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21.06.2022 18:20    |    notting    |    Kommentare (88)    |   Stichworte: Greenpeace, Studie, unseriös, Verbrenner-Verbot, vorziehen

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Hallo!

 

Heise berichtete gestern, dass man laut einer Greenpeace-Studie achsoviel Geld sparen könnte, wenn man das Verbrenner-Verbot vorzieht. Schauen wir und das mal an.

 

Meine Zitate sind falls nichts anderes dabeisteht aus https://www.heise.de/.../...ezogenes-Ende-von-Verbrennern-7145391.html

Die Studie selbst findet ihr unter https://www.greenpeace.de/.../...Analysis_Greenpeace%20Germany.pdf?...

 

Fangen wir doch gleich an:

 

1. Punkt:

Zitat:

Für die Energiekosten legte sie für Deutschland 1,72 Euro für Benzin und 1,57 Euro für Dieselkraftstoff sowie 32 Cent pro Kilowattstunde zugrunde, das sind noch die Strom- und Treibstoffpreise von Anfang 2021.

Steht zwar auch so in der Studie. Aber beim Strom steht pro kWh dabei und beim Sprit nur EUR. Beim Benzin fehlt die Angabe zum Ethanol-Anteil. Die Spritpreise passen auf keinste Weise zu dem was https://www.adac.de/.../ für Anfang 2021 sagt. Dort sind die Spritpreise sehr viel niedriger.

 

Der Strompreis passt zu den Angaben für Haushaltsstrom von Destatis. Gerade Pendler sind meistens nicht daheim, wenn die heimische Solaranlage am meisten Strom liefert.

Destatis rechnet auch die Grundgebühr mit ein, aber nicht die Kosten für die Ladeinfrastruktur. Hab vor ca. 1,5 Jahren 1600EUR gezahlt, ohne Wallbox, ohne Kernlochbohrungen, ohne Erdarbeiten, ohne Rohr, ohne wieder pflastern, ohne Lastmanagement/Abrechnungssystem und die Kabeltrasse im Keller war bereits vorhanden.

Ggf. kommen noch die Kosten für das Lastmanagement und/oder Abrechnungssystem dazu. In vielen MFH gibt's pro Wohneinheit flexibel 0-x Stellplätze. Bei jeder Änderung müsste sonst ein Elektriker kommen, wenn es kein Abrechnungssystem gäbe, sondern der Anschluss mit einem anderen Stromzähler verbunden werden muss, was auch kostet.

Das Lastmanagement kann evtl. wahnsinnig nerven, wenn man z. B. mehr E-Autos als Stellplätze hat -> mehr öffentl. laden nötig, siehe nächster Punkt.

Ggf. muss nicht nur bei weiteren Reisen abseits der eigenen Wohnung öffentlich geladen werden. Zumindest da wo ich einkaufe, kann man nirgend laden, schon garnicht HPC oder gar gratis, wobei letzteres stark am Aussterben ist. BW will nun urbane Schnellladehubs fördern. Aber keine der vielen Einkaufsmöglichkeiten am Stadtrand oder in Gewerbegebieten wo ich hingehe kann davon profitieren, weil logischerweise dort zu wenige Leute wohnen, z. T. nur knapp.

Beim öffentl. Laden hat man es mit deutl. höheren Preisen und insb. bei Schnellladen höheren Ladeverlusten zutun, z. B. wg. Kabelkühlung.

Und man muss für HPC zusätzl. Energie verbraten damit der Akku auf Temperatur ist, damit die versprochene Schnellladezeit hinhaut. Man will ja nicht den kWh-Aufschlag für schnelleres Laden zahlen und dann bremst das Auto.

Nicht immer kann man da sinnvoll laden wo man gerade ist. Ladesäulen-Monopol pro Parkplatz bzw. zu hohe Preise, Ladesäule belegt insb. da wo's günstig ist, man braucht evtl. länger bis man wieder beim Auto zurück ist und blockiert so die Säule, etc.

BTW: Lt. Car Maniac muss man mit dem Ioniq 5 ggf. ein Stück 150km/h fahren, damit der Akku ohne Akkutemperierung warm genug ist. Auch länger 130km/h kann nicht reichen, bei niedrigeren Temperaturen.

 

2. Punkt:

Zitat:

Greenpeace geht zudem von eher stabilen Strom- und deutlich schneller steigenden Kraftstoffpreisen aus.

*LOL* Was werden wohl die Staaten machen, wenn die Steuereinnahmen auf Sprit geringer werden? Richtig, auf (Fahr-)Strom umlegen. Alles andere würde dafür sorgen, dass hoher Real-Energieverbrauch beim Fahren nicht mehr soviel Mehrkosten verursacht wie bisher.

 

3. Punkt:

Zitat:

Käme es bereits 2028 zu einem Verbot, statt erst 2035, würden nach dieser Berechnung in Deutschland mindestens 177 Milliarden Euro weniger für Fahrenergie ausgegeben.

[...]

Benjamin Stephan, Verkehrsexperte bei Greenpeace, sagt dazu: "Die Ampel schreibt im Koalitionsvertrag unmissverständlich, dass der Ausstieg in Deutschland schneller als in der EU kommen muss. Die Regierung sollte dem Verbrennungsmotor endlich ein festes Enddatum geben".

