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24.03.2013 09:08    |    BENZinblueter    |    Kommentare (55)

Wie wichtig ist euch der Kilometerstand beim Autokauf?

Hallo,

 

da ich bald 18 werde *freu*, bin ich auf der Suche nach meinem Erstwagen. Und man stößt auf den jeweiligen Autobörsen auf so manche Autos, die augenscheinlich für ihre Kilometerlaufleistung noch sehr gut aussehen.

Und man sieht hier und da Fahrzeuge, die mit wenigen Kilometern völlig runtergeritten sind.

Und genau hier stellt sich die Frage, ob der Kilometerstand wirklich ein so wichtiges Kriterium ist.

 

Ein Kumpel, der nach einem W203 Diesel Ausschau hält sagte zu mir, dass Autos sehr teuer seien. Ich verwies ihn dann auf Fahrzeuge, die etwa 150.000km runter hatten, laut den Bildern gut aussahen, ein ansprechendes und seriöses Inserat gestaltet wurde und das zu einem erschwinglichen Preis, doch dann kommt immer die Aussage: "Viel zu viele Kilometer! Ich will maximal einen haben mit 100.000km... Alles andere ist Schrott, denn wir verkaufen unsere Autos immer mit 150.000km!".

 

Ich kann diese Aussage einfach nicht verstehen, da ich NIE ein Auto nach Kilometern kaufen würde, sondern nach dem Gesamtzustand und vor allem nach der Vorgeschichte, also: Scheckheft vorhanden; gepflegtes Fahrzeug; seriöser Besitzer; Anzahl der Fahrzeughalter usw ...

Außerdem ist ein Mercedes Diesel mit 100.000km oder mit 150.000km nahezu gleichermaßen "verbraucht" :rolleyes:

 

Wie seht ihr das? Habt ihr auch immer eine harte Grenze, wie viele km ein Auto maximal haben darf, oder seid ihr da auch flexibel und kauft eher nach Gesamtzustand, denn hier auf MT sind auch viele User, die eine sehr strikte Vorstellungen hinsichtlich des Kilometerstandes haben, wenn sie um Kaufberatung bitten.

 

Ich bin gespannt!

 

Grüsse

Benzinblueter


24.03.2013 09:46    |    1,3er-i

Ich schaue zwar auch auf die Kilometer, aber in dem Sinne das falls ein Fahrzeug schon so gefällt es umso besser ist. Aber Kilometer alleine sind nicht immer das Kriterium manchmal sind Fahrzeuge die Langstrecke gefahren worden sind mit doppelt so vielen Kilometern in besserem Zustand als andere die sich auf Kurzstrecken abquälen müssten. Ich weiß bei zwei Fahrzeugen die ich mal gekauft hatte nichtmal wieviel sie runter hatten, da es kein Scheckheft gab und der Zähler nur 5 Stellen hatte. Ansonsten war ein Golf 2 TD mit 290TKM beim Kauf der mit den höchsten Kilometern.

 

Als Tipp würd ich sagen schauen das der Motor gut ausschaut ( nicht ölt oder Wasser verliert) vieles an Wartung gemacht wurde und die Karosserie vom Zustand her auch deinen Wünschen entspricht. Nimm aufjedenfall jemanden mit der sich da auskennt und schon mehrere Gebrauchtwagen geholt hat, dass soll nichts gegen dich sein oder deine Fähigkeiten anzweifeln aber selbst ich nehme immer jemanden mit beim anschauen vier Augen sehen mehr als zwei und naja leider sind viele unseriöse Händler unterwegs auch bei Privatleuten gibt es viele Betrüger. Und immer misstrauisch sein, wenn nur ein kleines Detail nicht stimmt und dich mulmig werden lässt lass die Finger davon.

 

Viel Glück und Spaß noch bei der Suche. Ich hoffe du findest dein Wunschfahrzeug schnell.

 

MFG


24.03.2013 10:11    |    Bert Benz

Wer nur auf die Kilometeranzeige guckt, ist von allen guten Geistern verlassen!

