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el lucero orgulloso

18.10.2011 19:05    |    el lucero orgulloso    |    Kommentare (36)    |   Stichworte: Fahrschule, Fahrstunden

FahrschuleFahrschule

Mich plagt das schlechte Gewissen, so lange nichts mehr geschrieben zu haben. Ich werde mir Mühe geben, dass hier etwas Regelmäßigkeit eintritt. ;)

 

Wie man vom Titel ableiten kann, habe ich jetzt 8 Fahrstunden + die Evaluation (siehe "Das erste Mal vorne links" ) hinter mir.

 

Was hat sich also getan?

Ich muss sagen, ich bin ein routinierter Autofahrer, der nun wirklich alles erlebt hat. Mich überrascht nichts mehr, keine Wetterverhältnisse, keine Geschwindigkeitsbereiche können mir noch etwas antun. Im Grunde genommen ist es jetzt schon fast langweilig...

 

 

 

...na, verwundert?

Ich auch! :D

 

Spaß beiseite, natürlich bin ich noch lange nicht am Ziel, obwohl ich sagen muss, dass ich eigentlich ganz gut vorankomme. Zumindest fuhr mich gestern eine Fahrschülerin nach Hause, die nach 15 Stunden noch nicht so weit war, wie ich nach 7.

 

In den ersten 2 Fahrstunden wurde die Lenkung perfektionisiert. Sprich Fahrlehrer bediente die Pedale und ich bediente Blinker und das Volant. Hauptaugenmerk lag auf der Position der Hände auf der oberen Hälfte des Lenkradkranzes zu halten und richtig umzugreifen, ohne immer die Arme gekreuzt zu halten. Dann haben wir das Lenken in Kreisverkehren geübt, da man doch etwas mehr zu tun hat, und es in Frankreich wirklich ewig viele Kreisverkehre gibt, sodass man dafür gerüstet sein soll.

 

Schließlich war dann Anfahren dran. Etwas Gas geben, Kupplung bis zum Schleifpunkt loslassen, bis 3 Zählen und komplett loslassen. Auf der breiten und kaum befahrenen Straße wurde auch gleich Anfahren bergab und Anfahren an leichten Steigungen geübt. Erkenntnis war, dass man bergauf keine Zeit hat, um den Schleifpunkt zu suchen, um den Hintermann nicht den Kühler einzudrücken, sondern praktisch direkt los muss, und dass man wenn es abschüssig wird, meist den Schleifpunkt leichter findet.

Zudem wurden Trockenübungen gemacht, wie man den Schaltknauf richtig bedient, ohne draufgucken zu müssen. 1. Gang, Schalthebel seitlich in die Hand nehmen, zur Seite und vor, 2. Gang zurück, 3. Gang mit der Handfläche nur nach vorne drücken, 4. Gang nur mit den Finger nach hinten, 5. Gang seitlich nehmen und dann nach vorne rechts. Vom 3. in den 2. und vom 4. in den 5 möglichst in einem Zug durch und nicht rumhacken.

Das war dann schnell soweit klar.

 

Dann kam Fahrstunde Nummer 3, das erste Mal mit dem Chef der Fahrschule. Der schubste mich, nachdem wir das wiederholt haben, was ich bereits konnte, gleich mal in‘s kalte Wasser. Nach dem wir 3 Mal angefahren sind, sollte ich abbiegen, er erklärte mir blitzschnell wie man in den 2 Gang schaltet, was ich in der Theorie durch's aufmerksame Beobachten meiner Eltern schon wusste, doch es mir in der Praxis nicht wirklich vorstellen konnte. Außer dass wir uns in einer engen Wohnsiedlung mit einigen Kreisverkehren und Steigungen befanden, was mich durchaus ins Schwitzen brachte, da man jetzt echt alles auf einmal machen musste, klappte es gut. Als wir schließlich in meinem Dorf ankamen, und er mich entließ, lobte er mich nur und schrieb in meine Unterlagen „Bon élève!“ (=guter Schüler, wie ich später erfuhr, passiert das nicht so oft :) ).

 

Die nächsten Stunden wurden dann weniger spannend. Es ging darum, das alles möglichst flüssig und automatisiert anzuwenden. Auch das Runterschalten, vor Kreisverkehren beispielsweise, sollte geübt werden, doch es gelang mir eigentlich zu 98% Prozent ruckfrei. Genau so ein Straße die angeblich keiner beim ersten Mal schafft, ruckfrei zu durchfahren, da man andauernd von links kommt und RVL-Vorfahrten beachten muss. Was an Neuem dazu kam, war das Anfahren an steilen Steigungen mit Zuhilfenahme der Handbremse. Handbremse anziehen, Gas geben, Kupplung langsam kommen lassen bis sich die Spitze der Motorhaube etwas hebt, und Handbremse langsam lösen. Ich kenne diese Methode jetzt zwar, werde aber versuchen, wenn grad niemand 20 cm hinter mir steht, immer die klassische Variante zu üben, da ich auch nur diese in den Mercedes anwenden kann.

