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passat32

hier mein Blog - im MotorTalk bekannt unter passat32 und anderen Foren unter passat32b oder Sascha1979

04.09.2011 11:54    |    passat32    |    Kommentare (232)    |   Stichworte: Avis, Caravan, CDTI, Erlkönig, Erprobung, Insignia, Kombi, Mietwagen, Opel, Rüsselsheim, Signum, Sports, Sportstourer, SW, Tagestest, Test, Testwagen, Tourer, Vectra

Es gibt im Leben Autos, die einem immer wieder begegnen. Der Opel Insignia gehört bei mir dazu, obwohl ich nach mehreren kostspieligen und nervenraubenden Erfahrungen kein wirklicher Freund von Opel mehr bin. Der Insignia ist mir als Erlkönig begegnet, ich habe ihn lange vor dem Verkaufsstart auf einer Präsentation entdeckt, ich habe ihn mehrfach im Autohaus begutachtet als meine Opel mal wieder in der Werkstatt standen. Und nun habe ich ihn durch einen Zufall für 24 Stunden als Mietwagen bekommen. Anlass genug, ihn ausgiebig zu testen und hier in alter Tradition einen Blog dazu zu schreiben (es stehen übrigens noch weitere Fahrzeuge in der Pipeline, dafür fehlt ein bissl die Zeit).

 

Mein Insignia Sportstourer SW ist ein 2.0 CDTI 96kW, mit Handschaltung, in braunmetallic, mit Navi, 17 Zoll Bereifung. Übernommen mit 4449 Kilometern, abgegeben mit 4744km.

 

FrontFront

 

Ich habe den Insignia um 21 Uhr abgeholt, es war schon dunkel. Das war sicherlich auch gleich die Chance des Insignia, mit seiner extremen Heckklappe dafür zu sorgen, dass ich mir die Birne angehauen habe. Da die ziemlich lang seitlich gezogenen Rückleuchten komplett in der Heckklappe verbaut sind, ergibt sich eine Seitenlasche, die selbst mir mit 1,71 m Körpergröße im Wege steht. In meinen Augen eine hoffnungslose Fehlkonstruktion, die sicherlich für einige Kopfverletzungen sorgen dürfte.

 

Heck: Ladeluke eines SeefrachtersHeck: Ladeluke eines Seefrachters

 

Dazu kommt, dass die Heckklappe sehr schwer ist, in meinem Testfahrzeug auch nicht über einen elektrischen Antrieb verfügt. So dauert zwar die Freigabe des Schließers über den Microschalter der Heckklappe oberhalb des Kennzeichens eine Sekunde, dafür muss man ganz schön heben, um die Heckklappe nach oben zu schwingen. Hier wird es sicherlich in den flacheren Parkhäusern auch zu hässlichen Beschädigungen kommen, wenn die Heckklappe gegen die Decke kracht. Immerhin steht sie in geöffnetem Zustand um 50% der eigentlichen Fahrzeughöhe oberhalb des Kombis. Warum man sowas konstruiert wird mir ein Rätsel bleiben. Genauso aber auch, wie lange so eine Gasdruckfeder im Leben eines Insignia wohl leben wird.

 

Heck: sperrige HeckklappeHeck: sperrige Heckklappe

 

Leider kommt von der riesigen Heckklappe nicht viel im Kofferraum an, denn der ist eher eine Ladeluke für zwei Sporttaschen, danach geht es schon eng zu.

 

Heck: winziger KofferraumHeck: winziger Kofferraum

Cockpit: der ArbeitsplatzCockpit: der Arbeitsplatz

 

Setzen wir uns rein und legen wir los. Der Insignia lädt vorne ein, die Sitze sind großzügig ausgelegt, aber merkwürdig zu bedienen. Es gibt einen Vierflächenschalter, der zwar nicht beschriftet ist, aber wohl die Lendenwirbelstütze elektrisch betätigt. Die ist herrlich hart ausgelegt, für Menschen mit Rückenleiden eine angenehme Stütze während der Fahrt. Wobei ein Kollege, der mitgefahren ist, über die Sitze eher geschimpft hat. Ich fand die harten Stützen sehr wohltuend.