 

Was selbst von scheinbar seriösen Markenhändlern angeboten wird, und natürlich gerade so unter der magischen 100.000km Grenze bleibt, ist bandenmäßiger Betrug. Insbesondere große Dieselfahrzeuge mit Jahresfahrleistungen von angeblich nur 10.000km sind für mich im zweifel immer getürkt.


24.03.2013 10:17    |    fehlzündung

Wichtiger als der Kilometerstand ist für mich der Gesamtzustand des Wagens und die Glaubhaftigkeit der abgelesenen Kilometer. Auch die Anzahl der Vorbesitzer und die Einsatzbedingungen sind von großer Wichtigkeit.

 

Letztendlich kommt es auch auf das Auto an: Kleinwagen mit entsprechend kleinem Motor sind bei 150tkm oft schon "durch". Eine Mercedes E-Klasse dagegen sollte diese Laufleistung problemlos wegstecken. Zumal ich bei einem größeren Auto auch eher davon ausgehe, dass entsprechend viel Langstrecke gefahren wurde, bei Kleinwagen eben eher Einkaufs- und Kind-zum-Kindergarten-Fahrten.

 

Man muß sich dennoch bewußt machen, dass bei hohen Kilometerständen die Gefahr des Ausfalls von (Verschleiss)teilen eben höher ist. Ein Radlager geht nunmal eher bei 200tkm kaputt als bei 50tkm. Stoßdämpfer ebenso. Kommt aber wie gesagt immer sehr auf die Einsatzbedingungen an. Eine Kuplung im Langstreckenfahrzeug kann nach 200tkm besser dastehen als nach 50tkm im Stop-and-Go-Verkehr.


24.03.2013 10:19    |    Daimler201

Gesamtzustand. Es kommt immer auf die Nutzung an. Mein W211 schaut mit 190.000km noch besser aus als viele mit 50.000km, einfach weil ich das Auto zu 99% selber fahre und alles sofort behoben wird, wenn etwas defekt ist. Außerdem ist mir Sauberkeit & Pflege sehr wichtig.

 

Meinen könntest Du mit 300.000km eher kaufen als einen anderen mit 100.000.

 

Also: Gesamtzustand & Vorgeschichte bzw. deren Nachvollziehbarkeit sind entscheidend.

 

MFG Sven


24.03.2013 10:28    |    BENZinblueter

Genau so sehe ich das auch: Ich fahre lieber einen ehrlichen Wagen mit 300.000km, als einen runtergerittenen mit 150.000km. Dabei st der Kilometerstand für mich viel mehr ein Anhaltspunkt, als ein Kriterium.

Aus diesem Grund kann ich Leute nicht verstehen, die sagen: "Ich möchte maximal einen mit 100.000km, drüber geht gar nicht."


24.03.2013 10:30    |    GOLFIWOLFI

Der Kilometerstand ist sehr wichtig, es kommen immer Aussagen wie, der Wagen ist in einem guten Zustand, da er 200000 km nur Autobahn gefahren hat.

 

Das mag zwar sein und der Lack noch gut aussehen, aber alle Teile haben eben diese 200000 km hinter sich. Der Fahrer mußte ja auch im Auto sitzen um diese KM abzuspulen usw usw.

 

bei 10-20 tkm Unterschied mag das zwar stimmen.

 

Aber ich würde immer nur einen mit deutlich geringerer Fahrleistung bevorzugen. (Voraussetzung beide wurden gepflegt und gut behndelt)


24.03.2013 10:31    |    7406

Wieviel Kilometer so ein Auto haben darf, entscheiden aus meiner Sicht Modell-Motor-Kombination, die Vorhalter und der Preis. Wichtig ist bei der Preisfindung auch das Datum der großen Wartungen des Wunschmodells im Kopf zu haben.

 

Darüber Hinaus ist noh zu sagen: Kein Mensch kann bei einem intakten Motor aus Vorschädigungen resultierende Defekte vorraussagen., darum ist beim Autokauf 30% Fachwissen und 70% Psychologie gefragt. Ich kaufe keine Fahrzeuge mit mehr als einem Vorbesitzer, da ich nur diesem im persönlichen Gespräch auf den Zahn fühlen kann, wie genau er/sie es mit Kurzstrecken, Vollgas, Warmfahren und Wartungen genommen hat. Wenn wir mal ehrlich sind: Ein abgestempeltes Wartungsheft bringt mir rein garnichts, wenn der Vorbesitzer jeden Morgen ab dem ersten Meter die Kiste ausgequetscht hat.

