• Online: 3.461

Was mich bewegt

Themen, die mich bewegen - mit Schwerpunkten und auch bunt gemischt

17.09.2021 18:21    |    notting    |    Kommentare (54)    |   Stichworte: Auto, Energiekosten, Regierung, Tankstellen

Was hältst von dieser neuen Regelung?

Logo Regierung führt Autofahrer in die Irre?Logo Regierung führt Autofahrer in die Irre?

Hallo!

 

Nur noch genau zwei Wochen, dann wird die Regierung u.a. Tankstellenbetreiber dazu zwingen, ihre Kunden über den staatlichen Energiekostenvergleich für PKW in die Irre zu führen - IMHO.

 

Ob ein elektrisches Gerät oder ob ein Auto beim Fahren im Verhältnis recht viel oder wenig Energie verbraucht, diese Kennzeichnungen kennt ihr sicherlich. Ab dem 1. Okt. 2021 müssen Tankstellen einen staatlichen quartalsweise aktualisierten Aushang anbringen, der die Kunden wahrscheinlich in die Irre führt, was den Verbrauch der verschiedenen Antriebsarten in PKW angeht: https://www.bmwi.de/.../2021-08-pkw-energiekostenvergleich.html

 

Mit geht es in diesem Artikel nicht um Anschaffungs-, Wartungskosten usw. Das war z. B. schon bei Benzin vs. Diesel vs. Gas so, dass je nach Fahrprofil unterm Strich die Gesamtkosten sehr unterschiedlich sein können.

 

Es kam auch schon Kritik vom Mineralölverband: https://www.welt.de/.../...tos-bei-Preisvergleich-an-Tanktstellen.html

Zitat:

[...] aber es fehlt die Information, dass bei E-Fahrzeugen der durchschnittliche Haushaltsstrompreis zugrunde gelegt ist“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV) Christian Küchen WELT AM SONNTAG.

Stimmt das? Rechnen wir nach. Aktuell sind für ein BEV der Klassen Kleinwagen/Kompaktklasse Stromkosten von 4,74EUR/100km angegeben.

Rechnen wir mal mit realistischen Angaben in einem eher optimistischen Fall. Laut ADAC Ecotest ist der Hyundai Ioniq Elektro Style mit 16,3kWh/100km eines der sparsamsten getesteten Autos. Quelle: https://www.adac.de/.../

Demzufolge wurde mit einem Strompreis von 0,29EUR/kWh gerechnet. Im ADAC Ecotest gehen auch die Ladeverluste mit rein. Diese unterscheiden sich auch je nach Lademodus (z. B. 1phasig vs. 3phasig). Allerdings bin ich wie gesagt von einem extrem sparsamen Auto dieser Klasse ausgegangen. D.h. im Durchschnitt wird der Verbrauch sicher höher sein und somit offenbar von einem noch niedrigeren Strompreis ausgegangen worden sein.

Je nach Funktionsumfang der Wallbox braucht die auch noch ein bisschen bis deutlich Strom.

 

 

Kosten für Laden zu Hause

 

Sind diese Strompreise realistisch? Ich habe gerade frisch den Stromanbieter zum nächstmöglichen Termin gewechselt, was noch dieses Jahr ist. Habe nach gängigen Kriterien der Verbraucherschützer gesucht:

- Mindestvertragslaufzeit max. 12 Monate

- Verlängerung max. 1 Monat

- Preisgarantie mind. über die Mindestvertragslaufzeit

- Kündigungsfrist max. 6 Wochen

- keine Pakettarife, Kaution, etc.

- für Leute wie mich die nicht jedes Jahr wechseln wollen: Keine Boni einberechnen. Gibt auch viele Tricks, mit denen sich die Anbieter hinterher um die Auszahlung des Bonus winden, sodass es schwer sein kann, tatsächlich davon zu profitieren. Solche Tarife sind im 2. Jahr meist auch recht teuer.

 

Dazu kommt aufgrund z. B. der Förderrichtlinien für private Wallboxen, dass es Ökostrom sein muss.

Gerade mit einem E-Auto kann der eigene Stromverbrauch stark schwanken, wenn man z. B. woanders hin zur Arbeit muss oder man sich ein anderes Modell zulegt. Deswegen ist es wichtig, dass man einigermaßen flexibel ist, um seinen Stromtarif nötigenfalls anpassen zu können.

 

Laut https://www.check24.de/strom/stromverbrauch/ (Stand 2019) braucht ein Ein-Personen-Haushalt 1,5MWh/Jahr. Da sind sicher noch wenige BEV drin. Nehmen wir mal 5Mm/Jahr bei 16,3kWh/100km an. Somit wären wir wenn man beides zusammenrechnet bei ca. 2,3MWh/Jahr.

Bei 2,5MWh/Jahr ist verlangt der billigste Anbieter fast 0,31EUR/kWh, also 0,02EUR/kWh mehr.

Wie gesagt, bin ich vom günstigsten Verbrauch den ich für diese Klasse gefunden habe ausgegangen. I.d.R. werden die BEV mehr verbrauchen.

 

Bei höheren Verbräuchen wird der Strom zwar tendenziell billiger. Aber wenn man über 6MWh/Jahr kommt (bei dieser Grenze ca. 0,272EUR/kWh beim billigsten Anbieter den ich gefunden habe), zahlt man sehr wahrscheinlich bei der Messstellengebühr wenn man es auf die MWh umrechnet etwas drauf. Der Höchstsatz springt an diesem Punkt um 40EUR/Jahr nach oben (bis 10MWh/Jahr, dann kommt die nächste Stufe): https://www.motor-talk.de/.../...ten-messsysteme-beginnt-t6796835.html

 

Sollte man sich für einen Autostrom-Tarif entscheiden, muss man sehr wahrscheinlich einen zusätzlichen teureren Zähler bezahlen. Dann teilt sich der Strom auf zwei Verträge auf, was wie bereits angedeutet tendenziell zu höheren kWh-Preisen führt und somit wie eben auch der Zähler einen Teil des Preisvorteils des Autotarifs auffrisst.