Die Einsparungen sollte man z. B. pro Auto oder pro Einwohner angeben. Alles andere ist sinnlos bei sowas.

 

Fazit: Mit der Studie soll lediglich die Ideologie des Auftraggebers einen seriöseren Anstrich bekommen, sonst nix. Die Wissenschaft oder gar die Menschheit weiterbringen wird sie definitiv nicht.

 

notting

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21.06.2022 19:02    |    notting

Der Post mit der id 63922502 von Beau250e wurde von notting gelöscht.

Grund: User hat seit längerem hier Blog-Verbot.

 

notting

21.06.2022 20:04    |    Beau250e

Notting tut mir leid.

21.06.2022 20:14    |    Hannes_55

Naja notting, da hast Du wohl einen Glaubenskrieg vom Zaun gebrochen.

Wenn man mittels Verboten das Heil über die Menschheit ausschütten will, wird das wohl eh wieder in die Hose gehen. Und diesem ideologisch verseuchten Thema KANN Greepeace nur eine unseriöse Studie herausbringen um die Klima-Hysteriker zu unterstützen - Wer war Greta?

Eigentlich gibt es nur die Option den Individual-Verkehr zu verbieten oder auf Eselkarren umzusteigen, wie es verschiedene andere Länder bereits seit vielen Jahren erfolgreich praktizieren und so den CO²-Ausstoß nachhaltig reduzieren (von einigen Eselspfürzen einmal abgesehen).

 

Die Ernsthaftigkeit der offiziellen Bemühungen läßt sich an vielen Maßnahmen ablesen - z.B. der Tanz um die eFuels und andere, alternative Kraftstoffe, die selbst laut der Greenpeace-Studie schon mal 5 % (Page 10 ) hätten einsparen können, wenn Sie denn seit ihrer "Erfindung" genutzt worden wären.

 

Man sieht doch derzeit, dass die Grüninnen Fracking Gas, Schweröl-verbrauchende Tanker, Schurkenstaaten als Retter in der Not und die geliebten Kohlekraftwerke ganz schnell wieder lieb haben. Und so wird es auch mit den Verbrennern kommen. Wenn die erst einmal Probleme bekommen, den Flughafen mit dem Fahrrad zu erreichen, dann werden sie auch in diesem Bereich gaanz schnell wieder umfallen. Wieviele eAutos fahren eigentlich als Dienstlimousinen der Bundesminister und -abgeordneten? Man sollte das ganze Gezeter nicht so ernst nehmen. Und Greenpeace ist auch nur eine Lobby-Organisaion wo die Ergebnisse vor der Studie definiert sind.

 

So lange wie mir kein bezahlbares Vehikel angeboten wird, das meinen Wohnwagen ziehen kann oder mich in ANGEMESSENER Zeit in den Urlaub bringen kann, muss man schon den Verbrenner mit Gewalt verbieten. Und von den LKW und Dieselloks will ich gar nicht erst anfangen.

 

Just my 2 Cent

22.06.2022 08:04    |    Goify

Schade, dass die Grünen nicht mehr so radikal sind, wie sie mal waren. Man muss sich mal die Katastrophe vorstellen, dass die Grünen um Frackinggas bitten und die Kohle- und Kernkraftwerke länger laufen lassen wollen. DIE GRÜNEN! Wie kommen die auf solche merkwürdigen Ideen?

 

Aber mal BTT: Egal was billiger ist, es setzt sich in der Regel das bequemste System durch, egal wie man nun die Zahlen hin und her schiebt, was billiger sein soll und angeblich weniger umweltschädlich. Das Auto in der jetzigen Form ist ein Auslaufmodell, egal, womit es betrieben wird, selbst wenn ein Solarpanel auf dem Dach des Autos als Energiequelle reichen würde. Es braucht für die Herstellung zu viele Ressourcen, steht zu 90 % der Zeit nur dumm herum, macht viel Krach und Feinstaub und die Straßen nehmen uns zu viel Platz weg. Auf dem Land mag das ja noch halbwegs funktionieren, aber in Städten ab 10.000 Einwohnern ist das Auto einfach schlecht (auch wenn die Alternativen noch nicht so richtig funktionieren). Da muss man realistisch sein.

22.06.2022 10:27    |    Blubber-AWD

Das System muss funktionieren und für den Bürger (gut) leistbar sein. Die bei Umweltaktivisten gerne geübte Methode "Wenn wir unser präferiertes System nicht attraktiv machen können, muss das andere System eben maximal unattraktiv ausgestaltet werden" funktioniert auf Dauer volkswirtschaftlich nicht.

Auch muss speziell Deutschland damit aufhören, erst mal alle technischen Möglichkeiten zum erwünschten Klimaschutz auf 30 Jahre Amortisation zu rechnen (das hatten wir bei der Hausdämmung, bei Solaranlagen usw.), ebenso damit, jeden, der selber ein bisschen Strom erzeugen will, als Unternehmer zu behandeln. In unseren Nachbarländern (zB Holland) funktioniert das viel besser, billiger und damit auch mit wesentlich besserer Akzeptanz.