 

Angesichts dieser Tatsachen ist mir dann wiederrum ein inhärent robustes Modell mit über 200.000km sehr sympatisch. Hier wird es nämlich unrentabel evtl. vorhandene Mängel zu verschleiern. Wenn das Auto trotz der Laufleistung einwandfrei fährt und aussieht, wenn es bei 200.000km den letzten Stempel von der Vertragswerkstatt gibt, muss der Vorbesitzer sein Auto wirklich lieben und man kann davon ausgehen, dass die Kiste nochmal soviele Kimometer schafft.

 

Ich gebe aber auch zu, die Autosuche verläuft bei einer Eingrenzung der Laufleistung auf 100.000km (oder weniger) deutlich enspannter und endet schneller am Ziel, da die Anzahl der Schrotthaufen mit dreisten Lügen über den Fahrzeugzustand im Inserat und am Telefon deutlich geringer ist, als bei Inseraten über 100.000km.


24.03.2013 10:39    |    Mark-86

Ich schaue immer nach den KM, weil Autos die wenig benutzt wurden, eben im Regelfall besser sind und nach 300.000km ist eben nicht mehr alles wie neu...

 

Dabei schaue ich natürlich nicht nur auf den Tacho, weil ich ja nicht ganz dumm bin, sondern mir auch die anderen Dinge an und wenn einer dann 100.000km zwischen Aldi und Kindergarten zusammen gejuckelt hat, sieht der entsprechend aus und fühlt sich entsprechend tot an und dann kaufe ich den eben nicht.

 

Ich hab aber zuletzt für relativ viel Geld auch ein Auto mit 5 Vorbesitzern und 238.000km gekauft. Das war einfach nur gut, und ich bin damit seit knapp 2 Jahren völlig zufrieden...


24.03.2013 10:48    |    Suomi-Simba

Zitat:

Ich gebe aber auch zu, die Autosuche verläuft bei einer Eingrenzung der Laufleistung auf 100.000km (oder weniger) deutlich enspannter und endet schneller am Ziel, da die Anzahl der Schrotthaufen mit dreisten Lügen über den Fahrzeugzustand im Inserat und am Telefon deutlich geringer ist, als bei Inseraten über 100.000km.

Sicher? Es sind nicht wenige Möhren zu finden, deren Tacho von 300tkm auf unter 100 zurückgedreht wurde. Ich beobachte eher das Gegenteil: Je höher die Kilometerleistung, desto ehrlicher wirken die Inserate. Wenige Vorbesitzer vorausgesetzt.

 

Bei meinem ersten Auto wurde ich von selbst ernannten Profis aus den Bekanntenkreis bequatscht, ich solle einen günstigen Kleinwagen mit möglichst wenig Kilometern kaufen. Die Clio-Möhre, die in 15 Jahren gerade mal 114tkm gelaufen ist, war am Ende nur teurer Schrott...

 

Für meinen nächsten Autokauf gilt: Nicht mehr als 3 Vorbesitzer, je weniger, desto besser! Mehrere Jahre in letzter Hand und eine nachvollziehbare Historie sowie ein glaubwürdiger Verkaufsgrund. Der Kilometerstand ist zweitrangig.

 

Dass viele kein Auto über 100tkm wollen, ist eine rein psychologische Sache. EINHUNDERTTAUSEND Kilometer sind eine Menge Holz! Die Zahl ist sechsstellig und so eine lange Strecke kann sich kein Mensch bildlich vorstellen. Da wird man skeptisch, wenn man keine Ahnung hat.


24.03.2013 10:50    |    mr. mountain

Bei einem Kompaktwagen sind um die 150.000 km auch ok. Meines Erachtens zählt auch das Alter der Fahrzeuge, wieviele Winter das Auto schon gesehen hat. Ganz klar ist natürlich, dass mehr Kilometer auch einen zeitigeren Austausch von Verschleißteilen bedeuten.