 

In diesen Preisen ist aber mit Sicherheit auch noch nicht der Verbrauch der Vorklimatisierungsfunktion drin, insb. wenn das Fahrzeug währenddessen am Stromnetz hängt. Bin mir sehr sicher, dass das für zusätzlichen Verbrauch sorgen wird, wenn z. B. programmiert jeden Mo. bis Fr. morgens vorgeheizt wird, das Auto aber nicht genutzt wird während es noch gut warm ist, weil z. B. freier Tag. Verbrenner haben meistens keine Vorklimatisierung, insb. keine mit Kühlungsfunktion.

 

Was bisher ganz vergessen würde: Auch die Elektroinstallation um laden zu können kostet Geld. Aktuell wird das mit 900EUR inkl. Wallbox gefördert. Diese Förderung wird IMHO sehr absehbar auslaufen, ist nur noch eine Frage von wenigen Jahren. Und auch z. B. wenn sich die Zuordnung von Stellplatz zu Stromzähler verändert hat, kostet diese Änderung Geld (z. B. ein Haushalt braucht nun einen zweiten oder gar dritten Stellplatz).

Das alles muss man irgendwie auf die geladene Energiemenge umlegen.

Wenn man 2MWh/Jahr Autostrom und 900EUR Wallbox inkl. Installation veranschlagt (was aktuell der Mindestbetrag ist um die Förderung zu bekommen), wären das in 10 Jahren (falls die Wallbox dann überhaupt noch legal ist, wenn z. B. Steuerungsmöglichkeiten nicht realisierbar) umgerechnet 0,045EUR/kWh.

 

Sollte es sich irgendwann einbürgern, dass eine Garage eine Wallbox hat, kann es immer wieder mal Kosten aufgrund von Veränderungen geben, weil aus Sicht des Autos bzw. des Benutzers die Stromdose bzw. Wallbox an der falschen Stelle ist. An der Tankstelle fahre ich zur Not auch mal rückwärts an die Zapfsäule. In meiner Garage würde mich rückwärts reinfahren massiv an der Nutzung meines Kofferraum hindern, wo ich immer wieder mal spontan dran muss.

 

Falls dann das Problem mit den Kosten für Elektroinstallationsänderungen wegen geänderten Zuordnungen zu Stromzählern umgangen werden soll, wird das sehr wahrscheinlich auf einen Abrechnungsdienstleister hinauslaufen, was auch wiederum zusätzliche Kosten bedeutet.

 

Achja, aktuell parken viele PKW kostenlos oder sehr günstig am Straßenrand. Wenn man sich nur wegen dem Laden einen eigenen Stellplatz zulegt, muss man dessen Kosten auch irgendwie auf die kWh umlegen. Und eigene Stellplätze sind oft alles andere als billig. Womit wir schon beim nächste Punkt sind:

 

 

Kosten für öffentliches Laden

 

Öffentliches Laden betrifft nicht nur Langstecken-Fahrten, sondern auch PKW ohne eigenen Stellplatz.

 

Immer mehr ehemals kostenlose öffentliche Lademöglichkeiten sind nun kostenpflichtig und z. B. viele Supermarkt-Ketten bauen zusammen mit Anbietern wie EnBW bestenfalls nur sehr eingeschränkt kostenlose Ladesäulen auf. Ggf. bezahlt man trotz „Gratis-Strom“ mit seinen Daten, z. B. über Discounter-Apps wie von der Schwarz-Gruppe (Lidl und Kaufland).

 

Schon alleine gelegentliches öffentliches Schnellladen auf der Langstrecke zieht wegen der oft ca. 0,55EUR/kWh (z. T. sogar ca. 0,80EUR/kWh) und den höheren Ladeverlusten (u.a. weil aus Praktikabilitätsgründen die DC-Ladekabel für >75kW bei 400V meistens zu dünn sind und deswegen unnötig heiß werden -> Verluste, die man z. B. durch 800V-Technik um >75% reduzieren könnte, dieser Wert bezieht sich rein auf das Ladekabel) den Schnitt ein Stückchen nach oben. Kenne nur wenige Fälle, wo man z. B. für 150kW deutlich weniger bezahlt - außer man bezahlt eine Grundgebühr. Die rechnet sich aber nur, wenn man tatsächlich recht viel öffentlich laden muss. Aber auch diese muss man für den Vergleich auf die kWh umlegen.

 

Bei Lahm-Ladesäulen gibt’s eher noch eine Chance günstiger zu laden. Z. T. gibt’s Angebote des örtlichen Stromversorgers wo man gerade laden will. Diese Tarife kann man aber meistens nicht über bundesweit an extrem vielen Ladesäulen nutzbaren Tarifen nutzen. Man muss extra Ladesäulen-Kunde des jeweiligen Stromversorgers werden. Wenn nicht gibt’s oft meist andere Haken wie recht hohe Start- oder Mindestgebühr, die am Schluss oft auch für recht hohe kWh-Preise sorgt oder nur dann günstig sind, wenn man mindestens 1h am Stück ohne Unterbrechungen (z. B. durch die Ladesäule) lädt.

 

 

Fazit

 

Von 0,29EUR/kWh oder gar weniger für die Fahrenergie eines BEV auszugehen ist völlig praxisfremd. Da muss man mindestens ein paar Cent pro kWh draufschlagen. Dadurch kommt man recht schnell recht über die Kosten der Gas-Kraftstoffe und nahe an die Fahrenergiekosten eines Diesels ran.

Mein nächstes Auto wird trotzdem sehr sicher ein BEV, soviel steht fest. Wie bereits am Rande erwähnt können die Wartungskosten einen deutlichen Unterschied machen. Aber IMHO wird nichts der E-Mobilität mehr Schaden als Leute mit rosa Brille, die meist nur Geschichten von Optimalfällen verbreiten. Denn das wird in der Praxis für viel Frust und Enttäuschung bei BEV-Neulingen sorgen.

