vorstoß?
Gruß Meggi
Sozialisten und Verständnis von Geld ist immer wieder ein erheiterndes Thema.
cheerio
Zur Zeit auch wieder eindrucksvoll in NRW zu sehen.
Lasst uns alles Geld ausgeben und noch ein bisschen mehr... bis 2020 ist noch sooooo viel Zeit! Da kann man such nächstes oder übernächstes, oder überübernächstes.... Jahr anfangen zu sparen!
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Genau, dann nehmen wir den Leuten gleich alles weg und verteilen einfach neu. Weil es ja so muss. Dann in 2015 😁
Ja, wenn es nicht so traurig wäre, könnte man 😁😁😁 ... habt Ihr schon recht 🙁
cheerio
Zitat:
Original geschrieben von andy_112
Zur Zeit auch wieder eindrucksvoll in NRW zu sehen.Zitat:
Original geschrieben von där kapitän
Ich lese den Namen Hollande und meine dazu:
Sozialisten und Verständnis von Geld ist immer wieder ein erheiterndes Thema.
cheerio
Lasst uns alles Geld ausgeben und noch ein bisschen mehr... bis 2020 ist noch sooooo viel Zeit! Da kann man such nächstes oder übernächstes, oder überübernächstes.... Jahr anfangen zu sparen!
Und die Miesen werden mit voller "Kraft" 😉 wieder einmal da gemacht, wo sie keinerlei investiven Effekt haben 😉
Infrastrukturinvests, Technologiestandorte, Bildungsoffensive...
alles Fehlanzeige. Gastgeschenke für Kuschelpädagogik, LangzeitstudentInnen 😉 und ideologistischen Minderheitenplimplim - während in ganz NRW die Wirtschaft buchstäblich und bildlich gesprochen im Stau steht...
Zitat:
Ein Mann samt Frau mit ortsfremden Kennzeichen, sowei ausländischem Akzent parkte fast quer in der Zufahrt zum Werk und diskutierte mit unserem Pförtner, wedelte mit einem Zettel.
Der Wagen stand dezent ungeschickt, denn als ein LKW ausfahren wollte wurde es ein bischen eng.
Ich wollte nur am Rande erwähnen, das neben dem Empfangsgebäude ausreichend Besucherparkplätze vorhanden sind.....
Nun denn...LKW will raus, wir mussten rein, Chaos perfekt....
Ich hupte (Hallo H4F... ) um mal dezent darauf aufmerksam zu machen das wir gerne ins Werk einfahren würden. Der Pförtner war auch dabei den Herrn zum Wagen zu diskutieren.
Plötzlich klopft eine Kollegin aus diesem Werk (kannte ich bis dato nicht, brauch ich auch nicht mehr wiedersehen), die gerade des Weges kam, an die Scheibe und maulte rum
"....der Mann is Ausländer...kennt sich net aus...andere Kultur....schlechtes Bild für uns Deutsche....sollten mal den Ball flach halten...total assoziales Verhalten...bla bla bla"
Da muss ich immer an diesen Beitrag denken, es denken wohl zu viele Leute so wie die Frau...
Ich kenne aber genug Leute die so sind, geben quasi mehr Trinkgeld wenn etwas schiefgeht, weil die haben es ja so schwer, sonst wäre es ja nicht schiefgegangen ... aaaaarrrrggggghhhhh
Es is schon traurig, welche Gesellen gewählt werden. Die Idee passte eher zur FDP, denn damit wären nur die Ölmultis unterstützt worden. Vielleicht hat jemand dem Hollande jetzt mal einen Kurs in den Grundrechenarten spendiert.
So,nachdem hier ja schon einige ihre Meinung kundgetan haben will Ich das als TE.
auch tun.😉Grundsätzlich finde Ich die Idee nicht schlecht,denn:
1)Der Anteil der Steuer am Benzinpreis ist ja bekanntermassen höher als
der Produktpreis selber.
2)Es gibt jede menge andere mehr oder weniger sinnvolle Sachen die der Staat
schon subventioniert klick
warum nicht also auch das Autofahren?
3)wenn der Benzinpreis steigt verdient der Staat automatisch mehr mit...
wenigstens auf diese zusätzlichen Mehreinnahmen könnte doch verzichtet
werden.
4)fast jeder Bürger sowie die Wirtschaft (vor allem der Mittelstand) profitiert
von niedrigeren Spritpreisen.
5)Lebensmittel und andere Güter werden billiger,da weniger Transportkosten
anfallen.