24.03.2013 10:57    |    FastEddy

In Teilen eine ziemlich merkwürdige Argumentation. Die Vergleiche „lieber ein gepflegtes Auto mit 300.000 km als eine herunter gerittene Kiste mit 10.000 km“ klingen für mich ein wenig nach „schönreden“, vor allem weil für mich ein derartiger Vergleich Unsinn ist – herunter gerittene Kisten schaue ich mir nicht einmal an, egal mit welcher Laufleistung.

Ich habe meine Autos immer im bestmöglichen Zustand und mit möglichst geringer Laufleistung gekauft und werde das auch zukünftig tun. Die Anzahl der Vorbesitzer spielte dabei, systembedingt, eine untergeordnete Rolle, da die Autos i.d.R. Old- oder Youngtimer waren bzw. sind. Wesentlich wichtiger als der Kauf vom Erstbesitzer ist hier intaktes Blech und, nach Möglichkeit, eine funktionierende Technik, wobei letztere meist deutlich günstiger instand gesetzt werden kann als eine verrostete Karosserie.


24.03.2013 11:06    |    BENZinblueter

Zitat:

In Teilen eine ziemlich merkwürdige Argumentation. Die Vergleiche „lieber ein gepflegtes Auto mit 300.000 km als eine herunter gerittene Kiste mit 10.000 km“ klingen für mich ein wenig nach „schönreden“, vor allem weil für mich ein derartiger Vergleich Unsinn ist – herunter gerittene Kisten schaue ich mir nicht einmal an, egal mit welcher Laufleistung.

Ja, das war eine Hyperbel! Ich wollte damit ausdrücken, dass der Zustand eines Fahrzeugs nicht vom Kilometerstand abhängig sein muss, sondern dass noch andere Parameter eine bedeutene Rolle spielen.


24.03.2013 11:08    |    XTino

Mein Nachbar fährt seinen Skoda Superb 200 tkm in drei Jahren.... Auto sieht top aus, Motor schrott. Der andere Nachbar, Passat TDI, 3,5 Jahre alt, 300 tkm, Motor Schrott. Beides Langstreckenfahrzeuge und die Autos sehen beide aus wie fast Jahreswagen..... Die Technik bei Mittelklassefahrzeugen ist so zwischen 200 tkm und 300 tkm Laufleistung konstruiert. Kleinwagen sind für 100 tkm Stadt ausgelegt.

 

Also die Mischung von wenig km, wenig Besitzern, regelmässiger Wartung und Notverkauf ist gefragt......


24.03.2013 11:18    |    Ritter_Chill

Würde kein Auto mehr über 150 000km kaufen UND es darf nicht älter als 8 Jahre sein.

Ein 15 Jahre altes Auto mit 100tkm macht idr mehr ärger als ein 8 jahre altes mit 200tkm.


24.03.2013 11:23    |    Suomi-Simba

Zitat:

Ich habe meine Autos immer im bestmöglichen Zustand und mit möglichst geringer Laufleistung gekauft und werde das auch zukünftig tun. Die Anzahl der Vorbesitzer spielte dabei, systembedingt, eine untergeordnete Rolle, da die Autos i.d.R. Old- oder Youngtimer waren bzw. sind. Wesentlich wichtiger als der Kauf vom Erstbesitzer ist hier intaktes Blech und, nach Möglichkeit, eine funktionierende Technik, wobei letztere meist deutlich günstiger instand gesetzt werden kann als eine verrostete Karosserie.

Intaktes Blech und funktionierende Technik sind - für mich - notwendige Bedingungen für einen Kauf. Wenige Vorbesitzer eine hinreichende. Bei Oldies mag das etwas anders aussehen, aber wenn ein Fahrzeug mit - sagen wir - 8 Jahren und 80.000km bereits viermal den Besitzer gewechselt hat, liegt der Schluss nahe, dass es sich hier um ein so genanntes Montagsauto handelt. Und häufig sinkt mit der Anzahl der Besitzer deren Zahlungskräftigkeit, was sich wiederum im Wartungszustand widerspiegelt.

Da greife ich lieber zu einem identischen Exemplar mit 120tkm aus erster Hand.


24.03.2013 11:24    |    samthepspuser

Ich finde es immer so witzig, wie ach so schlaue Autokäufer sich nur auf die Anzahl der gefahrenen KM verlassen.

