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Die Pure Unvernunft

Aus dem Alltag eines PS-Junkies

18.08.2021 11:24    |    knolfi    |   Stichworte: 3 (9YA), Cayenne, Porsche

Cayenne Turbo S E-HybridCayenne Turbo S E-Hybrid

Liebe Bloggemeinde,

 

unverhofft kommt oft sagt man...oder ich sollte besser meine Fahrzeuge nicht mehr selbst zur Inspektion ins PZ bringen. :D Denn jedes mal, wenn ich dort auftauche, bestelle ich danach ein Auto. :rolleyes: :D

 

So beim Macan geschehen (Elfer zur Inspektion gebracht und Macan bestellt) und nun wieder beim Cayenne. Diesen hatte ich vergangene Woche zur zwei-Jahres Inspektion (separater Artikel kommt noch :)) und dabei meinen Verkäufer hinsichtlich des FL vom Cayenne angesprochen, welches 2022 erscheinen soll. Wann konnte er mir aber nicht sagen. Ich teilte ihn mit, dass ich auf jeden Fall ein Hybrid möchte, damit ich von der reduzierten Steuer profitiere.

 

Nun kam heraus (auch durch Recherche hier im Forum), dass die el. Reichweite ab 01.01.2022 auf mind. 60 km steigen muss, damit man in den Genuss der reduzierten Besteuerung kommt. Aktuell erreichen die Porsche Hybridmodelle mit ihren 17,9 kWh-Akkus nur rd. 41- 50 km. Auch das Facelift des Cayenne wird die 60 km nicht erreichen, da der Akku wohl nicht "wächst".

 

Somit empfahl er mir, noch ein Vor-FL zu nehmen und diesen noch in 2021 zuzulassen, damit ich von der reduzierten Steuer profitiere. Also einen Cayenne Turbo S E-Hybrid zusammengestellt

 

http://www.porsche-code.com/PNCGLQJ3 (unter dem Porsche Code könnt ihr euch die Konfiguration anschauen)

 

und er hat noch versucht, eine Quote für dieses Fahrzeug zu bekommen. Das hat nun gestern geklappt (lustig, wie die Verkäufer mit Quoten schachern: da wird die Quote eines Cayenne Coupé und eines Cayenne E-Hybrid Coupé gegen die Quote eines Cayenne Turbo S E-Hybrid getauscht...wie beim Autoquartett :D :D).

 

Knackpunkt bleibt nun noch der Liefertermin. Dieser muss noch in 2021 liegen, damit der Wagen 2021 zugelassen werden kann. Dieses wurde so in der Bestellung schriftlich festgehalten. Da es aktuell massive Probleme mit Bauteilen gibt (fehlende RDK-Steuergeräte, ZF-Werk in LK Ahrweiler durch Überschwemmung beschädigt, dort werden Fahrwerkskomponenten für Porsche-Modelle gefertigt), ist es fraglich, ob Porsche hier eine verbindliche Lieferzusage machen kann.

 

Näheres weiß ich wohl Mitte September, dann ist klar, ob storniert werden muss oder nicht.

 

Es bleibt spannend

 

Bis Bald

 

euer knolfi

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18.08.2021 11:31    |    nick_rs

Hast du denn wenigstens vor, damit weitestgehend elektrisch zu fahren?

Ich finde es immer recht fragwürdig, wenn wohlhabende Leute sich Subventionen abstauben, die die Allgemeinheit bezahlt und dann in vielen Fällen den PHEV gar nicht so nutzen, wie von der Förderung angedacht, sondern einfach weiterhin mit 15L durch die Gegend eiern. Ich verstehe, dass man den finanziellen Anreiz mitnimmt, dann aber auch bitte so nutzen, wie angedacht.


18.08.2021 11:54    |    PIPD black

Oh Oh Oh....nu schieb den schwarzen Peter mal nicht dem Knolfi zu. Das Problem ist die Regierung, die so einen Quatsch beschlossen und damit diese Pforten aufgestoßen hat. Wenn man das von dir angesprochene nicht haben will, sollte man diese Regelung kassieren oder wie anderswo Kontrollmechanismen einrichten.

