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13.09.2012 14:21    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (4)

 

89.000 Fans pilgerten am 19. August zum DTM-Rennen auf dem Nürburgring. Mittendrin: elf glückliche MOTOR-TALKer, umgeben von V8-Sound und 30 Grad im Schatten.

 

Das Wetter in der Eifel ist unberechenbar. Dieses Jahr hat es noch im Mai geschneit, die Wetterlage ändert sich von einer Minute auf die andere. Doch damit hätte wirklich niemand gerechnet: Die Sonne schien das gesamte DTM-Rennwochenende. Temperaturen um 30 Grad forderten Fans, Fahrer und Material enorm. Und boten unseren Gewinnern ein bisschen Urlaubs-Atmosphäre.

 

Rennsemmel78 am RenntaxiRennsemmel78 am RenntaxiVIP Ticket für Rennsemmel78

 

Ihr habt entschieden: Unsere Nutzerin Rennsemmel78 durfte sich über exklusive VIP-Tickets freuen. Sie reiste bereits am Freitag samt Begleitung an und genoss die sprichwörtliche Spannung in der Luft, die wahrscheinlich am Nürburgring zum ersten Mal dokumentiert wurde.

 

Bei BMW kennt man die Bedeutung des Rings und nutzte die Gelegenheit, um ein ganz besonderes Jubiläum zu feiern: die M GmbH, die BMW-eigene Motorsport-Abteilung, gibt es seit 40 Jahren. Grund genug für ein tolles Abendessen, eine große Torte, leckere Drinks und einen Himmel voller Luftballons. Trotzdem ging es früh ins Bett, denn am Samstag stand ein dickes Programm auf dem Plan.

 

Auch schnell: Der Porsche-CupAuch schnell: Der Porsche-CupSamstag: ganz schön viel zu sehen!

 

Schon in den frühen Morgenstunden brannten Porsche- und Scirocco-Cup die ersten Zeiten in den Asphalt. Doch während man Zuffenhausener und Wolfsburger Klangkulisse noch ungestraft lauschen konnte, wurde es bei den ersten DTM-Testrunden unglaublich laut: Die Tourenwagen entlassen ihre Abgase unter den Türen ins Freie. Viel Platz für Schalldämpfer bliebt da nicht, die Boliden brüllten ungefilterten V8-Sound in die Eifel. Ein ohrenbetäubender Krach, der Petrol-Heads einen wohligen Schauer über den Rücken jagt.

 

In den Boxengassen herrschte allerhöchste Anspannung. Das BMW-Team Schnitzer optimierte Spoiler-, Fahrwerks- und Motoreinstellung, um noch die letzten Hundertstel aus den fast 500 PS starken Tourenwagen rauszukitzeln. Jeder Handgriff saß, die Mechaniker arbeiteten im Akkord. Umso größer war die Freude, als Bruno Spengler die beste Zeit einfuhr und es so auf die Pole-Position schaffte.

 

Highlight: BoxenführungHighlight: BoxenführungUnserer Hauptgewinnerin wurde sogar noch ein Traum erfüllt: Um das Wochenende unvergesslich zu machen, spendierte BMW eine Fahrt im Renntaxi. Rennsemmel platzte vor Freude, ist aber scheinbar andere Kaliber gewöhnt: „Das hätte ich mir schneller vorgestellt!“ - ob BMW das auf sich sitzen lässt?

 

Sonntag ist Renntag

 

Am Vormittag war das MOTOR-TALK-Team dann endlich vollständig: die zehn Gold-Ticket-Gewinner und die Begleitpersonen trafen ein und erhielten gleich einen Einblick in die BMW-Geheimnisse. Bei einer Führung durch die Boxengasse zeigten die Teams stolz ihre Renner. Mit den Serienmodellen haben die nur noch einen Teil der Optik gemeinsam, innen ist alles auf Rennsport ausgelegt: Bremsen, Getriebe, Reifen und einige Motormerkmale sind vorgegeben. Im Rennen entscheiden Abstimmung, Haltbarkeit und Fahrkönnen über Sieg und Niederlage.

 

Die glücklichen GewinnerDie glücklichen GewinnerWährend die 20 Neuankömmlinge noch über die klinisch sauberen Boxen staunten, ging es für Rennsemmel erneut auf die Strecke – eine zweite Fahrt im Renntaxi sollte ihre Enttäuschung vom Vortag lindern. Am Steuer des GT2-Renners: Dirk Adorf, leicht angespannt. Er wollte sich schließlich nicht das gleiche anhören, wie sein Kollege Uwe Alzen am Vortag. Das musste er auch nicht. Rennsemmel stieg nach zwei Runden begeistert (und leicht schwankend) aus dem Renn-M3: „Super! So hab ich mir das vorgestellt.“ Ehre gerettet – Rennsemmel glücklich.

 

Start your Engines

 

Kurz vor dem Start versammelten sich alle Gewinner auf der Tribüne und verfolgten das rege Treiben auf der Strecke. Die Mechaniker ließen bis zur letzten Sekunde nicht von ihren Autos ab, Perfektionismus pur! Erst unmittelbar vor der Einführungsrunde räumten sie die Start-Ziel-Gerade, augenscheinlich nur widerwillig.

 

Start des DTM Rennens in der EifelStart des DTM Rennens in der EifelPunkt 14:00 Uhr schaltete die Ampel auf grün, das Starterfeld schoss los. Schon in den ersten Sekunden tauschten einige Fahrer die Positionen, untermalt mit der Geräuschkulisse einer Götterdämmerung. In 49 Runden und zwei Boxenstopps entschied sich nun, wer mit der besseren Abstimmung und den stärkeren Nerven unterwegs war.

 

Zwei mal Treppchen für BMW

 

Schon nach den ersten Runden war abzusehen, dass Bruno Spengler sich nicht vom ersten Platz verdrängen ließ. Er pilotierte seinen M3 fehlerfrei durch das Rennen und schaffte den Start-Ziel-Sieg. Vorjahresmeister Martin Tomczyk erreichte den dritten Rang und sicherte so den zweiten Podiumsplatz für BMW. Zweiter wurde Edoardo Mortara auf Audi, der aktuell führende Gary Paffet konnte sich auf den sechsten Platz hochkämpfen.

 

Nach einem spannenden Rennen mit nur zwei Ausfällen verabschieden wir uns vom Nürburgring und danken BMW, allen Gewinnern und den Begleitpersonen für das tolle Wochenende!


14.09.2012 18:48    |    Roland0815

Schade nur, dass die Deutschen keinen wirklich guten V8-Sound hinbekommen. Ausser den AMG-Kisten klingen die EU-V8 irgendwie immer angestrengt ungesund.

 

Wer einmal (N)ASCAR live gehört hat, winkt beim DTM-Getöse nur noch ab...


14.09.2012 19:29    |    Drahkke

Ja, das ist wirklich kein Vergleich mit NASCAR.


16.09.2012 15:57    |    fruchtzwerg

Ja, kein Vergleich.


16.09.2012 16:25    |    golf-fahrer

Dann warte mal ab, bis das hier kommt:

http://www.auto-motor-und-sport.de/.../...er-elektroautos-3973023.html

 

ssssssssss.... nix brrruuuummmm :D


Deine Antwort auf "Sonnenschein statt Eifelwetter: Mit BMW bei der DTM am Nürburgring"

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