 

Es ist mit das unwichtigste Kriterium eines Wagens. Viel wichtiger ist die Pflege der Vorbesitzer...

 

Ein Wagen, der mehr als 500.000 KM gelaufen ist muss gut gepflegt worden sein. Somit kann man ab einer bestimmten Laufleistung fast schon davon ausgehen, dass der Wagen in einem guten Zustand ist.

 

Ich würde jeden volvo mit 750.000 KM einen "getunten" BMW mit 90.000 KM vorziehen, was die Verlässkligkeit angeht!


24.03.2013 11:36    |    fehlzündung

Wichtig ist auch die Frage: Wie lange will ich das Auto halten und wie viele Kilometer werde ich voraussichtlich drauffahren?

 

Ein Wenigfahrer (sagen wir mal unter 10tkm im Jahr) kann an einem Auto mit 200tkm noch lange Freude haben. Selbst wenn er es 10 Jahre hält, hat es "erst" 300tkm gelaufen. Durchaus machbar.

 

Will jemand jährlich 30tkm fahren und das Auto länger halten, sollte er sich eher bei niedrigeren Kilometerständen umschauen.


24.03.2013 11:38    |    Bene312

Die Frage, wie viele Kilometer ein Auto denn haben darf, ist definitiv nicht in einem kurzen Satz zu beantworten, obwohl ich spontan sagen würde, dass er ruhig mehr als 100.000 km haben darf, sofern alles passt. Mein S202 hatte auch schon 165.000 km auf dem Tacho und drei Vorbesitzer, wenn ich mich richtig erinnere.

Abhängig ist es sicherlich sehr von Hersteller, Modell und dazugehörigem Motor. Mit einem Mercedes W124 oder W210 kann man hunderttausende von Kilometern fahren, wenn ,am dem Wagem vernünftig wartet. Spannend wir es dabei, ob die Karosserie diese Laufleistung und auch diverse Winter mitmacht. Wenn der Benz auf einmal braun statt silbern ist, macht der Motor die selbe Strecke sicher nochmal. Bei einem W212 könnte das anders aussehen. Von der Baureihe habe ich zwar offen gestanden wenig Ahnung, aber gerade nach dem Modellstart hörte man viel von streikenden Motorteilen. Vielleicht ist hier das Blech gut für zwanzig Jahre, aber die Technik verweigert dann den Dienst.

Hat man vor sich ein Auto, dessen Motor noch nicht so stark ausgereizt wurde, wie die ganz modernen und dessen Vorbesitzer sich um den Wagen gekümmert hat und auch die motorfernen Verschleißteile im Blick hatte, dann muss man vor 100.000, 150.000 oder auch 200.000 Kilometern keine Angst haben. Letztlich steckt man aber in keinem Auto drin. Gibt es irgendwo einen versteckten Material- oder Produktionsfehler, kann natürlich schon bei 62.914 km Schluss sein. Der Fahrer kann ebenfalls seinen Teil dazu beitragen. Doch es kommt eben auf das Gesamtbild an und dazu gehört auch, sicher eingangs mit dem Modell etwas zu beschäftigen.


24.03.2013 11:42    |    meehster

Der Kilometerstand ist völlig egal. Na ja, fast.

 

Es stimmt z.B. nicht, daß kleine Autos nur für 100 tkm oder Stadtverkehr ausgelegt sind.

 

Es gibt in jeder Größe solche und solche.

Mein 1985er Nissan Micra hat tapfer mehr als eine Dreiviertelmillion km durchgehalten - ich habe den mit 144 tkm und 5 Vorbesitzern gekauft und bis 779 tkm gefahren. OK, dann war er aber auch wirklich runtergeritten.

Meine ehemaligen Daihatsu Charade 1.3i und Mazda 121 starben bei 226 bzw. 427 tkm an Unfällen. Und nur weil die Garantie nur 100.000 km lang war - ein Mercedes W126 hat auch mehr als ein halbes jahr durchgehalten ohne völlig schrottreif zu sein, oder?


24.03.2013 11:50    |    BENZinblueter

Naja, es gibt auch Gegenargumente, das Autos länger halten können, als 200.000km.