Ich bin aber auch realistisch genug um zu erkennen,das:
1)Größere Steuernachlässe beim Sprit auf längere Sicht nicht finanzierbar
sind,da der Staat auf seine Melkkuh Nr.1 den Autofahrer angewiesen ist...
leider!
2)Die Ölmultis einen großen Teil des Steuererlasses gleich wieder zur
Gewinnmaximierung obendrauf schlagen werden.
3)So ein Vorstoss wie der von Hollande in erster Linie dem Stimmenfang
bzw. der Beliebtheitssteigerung dient.
Für mich stellt sich die Frage was eine angemessene Entlastung wäre?
denn eins ist sicher irgendwann werden die immer weiter steigenden
Spritpreise auch wirtschaftliche Konsequenzen haben.
Mein Vorschlag wäre auf jeden Betrag der über 1,30€/L liegt keine
Steuer mehr zu erheben d.h. wenn der Sprit z.B. 1,70€ kostet dann
sollten die 40 ct. die über 1,30 € sind nicht mehr besteuert werden.
Gruß meggi
Zitat:
Original geschrieben von meggi 2001
...
2)Es gibt jede menge andere mehr oder weniger sinnvolle Sachen die der Staat
schon subventioniert klick
warum nicht also auch das Autofahren?
...
4)fast jeder Bürger sowie die Wirtschaft (vor allem der Mittelstand) profitiert
von niedrigeren Spritpreisen.
5)Lebensmittel und andere Güter werden billiger,da weniger Transportkosten
anfallen.
Weil jede Subvention eigentlich falsch ist. Außerdem sehe ich keinen Grund, warum man Autofahren als Freizeitvergnügen subventionieren sollte. Die Pendlerpauschale hingegen ist richtig, da teils nicht unerhebliche Kosten entstehen, um zum Arbeitsplatz zu gelangen, wo man Geld verdient, von dem man reichlich Steuern bezahlt. Warum aber die Fahrt in den Urlaub oder zum Supermarkt subvetioniert werden soll ist mir unklar.
Was den Warentransport angeht: Es gibt bereits vergünstigten LKW-Diesel. Ziel sollte es sein, Transportwege zu verkürzen. Niemand braucht Äpfel aus Neuseeland, wenn hier auch leckere Äpfel wachsen. Nordseekrabben, die in Marokko gepult werden, weil hier niemand für 5€ die Stunde nach Fisch stinken möchte? Kaufe ich nciht. Import-Kartoffeln aus Ägypten? Geht gar nicht.
Dass der Transport manchmal per LKW erfolgen muss, ist schon klar. Warum man aber Gigaliner torpedieren muss, die das LKW-Aufkommen im Überlandverkehr durchaus hätten reduzieren können, ist mir unklar. Waren auf die Schiene ist auch eine tolle Idee, aber wenn man sich vor jedem Bauvorhaben zunächst mehrere Jahre mit Bürgerinitiativen herumschlagen muss und nach Baubeginn um die Genehmigung fürchten muss, weil die Minderheit mal wieder am lautesten Geschrien hat, kann ich schon verstehen, dass kaum ein Unternehmen mehr in Großprojekte investieren will (siehe Stuttgart, Nachtflugverbote, A52, CO-Pipeline, Kraftwerk Datteln).
Zitat:
Original geschrieben von meggi 2001
...
Ich bin aber auch realistisch genug um zu erkennen,das:1)Größere Steuernachlässe beim Sprit auf längere Sicht nicht finanzierbar
sind,da der Staat auf seine Melkkuh Nr.1 den Autofahrer angewiesen ist...
leider!
Nicht finanzierbar... so sieht's aus!
Zitat:
Original geschrieben von meggi 2001
2)Die Ölmultis einen großen Teil des Steuererlasses gleich wieder zur
Gewinnmaximierung obendrauf schlagen werden.
Das machen nicht nur die Ölmultis so, jedes Unternehmen ist auf Gewinnmaximierung ausgelegt. Ansonsten wäre es eine gemeinnützige Einrichtung, die maximal kostendeckend arbeitet.
Zitat:
Original geschrieben von meggi 2001
3)So ein Vorstoss wie der von Hollande in erster Linie dem Stimmenfang
bzw. der Beliebtheitssteigerung dient.
Richtig, aber solange genug Wahlberechtigte darauf reinfallen, wird sich daran nichts ändern.
