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Die Pure Unvernunft

Aus dem Alltag eines PS-Junkies

30.12.2021 15:30    |    knolfi    |    Kommentare (88)    |   Stichworte: 3 (9YA), Cayenne, Porsche

Liebe Bloggemeinde,

 

kurz vor den Jahreswechsel konnte ich meinen neuen Cayenne beim PZ abholen...quasi just in time, sonst hätte es mit der Steuer nicht mehr geklappt.

 

Bestellt hatte ich ihn Anfang August und trotz Chipkrise konnte er noch in diesem Jahr zugelassen werden. Sonst wäre die Steuervergünstigung entfallen, da ab 01.01.22 die el. Mindestreichweite von 41 km auf 60 km angehoben wird. Ein Wert, den aktuell kein Porsche PHEV-Modell erreicht.

 

Ich bin ja mit dem Dicken erst zarte 60 km gefahren von daher kann ich noch nicht viel zum Fahrzeug sagen. Im Prinzip unterscheidet er sich ja nicht vom Vorgänger: gleicher Verbrenner und ziemlich die gleiche Ausstattung. Unterschiede gibt es nur in der Außenfarbe (statt Quarzitgraumetallic nun Tiefschwarzmetallic) und den Rückleuchtenband, welches nicht mehr komplett in transparent ist, sondern Serie sowie dem PORSCHE-Schriftzug in schwarz statt in silber/alufarben.

 

Innen ist eigentlich nur der Exclusive-Wählhebel neu, dessen Geometrie nun auch so ausgeführt ist, dass man mal die Handwurzel ablegen kann, während man das PCM bedient. Schöner ist er ohnehin. :D

 

Was die Funktionsausstattung angeht, so habe auf die Anhängerkupplung (hab ich nie gebraucht) und das Innodrive (hab ich nie benutzt) verzichtet und statt dessen die Frontscheibenheizung (fehlte beim Turbo) und die el. Seitrollos für die Fondtüren hinzugewählt. Der Rest ist gleich zum alten Turbo.

 

Neu ist beim Cayenne das PCM 6, welches deutlich schneller als das alte PCM 5 ist und auch schneller einen Online-Verbindungsaufbau hinbekommt. Den Home-Bildschirm kann man immer noch individuell konfigurieren, allerdings nur noch mit drei Kacheln. SOTA funktioniert jetzt nicht nur für die Kartenupdates, sondern auch für das System. Außerdem kann man das System mit "Hey Porsche" via Sprache bedienen.

 

Car Play ist nun wireless und QI-Laden des iPhones funzt auch.

 

Am meisten genieße ich das rein elektrische Fahren auf Kurzstrecken...gerade die Fahrt morgens ins Büro ist ein Genuss, da der arme kalte V8 nicht mehr gequält werden muss. :D Geladen wird in der heimischen Garage; der Ladeziegel bekommt noch einen Platz an der Garagenwand.

 

Testen werde ich noch das öffentliche Laden. Dafür habe ich mir mal die Mobility-App von EnBW heruntergeladen. Edit: öffentliches Laden funktioniert auch. Leider nicht mit der App, sondern nur mit der RFID-Karte.

 

Ach ja, neue Winterräder gab's auch noch, weil die alten leider korrodiert waren. Diese hat mit das PZ abgekauft und wird sie Instand setzen und dann weiterveräußern.

 

Was stört?

 

Eigentlich nur ein optisches Detail: die beiden "E-Hybrid"-Badges auf den vorderen Kotflügeln sind in chrom gehalten und passen leider überhaupt nicht zum schwarzen Gesamteindruck des Cayenne. Leider darf man sie nicht entfernen, da sie im Falle eines Unfalls als Hinweis dienen, dass es sich um einen PHEV handelt.

 

Nun geht der Dicke am Sonntag mit der Familie in Skiurlaub und kann sich das erste Mal auf Langstrecke bewähren.

 

Bis bald

 

euer knolfi

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29.12.2021 08:40    |    knolfi    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: 3 (9YA), Cayenne, Porsche

Bye, CayenneBye, Cayenne

Liebe Bloggemeinde,

 

heute am 29.12. war es soweit und ich habe nach knapp 2,5 Jahren meinen Cayenne Turbo wieder an das PZ zurückgegeben, wo ich Ihn am 26.08.2019 abgeholt habe.