 

Gestern gab es als Neuerung das Kapitel „Um sich herum schauen“. Dies hieß nun den Innenspiegel und die Außenspiegel mit in Betracht zu ziehen. Vor jedem Blinkersetzten, Abbiegen, Überholen, Beschleunigen und Abbremsen gilt es nun, sich umzuschauen. Auch wieder Gewöhnungssache. Wird schon. ;)

 

Abschließend kann ich sagen, dass das die Bedienung der Pedale einfacher ist, als ich es mir vorgestellt habe. Es ist eigentlich mit ein klein wenig Übung nicht mehr schwer, die richtigen Schaltwege sowie den Schleifpunkt an der Kupplung zu finden. Auch beansprucht das mich jetzt nicht so, dass ich in der Zeit nichts anderes mehr machen könnte. Einfach Gewöhnungssache.

 

Das Autofahren macht mir schon mal großen Spaß, ist im Ganzen nicht so kompliziert wie ich zunächst dachte, und um ehrlich zu sein nervt es mich jetzt schon, wenn ich mit meinen Eltern immer wieder immer noch vorne rechts Platz nehmen muss. Aber bald, sehr bald, wird sich das zumindest auf Fahrten auf französischem Staatsgebiet ändern. ;)

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18.10.2011 19:16    |    Goify

Toll, dass du so gut voran kommst. Noch ein paar Stunden und du bekommst den ersehnten Lappen.

Mich wundert, dass euch Franzosen alles nacheinander beigebracht wird. Bei uns musste man alles sofort tun, also Pedale, Lenkrad, Blinker, Schalten, Spiegel, einfach alles sofort. Klappt auch, auch wenn der Fahrlehrer da mehr aufpasst und auch mal bremsen musste, weil ich nicht sofort alles gesehen und bedacht hatte. Dafür ist das Erlebnis umso deutlicher, wenn er meint, wenn wir so weiter gefahren wären, hätte es wohl zu einer unangenehmen Situation kommen können. Sind ja nicht immer gleich Unfälle, aber es wird da schon mal brenzlig, wenn man den Schulterblick vergisst. Er sagte nicht einfach, du hättest in den Spiegel schauen sollen und man fährt einfach seelenruhig dahin, sondern er bremste schon vor dem Losfahren, wenn man nicht alles tat, was nötig war. Für während der Fahrt hatte er sich ne kleine Fahrradklingel montiert, die er immer dann betätigte, wenn man was vergaß. Das wirkt. Noch heute höre ich die Fahrradklingel, wenn ich glaube, auf was wichtiges verzichten zu können in meinem Kopf und beachte dann doch seine Regeln.


18.10.2011 19:48    |    Acanthus1

du schreibst irgendwie nicht wie ein 16 jähriger :D ..woran liegt das? ^^


18.10.2011 19:59    |    el lucero orgulloso

Danke für die ersten beiden Antworten!

 

@Goify: Ich bin kein Franzose!! :D In meiner Signatur bei normalen Beiträgen steht, wo ich herkomme... ;)

Das eine oder andere Mal greift der Fahrlehrer bei mir auch bremsend ein, weil es hier ein Viertel gibt, das ich schon "Vorfahrten-Parkour" nenne, eben weil jede Kreuzung eine andere Ordnung aufweist und meist sehr schlecht einsehbar ist. Da hat der Fahrlehrer schon mal bremsen müssen, aber ich war auch zeitgleich in die Eisen gestiegen.

Dass bei dir der Fahrlehrer direkt bremste, als du was vergessen hast, finde ich bemerkenswert. Bei uns macht er das 1. nicht, und 2. gibt es auch nicht so furchtbar viel zu vergessen, wenn man alles nach und nach lernt und es sich so einprägt. Die Methodik mit der Fahrradklingel brachte mich aber gerade beim Lesen deines Kommentars regelrecht ins Staunen. Ich kann mir vorstellen, dass auch das sehr gut wirkt, und man sich auch manche fehlerträchtige Situationen von früher besser einprägt. Bei uns wird, wenn man was falsch gemacht hat, einfach darauf hingewiesen, man sagt "D' accord" und fertig. Meistens versuche ich, meine Fehler nicht zu wiederholen, obwohl das mit Spiegeln echt etwas gewöhungsbedürftig ist, da man, als der Fahrlehrer "Biege links ab" einfach links abgebogen ist, und du jetzt aber vorher, noch bevor du den Blinker setzt, alles kontrollieren musst. Halt ungewohnt, aber mit der Zeit... ;)

 

@Acanthus1: Wie klingt's denn dann? Reifer oder kindlicher, als 16? ;)


18.10.2011 20:01    |    Provaider

Trockenschaltübungen, davon hab ich auch zum ersten mal gehört.