 

Dazu fällt mir auch gerade die E-Auto-Förderung ein: Da werden hier die Autos mit entsprechender Förderung gekauft, ein halbes Jahr gefahren und mit Gewinn nach DK verkauft. Dann wird wieder ein neues Auto mit Förderung gekauft......das Bundeswirtschaftsministerium sieht dort aber keinen Handlungsbedarf.....


18.08.2021 13:25    |    knolfi

Zitat:

@nick_rs schrieb am 18. August 2021 um 11:31:01 Uhr:

Hast du denn wenigstens vor, damit weitestgehend elektrisch zu fahren?

Sonst hätte ich mir den schweren Koffer mit weniger Kofferraumvolumen nicht bestellt. ;)

 

90% meiner täglichen Fahrten liegen unter 5 km, da macht ein E-Motor schon Sinn, zumal der V8 gar nicht richtig warmgefahren wird und darunter leidet. Ich sehe das aktuell an meinen Cayenne Turbo, der einen Ölverbrauch von ca. 0,8l auf 5000 km hat. Laut Porsche noch im Rahmen, aber ständig auf die Ölstandanzeige schielen zu müssen, kenne bzw. kannte ich von meinen ehemaligen V8 nicht.

 

So nutze ich den E-Motor auf Kurzstrecken (geladen wird in der heimischen Garage) und auf Langstrecken kommt der Verbrenner zum Einsatz. Am Zielort angekommen, wird wieder der E-Motor genutzt. So macht für mich PHEV Sinn.

 

Im Übrigen würde ich auch im kommenden Jahr trotz der ausgelaufenen Subvention einen Cayenne Hybrid bestellen, einfach weil das Antriebskonzept aktuell am besten zu meinem Fahrprofil passt.


18.08.2021 18:46    |    nick_rs

Sehr gut :)


18.08.2021 23:07    |    judyclt

Ob es sehr gut ist, dass man unter 5km lange Fahrten mit dem Auto erledigt? Für Porsche auf jeden Fall ;)


19.08.2021 09:00    |    knolfi

Zitat:

@judyclt schrieb am 18. August 2021 um 23:07:00 Uhr:

Ob es sehr gut ist, dass man unter 5km lange Fahrten mit dem Auto erledigt? Für Porsche auf jeden Fall ;)

Wenn man viel zu transportieren hat, schon. ;)


19.08.2021 21:31    |    XF-Coupe

Zitat:

@nick_rs schrieb am 18. August 2021 um 11:31:01 Uhr:

Hast du denn wenigstens vor, damit weitestgehend elektrisch zu fahren?

Ich finde es immer recht fragwürdig, wenn wohlhabende Leute sich Subventionen abstauben, die die Allgemeinheit bezahlt und dann in vielen Fällen den PHEV gar nicht so nutzen, wie von der Förderung angedacht, sondern einfach weiterhin mit 15L durch die Gegend eiern. Ich verstehe, dass man den finanziellen Anreiz mitnimmt, dann aber auch bitte so nutzen, wie angedacht.

Ein Plug in Hybrid macht immer da Sinn, wo das Nutzungsprofil dazu paßt. Da gerade Wohlhabende häufig mehrere Autos haben, paßt der Plug in häufig auch da, wo man ihn einsetzt.

 

Ich hab seit Ende Juli einen Plug in (der schon heute über 60 km rein elektrisch schafft). Auf die 1.800 km, die ich ihn gefahren habe, liegt der Durchschnittsverbrauch bei 1,8 Ltr. - Rest elektrisch.

 

Seit dem letzten Tanken habe ich gut 400 km mit einem Durchschnittsverbrauch von 1,1 Ltr. gefahren.

 

Dass die Leute ihre Plug ins nicht laden, ist so ein Totschlagargument, das in vielen Fällen nicht haltbar ist.


20.08.2021 00:35    |    Citaron

Zitat:

@nick_rs schrieb am 18. August 2021 um 11:31:01 Uhr:

Hast du denn wenigstens vor, damit weitestgehend elektrisch zu fahren?

Ich finde es immer recht fragwürdig, wenn wohlhabende Leute sich Subventionen abstauben, die die Allgemeinheit bezahlt und dann in vielen Fällen den PHEV gar nicht so nutzen, wie von der Förderung angedacht, sondern einfach weiterhin mit 15L durch die Gegend eiern. Ich verstehe, dass man den finanziellen Anreiz mitnimmt, dann aber auch bitte so nutzen, wie angedacht.