 

BildschirmBildschirm

 

Platz nehmen innen ist ganz angenehm. Danach aber fängt das "Jugend forscht"-Studium erst an: Schlüssel einstecken, Motor starten. Das Licht geht automatisch an, der Lichtschalter selber befindet sich wo er hin gehört an den Amaturenträger links neben dem Lenkrad, der ist unmissverständlich konstruiert. Damit hört im Insignia die Logik aber auch schon auf, es erwartet den Fahrer ein hoffnungslos überfrachtetes Cockpit mit unzähligen kleinen, teils unlogisch verteilten Schaltern. Um das Radio herum findet man zwei Drehregler für Tuning und Lautstärke, die mit der Hand aus dem Sitz nur durch vorbeugen zu erreichen sind. Für die Lautstärke kann man auch das Lenkrad zur Bedienung nutzen. Ansonsten aber sucht man sich den Elch, um irgendwas einzustellen.

 

Die Klimaautomatik ist übrigens nur eine Einzonen-Klima, man kann also nur eine einzige Temperatur für den ganzen Wagen einstellen, eine separate Regelung für den Beifahrer ("och, mir ist sooooo kalt") oder gar für die Rücksitzbank ("Papa, es ist soooo warm hier") ist nicht möglich.

 

Cockpit: Softlack und viele TastenCockpit: Softlack und viele Tasten

 

Wer dann das Navi bedienen will und gleichzeitig den Radiosender verstellen mag, wird damit mit dem MMI-Schalter (wie bei Audi oder BMW) nicht glücklich, man kann im Navi-Modus zwar die Audioquelle umschalten, nicht aber zwischen den Radiostationen umschalten, dafür muss die Hand von der Mittelarmlehne zum Lenkrad oder ans Radio wandern. Ansonsten, wenn man mal von der unklaren Verteilung der Schalter absieht lässt sich das Infotainment-System des Insignia recht klar bedienen, im Navi-Bildschirm kann man einige Komfort-Details des Fahrzeuges wie die Umfeldbeleuchtung, AutoLock usw. verstellen.

 

Navigation: nervige AnzeigeNavigation: nervige Anzeige

Bildschirm: blendet nachts extremBildschirm: blendet nachts extrem

 

Geht die Fahrt im Dunkeln erstmal los, so stellt man erschreckt fest: der Navi-Bildschirm blendet stark, selbst im "Nachtmodus". Man kann ihn aber nicht separat runterregeln, sondern nur in Verbindung mit der kompletten Cockpitbeleuchtung abdunkeln, womit die Beschriftung der einzelnen Tasten aber nicht mehr lesbar wird.

 

Fernlicht: ohne AFL+ keine ErleuchtungFernlicht: ohne AFL+ keine Erleuchtung

 

Während der Fahrt fällt das mittelmäßige Licht auf, sicherlich lohnt sich beim Insignia die Investition in AFL+-Licht mit deutlich hellerem BiXenon. Selbst mit Fernlicht (wie im Bild) ist die Ausbeute und Ausleuchtung der Straße auf einer Landstraße eher dürftig.

 

Cockpit: na dann suchen Sie malCockpit: na dann suchen Sie mal

MFA: umständliche, unhandliche BedienungMFA: umständliche, unhandliche Bedienung

 

Der nächste Tag, Zeit genug sich den Insignia bei Tageslicht genauer anzuschauen:

innen ist alles sauber verarbeitet, softes Cockpit auf VW-Niveau, gut geschäumte Oberflächen, saubere Verarbeitung. Aber auch eine Menge Softlack auf den Schaltern, Opelaner sollten also zukünftig die Klappe gegen VW nicht allzu weit aufreissen. Auch der Druckpunkt einzelner Taster ist okay, wenn auch an den Lenkradschaltern mit merkwürdiger Auslegung. Aber völlig okay und um Weiten besser als früher bei Opel.