Wie gesagt bei uns lernt man in der Theorie Spiegel, Blinker, Schulterblick beim Abbiegen und so macht man das ab der ersten Fahrstunde.

 

Was nun das bessere Konzept ist lässt sich streiten, wer nicht so ganz auf der Geistigen höhe ist hat in F wohl schneller Lernerfolge und es fällt ihm wohl leichter weil er in kleinen Schritten lernen kann.

 

Gibt es bei euch auch so Heftchen wo abgehackt wird was man schon alles gelernt hat? Da sind dann die Vorfahrtsregeln, Verkehrszeichen, Autobahn, Land, Stadt und Dämmerungsfahrten dabei. Und was ist alles noch vergessen habe.


18.10.2011 20:17    |    Spannungsprüfer35791

naja das hört sich ja alles nach nem kinderspiel an! :D meine erste fahrstunde lief folgerndermaßen ab: der fahrlehrer (sohn vom eigentümer der fahrschule) dachte ich wäre schon öfters gefahrn und meinte dementsprechend nur als ich einstieg "gut dann fahren wir mal nach XXX(3dörfer weiter)" kam von mir nur "ehm ja,sollte ich nich erstmal lernen von wegen spiegel einstellen,sitzposition, erklärt bekommen welcher hebel im fzg was ist etc.. nöö denkste. aber hat im endeffekt super geklappt mit 14 benötigten fahrstunden :D

 

also viel spaß&glück weiterhin ;)


18.10.2011 20:56    |    Gurkengraeber

Bei mir gings auch direkt los. Mein Fahrerlehrer meinte und "So, Wagen anlassen und ab dafür". Und dann fing er an über Gott und die Welt zu labern, ich sollte einfach der Nase nach fahren.

 

13 Jahre ist das nun her. Meine Herren...


18.10.2011 21:25    |    Robomike

So gings bei mir damals auch (vor 27 Jahren).

"Biste schon mal gefahren?"

"jaaa..."

"Na dann fahr mal los."

Dabei kommt's mir noch gar nicht so lange vor....


18.10.2011 22:12    |    anntike

"...er erklärte mir blitzschnell wie man in den 2 Gang schaltet, was ich in der Theorie durch's aufmerksame Beobachten meiner Eltern schon wusste, doch es mir in der Praxis nicht wirklich vorstellen konnte."

Wie meinen? Du konntest dir nich vorstellen, wie man in den 2. Gang schaltet?

 

Was ist eigentlich diese klassische Variante des Berganfahrens?

Meine Mutter pfeift irgendwie total auf die Handbremse, macht das dann nur mit der Fußbremse. Is letztens auch bei der kleinen Anhebe bei der Ausfahrt des Supermarktparkplatzes ne halbe Minute lang mit Kupplung am Schleifpunkt rumgestanden, statt auf die Bremse zu gehen. >.>

 

@Goify: Haha, kingshit, mit der Fahrradklingel. Ich kanns mir bildlich vorstellen.


18.10.2011 23:16    |    el lucero orgulloso

@Provaider: Ja, es gibt so ein Heftchen wo man Kreuzchen macht. Ein Strich durch's Kästchen bedeutet "Thema behandelt", ein Kreuz "Thema vertieft" und das Kästchen komplett ausgemalt "Thema abgeschlossen", insoweit abgeschlossen, dass keine speziellen Übungen mehr nötig sind. Übrigens dient mir dieses Heftchen in den ersten 2 Jahren auch als Fahrerlaubnis, denn die praktische Prüfung macht man in Frankreich erst mit 18, egal was kommt. Und solange muss ich das Heft bei Kontrollen etc. vorzeigen.

 

@anntike: Ich meine das "Gefühl" beim Schalten in den 2. Gang. Ich mein, man lässt ja zuerst die Kupplung kommen, gibt danach Gas und so weiter. Ich wusste zum Beispiel auch nicht, wie stark ich abbremse in der Zeit des Schaltvorgangs, wie der Drehzahlsprung ausfällt. Daher war ich etwas neugierig und naja, es war halt der erste echte Schaltvorgang meines Lebens. ;)

Mit klassischer Variante meine ich die Variante ohne Handbremse, sprich man geht von der Fußbremse runter gibt Gas und muss mit mit der Kupplung direkt anfahren, um nicht hinten anzudotzen. Mit der Kupplung am Schleifpunkt rumstehen, oder so hin und her wippen finde ich irgendwie unangenehm, keine Ahnung wieso. Ich versuche halt viel ohne Handbremse zu üben, weil ich es später in den Sternen auch so schaffen muss. Nur 1 Mal ist mir bisher an einer stärkeren Steigung ein neuer Lacia Delta recht nah aufgefahren, und da noch etwas länger rot war, konnte ich das Anfahren mit Zuhilfenahme der Handbremse schön vorbereiten und konnte dementsprechend stressfrei vom Fleck kommen.