Das ist auch so ein urban myth, das von Leuten in die Welt gesetzt wurde, die Verbrenner, SUVs oder einfach alle Autos hassen.

Ford hat die Tage eine Pressemitteilung rausgegeben, dass der Kuga der meistverkaufte PHEV in Europa ist. Und dort schrieben sie, dass 50% aller km mit geladenem Strom, und fast 75% aller Fahrtage elektrisch zurück gelegt wurden. Und so seh ich das auch in der direkten Umgebung. Am Aldi-Parkplatz ist die Gratis-Ladesäule meistens von PHEVs belegt, bei den Nachbarn gesellte sich zum neuen X3 30e gleich eine Wallbox. Und sofern man nicht stolzer Inhaber einer Tankkarte ist, fährt man bei den aktuellen Spritkosten mit Strom innerstädtisch ziemlich sicher günstiger.

Und auch sonst, trotz des Mehrgewichts, sind PHEVs dank Rekuperation immer noch effizienter als die gleichpotenten reinen Verbrenner, ohne aber wie reine E-Autos, auf die dann gerne verwiesen wird, an Flexibilität einzubüßen.

 

Als Beispiel:

Ein BMW X5 verbraucht bei Spritmonitor als Benziner im Schnitt 13,5L, als PHEV 7L.

Noch Extremer beim Ford Explorer mit 14,5L zu 7,15L.

 

Knolfis Wechsel wird ca. 30-50% CO2 einsparen, was auch Menschen mit weniger Geld durch einen deutlich lebenswerteren Planeten zu spüren bekommen. Die 0,5%-Besteuerung ist dementsprechend ein Anreiz bzw. eine Belohnung und keine "Subvention" von Gutverdienern. Das ist zwar noch nicht das Ende der Fahnenstange, aber ein Schritt in die richtige Richtung und der PHEV als Übergangslösung wunderbar.

 

Sicher ist, in 5-10 Jahren sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Neue, spannende Technologien werden kommen, neue Akkus, neue Treibstoffe, neue Autos. Und um es mit den Worten meines Lieblingsautojournalisten zu sagen: Das wird gut!


20.08.2021 07:52    |    Sebicca

Zitat:

@Citaron schrieb am 20. August 2021 um 00:35:16 Uhr:

Zitat:

@nick_rs schrieb am 18. August 2021 um 11:31:01 Uhr:

Hast du denn wenigstens vor, damit weitestgehend elektrisch zu fahren?

Ich finde es immer recht fragwürdig, wenn wohlhabende Leute sich Subventionen abstauben, die die Allgemeinheit bezahlt und dann in vielen Fällen den PHEV gar nicht so nutzen, wie von der Förderung angedacht, sondern einfach weiterhin mit 15L durch die Gegend eiern. Ich verstehe, dass man den finanziellen Anreiz mitnimmt, dann aber auch bitte so nutzen, wie angedacht.

Das ist auch so ein urban myth, das von Leuten in die Welt gesetzt wurde, die Verbrenner, SUVs oder einfach alle Autos hassen.

Ford hat die Tage eine Pressemitteilung rausgegeben, dass der Kuga der meistverkaufte PHEV in Europa ist. Und dort schrieben sie, dass 50% aller km mit geladenem Strom, und fast 75% aller Fahrtage elektrisch zurück gelegt wurden. Und so seh ich das auch in der direkten Umgebung. Am Aldi-Parkplatz ist die Gratis-Ladesäule meistens von PHEVs belegt, bei den Nachbarn gesellte sich zum neuen X3 30e gleich eine Wallbox. Und sofern man nicht stolzer Inhaber einer Tankkarte ist, fährt man bei den aktuellen Spritkosten mit Strom innerstädtisch ziemlich sicher günstiger.

Und auch sonst, trotz des Mehrgewichts, sind PHEVs dank Rekuperation immer noch effizienter als die gleichpotenten reinen Verbrenner, ohne aber wie reine E-Autos, auf die dann gerne verwiesen wird, an Flexibilität einzubüßen.