 

Navigation: nervige AnzeigeNavigation: nervige Anzeige

 

Nervig ist der "Haftungsausschluss", der bei eingeschaltetem Navi-Bildschirm (auch bei Kartenanzeige) bei jedem Motorstart erscheint und umständlich jedes Mal durch Tastendruck bestätigt werden muss, um das Radio, Navi oder sonstwas bedienen zu können. Aber sowas findet man bei Citroen, Toyota und anderen Marken leider auch.

 

MFA: umständliche, unhandliche BedienungMFA: umständliche, unhandliche Bedienung

img-2373img-2373

MFA: mit SchaltanzeigeMFA: mit Schaltanzeige

 

Wirklich umständlich ist aber die Bedienung des MFA-Displays: es gibt am Blinker-Hebel einen Drehregler für "up/down" sowie einen Menüschalter, diese erreicht man aber nicht direkt vom Lenkrad aus (während man es noch festhält), sondern muss die Hand nach vorne zum Schalter heben. Das hört sich sicherlich merkwürdig an, aber da gibt es weitaus elegantere Lösungen die weit weniger von der Fahrbahn ablenken. Das Display selber ist in meinen Augen kaum ausgenutzt, da gibt es bei anderen Herstellern wesentlich mehr Informationen auf einen Blick: der Opel zeigt nur eine einzige Auswahl an, dazu den Gesamtkilometerzähler, während auf dem gleichgroßen Display bei zum Beispiel VW gleich noch die Uhrzeit, Kompass, Tageskilometer, der eingelegte Gang (bei DSG) sowie die Temperatur angezeigt wird. Das hätte man bei Opel also weitaus mehr ausschöpfen können, damit würde man den Fahrer mit mehr Infos beliefern ohne unnötig durch die umständliche Bedienung abzulenken. (sicherlich eher nebensächlich, aber es fällt auf)

 

MFA: längst nicht detailreichMFA: längst nicht detailreich

 

Fahren wir also weiter. Der 96kW/130PS Insignia beschleunigt wie man es erwartet, das Turboloch hält sich in Grenzen, mit 6 Gängen hat man auch ein bissl was zu Schalten, wobei mir der Gangwahlhebel recht hakelig und schwergängig vorkommt. Vom Diesel hört man innen ein sonores Nageln und Brummen, wie man es eben von anderen modernen Dieselmotoren kennt.

 

Heck: Schießscharte nach hintenHeck: Schießscharte nach hinten

A-Säule: da parkt auch mal ein LKWA-Säule: da parkt auch mal ein LKW

HeckHeck

 

Extrem fällt aber der verbaute Innenraum auf, zum Rangieren ist der Insignia eine Zumutung! An jeder Kreuzung verdecken die riesigen A-Säulen komplette Fahrzeuge, das ist schon langsam gefährlich. Übersichtlich ist der Insignia nicht, man sieht durch die hintere Schießscharte praktisch nichts, es ist unmöglich, den Wagen ohne Einparkhilfe zu rangieren, weil auch durch die voluminösen Stoßfänger der Wagen extrem heraussteht. Immerhin, neben einem neuen BMW 5er geparkt ist der Insignia außen sogar ein Stück länger, wobei davon innen nichts, aber auch garnichts ankommt.

 

MFA: mit SchaltanzeigeMFA: mit Schaltanzeige

 

Ansonsten fährt sich der Insignia eher unspektakulär. Er liegt gut auf der Straße, er beschleunigt eben wie 130PS; nicht mehr, nicht weniger. Später an der Tankstelle will er etwa 7 Liter pro 100 Kilometer (auf dem MFA stand 6,2 Liter), das ist wirklich annehmbar, immerhin habe ich den Wagen ja getestet, nicht gestreichelt.