18.10.2011 23:51    |    anntike

Ah, verständlich. Noch nie mit jemandem auf dem Parkplatz/ Verkehrsübungsplatz geübt?

 

Abgesehen davon, dass es den Kupplungsverschleiß unnötig fördert, is es tatsächlich unangenehm.

Achso, dann läuft das bei dir gänzlich anders als bei mir. Ich bin ein Freund der Handbremse.^^


19.10.2011 00:00    |    el lucero orgulloso

Nein, nur 1 Mal waren wir auf einem alten, abgelegenen Flughafen, das ist aber bestimmt schon mal 3 Jahre her. Da bin ich dann 1 Mal im angefahren, und wieder abgebremst.

Dafür macht es jetzt umso mehr Spaß. ;)

 

Hätte sein können, dass ich auch ein Freund der Handbremse geworden wäre/werden würde, wenn ich wüsste, dass sie mir in Zukunft wirklich was bringen würde. Dem ist aber in unseren Mercedes nicht so, da muss ich so zurecht kommen.

 

Ansonsten stelle ich sie mir aber im Alltag schon durchaus sehr helfend vor.


19.10.2011 00:40    |    GoLf 3 Bastler

Hi,

bei mir ist es jetzt 12 Jahre her das ich den Schein gemacht habe. Mein Fahrlehrer fing in der ersten Stunde ( Auf Golf IV 1.9 TDI) den Bedienungslehrgang in Kurzform an. Erst nur Lenken nach 20 Minuten Schalten und Fahrlehrer Kuppelt, dann 10 Minuten später volles Programm inkl. Anfahren.

War eher so ne Art Crashkurs :) Allerdings merkte er schnell das ich für einen Anfänger zu schnell klar kam. Er gucke mich an: "Na schon mal gefahren wa ?" Meine Antwort : Wenn man Kontakte zur Landwirtschaft hat lernt man Trecker fahren vor laufen :) ( Außerdem hatte ich mit meinem zukünftigen 87er Golf 2 damals schon mal büschen auf einsamen Feldwegen am Ar.... der Welt anfahren geübt) PKW Kupplung und Bremse waren dann doch etwas feinfühliger als vom einem Trecker aus den 80ern ;)

Antwort: Ok dann fahr man zu... und hat sich aus dem Kuppeln / Schalten / Bremsen rausgehalten....

Zugegeben war das fahren mit höherem Tempo mit Schulterblick, Vorfahrtregeln etc. dann doch Zeitweise mal Schweisstreibend in den ersten Stunden und die Klingel, wenn die Lehrerpedale betätigt wurden, ging doch ab und an mal los :)

Man merkte dann halt doch schnell das Auto fahren und büschen mit einem Trecker aufm Hof und Land rumkurven ein wenig anders war...

Naja das ganze ist wie gesagt inzwischen 12 Jahre und einige 100 TKM her und endete mit bestandener Prüfung nach den Pflichtstunden

im ersten Anlauf...

 

@el lucero....

Anfahren am Berg mit Handbremse mach ich so:

Linke Hand aufs Lenkrad, Linker Fuss auf die Kupplung und durchtreten, 1. Gang rein, rechte Hand an die Handbremse und rechten Fuss vor das Gaspedal, Entrieglungsknopf der Handbremse gedrückt halten aber dabei Handbremse oben halten so das diese den Wagen hält.. dann Kupplung kommen lassen und sobald man merkt das er los will mit der rechten Hand Handbremse langsam lösen und entsprechend etwas Gas geben um das absaufen zu verhindern..... *Das Timeing ist da die Kunst* und los gehts.... in schneller Abfolge dauert das max 1 bis 2 Sekunden....


19.10.2011 00:44    |    el lucero orgulloso

Ich lerne es fast genauso!

Handbremse anziehen, Betriebsbremse loslassen, Kupplung treten, 1. Gang, leicht Gas geben, Daumen auf den Knopf der Handbremse, Kupplung kommen lassen, wenn sich die Spitze der Motorhaube hebt und das Auto los will, Handbremse gefühlvoll lösen, und es geht wie gehabt weiter. ;)

Ich schaffe es vermutlich nur noch nicht ganz so fix wie du.


19.10.2011 07:52    |    JumpingJohn

Erste Fahrstunde, ach wie cool war das und nun schon fast 10Jahre her. Bin damals erstma auf der rechten Seite eingestiegen, wir sind in ein Gewerbegebiet gefahren wo wenig los war und dann wurden Plätze getauscht. Wie Spiegel und Sitz einzustellen sind wusste ich aus der Theorie. Dann hieß es dann fahr mal an, fahr die nächste rechts und bleibe dort an der leichten Steigung wieder stehn.