 

Als Beispiel:

Ein BMW X5 verbraucht bei Spritmonitor als Benziner im Schnitt 13,5L, als PHEV 7L.

Noch Extremer beim Ford Explorer mit 14,5L zu 7,15L.

 

Knolfis Wechsel wird ca. 30-50% CO2 einsparen, was auch Menschen mit weniger Geld durch einen deutlich lebenswerteren Planeten zu spüren bekommen. Die 0,5%-Besteuerung ist dementsprechend ein Anreiz bzw. eine Belohnung und keine "Subvention" von Gutverdienern. Das ist zwar noch nicht das Ende der Fahnenstange, aber ein Schritt in die richtige Richtung und der PHEV als Übergangslösung wunderbar.

 

Sicher ist, in 5-10 Jahren sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Neue, spannende Technologien werden kommen, neue Akkus, neue Treibstoffe, neue Autos. Und um es mit den Worten meines Lieblingsautojournalisten zu sagen: Das wird gut!

Der Kuga wird sicherlich auch überwiegend privat gefahren. Beim Leasing über die Firma werden dann meist andere Autos genommen. Da ist es oft ganz normal, dass bei Rückgabe das Ladekabel noch original verpackt im Kofferraum liegt.


20.08.2021 09:23    |    XF-Coupe

Das Interesse von Unternehmen liegt nicht vordergründig darin, ihren Mitarbeitern Steuern zu sparen, sondern den Fuhrpark möglichst kostengünstig zu betreiben.

 

Wenn ein Benziner Plug-in ohne externes Laden betrieben wird, sind die Kosten höher als bei einem vergleichbaren Diesel, das berücksichtigen die Firmen ih ihren Richtlinien.

 

Ein guter Freund von mir ist Außendienstler. Der hat kürzlich wieder einen Diesel als neuen Dienstwagen bekommen. Um einen Plug in zu bekommen, hätte er plausibel darlegen müssen, dass er mindestens 60% elektrisch fahren kann. Das geht aber bei ihm nicht.

 

Das mit dem original verpackten Ladekabel ist auch so ein Totschlagargument. Meine Wallbox zu Hause hat ein fest installiertes Typ2-Kabel, da brauche ich kein Ladekabel. Mein Ladekabel hängt dauerhaft in der Wallbox mit Buchse beim Büro.

 

Unterwegs laden macht bei einem Plug in wenig Sinn, wenn man 2 Stunden laden müßte um 50 km Reichweite in den Akku zu bringen.

 

Ich für meinen Teil schaffe es zu mehr als 2/3 elektrisch zu fahren und werde als nächsten Daily Driver dann sicher ein BEV nehmen. Für die Langstrecke bin ich nach wie vor Diesel-Fan, was sich aber mit einem Tempolimit ändern könnte.


Bilder

20.08.2021 20:03    |    enrgy

Zitat:

Ich finde es immer recht fragwürdig, wenn wohlhabende Leute sich Subventionen abstauben, die die Allgemeinheit bezahlt und dann in vielen Fällen den PHEV gar nicht so nutzen, wie von der Förderung angedacht, sondern einfach weiterhin mit 15L durch die Gegend eiern. Ich verstehe, dass man den finanziellen Anreiz mitnimmt, dann aber auch bitte so nutzen, wie angedacht.

da nerven mich die zigtausend radfahrer oder dauer-homeofficer mehr, die kaltlächelnd die pendlerpauschale einsacken...


22.08.2021 21:05    |    Sp3kul4tiuS

Zitat:

@judyclt schrieb am 18. August 2021 um 23:07:00 Uhr:

Ob es sehr gut ist, dass man unter 5km lange Fahrten mit dem Auto erledigt? Für Porsche auf jeden Fall ;)

Mir fallen da schon Fälle ein in denen ich nur 2km fahre. Alles zeitliche Gründe.

Fahrrad wäre hier nicht so viel schneller, da ich nicht alleine unterwegs bin und bei dann 30 auch keine 30 fahre ;)


22.08.2021 23:04    |    judyclt

Zitat:

@enrgy schrieb am 20. August 2021 um 20:03:35 Uhr:

da nerven mich die zigtausend radfahrer oder dauer-homeofficer mehr, die kaltlächelnd die pendlerpauschale einsacken...