Hat Dir der Artikel gefallen? 6 von 10 fanden den Artikel lesenswert.

17.09.2021 19:05    |    Dr. Shiwago

Die Verordnung ist natürlich völliger Blödsinn. Aber vielleicht hilfts dem Einen oder Anderen eine Entscheidung für ein BEF zu treffen.

17.09.2021 19:12    |    armafe

Mein Sohn hat einen Renault ZOE gekauft. Kaufpreis dafür oder den Benziner waren kaum unterschiedlich. Weil die Batterie geliehen war, musste er eine Monatsgebühr und zusätzlich eine Km-Gebühr zahlen. Er konnte während der Arbeit auf Kosten seines Arbeitgebers kostenlos laden. Bei ca 40 km zur Arbeit waren die Kosten so hoch, dass er nach kurzer Zeit das Auto verkauft hat und auf einen Diesel umgestiegen ist. Der war im Vergleich deutlich billiger (und größer und konfortabler).

17.09.2021 19:40    |    rotestrike

Die angegebenen Kosten pro 100 km sind scheinbar fast alle geschönt.

Ich fahre meinen Picanto mit Benzin und Autogas und komme auf etwa 6 € pro 100 km für Benzin und LPG.

Ein gleichstarkes Elektroauto würde etwa 7 € pro 100 km kosten, wenn ich nur aus dem Netz mit eigener Wallbox laden würde. Erst wenn ich viel aus meiner eigenen Solaranlage laden könnte, käme ich auf Werte von unter 5 €.

So ist ein Elektroauto, wenn ich Anschaffung und Wartung mit einrechne, vielleicht mit einem Diesel etwa gleich, kommt jedoch nicht an den mit LPG heran. Was ich an Kosten für den Fahrbetrieb und an Wartungskosten sparen würde, wäre deutlich weniger als die Differenz zum höheren Anschaffungspreis selbst mit staatlicher Prämie, also nicht wirtschaftlich. Daher bleibt mein LPG, bis der TÜV uns scheidet und danach gibt es warscheinlich wieder einen LPG.

18.09.2021 09:13    |    Spiralschlauch50295

Da kann man ja glauben das die Politik mit Ihren Ministerien zu wenig zu tu`n hat.

 

..und dann hängen Sie uns so ein Schild vor die Nase und schauen selber nicht richtg drauf ?

 

Ihnen sollte dann mal die Beste Sorte "Autogas (LPG)" auffallen.

Hier haben Sie Gesetze geschaffen das viele bestehende Fahrzeuge sich darauf schwer umrüsten lassen und die Steuer wird Staffelweise hochgedreht.

 

Die Umwelt schonen zu können ist wohl eher dürch die Koruption zwischen Politik und Automobil-Lobby vereitelt worden.

 

So Ihr Lieben Anwälte, bald könnt Ihr einige von Ihnen für Ihr verlogenes Handel in den Knast stecken.

Es werden Mindesthaftsrafen eingeführt, wenn die Politiker im Bundestag zu viel Zuwendungen annehmen oder diese dem Präsidenten nicht melden.

 

Ich hoffe der Unsin wird dann weniger.

 

Es werden reihenweise mehr Politiker meldung machen müssen

(höchstwahrscheinlich die welche gegen die neuen Melde/Transparenz-Gesetze Gestimmt haben)

 

Ich hoffe auch das es möglich ist den Präsidenten im Öffentlichen Intresse zu zwingen diese Meldungen Aktuel unaufgefordert zu Veröffentlichen, damit diese Koruption entlich aufhört.

 

Wichtig ist das erstmal ein Politiker in den Knast geht,

damit sich alle wieder besinnen ausnahmslos für das Volk Politik zu machen.

 

Ironie ist natürlich: das die, die erwischt wurden und sich am meisten gegen das Gesetz gewärt haben und nur auf druck von aussen es halbhärzig zulassen musste,

es jezt verkaufen wie wenn es von der CDU/CSU ist.

Dieses Gesetz haben wir überwiegend der Oposition und dem Nachlassen/Abtreten von Mutti,

zu verdanken

 

https://www.tagesschau.de/.../bundesrat-transparenzregeln-101.html

https://www.tagesschau.de/.../...ncy-deutschland-lobbyranking-101.html

 

und nach Eurer Stimme werden es die Lobbys dennoch schaffen, das für Sie Regiert wir und nicht für die Umwelt und das Vollk. Egal wer gewält wurde.

 

Da müssen erstmal welche in den Knast gehen.

Gotseidank lest unser Befreier (USA) dies zu.

18.09.2021 17:16    |    Grasoman

Der Hyundai ioniq wurde nicht genommen in der Berechnung. Sondern die Top3 des jeweiligen Segmentes aus den Verkäufen im jeweiligen Vorquartal.

 

Zu September 2021 musste die Übersicht stehen, also werden sie Q2/2021 ausgewertet haben.

 

Da sah das so aus:

 

Name April Mai Juni Summe Q2/2021 Segment

---------------------------------------------------------------------------------------