 

Eigentlich wollte ich den Cayenne noch bis August fahren, da erst dann das Leasing regulär ausgelaufen wäre, aber ein gutes Angebot vom PZ für einen Cayenne Hybridund die Möglichkeit noch den Steuervorteil in 2021 mitzunehmen, haben mich dazu bewogen, den Turbo schon früher abzugeben.

 

Ursprünglich wollte ich ja auf das Facelift des Cayenne III warten, welches ursprünglich für 2022 geplant war. Aber die Coronakrise mit dem damit verbunden Chipmangel und die Verschiebung des Facelifts auf 2023 haben mich in Verbindung mit dem Steuervorteil dazu bewogen, jetzt schon zu wechseln, um wenigstens in 2022 noch ein aktuelles Modell zu fahren. Und das PZ nimmt den Cayenne nun ablösefrei knapp 8 Monate vorzeitig zurück.

 

Ich habe mit dem Cayenne in den knapp 2,5 Jahren nur 33.184 km abgespult, was eigentlich relativ wenig ist, aber die zwei Jahre Coronakrise haben nunmal auch bei meiner jährlichen Fahrleistung Spuren hinterlassen: was früher noch bei vor Ort-Terminen besprochen und verhandelt wurde, läuft heute überwiegend per Videokonferenz. Und während der ersten beiden Lockdowns in 2020 und 2021 stand der Gute eigentlich nur in der Garage und wurde kaum bewegt. Die Gründe waren zum einen der relativ hohe Ölverbrauch bis zum ersten Ölwechsel (der V8 mag keine Kurzstrecken wo er nicht warm wird) bei ca. 23.000 km und die Tatsache, dass wir Kurzstrecken lieber mit dem kompakteren Macan absolvierten. Der Cayenne kam dafür nur für Langstrecken und Urlaubsfahrten aus der Garage.

 

Das wird sich dank des neuen PlugIn-Hybrids wohl ändern, da Kurzstrecken nun rein elektrisch zurückgelegt werden können.

 

Mein Fazit nach dem ersten Cayenne?

 

Nun ja, natürlich positiv, sonst hätte ich mich nicht nochmals für einen Cayenne entschieden. Gut das habe ich damals beim Range Rover Sport auch gesagt und dann den Nachfolger (Range Rover) nach 8 Monaten bereits wieder abgestoßen. :D

 

Leider muss ich mal wieder die alte Leier auspacken, dass der Cayenne Turbo aktuell das beste Auto war, dass ich bisher hatte. Er bietet all das, das ich mir aktuell von einem Fahrzeug wünsche: innen viel Platz und Luxus, eine TOP-Verarbeitung, grandiose Fahrleistungen und ein Handling, dass einem subjektiv vorgaukelt, in einem viel kleineren sportlicheren Fahrzeug zu sitzen. Nicht umsonst hat der Cayenne Turbo dem 997 GT3 RS auf dem Hockenheimring 4 sec abgenommen. Gut der Cayenne bekommt das nur mit einer ganzen Armada von el. Helferlein hin, aber dennoch beeindruckend, dass man mit der Fuhre auf dem Track bessere Zeiten in den Asphalt brennen kann als ein reines Tracktool.

 

Das alles braucht man im Alltag nicht, aber mal mit 200 durch die Kassler Berge zu hämmern und zu sehen, wie die Konkurrenz im Rückspiegel immer kleiner wird, macht schon Spaß. :D

 

Nun aber wieder vernünftig... :)

 

Gibt es was auszusetzen?

 

Ein paar Kleinigkeiten waren schon:

 