Gesagt getan, dort durft ich dann ein zweites mal anfahren und mein Fahrlehrer meinte nur, ach wenn das so gut klappt machen wir doch ne Überlandfahrt drauß. Also in der 1. Fahrstunde direkt durch die Lande gecruised.

 

Anfahren mit Handbremse hab ich zwar auch gelernt, aber wenn nicht gerade die Steigung extrem steil und ein aufdringlicher Fahrer in meinem Kofferraum parkt nutze ich sie nicht!


19.10.2011 08:52    |    lukasn

Zitat:

Anfahren am Berg mit Handbremse mach ich so:

Linke Hand aufs Lenkrad, Linker Fuss auf die Kupplung und durchtreten, 1. Gang rein, rechte Hand an die Handbremse und rechten Fuss vor das Gaspedal, Entrieglungsknopf der Handbremse gedrückt halten aber dabei Handbremse oben halten so das diese den Wagen hält.. dann Kupplung kommen lassen und sobald man merkt das er los will mit der rechten Hand Handbremse langsam lösen und entsprechend etwas Gas geben um das absaufen zu verhindern..... *Das Timeing ist da die Kunst* und los gehts.... in schneller Abfolge dauert das max 1 bis 2 Sekunden....

Das wird mit den Sternen leider nicht gehen, dank Fuß-Feststellbremse :)

 

Meiner Meinung alles nur Übungssache, meinen alten Astra bediene ich beim Anfahren in jeder Situation ohne Handbremse... Einfach etwas mehr Gas geben.

 

Grüße!


19.10.2011 10:08    |    Goify

Ob du Plopp machst oder den Hebel runterlässt ist doch egal.


19.10.2011 10:10    |    el lucero orgulloso

Ich werde es sehen. Zunächst warten noch 12 Fahrstunden im Peugeot 207 auf mich.

 

Und wer weiß, vielleicht fahre ich hinterher auch nur Automatik (E 320)? :D :P


19.10.2011 10:13    |    Spiralschlauch27979

Ich finde das ja auch amüsant...alles Schritt für Schritt...kommen dann auch mehr Stunden zusammen.

 

Ich fand die Praxis meiner Fahrschule nicht verkehrt, ins Industriegebiet, 3x anfahren und ab in den Verkehr...hat prima funktioniert, die Pflichtstunden + ca 5 Übungsstunden und ab zur Prüfung.


19.10.2011 10:59    |    el lucero orgulloso

Ja da können sich schon mehr Stunden ansammeln...

...wobei die mich jetzt beispielsweise nicht bremsen, und 10 Stunden weiter mit mir rumfahren, nur damit ich die ganze Zeit schalte und kuppele, obwohl ja z.B. die Fahrschülerin die mich ein mal nach Hause fuhr schon 15 Stunden hatte und die Sache mit den Rückspiegeln noch gar nicht kannte.

Die schauen halt schon, wie ich so bin, wie ich zurecht komme, und dann wird alles zusammengebaut, entsprechend meinem eigenen Lernstand, meinen Fähigkeiten und meinem Talent.

Dass es Leute gibt, die es einfach von Natur aus nicht drauf haben, und dann ohne Ende Fahrstunden draufbuchen müssen, naja.

 

Ich meine, wenn ich nicht sehr interessiert am Autofahrenlernen und an Autos wäre, hätte ich mich auch nicht mit 15 auf MT angemeldet. ;) Durch etwas Ehrgeiz, Konzentration und Mitdenken kann man da viel gut machen im Fahrschulauto.

 

Ich glaube, mit 3 Mal Anfahren und ab in den Verkehr, puuh, würde ich auch nicht schlecht ins Schwitzen kommen. Aber irgendwie scheint es ja gut zu klappen.


19.10.2011 11:37    |    lukasn

Zitat:

Ob du Plopp machst oder den Hebel runterlässt ist doch egal.

Nein, ist es nicht, denn...

 

Zitat:

Handbremse langsam lösen

...geht bei Mercedes mit Fuß-Feststellbremse nicht.


19.10.2011 12:00    |    Goify

Ich habe die bei normalen Autos nie langsam gelöst, sondern schlagartig, nämlich in genau dem Moment, wo die Kupplung greift und der Wagem jeden Augenblick los will. Das ganze Manöver dauert so nur ne Sekunde und man flitzt den Berg hoch.


19.10.2011 13:14    |    Spiralschlauch27979

Zitat:

Ich glaube, mit 3 Mal Anfahren und ab in den Verkehr, puuh, würde ich auch nicht schlecht ins Schwitzen kommen. Aber irgendwie scheint es ja gut zu klappen.