Nerven? Ich bin heilfroh, wenn Leute mit dem Rad zur Arbeit fahren. Viel weniger Staus und Gestank, die Straßen halten länger, es ist leiser usw... Dafür können sie gerne ein paar Pendlereuronen bekommen.


23.08.2021 10:23    |    knolfi

Zitat:

@quattrofelix schrieb am 22. August 2021 um 15:51:23 Uhr:

Die pure Unvernunft.

 

Damit ist primär alles gesagt, wenn es um deinen Porsche SUV-Hybrid geht.

 

Mir fällt dazu auch ansonsten nur das Wort "Schwachsinn" ein.

 

Kauf dir einen Diesel, dann bist du konsequenter unterwegs.

Ich glaube, du hast den Inhalt des Threads nicht verstanden. ;)

 

Mir geht's nicht um Umweltgedanken und "ökologisch korrekt" unterwegs zu sein, das kann weder ein Hybrid noch ein EV, da allein schon bei der Herstellung mehr Energie und Ressourcen verbraucht werden als beim Verbrenner.

 

Ich müsste mit einem PHEV oder EV viel mehr km schrubben, um den ökologischen Fingerabdruck ggü. dem Verbrenner hinzubekommen. Darum geht es mir aber gar nicht.

 

Nochmals: ich fahre im Alltag sehr viel Kurzstrecken unter 5 km, da lohnt sich auch ein Diesel nicht...schon gar nicht ökologisch. Mir pers. ist wichtig, dass der Verbrenner (gerade der große V8) auf diesen Kurzstrecken nicht "gequält" wird, weil er eben nicht mal richtig warmgefahren wird. Mein aktueller V8 quittiert dies mit einem erhöhten Ölverbrauch. Dafür will ich einen E-Motor, den das nicht interessiert, weil nun mal im Antrieb so gut wie reine Reibung entsteht, die aufwendig geschmiert werden muss.

 

Dass ich dafür eine Förderung im Sinne einer Steuerbegünstigung bekomme, ist ein netter Nebeneffekt, aber ich hätte mir kommendes Jahr auch einen Porsche Cayenne PHEV bestellt, selbst wenn dieser die stattliche Förderung nicht erreicht.

 

Im Übrigen hat Porsche die Diesel aus dem Programm geschmissen und mir pers. kommt ein Diesel so sehr unter die Haube wie ein Islamist in eine Synagoge.


23.08.2021 10:24    |    XF-Coupe

Zitat:

@quattrofelix schrieb am 22. August 2021 um 15:51:23 Uhr:

Die pure Unvernunft.

 

Damit ist primär alles gesagt, wenn es um deinen Porsche SUV-Hybrid geht.

 

Mir fällt dazu auch ansonsten nur das Wort "Schwachsinn" ein.

 

Kauf dir einen Diesel, dann bist du konsequenter unterwegs.

Es gibt keinen Diesel mehr von Porsche und den 8-Zylinder-Diesel der hier eine Alternative wäre, gibt es schon lange nicht mehr.

 

Der Hybrid wird wegen Rekuperation auf Strecke nicht mehr verbrauchen als sein jetztiger Cayenne und wenn er auf Kurzstrecken konsequent elektrisch fährt, hat das durchaus einen positiven Effekt.


23.08.2021 13:08    |    XF-Coupe

Jede neue Technologie ist am Anfang unausgegoren. Dennoch muss sie erst in die Breite gehen, damit auch Verbesserungen kommen.

 

Das große Problem beim Verbrenner ist, dass die Bewegungsenergie beim Bremsen nutzlos verpufft.

 

Jedes (teil-) elektrifizierte Fahrzeug (egal ob HEV, PHEV oder BEV) gewinnt diese Energie zumindest teilweise zurück, um sie später wieder in Vortrieb umzusetzen. Schon ein HEV (Vollhybrid ohne externes Laden) bringt im Stadtverkehr deutliche Verbrauchsvorteile, weil die Bewegungsenergie beim Bremsen nicht sinnlos verpufft.