 

FAZIT

 

hm, ich fürchte, dass Einige ziemliche Erwartungen an mein Urteil gestellt haben, sicherlich auch in der Haltung, ich würde über den Insignia herziehen. Was soll ich antworten: es ist ein durchschnittlicher Kombi, der vom Platz her den Namen Kombi nicht verdient. Mit teils unlogischer oder umständlicher Bedienung. Mit durchschnittlicher Motorisierung. Und mit einer riesigen, unpraktischen Heckklappe.

 

Einen Grund, den Insignia zu kaufen: hm, schwierig. Wer das Design mag okay, aber in den meisten Details gibt es auf ähnlichem Preis-Niveau weitaus ehrlichere Fahrzeuge, die so manche Aufgabe sicherlich sogar besser meistern. Die dann auch den Titel "Kombi" verdienen, dann muss man auch nicht den Namen "Caravan" sterben lassen um davon abzulenken, dass er eben doch kein wirklicher Kombi ist.

 

Aber ich vermisse die Lendenwirbelstütze, die war wirklich richtig gut!


04.09.2011 12:28    |    ausHaus

Wie konnte man DIR nur nen Opel geben ohne dir vorher die VW Brille abzusetzen :D


04.09.2011 12:28    |    Dalamar5576

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben sich als Redakteur der AMS qualifiziert. Leider trieft der Test vor Subjektivität und Markengebashe, dass ich hier auch nicht weiter auf den geschriebenen Schwachsinn eingehen werde.

 

Christian


04.09.2011 12:31    |    passat32

an Euch zwei: WO habe ich in dem Artikel denn VW herausgehoben, ne Brille getragen? Wo war da Marken-Bashing und Subjektivität??? Erklärt es mir :)


04.09.2011 12:33    |    BMWTordi

Naja. Der insignia ist in meinen Augen schon besser als du ihn hinstellst. Du hattest ja auch ne Sparbrötchen Variante in der die schönsten Extras gefehlt haben. Kein AFL+, kein verstellbares Fahrwerk, keine AGR Sitze usw. Und der 130PS Cdti ist auch nicht die Ausgeburt der Kraftentfaltung. Auch finde ich die Bedienung überhaupt nicht kompliziert. Ich habe meinen ex insignia damals neu abgeholt und kam ohne erklärung sofort zurecht. Und wenn ich mich in anderen Wagen Umsehe (wie in meinem ex Passat oder meinem A4) dann hat der Insignia auch nicht so viele Knöpfe wie immer gesagt wird. Der zu helle Navi Monitor ist mir übrigens nie aufgefallen. Mir ist eher positiv aufgefallen, dass der Monitor so schön groß ist. Und warum sollte man den Schalter einer Lendenwirbelstütze beschriften??? Da musste ich kurz schmunzeln.


04.09.2011 12:44    |    Dalamar5576

Ok, dann mal etwas Subjektives von mir. Fahre meinen Insignia bereits seit gut einem Jahr:

 

* ich bin über 1,80 und habe mich noch NIE an der Kofferraumklappe gestoßen, und sie ist auch noch NIE irgendwo dagegen geschlagen

* Kofferraum ist völlig ausreichend und ja, der des Passat's ist größer (was im Alltag aber nicht stört --> bin kein Vertreter)

* da ich aus der Ergonomierichtung komme, kann ich sagen das die Bedienelemente um einiges ergonomischer und logischer aufgebaut sind, als bei den Mitbewerbern. Alle Funktionen habe ich in kürzester Zeit gefunden und verinnerlicht. Großer Vorteil: Die Knöpfe führen nach einem Klick zur gewünschten Funktion.

* der Bildschirm hat mich noch NIE geblendet, obwohl ich sehr lichtempfindlich bin. Ich empfehle Dir einen Augenarzt zu konsultieren.