Mein Nachbar fährt einen Audi A6 mit der 2.5L Diesel-Maschine mit 150PS und der hat jetzt knapp 450.000km runter mit dem ersten Motor.

 

Mein Vater hat seit 1995 immer einen Mercedes in der Garage stehen, mit dem er jährlich etwas mehr, als 50.000km fährt. Also wir haben unsere Auto immer mit etwa 220.000-250.000km verkauft und immer hatte die ein Fahrgefühl, wie am ersten Tag.


24.03.2013 11:51    |    9r-tester

Nun, die 100000 km dürfen noch nicht erreicht sein.

Der Wagen muß absolut Chekheft gepflegt sein und alle Rechnungen müssen vorgelegt werden.

Mehr als 1 Vorbesitzer darf es nicht sein, also nur vom Erstbesitzer.

Absolut Unfallfrei ist ebenfalls wichtig.

Keine Vermietung/Leasing Fahrzeuge.

 

Ich kaufe eh nur bei einem Markenhändler da ich dort auch eine vernünftige Garantie bekomme, in meinem Fall die "Junge Stern".


24.03.2013 12:02    |    escort_fahrer32

Mir ist der km-Stand ziemlich egal!

 

Hab mir damals als ich auf Autosuche war auch einen Mondeo (Benziner) mit gut 300tkm angeschaut...

Wenn er nur nicht komplett verrostet gewesen wäre (am Telefon hieß es Top Auto,mit Tüv neu...)

hätte ich den gekauft!

 

Solange der Motor schön ruhig läuft,die Kupplung gut ist und er sich schön fährt...

Warum nicht?


24.03.2013 12:08    |    Roland0815

Das allererste eigene Auto wird eh eine "Bastelhölle" in der so zielich alles falsch gemacht werden wird, was kann. Von daher ist das völlig Latte.


24.03.2013 12:17    |    BENZinblueter

Zitat:

Das allererste eigene Auto wird eh eine "Bastelhölle" in der so zielich alles falsch gemacht werden wird, was kann. Von daher ist das völlig Latte.

Dann kennst du mich nicht ! ;)


24.03.2013 12:29    |    servicetool

Ich kaufe immer Leasingrückläufer vom Autohaus.

Historie komplett vorhanden, scheckheftgepflegt und der Kilometerstand ist nicht getürkt.

 

Es soll bei 30% aller Gebrauchtwagen an den Kilometern gedreht sein, deshalb meide ich Privatverkäufer und vor allem die Fähnchenhändler.


24.03.2013 12:38    |    Suomi-Simba

Zitat:

Ich kaufe immer Leasingrückläufer vom Autohaus.

Historie komplett vorhanden, scheckheftgepflegt und der Kilometerstand ist nicht getürkt.

Muss man sich aber erstmal leisten können ;)

Mir bleibt nix übrig als auf dubiose Händler, die ich eher meide, oder Privatpersonen auszuweichen. Bei meinem BMW 316i Compact, den ich vom Händler gekauft hab, hatte ich das Glück, den Vorbesitzer bei der Probefahrt an der Tanke zu treffen. Er bestätigte mir den Zustand des Autos, den geringen Kilometerstand und seine Story deckte sich mit der des Händlers.


24.03.2013 12:43    |    Den gammle Golf

Wie.....auf die Kilometer auch noch achten :D :D :D :D :D

 

Also mir ist das recht egal, was die Zahlen da im Cockpit erzählen, solange der Wagen gepflegt wurde.

Mein Vater hatte seinen Passat 35i mit 262000Km verkauft, einige Jahre später seinen (nachfolger) Golf 2 Diesel mit 550000Km.....

 

Ich habe mir mit 18 (und 10 Tagen ;) ) einen Golf 2 1,3 gekauft. Lack war schlecht, aber fast kein Rost. 335555Km auf dem Zähler....und es war meiner. Knapp 3 jahre später habe ich den dann mit gut 420000Km verkauft, und mir einen alten 5er BMW gekauft, der am 11.4.2012 dann mit 286000Km den Besitzer wechselte, und heute hat der auch schon 323000Km drauf. Allerdings Scheckheft gepflegt bei BMW, Innenraum wie neu, ausser dem Lenkrad, was einige abnutzungen aufweist, und ganz leichtem Rostansatz an den Türunterkanten....was aber bei dem Modell normal ist.