22.06.2022 15:52    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 22. Juni 2022 um 08:04:02 Uhr:

Aber mal BTT: Egal was billiger ist, es setzt sich in der Regel das bequemste System durch, egal wie man nun die Zahlen hin und her schiebt, was billiger sein soll und angeblich weniger umweltschädlich. Das Auto in der jetzigen Form ist ein Auslaufmodell, egal, womit es betrieben wird, selbst wenn ein Solarpanel auf dem Dach des Autos als Energiequelle reichen würde. Es braucht für die Herstellung zu viele Ressourcen, steht zu 90 % der Zeit nur dumm herum, macht viel Krach und Feinstaub und die Straßen nehmen uns zu viel Platz weg. Auf dem Land mag das ja noch halbwegs funktionieren, aber in Städten ab 10.000 Einwohnern ist das Auto einfach schlecht (auch wenn die Alternativen noch nicht so richtig funktionieren). Da muss man realistisch sein.

1. In Mobilitätsnachfrage-schwachen Zeiten (z. B. nachts) wird man trotzdem entweder mit großen Fahrzeugen einen unattraktiven ÖPNV haben weil die seltener fahren und noch eher Umwege fahren oder man hat was mit kleinen Fahrzeugen, die ggf. ans andere Ende der Stadt fahren müssen was auch nicht umweltfreundlich ist.

 

2. Autos kann man stapeln, in sog. "Parkhäusern". Wobei ich sagen muss, dass ich es für einen Fehler halte, dass viele Städte und Gemeinden gegen legale "Bestechungsgelder" erlaubt haben weniger bis keine Parkplätze bei Neu- und größeren Umbauten anzulegen (ggf. Parkhaus) als die Vorschriften im Normalfall fordern.

 

3. Die Autos nutzen fahrenderweise auf den Fahrbahnen oft nur den Platz den man auch beibehalten würde weil man ihn immer wieder für irgendwelche Dienstleister braucht, z. B. Anlieferungen, Notfall-Fahrzeuge, etc.

 

4. Egal ob Straße oder Schiene, der ÖPNV ist meiner Erfahrung nach immer lauter als normale Kfz (die nicht auf Lärm machen getrimmt sind). Bei uns fährt auch immernoch fast der komplette ÖPNV mit Diesel, auf auf der komplett elektrifizierten Bahnstrecke wo auch Fernzüge fahren. Und auch die rubbeln ständig Material beim fahrenden Kontakt mit der Oberleitung ab...

 

5. Zu den "Alternativen": Als ich hier mitten in der Stadt ein Kind war, hatten wir u.a. 2 Edeka, 1 Lidl und einen Getränkehändler in fußläufiger Entfernung. Bis auf der eine Edeka der zu einem Netto mit extrem kleinen Angebot wurde, ist nichts davon in diesem Umkreis übrig geblieben. Vermutlich auch wg. Lärm durch Anlieferung. Heißt man muss zum Stadtrand fahren. Oh, mehr Lärm durch die Kundschaft, super...

Mit Fahrrad und Bus kann man größere Einkäufe nicht vernünftigt unterbringen, wenn man auf der Einkaufstour >1 Händler abklappert. Heißt mehr Verkehr. Super...

Verbleibenden kleineren Händler/Gastro wird die Anlieferung durch Verkehrsinseln die IMHO komplett überflüssig sind weil nicht mal von Fußgängern genutzt werden dürfen und "Radschutzstreifen" die IMHO nur eine zusätzl. Gefahr für Radfahrer darstellen zur Hölle gemacht. Super...

 

notting

22.06.2022 15:53    |    notting

Zitat:

@Blubber-AWD schrieb am 22. Juni 2022 um 10:27:31 Uhr:

Das System muss funktionieren und für den Bürger (gut) leistbar sein. Die bei Umweltaktivisten gerne geübte Methode "Wenn wir unser präferiertes System nicht attraktiv machen können, muss das andere System eben maximal unattraktiv ausgestaltet werden" funktioniert auf Dauer volkswirtschaftlich nicht.

Full ACK.

 

Zitat:

Auch muss speziell Deutschland damit aufhören, erst mal alle technischen Möglichkeiten zum erwünschten Klimaschutz auf 30 Jahre Amortisation zu rechnen (das hatten wir bei der Hausdämmung, bei Solaranlagen usw.), ebenso damit, jeden, der selber ein bisschen Strom erzeugen will, als Unternehmer zu behandeln. In unseren Nachbarländern (zB Holland) funktioniert das viel besser, billiger und damit auch mit wesentlich besserer Akzeptanz.

Irgendwie muss man doch die absehbar geringeren Einnahmen auf Sprit kompensieren, ein Schelm wer ...