* MFA-Display finde ist völlig ausreichen: Datum, Zeit, Temperatur kann ich im Bildschirm ablesen. Anzeige des eingelegten Ganges finde ich obsolet und würde mich stören. Überfrachtete Anzeigen wie im Audi sind für die Informationsaufnahme eher hinderlich.

 

Wie Du siehst sind meine Empfinden genau konträr zu deinen, so dass ich deinen "Test" auch nicht ganz so ernst nehmen kann.


04.09.2011 12:49    |    teddybehindert

Als VW- Fahrer ist klar, das man sich vom Cockpit zunächst völlig überfordert fühlt.

Aber hat man erst einmal den Dreh raus ist das ganze eigentlich garnicht so schlimm.

Da muß ich dir echt recht geben. Was sich Opel bei dieser Hecklappe gedacht hat ist mir ein Rätsel.

Die ist echt schwergängig. Müsste serie elektrisch zu öffnen sein. Nicht elektrisch ist die für mich kaum zu händeln.

Ebenso recht geben muß ich dir bei serienmäßigen Licht( Sparmodel ) Da kann ich nur sagen enttäuschend für so ein Auto.

Die Sitze sind echt hervoragend, im Gegensatz zu VW.

Ist allerdings Ansichtssache.


04.09.2011 12:57    |    laberlaber

ich denke auch, ein Auto was die Welt nicht braucht..........


04.09.2011 12:58    |    ausHaus

"softes Cockpit auf VW-Niveau" - VW ist Referenzklasse :D

 

 

"Opelaner sollten also zukünftig die Klappe gegen VW nicht allzu weit aufreissen" - 100 Punkte :D

 

 

"ein hoffnungslos überfrachtetes Cockpit mit unzähligen kleinen, teils unlogisch verteilten Schaltern" - nicht unlogisch... nur eben nicht wie bei VW :D


04.09.2011 12:59    |    Batterietester31926

Ich kann nur Passat32 zustimmen.

Hatte den Insignia auch als Leihauto das Auto ist total unübersichtlich.

Es hätten auch ein Paar Knöpfe weniger sein können.

Und ich sehe in dem Blog nicht das der Verfasser eine VW Brille ;););););)

getragen hat.

 

MfG astro 3


04.09.2011 13:01    |    passat32

ausHaus ist doch nur wieder am Kämpfen, weil es sich doch tatsächlich jemand erlaubt hat, Kritik am heiligen Insignia zu üben. Es ist ja undenkbar, dass man irgendein Teil am Insignia nicht gut finden könnte ...


04.09.2011 13:03    |    Dalamar5576

Der Insignia ist nicht heilig, aber auch nicht so schlecht (gerade im Vergleich zum Passat) wie hier so polarisierend dargestellt wird.

 

So bin wieder raus. :D

 

Viel Spass beim Schlechtreden,

Christian


04.09.2011 13:07    |    Schattenparker28258

Also ich kenne einige Insignia Fahrer und keiner läuft mit einer Kopfverletzung rum :cool: VW Fahrer sind aber auch tolpatschig :D


04.09.2011 13:09    |    passat32

Zitat:

Also ich kenne einige Insignia Fahrer und keiner läuft mit einer Kopfverletzung rum VW Fahrer sind aber auch tolpatschig

Spässle: liegt vielleicht dran, dass Opel-Fahrer von Natur aus in gebeugter Haltung durchs Leben treten ... :D


04.09.2011 13:15    |    hades86

Toll, 5min Lebenszeit verschwendet, um so einen Stuss zu lesen. Man muss sich auch manchmal auf gewisse Autos einlassen, um zu erkennen, dass die Bedienung gar nicht so schlecht ist, wie man erst gedacht hat - nur eben anders. Ich bin eher froh, dass es nicht überall gleich ist, das wäre ja langweilig. Ich habe auch schon oft in Autos gesessen und mich zuerst ein wenig geärgert (z. B. Citroen), dann aber langsam alles verinnerlicht und gemerkt, dass es eigentlich ganz schön so ist, wie es ist.