 

Selbst auf Strecke wo man nicht zwischenlädt ist ein Hybrid verbrauchsgünstiger als ein effizienter Verbrenner. Meinen CLS 400d fahre ich von hier nach Berlin (wenn ich mich eingermaßen an die Tempolimits halte) unter 7 Ltr. Diesel. Der E300de (Diesel Plug in) meines Bruders mit ähnlichem Gewicht, ähnlicher Leistung und ebenfalls mit Allrad braucht selbst ohne Laden mindestens 1 Ltr. weniger, einfach weil er im Schiebebetrieb und beim Bremsen wieder Energie in den Akku lädt, die er später wieder verwenden kann.

 

Ich habe auf dem Rückweg von der Arbeit eine Bergstrecke mit 280 m Höhenunterschied. Auf diesen wenigen km hat man beim Plug in nicht nur keinen Verbrauch, sondern er lädt wieder schön in den Akku. Die Werte differieren je nach Verkehrsdichte. Ist wenig Verkehr, dass ich es laufen lassen kann ist der Akkustand unten um 7 - 8 % höher, habe ich Schleicher vor mir und muß viel bremsen, ist der Akkustand unten um 13 - 14% höher als oben an der Kuppe. Das heißt bei einer Akkukapazität von 14,8 kwh, dass neben der verbrauchsfreien Fahrt noch 1 - 2 kwh wieder in den Akku geladen werden, mit denen danach wieder 4 - 8 km elektrisch gefahren werden kann.

 

Mir persönlich haben mittlerweie 4 Wochen Plug in Erfahrung gezeigt, dass ich beim Daily Driver, mit dem ich rund 60% meiner jährlichen 30 - 35 tkm mache, auch mit einem E-Fahrzeug gut zurecht käme.

 

In meiner Freizeit fahre ich mittlerweile (zumindest wenn es trocken ist) deutlich mehr mit dem Rad (E-Bike und Cross-Bike ohne E) als mit dem Auto. Aber nicht aus Öko-Idealismus, sondern weil ich mir meine körperliche Fitness möglichst lange erhalten möchte.


23.08.2021 13:34    |    knolfi

Zitat:

@quattrofelix [url=https://www.motor-talk.de/.../...ten-dinge-sind-zwei-t7144714.html?...]schrieb am 23. August 2021 um 12:20:17

 

 

Wenn du da konsequent mit grünem Umweltbewusstsein unterwegs sein willst, dann kaufe dir ein E-Bike.

Hab ich schon. ;)

 

Aber erkläre mir bitte mal, wie ich bitte sowas hier mit einem E-Bike transportiere.

 

Und User, die mit Schubladendenken und Brett vor dem Kopf hier rumstänkern und mir vorschreiben wollen, welches Modell und Marke ich zu fahren habe, sollen sich doch bitte ganz schnell einen anderen Blog suchen, sonst verschwinden ihre literarischen Ergüsse ganz schnell aus meinem Blog. :cool:


Bild

23.08.2021 13:47    |    knolfi

Das kannst du halten wie du willst, und ich halte es wie ich will.

 

Ich schreibe dir nicht vor, was du zu fahren hast und ich lasse mir nicht vorschreiben, was ich zu fahren habe.

 

Ich fahre 15.000 km im Jahr und gönne mir den Luxus eines SUV. Diesel sind für mich nur was für NKW, weil ich weder den Klang noch den Geruch mag.

 

Im Übrigen ist den sicherlich umweltfreundlicher, mit einem E-Antrieb zum Bäcker zu fahren als mit dem (kalten) Diesel, dessen Turbo nicht mal richtig warmgefahren wird und dann irgendwann hops geht.

 

Im Übrigen fahre ich auch mal 560 km am Stück und nicht nur Kruzstrecke...so erst letztes Wochenende wieder geschehen. Da habe ich innerhalb von 48 Stunden 1.200 km abgespult. Dafür brauche ich einen potenten Verbrenner.


23.08.2021 14:44    |    Sebicca

Zitat:

@quattrofelix schrieb am 23. August 2021 um 13:58:22 Uhr:

Apropos umweltfreundlich / grün / nachhaltig:

 

Mach dich mal schlau, wie das Kobalt für die Batterien im Kongo abgebaut wird, von Kindern, barfuss und unter Einsatz ihres Lebens, damit du pseudo-ökologisch SUV fahren kannst.