 

notting

22.06.2022 16:07    |    Goify

Natürlich muss man die geringeren Einnahmen aus der Mineralölsteuer kompensieren oder womit wollen wir sonst die Straßen unterhalten? Gut, wir könnten die Renten streichen und damit die Straßen sanieren, aber was können die Rentner dafür, die fahren oft eh kein Auto mehr. Oder wir schließen die Kindergärten, aber auch Kinder fahren nicht (selbst) mit dem Auto. Es muss auf Dauer eine Abgabe der Autofahrer geben, die sich an der Abnutzung der Straße und Umweltbelastung richtet. Aktuell ist es ja so, dass der Autoverkehr der deutschen Menschheit mehr kostet, als er bringt (rein rechnerisch). Das Auto wird also aktuell subventioniert.

22.06.2022 16:26    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 22. Juni 2022 um 16:07:48 Uhr:

Natürlich muss man die geringeren Einnahmen aus der Mineralölsteuer kompensieren oder womit wollen wir sonst die Straßen unterhalten? Gut, wir könnten die Renten streichen und damit die Straßen sanieren, aber was können die Rentner dafür, die fahren oft eh kein Auto mehr. Oder wir schließen die Kindergärten, aber auch Kinder fahren nicht (selbst) mit dem Auto. Es muss auf Dauer eine Abgabe der Autofahrer geben, die sich an der Abnutzung der Straße und Umweltbelastung richtet.

Die Busse müssten dann aber besonders viel zahlen wg. der Achslast: https://de.wikipedia.org/wiki/Vierte-Potenz-Gesetz

Nicht umsonst gibt's schon längst eine LKW-Maut (auch hohe Achslast).

 

Zitat:

Aktuell ist es ja so, dass der Autoverkehr der deutschen Menschheit mehr kostet, als er bringt (rein rechnerisch). Das Auto wird also aktuell subventioniert.

Da wurde sicherlich nicht reingerechnet, dass sich weniger freiwillige Rettungskräfte finden werden, wenn z. B. der Kostenfaktor dafür sorgt, dass kaum noch jmd. privat in einem eigenen PKW regelm. im Straßenverkehr üben kann, um genug Fahrpraxis zu haben, die man im Stressfall wie bei Notfällen einfach braucht.

 

notting

22.06.2022 16:29    |    Goify

Warum Busse keine Maut zahlen, sollte leicht verständlich sein.

 

Sonderspezialextremfälle wurden von der Gesetzgebung noch nie reingerechnet. Sie werden sogar absichtlich ignoriert.

22.06.2022 16:42    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 22. Juni 2022 um 16:29:52 Uhr:

Warum Busse keine Maut zahlen, sollte leicht verständlich sein.

Nö, ist es nicht. Sie sind total unflexibel in jeder Hinsicht, beschädigen deutl. überproportional stark die Straßen und es wird dafür gesorgt, dass Leute damit Fahrten machen, die sie sonst überhaupt nicht gemacht hätten, wodurch mehr ÖPNV-Fahrzeuge fahren müssen (z. B. 9EUR-Ticket).

 

Zitat:

Sonderspezialextremfälle wurden von der Gesetzgebung noch nie reingerechnet. Sie werden sogar absichtlich ignoriert.

Von was redest du?! Z. B. die allermeisten Feuerwehrleute sind Freiwillige und Berufsfeuerwehren gibt's eigentl. nur in Städten >100k Einwohner.

https://www.feuerwehrverband.de/presse/statistik/

 

notting

22.06.2022 17:07    |    Goify

Zitat:

@notting schrieb am 22. Juni 2022 um 16:42:09 Uhr:

[...] es wird dafür gesorgt, dass Leute damit Fahrten machen, die sie sonst überhaupt nicht gemacht hätten

Leute fahren also sinnlos mit dem Bus, aber nicht sinnlos mit dem Auto?

Wenn in einem Bus 20 Leute sitzen, ist das für alle besser als 15 Autos mit 1,3 Leuten. Es geht ja nicht nur um die Abnutzung der Straße, sondern auch um Rollgeräusche, Feinstaub, Platz,...

 

 

Zitat:

@notting schrieb am 22. Juni 2022 um 16:42:09 Uhr:

Von was redest du?! Z. B. die allermeisten Feuerwehrleute sind Freiwillige und Berufsfeuerwehren gibt's eigentl. nur in Städten >100k Einwohner.

Das meine ich mit den Superextremspezialseltenheitsfällen. Meinst du, nur weil mehr Leute den ÖPNV nutzen und weniger mit dem Auto fahren, können die Feuerwehrleute alle nicht mehr richtig Autofahren? Es fordert wirklich niemand die Abschaffung der Autos, sondern eine fairere Kostenverteilung nach Verursacherprinzip.

22.06.2022 19:30    |    Hannes_55

"...Es muss auf Dauer eine Abgabe der Autofahrer geben, die sich an der Abnutzung der Straße und Umweltbelastung richtet. Aktuell ist es ja so, dass der Autoverkehr der deutschen Menschheit mehr kostet, als er bringt (rein rechnerisch). Das Auto wird also aktuell subventioniert...."

 

KFZ-Steuer, "Öko"-Steuer, Maut, Versicherungssteuern usw. sind Abgaben, die dem Autofahrer seit Jahren/Jahrzehnten mit genau dieser Begründung in steigender Höhe abgeknöpft werden. Dass man andere Löcher damit stopft, kann man dem Autofahrer nicht zurechnen, eher den dafür verantwortlichen "Politikern". Und es wäre schön, wenn ich bei 6.000km/Jahr weniger KFZ-Steuern zahlen müßte als bei einer Jahresleistung von 80.000km.