04.09.2011 13:15    |    teddybehindert

Sich mit 1,71 cm den Kopf stoßen :D Man soll ja auch nicht bei der Größe unter der Heckklappe hüpfen um das Gefühl zu haben größer zu sein:D

 

 

Oder bist du vor Freude gehüpft, mal ein Auto zu fahren, welches besser ist als dein heißgeliebter Touran ?;)

 

 

Das du allerdings niemals zugeben wirst da du ja Opel hasst?;)

 

Fazit: Eigentlich hatte dieses Auto nur das falsche Markenemblem :D


04.09.2011 13:16    |    Turboschlumpf5791

Guter Test, enttäuschendes Fazit. Schönes Auto, aber eben ein Lifestylecombi mit schlechten Detaillösungen.


04.09.2011 13:31    |    ausHaus

Ich kämpfe nicht für den Insignia. Der ist mir ehrlich gesagt egal weil er mich optisch nicht anspricht. Ebenso wie ich den neuen Astra nicht zu meinen Favoriten zähle. Und wenn etwas heilig ist, dann doch wohl VW ;)


04.09.2011 13:44    |    passat32

sagen wir es mal so: fernab vom VW Passat (den lassen wir einfach mal raus, damit es keinen Krach hier gibt), sehe ich unzählige Alternativen zum Insignia, die bei gleichen oder gar besserem Preisniveau teils deutlich mehr zu bieten haben, gerade was Platz- / Raumnutzung angeht, oft auch bei der Bedienung und beim Handling.

 

Ein Skoda Octavia oder ein Citroen C5, sehen beide nicht schlecht aus, sind günstiger als der Insignia, bieten deutlich mehr Platz, teils klarer strukturierte Bedienung, sind deutlich übersichtlicher (so ziemlich das absolute Gegen-Argument zum Opel).

 

Die Frage ist zudem, mit welchen Argumenten Opel beim Insignia absolut durchschlagen will? Der Preis ist es nicht, die Bedienung ist maximal Durchschnitt, die Raumausnutzung und Variabilität ist eine Katastrophe. Wenn man also den Insignia nicht wegen seinem Design kauft oder seiner Liebe zu Opel, welche Argumente gibt es dann?

 

Bei einem VW Passat kann man die Preis- und Aufpreislisten berechtigt in Kritik stellen, das Design sei dahin gestellt. Von mir aus gefallen einem die Motoren nicht. Aber er ist klar positioniert. Ein Ford Mondeo (inzwischen übersieht man den ja auch) ist ein klassischer Kombi ohne wirkliche Schwächen zum korrekten Preis ... warum kriegt das Opel nicht gebacken? Warum muss ein Astra ST mehr Nutzwert bieten als ein Insignia ST?


04.09.2011 13:59    |    Dalamar5576

Oh man, du hast echt die rosarote Brille auf... das Witzige ist, dass ich mir damals für einen Octavia RS (als Diesel) ein Angebot habe machen lassen.

 

Octavia: 34.500 € (13% Rabatt) -> 30.360 €

Insignia: 38.000 € (30% Rabatt) ->26.600 €

 

Ich hätte also 4.000 Euro mehr zahlen müssen, damit ich statt eines Mittelklasse-Wagens eine untere Mittelklasse bekomme, die zudem biederer nicht sein kann.

 

Deine Argumentation ist echt dämlich! *kopfschüttel*


04.09.2011 14:02    |    passat32

oh Dalmar, danke das Du bestätigst, dass Opel den Insignia mit über 30% Rabatt verschleudern muss. Letztlich mag das Dich beim Neuwagenkauf beeindrucken, beim Verkauf in wenigen Jahren wird sich das böse rächen, wenn Du nicht nur diesen Rabatt weitergeben musst, sondern noch mehr Federn lässt ...