  • Da war zu aller erst der doch relativ hohe Ölverbrauch. Auf den ersten 23.000 km brauchte der V8 gut 3 Liter Öl. Laut BA ist das alles im Rahmen, da 0,8l Öl auf 1000 km wohl noch als "normal" zu bezeichnen sind, aber ich war das von den Vorgängern und auch von den beiden anderen Porsche nicht gewöhnt. Somit habe ich auch immer einen Liter Öl im Kofferraum und die elektronische Ölstandanzeige war einer meine wichtigsten Anzeigen, die ich regelmäßig checkte. Komischerweise erledigte sich das Problem nach dem ersten Ölwechsel wie von Geisterhand, die letzten 10.000 km war der Ölverbrauch im Rahmen (ca. 0,1l auf 10.000 km).
  • Punkt zwei geht an das PCM 5 und seinen sporadischen Aussetzern. Die Umgebungskameras wurden nicht immer alle komplett aktiviert, wenn man der Rückwärtsgang einlegte. Mal fiel nur eine aus (meist die im Außenspiegel links), mal drei von vier, mal alle. Kam leider nur sporadisch vor und war nicht reproduzierbar. Zündung aus, Fahrzeug verriegeln, 5 Minuten warten, Fahrzeug entriegeln, starten und das Problem war verschwunden.
  • Der viel nervigere Punkt war der sehr langsame Online-Verbindungsaufbau. Mal gab es keine Datenverbindung, mal nur EDGE und man musste teilweise bis zu 20 Minuten warten, ehe die Echtzeit-Verkehrsnavigation oder die Zielsuche via Google verfügbar war. Manchmal ging sie auch gar nicht. Zum Vergleich: beim Macan ist diese immer stabil nach spätestens 3 Minuten verfügbar. Die Hardware- und Softwarestände unterscheiden sich aber auch um knapp zwei Jahre.

    Ebenfalls nervig: die Navidaten-Updates over the Air quittierte das System im letzten halben Jahr immer mit einer Fehlermeldung und Updateabbruch, obwohl die Daten zuverlässig geladen wurden (konnte man unter den Datenstand sehr schön einsehen).

  • Ebenfalls nervig und buggy: die dazugehörige Connect App. Mit dieser Smartphone-App können Daten des Fahrzeuges wie km-Stand, Reichweite, Ölstand (!), Luftdruck aller vier Reifen oder die Tripdaten getrackt werden. Mag zwar Spielerei sein, aber durchaus hilfreich, wenn man Fahrtkosten abrechnen wollte. Leider war die App öfters nicht nutzbar, da entweder keine Verbindung zum Server oder zum Fahrzeug aufgebaut werden konnte...manchmal über mehrere Tage nicht. Einmal war der Dienst fast zwei Monate gestört, weil der Provider (Vodafone) bei einem Systemupdate seine Server zerschossen hat. Ärgerlich, wenn man für die Nutzung der Dienste eine Jahresgebühr entrichten muss, dafür gab's aber 3 Monate Nutzung gratis. Hinzu kam, dass durch ein Update die Funktion der Ölstandsanzeige gelöscht wurde.
  • Mit der App konnte man auch die Standheizung starten oder den Timer einstellen, was eigentlich sehr praktisch war, weil ich die FFB für die Standheizung meist immer im Auto vergessen habe. Aber es musste eben eine Verbindung verfügbar sein. Zur Ehrenrettung: in 2021 wurde die Verbindung der Connect-App stabiler.

 

Sonst waren es eigentlich nur Kleinigkeiten. Eine knarzende Jalousie von Panoramadach wurde mit Filz behoben und an das Knarzen von aneinander reibenden Lederteilen beim Fahrersitz habe ich mich gewöhnt, zumal dies sowieso nur bei schlechten Straßenverhältnissen auftrat.

 

Außerplanmäßige Werkstattaufenthalte?

 

Keine :D

 

Defekte Teile?

 

Eine Lautsprecherblende der Buremester-Anlage habe ich tauschen lassen, da die Alte Dellen hatte. Vermutlich hat mal was beim Transport im Fußraum geklemmt als die Tür geschlossen wurde (Fondtür rechts). Kostenpunkt: 60€ inkl. Einbau.

 

Was nicht direkt mit dem Fahrzeug zu tun hat, aber dennoch sehr ärgerlich war, waren die Korrosionsschäden an den Felgen der Winterräder. Die Winterräder waren original Porsche-Winterkompletträder aus dem Zubehör-Shop und hatten nach der zweiten Saison erhebliche Korrosionsschäden, weil der Lack gerissen ist und so die Salzlake im vergangenen Winter unter den Lack ziehen konnte und dort das Alu angefressen hat. Entdeckt wurde dies erst beim saisonalen Räderwechsel vor ca. 7 Wochen, die Räder waren professionell eingelagert und natürlich vor der Einlagerung gereinigt worden. Vermutlich ein Qualitätsmangel. Leider war die Ersatzteilgarantie schon abgelaufen (Räder wurden im September 2019 gekauft) und die Approved übernimmt keine Haftung, da es sich hier um keine Gebrauchseinschränkung handelte.