Die Strasse wurde hier vor Kurzem "renoviert", das hat wegen der "Strassenausbaubeitragssatzung" eine ordentliche Stange Geld gekostet. Die Gemeinde legt fest, wieviel der Bürger von den Kosten der Strassenreparatur zu bezahlen hat. Das kann auch schon mal, wie jüngst in Lübeck geschehen, den Wert eines Anliegergründstückes samt "klein Häuschen" übersteigen.

Und über die "Anliegergebühren" bezahlt der Bürger die Strassen und Infrastruktur schon bei Erstellung eines Neubaus.

 

Man sollte sich vielleicht mal überlegen, was man so alles öffentlich behauptet.

 

Zum Thema Rettungskräfte/Feuerwehr wäre aus eigener Erfahrung zu sagen, dass man als Mitglied der FFW zu Einsätzen selbst kurze Distanzen zum Feuerwehrhaus bzw. Einsatz mit dem Auto zurücklegt, weil jede Sekunde zählt. Das ist gängige Praxis und auch gut so, denn da wird nicht zwischen normalen Menschen und Ökos unterschieden (sonst könnte man natürlich auch das Fahrrad nehmen oder zu Fuß gehen).

 

"...Es braucht für die Herstellung zu viele Ressourcen, steht zu 90 % der Zeit nur dumm herum, macht viel Krach und Feinstaub und die Straßen nehmen uns zu viel Platz weg. Auf dem Land mag das ja noch halbwegs funktionieren, aber in Städten ab 10.000 Einwohnern ist das Auto einfach schlecht (auch wenn die Alternativen noch nicht so richtig funktionieren). Da muss man realistisch sein..."

 

Für die Geschichte mit den Ressourcen habe ich oben in Sachen Eselskarren bereits hingewiesen.

Wie lange es "dumm herumsteht" ist sicher nicht statistisch nachgewiesen, allerdings verursacht es beim "Herumstehen" eben keinen Feinstaub und macht auch keinen Krach. Also, was nun? Krach machen und Feinstaub erzeugen oder Herumstehen?

Die Platznot wird von politischer Seite seit Jahrzehnten systematisch verschärft - es gibt keine ausreichenden Stellplatzvorschriften bei Neubau mehr (oder aber sie werden offiziell schlichtweg ignoriert), bestehende Parkplätze müssen Fahrradwegen oder Bürgersteigverbreiterungen weichen oder fallen einfach "modernen" Stadtplanungen und "Verkehrsberuhigungen" zum Opfer. Das Kreisen um den Block, die lange Parkplatzsuche und damit die damit verbundene unnötige Umweltbelastung und die Spritverschwendung ist also "von Oben effektiv vorbereitet".

Die Strassen werden nicht mehr instand gesetzt (bei uns im Dorf ist eine Hauptstrasse seit mehr als 10(!!) Jahren sanierungsbedürftig. 30er Schilder wegen Straßenschäden sind eben billiger als der öffentliche Anteil an den Reparaturkosten.

Um vermeidbare Umweltbelastungen KANN es also nicht gehen, denn auch gegen die täglichen Staus in Städten und auf Zubringern werden keine Massnahmen ergriffen; schlimmer noch aus eigenem Erleben in Hamburg und Umgebung: Da werden Baustellen zur Ferienzeit eingerichtet und unnütz Spuren gesperrt (Wer hat den schönsten Stau in Deutschland?) oder zur Abwehr von Fremden Einbahnstrassen-Gürtel eingerichtet.

 

Über die 2-stündlich fahrenden, leeren ÖPNV-Dieselzüge wird umweltstatistisch der Mantel des peinlich-berührten Schweigens gedeckt; geht es doch letztendlich um die Abschaffung des unkontrollierten Individual-Verkehrs.

Zur Realität gehört eben auch, daß das Auto systematisch schlechter gestellt wird als andere Verkehrsmittel.

 

Man sollte auch nicht immer so tun, als sei das Auto ein unnötiger, reiner Spaß- und Luxusgegenstand. Der übergroße Anteil der Autofahrer BRAUCHEN das Auto für sinnvolle, wichtige und notwendige Fahrten.

Das kann nur jemand nicht verstehen, der in der U-Bahn wohnt, dessen Arbeitsplatz (so er denn einen hat) nur ein paar Stationen weiter entfernt ist und sich ansonsten alles mit Auto-Transportern vor die Haustür liefern lässst.

22.06.2022 19:34    |    notting

Zitat:

@Hannes_55 schrieb am 22. Juni 2022 um 19:30:31 Uhr:

Man sollte auch nicht immer so tun, als sei das Auto ein unnötiger, reiner Spaß- und Luxusgegenstand. Der übergroße Anteil der Autofahrer BRAUCHEN das Auto für sinnvolle, wichtige und notwendige Fahrten.

Das kann nur jemand nicht verstehen, der in der U-Bahn wohnt, dessen Arbeitsplatz (so er denn einen hat) nur ein paar Stationen weiter entfernt ist und sich ansonsten alles mit Auto-Transportern vor die Haustür liefern lässst.