04.09.2011 14:04    |    Mr. Moe

Als ich einen Insignia Sports Tourer als Leihwagen hatte kam ich damit sofort gut zurecht, vor Fahrtantritt 5 min die Knöpfe angucken und man findet sich auf während der Fahrt gleich zurecht, ohne großes Suchen und Schalten durch ein dutzend Menüs.

Das MFA Display und dessen Bedienung fand ich aber auch nicht so toll, das hätte man besser lösen können.

 

Die Sitze fand ich auch Klasse, saumäßig bequem, geben schön halt, so wie es sein soll.

 

Deine Kritik an der Schaltung kann ich auch nicht nachvollziehen, lässt sich gefühlvoll ohne hackeln schalten. Einziger Kritikpunkt für mich: der Schaltknüppel ist etwas wuchtig.

 

Ich weiß zwar nicht, wie man sich an der Heckklappe den Kopf stoßen kann:p aber die Kritik an der schwere kann ich nachvollziehen. Beim erstes schließen hab ich gedacht, uff da muss man aber kräftig zupacken damit die zugeht. Dann ging sie aber von allein zu, sehr schön!

Ohne die automatische Schließfunktion wäre das aber in der Tat Mist.


04.09.2011 14:05    |    M@ster_X_2002

Bei allen Tests fehlt meiner Meinung nach der Preisvergleich und da ist Opel bei allen Modellen sehr oft ne gute Alternative weil es nunmal unbestritten bei VW seit Jahren nur aufwärts geht ! Zwar bei gleicher Qualität aber das wars teils schon, die Technik wird von Audi geholt.


04.09.2011 14:14    |    Dalamar5576

Du kannst schlicht und ergreifend nicht diskutieren Sascha... da solltest Du noch ein paar Nachhilfestunden nehmen. Erst behauptest Du, dass es preislich besser Alternativen gibt bzw. dass der Opel Insignia recht teuer ist. Dann widerlegt man dein Argument und Du baust ein neues Gegenkonstrukt auf dieser Basis auf.

 

p.s. Bezüglich Wiederverkauf mache ich mir keine Sorgen, keine Angst.


04.09.2011 14:35    |    norske

@ passat32:

 

Du fährst einen Touran und bemängelst am Opel Insignia die zu breiten A-Säulen?!

Die A-Säulen des Touran sind, bedingt durch das vollkommen unnütze Dreiecksfenster, deutlich breiter und wirken einer brauchbaren Übersichtlichkeit noch stärker entgegen.

 

Zum Abschluss:

Dass Du überzeugter VAG-Fahrer bist, ist ja generell in Ordnung – nur verleihe Dir doch nicht den Anstrich, objektiv über ein Produkt eines Dir verhassten Hersteller urteilen zu wollen – Du kannst es nicht, weil Du Deine Vorurteile nicht beiseite legen kannst.

 

Grüsse

Norske


04.09.2011 14:37    |    Feivel88

Ganz kurz mal zwei Sachen:

 

Zwei Zonen Klimaautomatik gibts gegen Aufpreis,

 

das Display regelt sich am anfang als erstes nach unten, erst DANN die Amaturenbeleuchtung, man muss nur den richtigen Punkt finden.

 

Alles halb so wild.. Der Wiederverkauf ist überigens auf VW Niveau... und naja.. Opel kann eben die Wagen mit bis zu 30% verkaufen.. das ist einkalkuliert, wird allerdings auch nicht von jedem Händler gehandhabt. Denn die Marge zwischen Opel und Händler ist fest (außer Vorführwagen z.B.) und wenn der Händler an einem Auto nur 300 € verdient, weil er mit hohen Rabatten rechnet, dann ist das das Problem vom Händler und nicht das von Opel. Somit verstehe ich deine Argumentation nicht..

 

Außerdem heißt er "Sports Tourer" und nicht "Kombi".. der Platz in dem Fahrzeug reicht aus, er soll ja auch kein Vectra C Caravan sein, sondern Lifestyle vermitteln..