Volkswagen e-up! 2604 2819 2788 8211 Minis

Tesla Model 3 482 2744 4462 7688 Mittelklasse

Volkswagen ID.3 2264 2252 2448 6964 Kompaktklasse

Renault ZOE 1268 1521 2251 5040 Kleinwagen

Volkswagen ID.4 1446 1277 1710 4433 SUV

smart fortwo electric drive 1652 1671 1079 4402 Minis

Hyundai Kona Elektro 1574 897 1766 4237 SUV

Skoda ENYAQ 845 1646 1623 4114 SUV

Opel Corsa-e 1106 1156 1226 3488 Kleinwagen

Fiat 500 693 941 1362 2996 Minis

BMW i3 BEV 964 979 912 2855 Kleinwagen

Mini Cooper SE Elektro 785 639 778 2202 Kleinwagen

Renault Twingo Electric 355 585 1130 2070 Minis

Audi e-tron quattro 780 657 574 2011 SUV

Peugeot e-208 806 550 607 1963 Kleinwagen

smart forfour electric drive 619 529 727 1875 Kleinwagen

Kia Niro EV 575 568 537 1680 SUV

Seat Mii electric 304 445 838 1587 Minis

Opel Mokka-e 229 517 665 1411 SUV

Mercedes EQA 211 231 655 1097 SUV

Nissan Leaf 414 396 231 1041 Kompaktklasse

Porsche Taycan 339 387 299 1025 Oberklasse

Peugeot e-2008 419 277 324 1020 SUV

Skoda Citigo e 361 288 305 954 Minis

Mercedes EQC 477 221 168 866 SUV

Audi Q4 e-tron 130 135 541 806 SUV

BMW iX3 123 261 384 768 SUV

Hyundai IONIQ Elektro 219 190 306 715 Kompaktklasse

Mazda MX-30 146 252 315 713 SUV

Hyundai IONIQ 5 175 514 689 SUV

Audi e-tron GT 193 217 122 532 Oberklasse

Kia Soul EV 210 179 131 520 Mini-Vans

Polestar 2 154 179 149 482 Mittelklasse

Ford Mustang Mach-E 12 190 231 433 SUV

Mercedes EQV 98 118 136 352 Grossraum-Vans

Citroën ë-C4 115 76 120 311 Kompaktklasse

Volvo XC40 Recharge Elektro 66 99 122 287 SUV

Honda E 58 59 80 197 Kleinwagen

Jaguar I-Pace 85 57 45 187 SUV

Citroën ë-Jumpy 39 69 70 178 Utilities

Opel Zafira-e 33 21 33 87 Utilities

Mercedes eVito 25 20 25 70 Utilities

Volkswagen e-Golf 41 15 11 67 Kompaktklasse

DS Automobiles DS3 Crossback E-Tense 17 10 29 56 Kleinwagen

Nissan e-NV200 19 18 16 53 Utilities

Peugeot e-Expert 19 9 11 39 Utilities

Volkswagen e-Crafter 15 15 Utilities

Toyota Proace Electric 9 4 13 Utilities

Lexus UX 300e 1 4 3 8 SUV

Tesla Model X 1 4 5 SUV

Opel Ampera-e 2 1 3 Kompaktklasse

Tesla Model S 1 1 Oberklasse

 

 

Jetzt kann man die Top 3 Modelle rausfischen, die auf die Segmente passen:

 

Kleinwagen/Kompaktklasse Top 3

Volkswagen ID.3 2264 2252 2448 6964 Kompaktklasse

Renault ZOE 1268 1521 2251 5040 Kleinwagen

Opel Corsa-e 1106 1156 1226 3488 Kleinwagen

 

bis zum ioniq reicht das gar nicht.

 

Mittelklasse/Oberklasse Top3

Tesla Model 3 482 2744 4462 7688 Mittelklasse

Porsche Taycan 339 387 299 1025 Oberklasse

Audi e-tron GT 193 217 122 532 Oberklasse

 

Die ganzen SUV fallen beim KBA ja in ein eigenes Segment "SUV", und das wurde bestimmt bewusst ausgelassen, man will ja die Käufer nicht verschrecken. Und so gehen ein id.4, Q4 e-tron, e-tron usw. sicherlich auch nicht ein.

Die "Minis" (Microwagen, Kleinstwagen) gehen auch nicht ein.

 

Jetzt werden sie sich für diese Modelle WLTP-Werte rausgesucht haben: vermutlich als Summe aus den Einzelwerten und dann geteilt durch Anzahl Fahrzeuge. So gehen gleich die 7688 Model 3 mit ihren WLTP-Werten viel mehr ein als die 1500 Taycan/e-tron GT.

 

Und dann mal einen Energiepreis. Der vom BMWi verwendete Rechenwert muss dann IMHO deutlich unter 29 ct/kWh liegen.

 

Am Ende ist das ziemliche Augenwischerei.

20.09.2021 01:10    |    funthom

Ich habe vor einiger Zeit mal ausgerechnet, wie teuer bei einem Elektroauto in ungefähr Golfgröße die Miete für den Akku auf 100 km ist bei ca. 15000 km / Jahr:

 

12 Euro/100 km kamen da raus!

 

Da kommen dann noch die Kosten für den Strom dazu.

 

Noch Fragen?

20.09.2021 09:22    |    Goify

Sehr merkwürdige Tabelle. Da braucht ein großes Auto teils weniger Energie als ein kleines (Autogas) und bei Strom ist der Unterschied unrealistisch klein. Das ist ja fast noch mehr Blödsinn als die Energieeffizienzklasse (A, B, C,...), wo ein kleines Auto tendenziell schlechter als ein großes ist.

20.09.2021 09:48    |    rotestrike

Bei den Energieeffizienzklassen gibt es ähnlich merkwürdige Einstufungen.

Ein Freund suchte Einstufungen für Wäschetrockner. Er konnte keinen Ablufttrockner nehmen wegen Fehlender Möglichkeit, die Abluft weg zu bekommen. - In der Tabelle gab es auch gar keine Ablufttrockner.

Er entschied sich für den "besten" Kondenstrockner ohne Wärmepumpe.

Zwei Wochen nach der Lieferung wollte er seinen Trockner mit Ablufttrocknern vergleichen.

Er fand eine Tabelle, wo NUR Ablufttrockner drin standen. Der schlechteste Ablufttrockner war immer noch besser als sein "bester" Kondenstrockner ohne Wärmepumpe.

Warum wohl gibt es verschiedene Tabellen für die Trockner ?

Doch sicher, damit niemand merkt, dass Kondenstrockner ohne Wärmepumpe Energieverschwender sind.

Wenn es nur eine Tabelle für beie Techniken gäbe, bekämen die Kondenstrockner ohne Wärmepumpe doch alle die schlechteste oder zweitschlechteste Note und fast niemand würde solche Dinger noch kaufen.