 

Auch wenn ich mir irgendwann einen neuen kaufen sollte (angedacht an: e39 530dA Touring oder e34 525iA Touring), dann ist der Kilometerstand recht egal. Solanger der unter 500000Km ist, ist alles okay. Ich denke auch, und da werden sich nun auch viele auf den Schlips getreten fühlen, das man mit einem gut gewarteten Gebrauchtwagen weniger Probleme hat, als wie mit nem Neuwagen.

 

Nen Kumpel hat sich nen Polo gekauft....NEU!!! Und auf den ersten 40.000Km war der 3x in der Werkstatt.......Also dann lieber nen guten Gebrauchten, mit dem man kaum Probleme hat ;) :D


24.03.2013 12:59    |    Turboschlumpf6

Schwierige Frage. Das kommt immer drauf an. Als Schüler/Student habe ich versucht, dass der Kilometerstand bei Kauf immer unter 150.000 km bleibt. Das ist mir auch eigentlich immer gelungen.

 

Heutzutage kaufe ich gerne Neuwagen (EU-Importe / Tageszulassung) als Erstwagen und mein zweites "Spaßauto" sollte beim Kauf unter 100.000 km drauf haben und mindestens 5 Zylinder aufweisen.

 

Ein Diesel kommt mir allerdings nicht ins Haus :).


24.03.2013 13:17    |    Jobmotor

Auf Rhodos im Taxi. Hatte Original 720000 km auf der Uhr. War ein MB 200D. 1 Motor, 1 Getriebe. kein sichtbarer Rost. War so um das Jahr 2000. Das war noch echte Qualität kann ich nur sagen. Es stellt sich also weniger die Frage wie viele km darf er haben sondern welches Fahrzeug / Marke darf wieviel km haben. Ich weiss das viele Japaner bei schon unter 100000 km platt sind. Im Gegensatz sind hier viele deutsche Automarken erst richtig eingefahren.


24.03.2013 13:21    |    1,3er-i

@ Jobmotor Je nachdem welche Japaner also so ein alter Nissan Diesel der läuft gefühlt ewig. Ich bin zwar Fan von Japanern ( fahre selbst nur deutsche Fabrikate ), aber ein Bekannter fuhr einen Nissan Primera Diesel. Gekauft mit 230TKM und dann verschrottet bei 750TKM, weil der Motor wegen einem defekt im Kühlsystem überhitzte und er keine Lust hatte ihn zu reparieren.


24.03.2013 13:30    |    driver191

Ich habe als Erstwagen gerne relativ neue Fahrzeuge aus 1Hd. mit hohen Kilometerleistungen, nur mit Scheckheft und unfallfrei gekauft, bin damit immer gut gefahren .

Diese Autos sind dann verhältnismäßig günstig, eigentlich immer Langstrecke gefahren und haben garantiert keinen gedrehten Tacho.

Meinen Golf TDI habe ich mit 4 Jahren aus Erstbesitz mit 160000km gekauft, jetzt fahre ich den 14 Jahre und er sieht mit jetzt 432000km immer noch gut aus , ohne Garage und mit normaler Pflege .


24.03.2013 13:34    |    Shibi_

Ich bin der Meinung die Kilometer sind nur für die Preisverhandlung wichtig. "200tkm? Den kauft doch sonst niemand mehr." ;)

 

Für mich ist der Gesamtzustand des Fahrzeuges wichtig. Ein auto welches jeden Tag 200km auf der Autobahn zurückgelegt hat über die letzten 5 oder 6 Jahre und dabei "vernünftig" gefahren wurde ist mir lieber als ein Fahrzeug, dass nur halb so viele Kilometer hat, dafür aber fast nur Kurzstrecken, vom Vorbesitzer getreten wurde etc.

Wobei natürlich auch noch der Fahrzeugtyp/Marke mit eine Rolle spielt. Einen Dacia Kleinwagen mit 250tkm würde ich mir vielleicht trotzdem nicht mehr kaufen.