Kulanzantrag wurde gestellt und ich hab mich mit dem PZ geeinigt, dass ich für den neuen Cayenne neue Winterräder bestelle, ich dem PZ dafür die Kulanzansprüche für die alten Felgen abtrete.

 

Trenne ich mich gerne vom Cayenne?

 

Jein, beim aktuellen Cayenne weiß ich, was ich habe und ich weiß das die Fuhre im Großen und Ganzen einwandfrei funktioniert. Klar macht es keinen Sinn täglich Kurzstrecken ins Büro mit einem kalten V8 zu fahren und es macht auch keinen Sinn, aus dem Cayenne eine Standuhr zu machen, die nur einmal im Monat artgerecht bewegt wird, von daher macht der Neue viel mehr Sinn, aber es bleibt eben die Unsicherheit, ob dieser genauso zuverlässig seine Dienst verrichtet, wie der Alte. An diesem muss er sich messen lassen.

 

Lange wird der Cayenne wohl nicht auf dem Hof des PZ stehen, denn junge Gebrauchte mit wenig km auf der Uhr sind aktuell sehr gefragt (auch wenn es solche Staubsauger sind), davon daher wird er wohl schnell wieder weg sein.

 

Ach so, weil immer manch von euch danach fragt: der Cayenne hatte auf den 33.000 km einen Verbrauch von 14,5 l/100 km. Wenn man ihn getreten hat, liefen auch schon mal 18l durch den Brennraum und wenn man auf der Landstraße gemütlich in der Kolonne mit schwamm, dann stand da auch mal eine 9 vor dem Komma. :)

 

Ich wünsche dem Cayenne nun noch ein möglichst lange Leben und einen guten Lehensherrn, der ihn mit Um- und Weitsicht behandelt, so dass er noch lange Freude an dem Wagen hat.

 

Bis bald

 

euer knolfi

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15.12.2021 08:44    |    knolfi    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: 95B, Macan, Porsche

Mäcces mit WinterschuhenMäcces mit Winterschuhen

Hallo Gemeinde,

 

am 15.12. wird unser Macan ein Jahr alt und es ist mal wieder an der Zeit, ein Zwischenfazit zu ziehen.

 

Mittlerweile hat der Macan rund 9.770 km auf der Uhr und somit passt die geplante Laufleistung von 10.000 km p. a. ganz gut.

 

Nachdem der Macan anfänglich einige Probleme bereitet hatte (schiefe Motorhaube, defektes Getriebe) die relativ schnell behoben wurden, ist er mittlerweile zu einem sehr zuverlässigen Zweitwagen herangereift, der rel. unauffällig seinen Dienst tut. Als Stadtauto mit Überlandqualitäten ist er zwar deutlich overdressed, aber der Macan ist nun mal aktuell das kleinste viertürige Modell der Marke Porsche. Und man gewöhnt sich leicht an die Größe. :D

 

So nutzen wir für Kurz- und Mittelstrecken mittlerweile ausschließlich den Macan, für Langstrecken den Cayenne. Dennoch bekommt der Macan auch hin und wieder Langstrecken...vor allem wenn meine Frau diese zu bewältigen hat. Der Platz ist für vier Personen mehr als ausreichend, im Fond geht es zwar nicht so opulent wie im Cayenne zu, aber selbst zwei Erwachsene können hinten bequem sitzen. Für unsere beiden Kinder im Alter von 14 und 11 Jahren reicht es allemal.

 

Der Kofferraum ist mit rd. 450l zwar über eine Urlaubreise zu viert für uns zu klein, dafür freut sich aber meine Frau, dass sie den Wocheneinkauf für vier Personen problemlos unter bekommt, ohne alles irgendwo hinquetschen zu müssen, wie es beim 991 der Fall war.

 

Der Macan wirkt optisch im Vergleich zum Cayenne nicht wesentlich kleiner, wenn er aber neben seinem Konzernbruder Q5 steht, schon nahezu filigran und eine Fahrzeugklasse tiefer. Und das, obwohl er auf der gleichen Plattform aufbaut, wie der Q5 der ersten Generation.

 

Was das Fahrverhalten angeht, so kommt der Macan nicht ganz an die Agilität des Cayenne mit seiner Hinterachslenkung heran, er fährt sich aber trotzdem weniger "SUVig" als so mancher Konkurrent, sondern schon agiler und sportlicher, was er als GTS auch sein will. Aber ein Sportwagen wird aus dem Macan nicht.