 

Sein Tenor dieser Geschichte:

Du must heute nicht mehr fragen:

Werde ich eventuell verarscht ?

Sondern:

Wie werde ich denn hier wieder verarscht ?

 

Ich finde, der Mann hat völlig recht !

 

Als Beispiel nenne ich hier die heutige Zeitungsanzeige für den Kauf eines Renault ZOE.

Dieser soll 34.800€ kosten. Es gibt 10.000€ Umweltprämie.

Bleiben 24.800€.

Ein Picanto kostet mit Umbau auf Autogas ab 15.000€.

Die Differenz von 9.800€ bekomme ich nicht mal rein, wenn ich umsonst Strom tanken kann.

20.09.2021 18:08    |    notting

Zitat:

@funthom schrieb am 20. September 2021 um 01:10:04 Uhr:

Ich habe vor einiger Zeit mal ausgerechnet, wie teuer bei einem Elektroauto in ungefähr Golfgröße die Miete für den Akku auf 100 km ist bei ca. 15000 km / Jahr:

 

12 Euro/100 km kamen da raus!

 

Da kommen dann noch die Kosten für den Strom dazu.

 

Noch Fragen?

Komisch, beim größten Zoe (ok, kleiner als ein Golf) kostet ein 52kWh-Akku bei den Rahmenbedingungen 104EUR/Monat, also ca. 8EUR/100km, also nur 2/3.

https://www.renault-bank.de/kundenservice/batteriemiettarife

 

Und selbst wenn: Gerade bei den Wartungskosten gibt's einen großen Unterschied, den muss man auch berücksichtigen, auch wenn's das BEV danach möglicherweise kostentechn. auch nicht besonders gut dasteht (z. B. Stichwort Zahnriemen).

 

notting

20.09.2021 18:15    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 20. September 2021 um 09:22:02 Uhr:

Sehr merkwürdige Tabelle. Da braucht ein großes Auto teils weniger Energie als ein kleines (Autogas)

Ist mir noch garnicht aufgefallen, hast aber recht.

Kleinere Autos werden eher mit kleineren eher überforderten Motorisierungen ausgestattet, wo Mehrgewicht überproportional zu Mehrverbrauch führt?

Oder man hat LPG-Anlagen genommen, wo der Motor erst mit Sprit "vorgeheizt" werden muss, was bei größeren Motoren länger dauert, hat aber diesen Teil der Strecke auch als auf LPG gefahren gezählt obwohl auf Sprit gefahren wurde?

 

Zitat:

und bei Strom ist der Unterschied unrealistisch klein.

Sicher, Stichwort Rekuperation?

 

Zitat:

Das ist ja fast noch mehr Blödsinn als die Energieeffizienzklasse (A, B, C,...), wo ein kleines Auto tendenziell schlechter als ein großes ist.

Kleinere Autos werden eher mit Motorisierungen ausgestattet, die in der Praxis eher mal überfordert sind.

 

notting

20.09.2021 18:17    |    Goify

Zitat:

@notting schrieb am 20. September 2021 um 18:08:16 Uhr:

Komisch, beim größten Zoe (ok, kleiner als ein Golf) kostet ein 52kWh-Akku bei den Rahmenbedingungen 104EUR/Monat, also ca. 8EUR/100km, also nur 2/3.

Inkl. Leasingrate für das Auto oder ist das die reine Batteriemiete? Wer ist so bescheuert und gibt für eine Batterie über 1.200 € im Jahr aus? Dafür leasen andere ein ganzes Auto.

20.09.2021 18:19    |    Goify

Zitat:

@notting schrieb am 20. September 2021 um 18:15:09 Uhr:

Zitat:

Das ist ja fast noch mehr Blödsinn als die Energieeffizienzklasse (A, B, C,...), wo ein kleines Auto tendenziell schlechter als ein großes ist.

Kleinere Autos werden eher mit Motorisierungen ausgestattet, die in der Praxis eher mal überfordert sind.

 

notting

Aber ein überforderter Motor braucht nicht deutlich mehr Energie als ein größerer Motor in einem größerem Auto. Und was soll ein überforderter Motor überhaupt sein? Im Alltag fahre ich z. B. nie über 60 PS Motorleistung, nur mal beim Überholen.

20.09.2021 18:25    |    notting

Zitat:

@rotestrike schrieb am 20. September 2021 um 09:48:55 Uhr:

Als Beispiel nenne ich hier die heutige Zeitungsanzeige für den Kauf eines Renault ZOE.

Dieser soll 34.800€ kosten. Es gibt 10.000€ Umweltprämie.

Bleiben 24.800€.

Ein Picanto kostet mit Umbau auf Autogas ab 15.000€.

Die Differenz von 9.800€ bekomme ich nicht mal rein, wenn ich umsonst Strom tanken kann.

Du vergleichst offensichtl. Äpfel mit Birnen. Ein Zoe kostet inkl. Prämien ab ca. 20kEUR ohne dass irgendwelche Fahrzeuggarantien durch einen Umbau gefährdet sind. Beim größeren Akku gibt's eher noch höhere Rabatte, dann landet man bei ca. 19.200EUR.

Als ich mein jetziges Auto gekauft habe, habe ich auch über LPG nachgedacht. Der Umbau wäre besonders teuer gewesen und ich hatte in einem Fall keine großzügige Kulanzleistung bekommen (such in meinen Postings nach "öl im kabelstrang").

Und die HU-/Wartungskosten (inkl. Zahnriemen) dürften beim Zoe auch billiger als bei einem LPG-Fahrzeug sein.

Mal abgesehen davon macht LPG auch nur Sinn, wenn man an seinen übl. Routen eine entspr. Tankstelle hat. Gibt sehr viele Tankstellen ohne LPG. Genauso wie ein E-Auto nur richtig Spaß macht, wenn man daheim mit Haushaltsstrom laden kann.