Full ACK, und dann noch darauf scheißt, wie unnötig problematisch die Anlieferung für die "Liefersklaven" ist :-(

 

notting

22.06.2022 20:18    |    Goify

Und genau das Brauchen eines Autos ist das Problem. Würden viele keins brauchen, hätten einige auch keins. Aber oft geht es nicht ohne.

23.06.2022 10:12    |    slv rider

viele interessiert auch weder spritpreis noch klima. da zählt nur das ich.

https://www.spiegel.de/.../...m-a-04208cdb-e07a-41ed-a8cc-93be80668616

23.06.2022 10:25    |    Goify

Anscheinend sind die Spritpreise noch immer zu niedrig.

23.06.2022 15:43    |    carchecker75

Zitat:

@slv rider schrieb am 23. Juni 2022 um 10:12:22 Uhr:

viele interessiert auch weder spritpreis noch klima. da zählt nur das ich.

https://www.spiegel.de/.../...m-a-04208cdb-e07a-41ed-a8cc-93be80668616

Fährt man eine E Klasse Diesel mit 194 Ps und 9 Gang Automatik braucht diese zwischen 140 und 160 Kmh sehr wenig Diesel unter 6 Liter. Ein vergleichbares KFZ das noch eine alte Automatik z.b. 5 Gang ähnliche PS Zahl hat braucht um die 8 Liter.

Man muß weg von dieser Ideologie das bei höheren Geschwindigkeiten mehr Sprit Verbraucht wird wie bei 130 KmH braucht man mehr Sprit als bei 100 Kmh.

Es kommt auf die Fahrzeugklasse, Gewicht, Hubraum, Getriebe, CW Wert usw. an was ein KFZ an Sprit braucht.

23.06.2022 15:48    |    Goify

Ein Auto braucht nun mal bei 130 mehr Sprit als bei 100. Das kann man auch mit 20 Gängen nicht verändern. Ab Tempo 90 ist jedes weitere km/h für einen erhöhten Spritverbrauch verantwortlich.

23.06.2022 17:55    |    slv rider

Für merzedesse gelten keine phüsikalischen Gesetze. :D

23.06.2022 18:14    |    notting

Zitat:

@slv rider schrieb am 23. Juni 2022 um 10:12:22 Uhr:

viele interessiert auch weder spritpreis noch klima. da zählt nur das ich.

https://www.spiegel.de/.../...m-a-04208cdb-e07a-41ed-a8cc-93be80668616

*gähn* Der Artikel ist >3 Monate alt. Schau mal hier: https://www.adac.de/.../

Zitat:

Das teuerste Tankjahr ist bisher das Jahr 2012. 159,8 Cent pro Liter Super E10 und 147,8 Cent pro Liter Diesel mussten die Autofahrer im Jahresdurchschnitt zahlen.

Macht bei Super E10 mit einer gewünschten Inflation von 2%/Jahr heute 1,948EUR/l zzgl. CO2-Steuer.

 

Wenn du den Durchschnitt von Januar bis Mai 2022 bildest (wo's noch keine gesenkten Spritsteuern gab), kommst du auf 1,903EUR/l inkl. CO2-Steuer.

 

2012 wurde bei weitem nicht so sehr nach Preissenkungen, noch billigere ÖPNV-Tickets & Co. geschrieen.

 

Heute dürften die Verbrennungsmotoren effizienter sein, gibt viel mehr Leute im Home-Office (=viel weniger pendeln) _und_ man kann zudem noch viel praktikabler mit Strom aus dem Stromnetz fahren: Mehr Modelle, mehr Reichweite, mehr und stärkere Ladesäulen, viele (auch geförderte) private Ladepunkte, ...

 

Vorzeitig ein anderen Auto zu kaufen schadet wg. dem Resourcen-Aufwand auch der Umwelt. Vor allem wenn man nur recht wenig mit Sprit fährt, weil z. B. Home-Office.

Es müsste also eher heißen: Scheiß Egoisten, die sich unnötig früh ein anderes Auto gekauft haben, z. B. nur um mit einem BEV angeben zu können wie umweltfreundlich sie doch seien. Ich hab auf meinem Verbrenner immerhin >300Mm drauf und ich will auch möglichst noch etwas warten, bis sich die Liefer-/Preis-Situation wieder etwas beruhigt hat.

 

notting

23.06.2022 19:53    |    carchecker75

Zitat:

@Goify schrieb am 23. Juni 2022 um 15:48:10 Uhr:

Ein Auto braucht nun mal bei 130 mehr Sprit als bei 100. Das kann man auch mit 20 Gängen nicht verändern. Ab Tempo 90 ist jedes weitere km/h für einen erhöhten Spritverbrauch verantwortlich.

So was von Lachhaft, 0 Kmh brauch gar keine Sprit.

23.06.2022 19:54    |    carchecker75

Zitat:

@slv rider schrieb am 23. Juni 2022 um 17:55:50 Uhr:

Für merzedesse gelten keine phüsikalischen Gesetze. :D

Gilt auch für Audi, BMW, Ford usw.