 

Die Fahrleistungen sind ordentlich (0-100 in 4,7 sec; Spitze 260 km/h), aber ausprobiert haben wir das noch nicht, da wir ihn mit Alltag eh kaum fordern müssen. Meine Frau fährt auf der AB gerne auch mal schnell (so um die 230), aber mehr muss nicht sein. Dort schiebt der Macan ordentlich an und man fühlt sich dank des tollen Fahrwerks mit Wankstabilisierung und Torque-Vectroing auch sehr sicher.

 

Der variable Allrad ist zwar primär hecklastig ausgelegt, dennoch lässt sich der Macan kaum provozieren: ich hatte das Vergnügen, ein baugleiches Modell bei einem Erlebnisfahrtag von Porsche auf einer glatten Kreisbahn zu pilotieren und wir sollten bei ausgeschalteten ESP den Wagen zum Übersteuern bringen, um quer zu fahren...während die anderen Teilnehmer im 992 und 718 damit keine Schwierigkeiten hatten, blieb der Macan stur in seiner Spur. :D Das spricht für das sichere Fahrverhalten.

 

Was fällt sonst nach einem Jahr noch auf?

 

Das PCM5 ist deutlich weiterentwickelt als das baugleiche in meinem Cayenne. Gut dazwischen liegen fast zwei Jahre. Während das PCM5 im Cayenne manchmal keine Datenverbindung findet oder nur EDGE und teilweise die Online-Navigationsdaten erst nach 20 min aufgebaut hat, hat das PCM5 im Macan immer eine stabile LTE-Verbindung und eine Online-Verbindung nach spätestens 3 min aufgebaut. Eigentlich müsste ich die Systeme tauschen, da wir im Alltag das schnelle System des Macan eigentlich gar nicht brauchen. :D

 

Ansonsten ist der Macan solide verarbeitet. Alles sehr hochwertige Materialien und Oberflächen. Die vielen Knöpfchen und der Schaltknüppel (eigentlich ein Wählhebel) wirken nicht mehr ganz zeitgemäß, aber es funktioniert alles perfekt. Die Bedienung ist teilweise etwas umständlich, da man manche Funktionen im PCM bedienen muss, manche im KI und andere wiederum per separaten Knopf. Dadurch wirkt das ganze teilweise sehr unstrukturiert. Aber hier wurde ja mit dem 22'er Facelift nochmals nachgebessert.

 

Was nervt?

 

Eigentlich zwei Sachen, die bis heute noch nicht abgestellt wurden:

 

1. Sitzt jemand auf der Rückbank und man hält an, lässt diese Person aussteigen und fährt dann weiter, fängt die Gurtanlegekontrolle hinten an zu bimmeln, weil ja dort keiner mehr angeschallt ist. :rolleyes: Das Ganze dauert dann eine geschlagene Minute und im KI blinkt fröhlich das Warnlämpchen. Mein Sohn hat sich deshalb schon angewöhnt, beim Aussteigen wieder den Gurt ins Schloss zu stecken, damit es nicht bimmelt. Das Problem hat nicht nur mein Macan, sondern alle Modelle dieser Baureihe (haben es bei einem baugleichen ausprobiert). Anfrage bei Porsche läuft seit 6 Monaten, Rückmeldung bisher Fehlanzeige.

 

2. Verriegelt man den Wagen (der Wagen ist mit Keyless ausgestattet) über den Taster an der Heckklappe, werden die Außenspiegel nicht angeklappt. Macht man dies an den Türgriffen oder über die FFB, klappen die Spiegel an. Ich habe das Ganze mal getestet: drücke ich an der Heckklappe den Verriegelungsknopf und stelle mich im Anschluss mit dem Schlüssel in der rechten Hosentasche an den Türgriff der Fahrertür, klappen die Spiegel an. Entferne ich mich direkt von der Heckklappe, bleiben die Spiegel ausgeklappt. Merkwürdige Kuriosität, auf die das PZ keine Antwort hat.

 

Gut mit beiden Sachen können wir mittlerweile leben. Der Macan bleibt nun noch 1,5 Jahr bei uns und soll dann durch einen E-Macan ersetzt werden...wenn dieser bis dahin auf den Markt ist.

 

Bis bald

 

euer knolfi

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