 

https://www.zdf.de/.../...ige-batterien-kobaltabbau-im-kongo--100.html

Und jetzt? Da könnte ich dir jetzt 10 weitere Links drunter setzen, bei denen es um Öl geht, welches Massenweise in den Verbrennern steckt. Vielleicht mal Urlaub im Nigerdelta machen.

 

Ich finde es Quatsch, die E Mobilität deswegen zu verteufeln. Immerhin geht der Fortschritt in der Batterieentwicklung schnell voran und der Anteil an Kobalt sinkt ständig. Mobilität, egal ob mit Strom oder Benzin, ist derzeit schlecht für die Umwelt, schlecht für die Menschen und wird mit dem Blut anderer bezahlt. E Mobilität hat hier aber deutlich höhere Chancen dies Mittelfristig zu ändern.


23.08.2021 15:44    |    knolfi

Zitat:

@quattrofelix schrieb am 23. August 2021 um 13:58:22 Uhr:

Apropos umweltfreundlich / grün / nachhaltig:

 

Mach dich mal schlau, wie das Kobalt für die Batterien im Kongo abgebaut wird, von Kindern, barfuss und unter Einsatz ihres Lebens, damit du pseudo-ökologisch SUV fahren kannst.

 

https://www.zdf.de/.../...ige-batterien-kobaltabbau-im-kongo--100.html

Liest du eigentlich die Kommentare, die gepostet werden?

 

Irgendwie argumentierst du im Kreis herum. Erst verteufelst du den Verbrenner-Fahrer, wenn er sich ein potentes SUV zulegt, dann den EV-Fahrer, weil er ja Kinderarbeit unterstützt.

 

Was willst du denn jetzt? Soll ich zu fuß gehen oder mit dem E-Bike (da ist auch Kobalt im Akku) fahren oder sollt ich besser mit dem Diesel ökologisch 1 km täglich pendeln?

 

Ich glaube, du willst hier nur stänkern. Aber damit ist jetzt Schluss!

 

Du hast Hausverbot! Troll dich!


23.08.2021 15:46    |    XF-Coupe

Zitat:

@quattrofelix schrieb am 23. August 2021 um 13:58:22 Uhr:

Apropos umweltfreundlich / grün / nachhaltig:

 

Mach dich mal schlau, wie das Kobalt für die Batterien im Kongo abgebaut wird, von Kindern, barfuss und unter Einsatz ihres Lebens, damit du pseudo-ökologisch SUV fahren kannst.

 

https://www.zdf.de/.../...ige-batterien-kobaltabbau-im-kongo--100.html

Catl will 2023 mit der Serienfertigung von Natirum Ionen Akkus beginnen. Dafür braucht man weder Kobalt noch Lithium https://www.ingenieur.de/.../

 

Der technologische Fortschritt bleibt nicht stehen.

 

Jeder hat seinen persönlichen Fußabdruck. Da kann es sein, dass der Kleinstwagenfahrer mit mehreren Langstreckenflügen im Jahr eine schlechtere Umweltbilanz hat, als der SUV-Fahrer mit 500 PS.

 

Du wirst mit 60.000 Diesel-km sicher mehr Umweltschäden verursachen als Knolfi mit 15.000 Cayenn-Turbo-km.

 

Einer wohnt in einem 0-Energie-Haus, ein anderer hat größere Waldflächen, die er nachhaltig bewirtschaftet und so zig oder gar hunderte to CO2 bindet usw. usw.. Solange man nicht alle Gegebenheiten kennt, ist der moralische Zeigefinger nicht angebracht.

 

Und es sollte doch jedem selbst überlassen sein, welche(s) Auto(s) er fahren möchte.


23.08.2021 16:26    |    knolfi

Für alle, die es nicht begriffen haben.

 

Dies ist nicht das öffentliche MT-Forum, sondern mein privater Blog-Bereich. Hier kann ich über Inhalt der Blogbeiträge und über die Kommentierung selbst bestimmen.

 

Wenn ich hier merke, dass User gezielt versuchen, mich oder andere User zu provozieren, werden diese Beiträge bzw. Kommentare gelöscht.

 

Also überlegt bitte, ob und was ihr hier postet....vor allem, wenn ihr schon vorgewarnt werdet.

 

Ich werde jetzt hier die Kommentierung beenden.


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