So ein Dumme Antwort.

23.06.2022 20:14    |    Hannes_55

Zitat:

 

Vorzeitig ein anderen Auto zu kaufen schadet wg. dem Resourcen-Aufwand auch der Umwelt. Vor allem wenn man nur recht wenig mit Sprit fährt, weil z. B. Home-Office.

Es müsste also eher heißen: Scheiß Egoisten, die sich unnötig früh ein anderes Auto gekauft haben, z. B. nur um mit einem BEV angeben zu können wie umweltfreundlich sie doch seien.

notting

Genau! Dieser Aspekt wird von den Klima-Jüngern überhaupt nicht berücksichtigt. Da wird immer nur herumgekräht, daß man sich ein neues Auto kaufen soll oder man soll gar ganz verzichten.

Ich bin fest davon überzeugt, daß es gar nicht um Klima oder den "Planeten" geht - unter dem Strich ist der Hype um die- E-Autos nix anderes als eine weitere Subvention für die KFZ-Hersteller.

Ressourcenverschwendung ist da nie ein Thema - jedenfalls nicht bei den Teilen, die nicht direkt dem Antrieb dienen. Bessere Spritsorten werden nicht zugelassen, Umrüstung z.B. auf LPG wird nicht gefördert. Und 5% mögliche CO²-Ersparnis seit mehr als 10 Jahren wird einfach verhindert statt sich ehrlich zu machen.

 

Und NIEMAND zwingt die Klima-Gläubigen schneller als 100 oder 130 zu fahren!! Die möchten sich einfach nur an Verboten für andere hochziehen.

23.06.2022 20:16    |    notting

Zitat:

@Hannes_55 schrieb am 23. Juni 2022 um 20:14:16 Uhr:

Und NIEMAND zwingt die Klima-Gläubigen schneller als 100 oder 130 zu fahren!! Die möchten sich einfach nur an Verboten für andere hochziehen.

Interessantes Video zu psychologischen Hintergründen bei derartigen Verhaltensweisen: https://www.youtube.com/watch?v=6FzydJGk7jE

 

notting

24.06.2022 12:00    |    Bazingo

Es nutzt überhaupt nichts wenn Weltweit an den Symptomen gedoktert und die Ursache komplett ignoriert wird.

Weder Gebäudedämmung noch Sparmaßnahmen und schon gar nicht Batterieautos werden den Planeten retten.

 

Verteilt Kondome!

 

Das ist die einzige Möglichkeit. Von der will aber keiner was wissen, weil es allen natürlichen und Ökonomischen Grundlagen widerspricht.

24.06.2022 12:03    |    Lewellyn

Interessant, wie viele Petrolheads sich noch immer an irgendwelche Mythen klammern.

 

Die Sache ist ganz einfach, wir müssen unseren Energieverbrauch senken. Das geht nun mal bei der Mobilität am besten und einfachsten, wenn wir diese elektrisch betreiben.

 

Das ist gesetzt, politisch und wirtschaftlich. Ob es euch oder der FDP passt oder nicht.

 

Bis 2030 hat sich angebotsseitig der Verbrenner erledigt.

24.06.2022 12:33    |    Goify

NEIN!

24.06.2022 12:36    |    slv rider

doch!

Ohhhhhhhhh.

:D

24.06.2022 13:31    |    Goify

Wenn die Mobilität elektrisch wird, gewinnen wir nur sehr wenig, fast nix. Wir lösen damit zwar einige Probleme, werfen neue auf und am Ende ist es anders, aber kaum besser. Das Auto an sich wird sich auf lange Sicht einfach nicht durchsetzen und nur für Spezialfalle erhalten bleiben (THW, Krankenwagen, etc.).

24.06.2022 14:55    |    Bazingo

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 24. Juni 2022 um 12:03:22 Uhr:

Interessant, wie viele Petrolheads sich noch immer an irgendwelche Mythen klammern.

 

Die Sache ist ganz einfach, wir müssen unseren Energieverbrauch senken. Das geht nun mal bei der Mobilität am besten und einfachsten, wenn wir diese elektrisch betreiben.

 

Das ist gesetzt, politisch und wirtschaftlich. Ob es euch oder der FDP passt oder nicht.

 

Bis 2030 hat sich angebotsseitig der Verbrenner erledigt.

Das ist der typische Bullshit den du auch in anderen Foren verbreitest.

Europa ist nicht die Welt und Deutschland schon gar nicht.

Den ganzen Quatsch werden die anderen garantiert nicht nachmachen.

Und auch hier wird sich noch einiges drehen wenn man merkt dass es

1. nicht funktioniert

2. nichts bringt

24.06.2022 15:13    |    slv rider

also weitermachen wie bisher? unser handeln ist schliesslich nicht die ursache für unsere probleme....

egal. soll sich jedes ideologische lager selbst beweihräuchern.

24.06.2022 15:25    |    Goify

Nein, nicht weitermachen wie bisher. Aber auch nicht einfach von einem 1.200 kg Verbrenner auf einen 1.600 kg Elektro umsteigen. Damit ist nichts gewonnen. Aber was schreibe ich hier, liest ja eh keiner, oder versteht keiner.