 

notting

20.09.2021 18:27    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 20. September 2021 um 18:19:48 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 20. September 2021 um 18:15:09 Uhr:

 

 

Kleinere Autos werden eher mit Motorisierungen ausgestattet, die in der Praxis eher mal überfordert sind.

Aber ein überforderter Motor braucht nicht deutlich mehr Energie als ein größerer Motor in einem größerem Auto. Und was soll ein überforderter Motor überhaupt sein? Im Alltag fahre ich z. B. nie über 60 PS Motorleistung, nur mal beim Überholen.

Eben, und z. B. auch Steigungen.

 

notting

20.09.2021 20:02    |    pcAndre

Morgen...!

Die Kalkulationen der Übersichten sind schon sehr interessant...würde ich auch tendenziell bezweifeln. Wobei auch hier die individuellen Fahrbedingungen und Umgebungsvariablen Betrachtung finden müssen.

 

Grundsätzlich sind ja deine Überlegungen sehr interessant...über was man sich jedoch alles Gedanken machen kann?! ;) Lage der Walbox in der Garage?! Dafür gibt´s doch welche mit >7 Meter Kabel;) Die grundsätzliche Frage nach einer Garage wird beim Benziner/Diesel ja auch nicht gestellt?! Müsste ich jetzt die Kosten der Garage auf den VW Up meiner Frau berechnen..?! Die mich dreisterweise, autotechnisch, rausgeworfen hat!?;) Nee...

Na ja, die Kosten der Standheizung beim Benziner/Diesel kommen auch nicht in Kalkulationen vor...Warum auch. Manch einer muss die erst für viel Geld nachrüsten lassen oder als Sonderzubehör dazu kaufen. Beim E-Auto gibt´s die quasi Gratis on Top! ;) Zur Info, meine ehemalige E-Klasse hat jeden Morgen rund 1 Liter Benzin verbraucht. Dafür war es mugelich warm.

 

Zitat:

@rotestrike schrieb am 20. September 2021 um 09:48:55 Uhr:

Als Beispiel nenne ich hier die heutige Zeitungsanzeige für den Kauf eines Renault ZOE.

Dieser soll 34.800€ kosten. Es gibt 10.000€ Umweltprämie.

Bleiben 24.800€.

Ein Picanto kostet mit Umbau auf Autogas ab 15.000€.

Die Differenz von 9.800€ bekomme ich nicht mal rein, wenn ich umsonst Strom tanken kann.

Nein, dass ist kein richtiger Vergleich. Der Picanto ist im Segment der Kleinstwagen zuhause (3.60m). Dafür gab es bis letztes Jahr noch die Drillinge...den SEAT Mii, den Skoda Citigo iV und den VW E-Up.

Mein Skoda hat z.B. vor BAFA 18 t€ fast vollausgestattet gekostet. Nach BAFA waren es 12t€. Zusätzlich gab es noch etwas von meiner Heimatstadt. Insgesamt stand ein neues Fahrzeug mit 5 Jahren Garantie für 10.500 € vor der Tür. Warum soll man dann 4.500€ mehr für einen LPGer ausgeben?!?! ;) Realistisch gesehen hätte man letztes Jahr unter 15t€ für die Drillinge zahlen können.

 

Überhaupt, die ZOE ist das einzig mir bekannte Fahrzeug, bei dem man den Akku mieten kann. Beim Rest gehört er einem...Mit all seinen Vor- und Nachteilen!

 

 

Ich bin jetzt fast ein Jahr elektrisch unterwegs gewesen...Laternenparker, im Großraum München wohlgemerkt... Hier mal die "quartalszahlen" mit den Durchschnittswerten.

 

Link zu den Daten

 

Also im Schnitt der letzten 13.000 km rund 13 kWh/100km + 15% Ladeverluste sind wir bei rund 15 kWh/100km. Bei 30 Cent (was bei öffentlichen Laden aktuell utopisch ist) wären das z.B. 4.50€.

Mit Garage wären die Verbräuche, vor allem im Winter, niedriger. Meine Frau musste trotz teilweise -18°C nie Kratzen. Auch der Fahrzeuginnenraum war nie soo ausgekühlt, wie mein Eisblock. Wer eine Garage mit Anschluss am Haus sein eigen nennt, könnte selbst im Winter mit sehr geringer Heizleistung auskommen...

 

Übrigens, meine Frau fährt den VW Up TSI (90 PS) Benziner. Ähnliche Strecke (Überland/Stadt) wie ich und hat einen Verbrauch von rund 6 Litern. Das entspricht nach aktuellen Preisen (1.63€) rund 9.80€. Auf der Autobahn mit 110 km/h gen Italien, hatten wir ihn auch mal auf 4.9 Liter.

 

Vielleicht noch eine sehr interessante Info über die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote). Damit kann wohl jeder BEV Fahrer quasi Geld mit seinem Auto verdienen. Die im verlinkten Beitrag genannten Quellen sprechen aktuell von 100 bis 150 €. Bei 30 Cent pro kWh wären das zwischen 333 und 500 kWh, die man damit bezahlen könnte.

 

Treibhausgasminderungsquote (THG Quote)

 

Die Leistungen aus den Datenblättern von Elektromotoren bzw. von den Fahrzeugen spiegeln ja nur die "Peakleistung" wieder. Die Dauerleistung steht auf einem ganz anderen Blatt. Beispielhaft mein Citigo. Dieser ist mit 61 kW Peakleistung und 40 kW Dauerleistung angegeben[1].

 

MfG André

 

[1] Der neue VW E-Up!

20.09.2021 23:29    |    funthom

Zitat:

@notting schrieb am 20. September 2021 um 18:08:16 Uhr:

Zitat:

@funthom schrieb am 20. September 2021 um 01:10:04 Uhr:

Ich habe vor einiger Zeit mal ausgerechnet, wie teuer bei einem Elektroauto in ungefähr Golfgröße die Miete für den Akku auf 100 km ist bei ca. 15000 km / Jahr:

 

12 Euro/100 km kamen da raus!

 

Da kommen dann noch die Kosten für den Strom dazu.