 

Mein Dicker hat inzwischen 260tkm und bisher bin ich optimistisch in 1-2 Jahren eine 3 vorne zu sehen. Vorausgesetzt er hört jetzt wieder auf mit seinem rumgezicke. ;)

Mein Vater hat einen 730i (E32, also der M60 V8) weit über 350tkm gefahren bis er ihn verkauft hatte. Und die Nachfrage war ziemlich groß, 2 Stunden nachdem er ihn bei Mobile reingestellt hatte war er weg. Gab in den 2 Stunden ungefähr 10 Anrufe. ;) Aber er war auch perfekt gepflegt, und komplett ohne Mängle trotz seiner hohen Laufleistung. Hätte ich damals schon meinen Führerschein gehabt, hätte ich ihn wohl übernommen.


24.03.2013 13:39    |    Wimbowambo

Habe bei meiner Fahrzeugsuche im Internet immer nach unter 100.000 Kilometer und jünger als 10 Jahre gesucht. Zustand und Historie des Fahrzeuges konnte ich dann im Inserat nachvollziehen oder per Telefonat mit dem Vorbesitzer erörtern ;) Ich habe übrigens knapp ein Jahr nach meinem Swift suchen müssen :D


24.03.2013 13:52    |    Acanthus1

Man muss auch bedenken, dass die zurückgelegten Kilometer nichts über die tatsächlichen Betriebsstunden aussagen.

Bei einem Traktor werden berechtigterweise die Betriebsstunden gezählt. Die km interessieren da kaum.

 

Es ist durchaus möglich, dass zwei Autos mit gleicher km-Zahl deutlich unterschiedlich hohe Betriebsstunden haben.

Auf der  Autobahn fährt man 100km in einer Stunde oder weniger. Wenn man Überland fährt und durch ein paar Dörfer oder Städte muss, kann man durchaus das Doppelte an Zeit brauchen.

Das heißt, bei gleicher km-Zahl hat ein Motor das 1,5 oder sogar 2-fache an Betriebszeit!


24.03.2013 13:59    |    WOB79

Ich lege Wert auf 1. Hand, top gepflegt. Ich würde mir allerdings nie ein Auto mit 200.000KM kaufen.


24.03.2013 14:00    |    backbone23

Habe meinen Focus mit 12 Jahren und 150.000 km gekauft. Wenn der Zustand und der Preis stimmen würde ich auch einen mit 200TKM oder mehr kaufen.


24.03.2013 14:03    |    FastEddy

Zitat:

Ich weiss das viele Japaner bei schon unter 100000 km platt sind. Im Gegensatz sind hier viele deutsche Automarken erst richtig eingefahren.

Käse! Was glaubst Du, warum gerade Japaner, allen voran Toyotas, in Afrika äusserst beliebt sind? Sicher nicht, weil die Autos schon nach kurzer Laufzeit kaputt gehen, sondern wegen ihrer sprichwörtlichen Zuverlässigkeit. Der Toyota Land Cruiser, das sogenannte Buschtaxi, hat über alle Generationen einen ebenso legendären Ruf wie der Toyota Corolla, Mercedes kann diesen Autos eventuell mit der G-Klasse und den Baureihen W114 / 115, W123 und W!24 das Wasser reichen, aber mit keinem neueren Modell.

Mich würde ja mal ernsthaft interessieren, woher diese Überheblichkeit gegenüber ausländischen Fahrzeugen hier in Deutschland kommt. Nüchtern betrachtet bieten deutsche Autos nichts, was es in gleicher oder besserer Qualität nicht auch von ausländischen Herstellern zu meist günstigeren Preisen gibt.


24.03.2013 14:25    |    Acanthus1

Motoren bauen ist kein Hexenwerk, zumindest nicht, wenn es sich um einfache Motoren handelt.

Auch die Japaner können haltbare Benziner und Diesel bauen, das ist keine Kunst mehr!

 

Wie schon gesagt, in Afrika oder im Outback siehste größtenteils Pickups von Toyota oder Nissan!


24.03.2013 15:08    |    Turboschlumpf6

Also ich würde ein Auto mit z.B. über 250.000 km nicht mal angucken. Der ist für mich auf dem direkten Weg ins Nirvana.


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