Das ist richtig, vorallem weil zu dem Zeitpunkt Feierabend Verkehr war...

 

Aber letztendlich gewöhnst du dich schon gleich an alles, wenn deine Kollegin noch nie in den Rückspiegel geschaut hat weils ihr niemand gesagt hat (kommt man eigentlich auch selber drauf :cool:), dann muss sie sich das jetzt wider neu angewöhnen, genauso wie wenn jetzt zum lenken noch das Gas geben hinzukommt....du merkst, ich kann mich mit dieser Methode in meiner Vorstellung nicht so richtig anfreunden.:)


19.10.2011 13:36    |    Acanthus1

@el lucero orgulloso

 

..natürlich reifer^^

 

die meisten in deinem alter hier beherrschen die rechtschreibung nur spärlich.

Oft sind satzzeichen auch ein fremdwort :)


19.10.2011 14:05    |    Spurverbreiterung2626

Sag bescheid, wenn du deine Prüfung fertig hast, damit wir schon mal die Gummibäume aufstellen und uns in Sicherheit bringen können :D :D :D


19.10.2011 14:37    |    Gudolf

So wie Goify es macht, mach ichs auch und genau so muss es auch sein. Alles andere tötet mittelfristig die Kupplung.


19.10.2011 15:15    |    Spannungsprüfer20294

Meine Fahrschulzeit ist auch erst einige Monate zurück. An die erste Fahrstunde kann ich mich noch ganz gut erinnern. Damals gerade 16 geworden, Anfahren mal mit Papi auf irgendeinem Privatgrundstück geübt und dann ab zur Fahrschule. Erstmal 2 Wochen Theoriekurs :o.

 

Dann die erste Fahrstunde, am Übungsplatz mal anfahren üben, hat gleich geklappt, da ja schon mit Papi geübt. Am Übungsplatz noch eingeparkt, und dann war der Fahrlehrer schon so zufrieden und meinte, "Na gut, dann fahrn wir mal" . Sind dann ne halbe Stunde irgendwo rumgefahren, war aber ganz cool :D

 

Ist ja noch nicht all zu lange her, und die Prüfung hab ich mir auch schwerer vorgestellt.


19.10.2011 16:04    |    MrXY

Anfahren am Berg kann man natürlich auch mit Feststellbremse in der bei Mercedes üblichen Version: denn dort gibt es ja einen Entriegelungshebel, der mit der Hand zu betätigen ist. Verbreiteter ist mittlerweile eigentlich die Version "einmal treten zum Anziehen, nochmal treten zum Lösen" - das ginge dann in der Tat nur mit einem dritten Fuß, aber ich habe das noch nicht im Kombination mit Schaltgetriebe gehabt.

(die Feststellbremsen sind eigentlich in Nordamerika üblich, weil es auch eleganter ist als eine Handbremse - in Europa hat nur Mercedes dieses Konzept übernommen, weil sie sich gerne von amerikanischen Prinzipien inspiereren lassen: siehe auch die Bedienung der Automatik am Lenkrad in aktuellen S-, E-, M-Klasse usw.)

 

Allerdings hat eine echte Handbremse auch Vorteile, zum Beispiel im Winter wenn es glatt ist ;) Nach einiger Zeit wirst du die Handbremsen-/Feststellbremsen-Methode ohnehin nur dann anwenden, wenn du den Schleifpunkt der Kupplung nicht kennst, also mit einem unbekannten Auto fährst. Nach ein paar Mal anfahren hat man den dann aber i.d.R. raus und braucht dann am Berg auch die Handbremse nicht mehr. Ein paar Ausnahmen gibt es, zum Beispiel Rangieren in engen Parklücken an steilen Straßen.

 

vg, Johannes


19.10.2011 20:03    |    xHeftix

... Dumm ist nur wenn die Handbremse nicht mehr so will oder kann :D

 

Meine erste Fahrstunde ist nun so ca. 1 Jahr her ;)

Ich hab in meiner ersten Fahrstunde ganz kurz "trocken" schalten geübt, bin dann ein paar Meter nur lenkend gefahren (der Fahrlehrer hat geschaltet) und dann hab ich schon alles selbst machen müssen. War aber auch ziemlich spät abends, da sind hier die Bordsteine hochgeklappt. Dann ging das schon ...

Bin mit dem Fahrschulwagen nie ganz zurecht gekommen (Mercedes B-Klasse Diesel) ... Nie eine vernünftige Sitzposition gefunden. Klar alles nach Vorschrift eingestellt, aber gepasst hats mir nie. War ganz froh den Lappen beim ersten Mal bestanden zu haben. Gott sei dank ;)


19.10.2011 21:37    |    Reifenfüller47451

Meine Güte habt/hattet ihr alle nette Fahrlehrer?! Ich staune! Wenn ich mir was neues nicht gleich merken konnte, gabs nen Anschiss von rechts. An eine Situation erinnere ich mich noch genau: Kreuzung, rote Ampel. Wagen rollt. Ich steig auf die Bremse, aber halt, da war doch noch was.