Zitat:
Original geschrieben von meggi 2001
Für mich stellt sich die Frage was eine angemessene Entlastung wäre?
denn eins ist sicher irgendwann werden die immer weiter steigenden
Spritpreise auch wirtschaftliche Konsequenzen haben.
Alternative Antriebe! Strom, Gas, Brennstoffzelle, Fusionsenergie,.... Potential ist vorhanden! Es ist Aufgabe der Unis und Forschunsinstitute, eine nutzbare regenerative Energiequelle massentauglich zu machen. Ist natürlich schwierig, in Zeiten, wo jeden Hammerwerfer das Abi und die Hochschulzulassung in den A*sch geschoben wird, so dass die Elite im Mittelmaß versinkt.
Zitat:
Original geschrieben von meggi 2001
Mein Vorschlag wäre auf jeden Betrag der über 1,30€/L liegt keine
Steuer mehr zu erheben d.h. wenn der Sprit z.B. 1,70€ kostet dann
sollten die 40 ct. die über 1,30 € sind nicht mehr besteuert werden.Gruß meggi
Was wieder eine Subvention wäre. Dagegen!
Zitat:
Original geschrieben von meggi 2001
...Für mich stellt sich die Frage was eine angemessene Entlastung wäre?
denn eins ist sicher irgendwann werden die immer weiter steigenden
Spritpreise auch wirtschaftliche Konsequenzen haben.
Mein Vorschlag wäre auf jeden Betrag der über 1,30€/L liegt keine
Steuer mehr zu erheben d.h. wenn der Sprit z.B. 1,70€ kostet dann
sollten die 40 ct. die über 1,30 € sind nicht mehr besteuert werden.Gruß meggi
Die einzige, ansatzweise sinnfällige Gegensteuerung, die der Staat betreiben könnte, wäre m. E. die Anpassung der Pendlerpauschale.
Der Preis an der Tankstelle bliebe weiterhin - auch im wichtigen EU-Vergleich hoch, so dass emotional-politisch für die Ölkartelle kaum Luft nach oben für weitere Preisspielchen bliebe
Weiterhin würde eine Rückvergütung über die PP ausschließlich Fahrten zum Erhalt der Arbeitskraft fördern, so dass gerade Erwerbstätige und Wirtschaft von dieser Regelung profitieren, während nicht systemrelevante Freizeitfahrten weiterhin möglich aber eben nicht subventioniert wären.
Und zu guter Letzt würde sie mögliche Investitionen in Alternativenergien nicht konterkarrieren, da eine potenziell höhere Rückvergütung ja auch für alternative Transportmittel gälte.
...und jetzt schlagt mich, gebt mir Tiernamen und erzählt wieder eure Märchen vom Haus im Grünen, dass sich der Bonze damit finanziert 😁
Die Speditionen, die Taxifahrer, die Kurierdienste, die Selbständigen welche mit dem Auto zum Kunden fahren...die habe alle nix von einer Erhöhung der Pendlerpauschale.
Das Volk besteht nicht nur aus Arbeitern und Angestellten.
Zitat:
Original geschrieben von servicetool
Die Speditionen, die Taxifahrer, die Kurierdienste, die Selbständigen welche mit dem Auto zum Kunden fahren...die habe alle nix von einer Erhöhung der Pendlerpauschale.
Das Volk besteht nicht nur aus Arbeitern und Angestellten.
Aber die können die Spritkosten generell als Betriebsmittel absetzen oder? Somit ist hier auch jetzt schon ein Ausgleich gegeben.
Zitat:
Original geschrieben von HerrLehmann1973
Aber die können die Spritkosten generell als Betriebsmittel absetzen oder? Somit ist hier auch jetzt schon ein Ausgleich gegeben.
Ja, definitiv. Sogar in voller Höhe und nicht nur in Form einer Pauschale.
Zitat:
Original geschrieben von meggi 2001
Größere Steuernachlässe beim Sprit auf längere Sicht nicht finanzierbar
sind,da der Staat auf seine Melkkuh Nr.1 den Autofahrer angewiesen ist...
leider!
Nebenbei bemerkt:
Für die "Melkkuh" halten sich immer alle.
Wenn ichs mal realistisch ausrechne, dann zahle ich fürs Auto etwa 1000 Euro Steuern und Abgaben im Jahr (beim Tanken MwSt + Energiesteuer, für Versicherungssteuer und KFZ Steuer).
MwSt und Einkommensteuer machen bei mir fast das 10fache aus - mein Auto ists sicher nicht, das mich zur "Melkkuh" werden lässt.