 

Und an all die anderen.. er schreibt ja nur seine "Meinung" wenn das aus seiner Sicht was er bereichtet so essenziell wichtig ist, was er schreibt, dann wird das schon seinen Grund haben. Welches Bild, ob gut oder schlecht, man sich dann von seiner Person bildet, sollten wir für uns behalten.

 

Ich kann mich auch in einem R8 setzen und rumheulen wie bescheiden der Innenraum verarbeitet ist und man überhaupt nichts von Premium merkt.. einfach karg und leer und unlieb verarbeitet, das Ding.. aber alles ist eben ansichtssache :-)


04.09.2011 14:52    |    xHeftix

Man liest bei jedem Satz raus, dass da jemand VW Fanboy ist. Was solls :D Ich kann drüber lachen :D


04.09.2011 14:58    |    passat32

bis jetzt hat es keiner der Opelaner geschafft, auch nur einen einzigen meiner Kritikpunkte zu widerlegen ... komisch ...


04.09.2011 15:08    |    Duftbaumdeuter712

Du fährst VW, damit darfst du keine eigene Meinung mehr haben :rolleyes: ... schon gar nicht zum heiligen, preiswerten, unkaputtbaren, gottgleichen Opel !


04.09.2011 15:09    |    BeXPerimental

So schlecht ist der Test doch weder geschrieben noch für den Insignia ausgefallen. Man darf halt keinen absolut objektiven Test erwarten, der Autor geht hier komplett unbedarft und ohne detailierte Ausstattungskenntnisse ans Werk, dabei fallen andere Sachen auf als vielleicht der "fachpresse".


Deine Antwort auf "Tagestest: Opel Insignia 2.0 CDTI - 24 Stunden Opel"

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VW

Wichtige Hinweise: ich möchte mit meinen Beiträgen weder Jemanden beleidigen noch kränken oder seine Ehre persönlich angreifen. Sollte sich dennoch ein User / Leser angegriffen oder verletzt fühlen darf er sich gerne melden. Wer sich in oder an meinen Beiträgen gestört fühlt oder kein Interesse am Inhalt oder in meiner Person hat ist jederzeit eingeladen, meine Beiträge zu überlesen oder mich auf seine Ignore-Liste zu setzen. Ich bitte jedoch eindringlich, von Beleidigungen, Beschimpfungen und bösartigen Unterstellungen in meine Richtung abzusehen. "Fair play!"

 

Wer das hier liest, hat nicht begriffen, dass die Nachricht weiter oben steht!

 

Wer sein Auto nur danach kauft, um billig von A nach B zu kommen, der investiert sicherlich besser in ein Busfahrticket!

 

VW Touran 2.0 TDI HighLine, 03/06, DSG, 7 Sitze, Xenon, Standheizung, Navi, DVD & DVB-T

VW Passat 1.8 90 PS, 03/83, Variant, Leder, Telefon, Navi, ZV, 07-er KZ

Volvo 855 GLE 2.5 140 PS, 06/94 ... Sascha fährt wieder 855

Volvo 265 DL 2.7 125 PS V6 (B27A), 06/78, weg ;(

 

"Jag GÅR hellre än jag kör japanskt"

 

"machs wie Ford - kauf Dir Volvo"

 

Mit meinem großen Penis kompensiere ich meinen fehlenden Sportwagen!

 

"Die Hafenarbeiter, die mit einem Akkubohrschrauber bewaffnet an Toyota oder Lexus-Fahrzeuge die Einparkhilfen ranprümmeln(geiler Produktionsprozeß), haben sicher alle ein 14-tägiges KAIZEN-Seminar belegt." (Danke an BERND-N)

 

"lieber ein Haus im Grünen - als einen Grünen im Haus" "In Deutschland sieht der Neid immer nur das Blumenbeet - aber nicht den Spaten"

 

Toyota Prius? --> das ist doch der mit den toten Fliegen auf der Heckscheibe!

 

Ich bin nicht völlig unbrauchbar. Ich kann als schlechtes Vorbild genommen werden

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