Fahrlehrer: Kupplung!

Ich: ...

Fahrlehrer: Kuuupplung!

Ich: ach ja

Fahrlehrer, schreit: KUPPLUNG!!!

*würg*

Fahrlehrer: JA JETZT ISSES ZU SPÄT!!!

 

Ich bin damals abgebrochen vor Lachen, er fand das Ganze aber gar nicht lustig :D


19.10.2011 22:05    |    GoLf 3 Bastler

@fertref

dann hatte dein Fahrlehrer definitiv den falschen Job...

Als Fahrlehrer musst du Nerven wie Drahtseile und die Geduld einer ganzen Horde Engel haben :)


19.10.2011 23:57    |    el lucero orgulloso

Da ist man mal einen Tag weg, und schon verliert man vor lauter Kommentaren fast die Übersicht!

Danke, dass ihr eure Erfahrungen mit mir teilt, und über die nicht eindeutig beantwortbaren Themen diskutiert! :) :)

 

Acanthus, ich bleibe dabei, dass ich 16 bin. :D

Mir macht es Spaß, doch wenigstens etwas auf die Rechtschreibung und Zeichensetzung zu achten, da man dann einfach angenehmer im Forum unterwegs ist. Dass es nicht alle machen, nungut, kann ich jetzt auch nichts dafür.

 

Ansonsten scheint das Thema "Anfahren am Berg, Handbremsgeschichten und Mercedes" ja ein heißer Punkt zu sein. Bevor ich keine eigenen Erfahrungen damit machen kann, werde ich mich aber mit Aussagen zurückhalten. ;)

Mal sehen, ob ich mal die Methode mit Handbremse ausprobiere, aber wie MrXY schrieb, ist es einfach wichtig, den Schleifpunkt der Kupplung zu kennen. Wenn man das drauf hat, kann man eigentlich mit jedem Auto ohne Handbremse anfahren. Etwas Übung, etwas Koordination, und das wird schon.

 

Meine Fahrlehrer sind alle sehr nett. Aufgrund der Tatsache, dass ich ja deutsch bin und nicht 100%ig perfekt französisch spreche, kann es vielleicht aufgrund meiner eingeschränkten Gesprächigkeit sein, dass ich denen eventuell etwas "kalt" vorkomme und die somit auch nicht so viel mit mir reden. Aber gut, ich habe bei den ersten paar Anfahrversuchen als mir die Fahrlehrerin was erklärte einfach 2 Mal die Kupplung losgelassen, und nicht gesehen, dass der Gang noch drin war. Gut, der Motor war auf der Stelle tot, aber Ärger habe ich jetzt auch nicht bekommen. Es läuft alles sehr zivilisiert ab, am besten ist es natürlich immer, man vermeidet Fehler gänzlich. ;)

 

Achja, wenn ihr von mir umgefahren werden wollt, wenn ich dann begleitet fahren darf, müsst ihr schon nach Frankreich kommen. :D

Oder ich komme in 2 Jahren nach Deutschland vorbei. Passiert sicherlich.

Habe mir ganz fest vorgenommen, die Praktische unmittelbar nach meinem 18. Geburtstag zu machen, um dann alleine auf die IAA MT-Tour 2013 fahren zu können. :cool:

Wäre ein Wahnsinn, wenn das klappen würde!

 

Morgen um 8 bin ich wieder für eine Stunde mit dem Chef dran... ;)


21.10.2011 15:12    |    Multimeter31978

kleiner schank aus meiner 1. fahrstunde....dank jahrerlanger "schwarzfahrer" praxis war mein führerschein nur reine "formsache" die nach ablieferung der pflichtstunden auch geritzt war...wobei "schwarzfahren" nicht im sinne des wortes aufzufassen ist. hintergrund:

 

ich war jahrelang auch als jugendlicher aktiv in einer segelfluggruppe. wir haben da einen eigenen kleinen flugplatz. und die starts haben nahezu alle mittels einer seilwinde stattgefunden die auf einem lkw mit richtig pepp montiert war. und irgendwie musste das km lange seil ja auch wieder zum anderen ende der startbahn. hier haben dann meistens irgendwelche "gönner" (meistens isses der vorstand) ihren alten wagen springen lassen. sprich man brettert mit dem alten auto über die startbahn, sammelt das seil ein und fährt die startbahn wieder hoch wo man das seil dem nächsten flugzeug übergibt. und da dieser job etwas "lästig" ist aber gemacht werden musste, aber keiner wollte es (den schliesslich will man ja fliegen und nicht fahren), war es immer die aufgabe des nachwuchses dies zu tun. somit hatte man schon im zarten alter von 16 jahren meist mehr fahr- als flugstunden intus, beherschte die chicago wende besser als kojak und konnte wens nass war im feinsten "powerslide" vor der winde umdrehen....