 

Noch Fragen?

Komisch, beim größten Zoe (ok, kleiner als ein Golf) kostet ein 52kWh-Akku bei den Rahmenbedingungen 104EUR/Monat, also ca. 8EUR/100km, also nur 2/3.

https://www.renault-bank.de/kundenservice/batteriemiettarife

 

Und selbst wenn: Gerade bei den Wartungskosten gibt's einen großen Unterschied, den muss man auch berücksichtigen, auch wenn's das BEV danach möglicherweise kostentechn. auch nicht besonders gut dasteht (z. B. Stichwort Zahnriemen).

 

notting

Das ist nicht komisch.

Das Auto ist kleiner.

Der Akku ist auch nur 2/3 so groß.

 

Warum nörgelst Du an meiner Überschlagsrechnung rum?

 

Und es ist sogar noch schlimmer:

Wenn Du zum Beispiel nach 5 Jahren den Wagen verkaufen willst, dann musst Du erst den Akku KAUFEN,

da er ja nicht Dir gehört, was über den Daumen locker 6000-8000 € kostet.

Das sind dann noch mal 100-133 € auf den Monat umgerechnet.

 

Dann sind wir bei 20-22 € auf 100 km nur für den Akku.

 

Und kaufen will Dein Auto keiner.

21.09.2021 09:59    |    Goify

Jetzt mal ganz ohne Quatsch: Was kostet die Batteriemiete des Zoe und was würde er kosten, wenn man den Akku gleich mitkauft?

21.09.2021 10:18    |    Grasoman

Die Zoe gibt es als Neuwagen nicht mehr mit Batteriemiete. Seit ca. 1 Jahre (November 2020) wird die Batterie bei Zoe-Neuwagen immer mit verkauft.

 

Früher waren es 8000 EUR einmalig für die Batterie (IIRC), oder aber die Batteriemiete mit diversen Optionen, je nach km.

Hier sind einige der alten Konditionen, die sich auch immer mal verändert hatten:

https://www.google.com/search?q=batteriemiete+Zoe&tbm=isch

 

IMHO sollte man allerdings den Preis für die Batteriemiete nicht gegen die reinen Kraftstoffkosten rechnen.

Denn elektrische Energie kommt ja noch dazu, und die Batteriemiete adressiert eher Anteile des Wertverlustes durch z.B. Batteriedegradation oder an Reparaturen, die von einer Batteriegarantie nicht gedeckt wären.

 

Die Batteriemiete war eigentlich auch ein "Super-Schlupfloch" aus der 40.000 und 65.000 EUR netto-Grenze des gelisteten Basismodells in der BAFA-Regelung und beim Listenpreis von Dienstwagen (Grenze 60.000 EUR Bruttolistenpreis des konkreten Fahrzeugs), nach dem sich dann der monatliche geldwerte Vorteil bei Privatnutzung berechnet. Man konnte so teure Autos billiger rechnen.

21.09.2021 10:20    |    Goify

Aha, und wieso wird dann hier über die Batteriemiete diskutiert, wenn es diese nicht mehr gibt?

21.09.2021 10:23    |    Grasoman

Vielleicht ist sie für den einen oder anderen Zoe-Gebrauchtwagen-Interessenten noch relevant? Denn anfangs war die Batteriemiete an der Zoe (und auch Kangoo ZE oder Twizy ZE) ja lange sogar Pflicht, und man konnte die Batterie gar nicht kaufen. Erst dann irgendwann vor ein paar Jahren kam die Batterie-Kauf-Option, aber parallel zur Mietoption.

21.09.2021 10:23    |    Goify

Stimmt, daran hatte ich nicht gedacht.

21.09.2021 11:15    |    PIPD black

Der Konfigurator ist aktuell etwas unübersichtlich.

Vor einem halben Jahr hatte man noch die Wahl. Der Kauf des damals größten Akkus schlug mit 8.000 € zu Buche. Aktuell gibt es nur noch vordefinierte Modelle mit Batteriemiete.

Dabei muss man beachten, dass der Batteriemiete auch eine km-Leistung p. a. zu Grunde lag, die bei der "günstigsten" Variante bei 10.000 km p.a. lag und bei steigender km-Zahl kräftig anstieg, weshalb für den Diesel- oder auch LPG-Fahrer mit hoher Laufleistung ein Umstieg zumindest finanziell unökonomisch wird/wurde.

 

Wenn ich dann sehe, dass der Zoe mit der besten Ausstattung und großem Akku bei über 35 k€ lt. Liste liegt, dann frag ich mich, wer sich sowas für den Preis antut. Selbst nach Abzug der Förderung hab ich immer noch nur einen ziemlich teuren Kleinstwagen mit km-Preisen und Verbräuchen oberhalb von Diesel/LPG.

21.09.2021 11:23    |    Goify

Und dann merkt man, dass man das Teil für um die 100 € im Monat leasen kann und da kommt keine Batteriemiete oben drauf.

21.09.2021 11:29    |    Spiralschlauch50295

Wo? Welches Auto? Bitte Quelle angeben!

 

...dann hätte ich mir so ein Ding scho längst mal für 1Jahr geholt.

 

Oder meinst Du bei 6tkm, 5.000.- Anzahlung und Gebühren?

21.09.2021 11:36    |    Spiralschlauch50295

Ökologisch hätte man viele bestehenden Kfz. mit Autogas Umrüsten können,

doch leider hat die Regierung das erschwert.

 

So müssen neue Autos hergestellt werden und die Emisionen der Gebrauchten bleiben hoch.

 

LPG Autogas Fahrzeuge konnten einfach die beste Ökologische-Gesammtbilanz erreichen.

 

Nur in seltenen Fällen war das LPG-Tanknetz mit blöden Lücken.