24.06.2022 16:33    |    notting

Zitat:

@Bazingo schrieb am 24. Juni 2022 um 12:00:44 Uhr:

Es nutzt überhaupt nichts wenn Weltweit an den Symptomen gedoktert und die Ursache komplett ignoriert wird.

Weder Gebäudedämmung noch Sparmaßnahmen und schon gar nicht Batterieautos werden den Planeten retten.

 

Verteilt Kondome!

 

Das ist die einzige Möglichkeit. Von der will aber keiner was wissen, weil es allen natürlichen und Ökonomischen Grundlagen widerspricht.

*LOL* Schon zu meinen Schulzeiten war bekannt, dass ärmere Länder wg. der Sterblichkeit und dem fehlenden Sozialversicherung etc. Kinder in die Welt setzen, damit es im Alter etwas besser haben, weil sich dann jmd. um sie kümmert. Vergrößert das Problem aber immer weiter.

 

notting

24.06.2022 17:28    |    Bazingo

Wie schnell grüne Ideologien über Bord geworfen werden wenn sie mit der Realität konfrontiert werden, sehen wir gerade aktuell.

Wenn die irgendwann merken dass mit nicht linearen erneuerbaren Energien die Versorgung keinesfalls funktioniert und die Leute ihr Batterieauto mit Strom der mit 400gr/kWh CO2 belastet ist, wird man diese Ideologie vielleicht auch schnell wieder beerdigen.

Die 400 Gramm sind aktuell. Wird wahrscheinlich in naher Zukunft eher 500-600 sein. In China ist der Strommix bei 1000 Gramm.

Ein Auto was 20 kWh verbraucht, emittiert in China somit 20 Kg CO2.

In Deutschland aktuell 8 Kg.

Wie weit man mit 20 kWh im Winter kommt ohne zu frieren sollte jeder mal ausprobieren.

Ein Verbrenner, der 7,5l Super verbrennt, emittiert 177Gr/Kilometer.

Macht also 17,7 Kg auf 100 Km.

In China also heute schon besser als ein Batterieauto.

In D in Kürze wahrscheinlich auch.

 

Aber die Politik hat ja per Gesetz bestimmt dass Batterieautos mit Null in die Berechnung eingehen.

Die galoppierende Idiotie kennt halt keine Grenzen…

24.06.2022 19:15    |    slv rider

Langsam kommen wir dem Problem näher. wozu muss man eine rollende1,6 tonnen Eigentumswohnung elektrisch in gang setzen?

weniger wäre mehr und dann kommt man auch mit weniger als 10kwh/100km hin.

und noch ein Vorteil hat Strom als Kraftstoff.

den können wir selbst machen und müssen ihn nicht aus schurkenstaaten importieren.

was die mit dem Kapital daraus dann anstellen sieht man ja gerade.

24.06.2022 19:30    |    notting

Zitat:

@slv rider schrieb am 24. Juni 2022 um 19:15:17 Uhr:

Langsam kommen wir dem Problem näher. wozu muss man eine rollende1,6 tonnen Eigentumswohnung elektrisch in gang setzen?

weniger wäre mehr und dann kommt man auch mit weniger als 10kwh/100km hin.

und noch ein Vorteil hat Strom als Kraftstoff.

den können wir selbst machen und müssen ihn nicht aus schurkenstaaten importieren.

was die mit dem Kapital daraus dann anstellen sieht man ja gerade.

Das Kapitel mit den Problemen mit Mg, Li & Co. was man so alles (auch) für BEV braucht aus Schurkenstaaten wodurch die europäische Produktion (fast?) zum Erliegen gekommen ist wg. dem Preis, wurde IMHO bereits aufgeschlagen.

 

notting

24.06.2022 19:42    |    Bazingo

Es wird auf absehbare Zeit keine leichten Batterieautos geben, einfach weil die unverkäuflich sind.

Wer gibt schon Geld fur ein Auto mit 50Km Reichweite aus?

Deine 10kWh/100 Km lassen sich bei 22 Grad mit 87 Km/h im Windschatten eines LKWs und allen Verbrauchern abgeschaltet realisieren.

Sobald die Klimaanlage kühlt sind es schon ca. 3kWh mehr. Wenn das Heizsystem eingeschaltet wird, sind es mindestens 5kWh mehr.

Wenn man dann mit 120 Km/h auf der Autobahn und Heizung bei Regen (extrem selten in D…) fährt sind es mindestens 25 kWh, eher 30.

 

Strom wird man bei uns nicht mehr autark herstellen können.

Kernkraftwerke werden abgeschaltet und Brennstäbe gibt es eh nur im Ausland.

Aus dem Kohleabbau hat man sich mit Jahrzehnterlanger Lobbyarbeit der Links/Grünen auf ewig verabschiedet. Die muß man also zukaufen.

Gas gibt es wohl auch nicht mehr.

Und erneuerbare sind absolut nicht Grundlastfähig.

Es wird also auf ewig Abhängigkeiten geben. Politisch so gewollt und forciert.

 

Mal sehen wann die ersten um die Ecke kommen und den Kohleabbau reaktivieren wollen.

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