 

in meiner ersten fahrstunde wurde auch angefangen mir irgendwas von kupplung und gas zu erklähren...meine antwort war nur "weiss ich, schnall dich an und sag wohin"...und NACH der ersten stunde war dann die frage nurnoch: "du fährst a) aktive jugend rennen oder bist b) bei der fliegergruppe dettingen" ;) letzteres stimmte dann.


23.10.2011 15:03    |    hades86

Diese Methoden, den Fahrschülern zu erklären, wie man anfährt und am Berg anfährt sind meistens sowieso spätestens dann hinfällig, wenn diese dann vom modernen Fahrschulauto mit Dieselmotor und reichlich Drehmoment auf eine alte Krücke mit kleinem Benzinmotor umsteigen ;) Da wird das nix mit 3 Sekunden Kupplung schleifen lassen und so (die wäre sowieso relativ schnell fertig).

 

Und einen handgeschalteten Benz kann man genauso gut mit Feststellbremse am Berg anfahren - in der Praxis wird man es aber nur machen, wenn man wirklich länger steht als ein paar Sekunden, denn das Problem ist, die Feststellbremse zu treten und nicht sie zu lösen. Dazu muss man nämlich erstmal den Gang rausmachen und kann nicht auf der Kupplung stehenbleiben.

 

Meine erste Fahrstunde begann übrigens auch mit "Fahr mal los!" --> aus dem Hof gefahren --> "Aha... Schwarzfahrer!" :D


23.10.2011 15:06    |    Turboschlumpf19181

Zitat:

Meine erste Fahrstunde begann übrigens auch mit "Fahr mal los!" --> aus dem Hof gefahren --> "Aha... Schwarzfahrer!" :D

Mein Fahrlehrer hat mir sogar ausdrücklich empfohlen, im Vorhinein schon zu üben.


23.10.2011 15:14    |    hades86

Solange man das nicht im Straßenverkehr macht, ist es doch auch OK. Ich bin ja vorher auch wirklich mit Vaters Auto im Hof oder auf Feldwegen rumgefahren - natürlich nur langsam und wenn er dabei war. Wir haben auch Mülltonnen aufgestellt und Einparken geübt, in der Fahrschule wäre das teuer geworden. Ich musste für meinen Schein jeden Cent selbst zahlen und deshalb war ich da auch recht dankbar dafür. Mit 14 hatte ich angefangen, in den Ferien zu arbeiten für den Führerschein.


25.10.2011 18:39    |    HoFfI29992

ich habe jezz seit knapp über 1 Jahr meinen Schein

 

Bei der ersten Stunde gings ersmal auf einen befestigten Feldweg und ersmal alles einstellen/wie es eingestellt werden muss; "schon mal gefahren?" "Nö:D" alles erklärt und dann gings eig auch direkt schon los und auch direkt in die Stadt etc

Eingegriffen hat er bei mir wenn ich was vergessen habe nich, meinte dann eben nur "Schulterblick machste ne?":D

das am Berg anfahren lief bei mir von Anfang an ohne Handbremse

ganz normal an die Spitze eines "Berges" fahren und nach hinten rollen lassen und eben nur mit der Kupplung abfangen und wieder los

 

Ich hatte komischerweise nach der Fahrschule direkt das Gefühl nich mehr so oft abzuwürgen

 

Nach der Fahrschule is das auf jeden Fall meist ersmal ne Umstellung bzg der Motorisierung

Ich hatte meine Fahrschule in nem Golf VI 2,0 TDI gemacht und musste dann ersma mit dem kleinen süßen Corsa mit immerhin 1,4l fahren

Als den dann aber meine Mutter wieder bei der Arbeit brauchte bin ich dann ersma zs mit meinem Vater ne Runde mit dem Audi 80 gefahren um zu wissen wie das Auto so reagiert, hat nämlich ne "kleine" Besonderheit das schöne Teil: 2,6L V6 mit 175 PS und war sehr anders:D

mein erstes Auto war dann wieder ne kleiner 1,2L in nem Y (gefühlt spritziger als der Corsa:D), leider hatte er den mir rückwärts auffahrenden LKW nich überstanden sodass ich jezz wieder mit dem Audi fahren "muss":D bis sich dann endlich mal die Versicherung meldet -_-

 

Wünsche dir auf jeden Fall weiterhin viel Spaß und dann auch Erfolg, auf das du unfallfrei durchkommst:)


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