 

....und selbst dann konnte man mit Benzin weiter fahren

21.09.2021 11:45    |    Goify

Zitat:

@ElektroBenzin schrieb am 21. September 2021 um 11:29:21 Uhr:

Wo? Welches Auto? Bitte Quelle angeben!

 

...dann hätte ich mir so ein Ding scho längst mal für 1Jahr geholt.

 

Oder meinst Du bei 6tkm, 5.000.- Anzahlung und Gebühren?

Nein, Anzahlung ist die BAFA-Prämie und 10.000 km p.a. auf 24 Monate. Allerdings muss ich einschränken, dass die Preise immer weiter anziehen. Vor einem halben Jahr gab es den Wagen teils für 50 € und jetzt sind wir brutto schon bei 150 € angekommen. Sogar 300 € ist möglich bei identischen Konditionen.

21.09.2021 11:51    |    Spiralschlauch50295

Von welchem Fahrzeug reden wir?

21.09.2021 12:06    |    Goify

Einer Zoe.

21.09.2021 12:14    |    PIPD black

Das 100 €-Leasing war aber auch mit deutlicher km-Begrenzung. Ich meine es waren sogar nur 7.500 km max.

21.09.2021 12:16    |    PIPD black

Der ADAC bietet sowas ähnliches noch an:

https://www.adac.de/.../?...

 

 

Bei den älteren Angeboten war die Batteriemiete noch zusätzlich zu leisten:

https://efahrer.chip.de/.../...mitglieder-jetzt-schon-ab-99-euro_10625

21.09.2021 15:19    |    nolam

Die angegebenen Werte für Benzin und Diesel sind auch schöngerechnet bei den akt. Spritpreisen. Von daher ist die ganze Aktion irreführend. Nicht nur bzgl. der gelisteten E-Auto Stromkosten ...

 

Btw. sollte sich manch' ein potentieller E-Auto Käufer von dem Gedanken lösen, dass man zuhause zwingend eine Wallbox benötigt. Da kaum jemand mehr als 100km pro Tag fährt, reicht auch eine normale Schukodose. Den max. Strom kann man am Fahrzeug bzw. Ladeadapter auf einen sicheren Wert einstellen. 10 Stunden laden bei 2kW ergeben dann 20kWh. Das reicht selbst bei berücksichtigten Lade-/Entladeverlusten für knapp 100km.

21.09.2021 15:32    |    PIPD black

Zitat:

@nolam schrieb am 21. September 2021 um 15:19:04 Uhr:

Da kaum jemand mehr als 100km pro Tag fährt,...

Tja....bei uns sind's 140 km nur für W/A und laden an der Arbeitsstelle fällt aus, weil Parken eh schon ein Problem an sich ist und man nehmen muss, was der Parkplatz oder die Straße so hergibt.

21.09.2021 15:42    |    Goify

Wenn Parken schon ein Problem ist, ist ggf. das Auto das falsche Mittel zum Zweck (so von oben herab aus meinem Elfenbeinturm gesprochen).

21.09.2021 16:01    |    PIPD black

Weit entfernter Arbeitsplatz ist immer ein Problem. Aber die Verbindung Öffi mit Dorf und Großstadt zur frühen Tageszeit läßt nix anderes zu als ein eigenes Auto, will man seinen gewünschten qualifizierten Beruf ausüben, den es eben nicht an jeder Ecke gibt. Zudem möchte man auch noch etwas Lebenszeit außerhalb der Arbeit und der Pendelei haben. Die ganze Familie an diesen Arbeitsplatz zu verlagern ist leider nicht erstrebenswert für die übrigen Beteiligten.

21.09.2021 16:02    |    nolam

Zitat:

@PIPD black schrieb am 21. September 2021 um 15:32:59 Uhr:

Zitat:

@nolam schrieb am 21. September 2021 um 15:19:04 Uhr:

Da kaum jemand mehr als 100km pro Tag fährt,...

Tja....bei uns sind's 140 km nur für W/A und laden an der Arbeitsstelle fällt aus, weil Parken eh schon ein Problem an sich ist und man nehmen muss, was der Parkplatz oder die Straße so hergibt.

Ausnahmen gibt's immer. Der Durchschnitt liegt meines Wissens nach bei nicht einmal 40 km pro Tag. Den Rest des Tages steht die Blechkiste somit nur untätig herum und kann dabei langsam geladen werden. Einen geeigneten Parkplatz braucht man natürlich, klar.

21.09.2021 16:09    |    PIPD black

Von Jahr zu Jahr werden die Wege der Pendler statistisch gesehen immer größer. So ein Durchschnitt ist eben nur ein Durchschnitt. Ich fahre 10 km, meine Frau 70 km. Da haben wir schon die 40 km Entfernung im Schnitt. Taugt einfach nix solche Betrachtung.;):cool::p

21.09.2021 16:15    |    nolam

Oben schriebst du von 140 km pro Tag. Also nun doch deutlich weniger?

Na dann passt es ja doch mit E-Auto und Schuko-Laden über Nacht. Ansonsten Wallbox.

21.09.2021 16:20    |    Goify

Vielleicht sprach er von Doppeltagen.

21.09.2021 17:38    |    notting

Zitat:

@funthom schrieb am 20. September 2021 um 23:29:14 Uhr:

Und es ist sogar noch schlimmer:

Wenn Du zum Beispiel nach 5 Jahren den Wagen verkaufen willst, dann musst Du erst den Akku KAUFEN,

da er ja nicht Dir gehört, was über den Daumen locker 6000-8000 € kostet.

Dachte es ist immernoch so, dass ein solventer Kunde den Akku einfach weiter mieten kann mit seiner Wunschfahrleistung.

 

notting

Deine Antwort auf "Regierung führt Autofahrer in die Irre?"

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 07.06.2019 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor(en)

notting notting


 

Besucher

  • anonym
  • Komzum
  • thomaswi
  • Philippus
  • TheGhost1987
  • Gustaf_Larson
  • interlaced
  • muuzmuuz
  • Gururom
  • Dermarc2000