Tesla-Härtetest: Runde 2
Stuttgart – Vier Tesla-Fahrer strahlen beim Blick auf das Messgerät. Es hängt, abgedeckt von einer zerrissenen Plastiktüte mit Werbung für eine Automobilpublikation, zwischen dem Tesla Model S und einer dreiphasigen Steckdose. Sie strahlen zufrieden, trotz 13° Celsius, trotz Starkregen, der vom Wind durch ihre dünnen Jacken gepeitscht wird. Das Gerät zeigt 9,8 Kilowattstunden Ladung an.
9,8 Kilowattstunden, die beweisen, dass ein Model S P85 mit konstant 120 km/h ohne Zwischenladung von Stuttgart nach München fahren kann.
Das klingt selbstverständlich, erwartbar, denn Tesla gibt 502 Kilometer als maximale Reichweite für sein Model S an. Doch im Härtetest des Fachmagazins Auto Motor und Sport (AMS) im Juli 2014 versagte der Reichweiten-Bizeps des getesteten Autos mitten im Klimmzug.
46 Kilowattstunden soll das Model S bei konstantem Tempo von 120 km/h pro 100 Kilometer bei starker Hitze verbrauchen, schrieb die AMS damals. Auf 75,9 Kilowattstunden Netto-Batteriekapazität hochgerechnet ergibt das eine Reichweite von 184 Kilometern. Einer Strecke von Stuttgart bis kurz hinter Augsburg.
„
Das Model S kommt viel weiter“, sagten die Model-S-Fans vom
Tesla-Fahrer und Freunde e.V.(TFF). Sie erkundigten sich nach den Testmethoden, kontaktierten den AMS-Chefreporter Alexander Bloch und
veranstalteten am 23. August 2014 eine Vergleichsfahrt in Hilden.
Ihre Tesla fuhren bei 20 Grad Außentemperatur im Durchschnitt 363 Kilometer weit. Bloch und seine AMS-Kollegen waren dazu eingeladen, erschienen aber nicht zum Termin.
AMS gegen TFF: Fachzeitschrift gegen Community
Schon vorher hatte die AMS die Tesla-Fahrer zu einem erneuten Test unter ähnlichen Bedingungen eingeladen:
Am 12. September 2014 folgte der exklusive Nachtest auf einer zertifizierten Teststrecke. Es herrschten die gleichen Parameter wie beim ersten Versuch. Ein Oval mit genau 3,0 Kilometern Länge, zwei Steilkurven, konstant 120 km/h und am besten 30 Grad Außentemperatur. Aber die gibt es nicht im September in Baden-Württemberg. Dafür Kälte und Regen.
Trotzdem starten beide Parteien gemeinsam den neuen Versuch. Sie wiederholen den ersten Test mit einem privaten
Model Saus dem TFF. Zehn Runden auf glattem Asphalt, danach eine Ladung auf den zuvor gemessenen Akkustand. 9,8 kWh laden die Tester nach 32,2 Kilometern.
Das bedeutet einen Verbrauch von 30,4 kWh pro 100 Kilometer(inklusive Ladeverlust). Ergibt eine Reichweite von 280 Kilometern.
Zur Sicherheit fährt ein zweites Model S mit 120 km/h auf dem Oval. So lange, bis der Akku Tempo 120 km/h nicht mehr halten kann. Nach 2:15 Stunden steht fest: Das Model S P85 von TFF-Mitglied Boris Reski fährt unter Testbedingungen 267,7 Kilometer weit – mit Klimaanlage, Heizung und Abblendlicht, aber ohne Radio. Ohne die Reserveladung anzugreifen, fahren die Tester 258,2 Kilometer.
Das entspricht rechnerisch einem Verbrauch von 29,4 kWh pro 100 Kilometer. Der Bordcomputer zeigt zuletzt 28,6 kWh pro 100 Kilometer an.
„Einphasig laden ist wie Benzin verschütten“
Doch woher kommt die Differenz zwischen den Fahrten?
Die AMS hatte im ersten Test nach 31 Kilometern einen Ladestromverbrauch von 14,3 kWh gemessen – fast 50 Prozent mehr als beim Nachtest.Die nur 184 Kilometer Reichweite wurden von der AMS auf Basis des gemessenen Wertes berechnet. Ermittelt mit der sogenannten einphasigen Bruttoladung inklusive aller Ladeverluste. Dieser Wert gibt an, wie viel Strom für die vollständige Ladung an einer normalen Haussteckdose nach 31 Kilometern nötig war.
TFF-Vorsitzender Eberhard Mayer sagt: „
Das Model S ist nicht für einphasiges Laden gebaut.“ Für den Vergleich hatte die AMS alle Testkandidaten einphasig geladen. Doch das sei beim Tesla extrem ineffizient. Besonders für die letzten 8,5 kWh Ladung benötige man viel Strom für Zellausgleich und Akku-Kühlung. Vielleicht habe beim Laden eine Tür offen gestanden. Dann könne die Klimaanlage Strom verbraucht haben.
Bloch sagt, die Ladeprotokolle gäben keinen Hinweis auf außergewöhnliche Situationen. Das einphasige Laden sei unvermeidlich gewesen. Schließlich trat der Tesla in einem Vergleichstest an. Und da sei Vergleichbarkeit essentiell.
Mayer zieht den Vergleich zum Tanken.
Einphasiges Laden sei, als würde jemand Sprit verschütten. Der schlechte Verbrauchswert müsse vor allem von den Ladeverlusten stammen. Zudem fand der erste Reichweitentest bei 30 Grad Außentemperatur statt. Die Klimaanlage musste das aufgeheizte Auto auf 20 Grad kühlen. Bei einer längeren Strecke wäre die Leistung der Klimaanlage gesunken, damit der Verbrauch. Die Mehrbelastung sei nur am Anfang so stark. Das sorge beim Hochrechnen für eine Ungenauigkeit.
Eine Differenz von 50 Prozent
Bei einer vollständigen dreiphasigen Ladung haben die Tester beim Tesla Model S P85 einen Bruttoladehub von 86,5 kWh gemessen. Das bedeutet:
Bei einer Ladung von null Kilometern auf volle Restreichweite benötigt das Model S P85 86,5 kWh Strom. Im Akku kommen davon 75,9 kWh an – der Ladeverlust liegt bei dreiphasiger Ladung demnach bei 14 Prozent.
Ein AMS-Testfahrer gab an, der Bordcomputer habe während der ersten Testfahrt einen Verbrauch von ungefähr 34 kWh pro 100 Kilometer angezeigt. Selbst bei einer Ungenauigkeit von einer Kilowattstunde ergibt das eine Brutto-Netto-Differenz von mehr als 30 Prozent zum gemessenen Wert von 46 kWh.
Auf Nachfrage von MOTOR-TALK sagte ein Experte, dass bei einphasiger Ladung und dadurch längerer Ladedauer die Ladeverluste entsprechend ansteigen.Lüfter, Zellausgleich und Zusatzgeräte müssen dann länger versorgt werden als bei schneller, dreiphasiger Ladung. Das führt unter anderem zu höheren Ladeverlusten. Dreiphasiges Laden sei derzeit eine der effizientesten Methoden.
Ladeverluste beeinträchtigen nicht die Reichweite. Sie geben nur an, wie viel zusätzlicher Strom für die Akkuladung notwendig ist.
Nach dem zweiten Test: Unmut im TFF-Forum
Der Nachtest lässt beide Parteien als Sieger und Verlierer zurück.Die Tesla-Fahrer sind zufrieden, weil sie trotz widrigem Wetter so gute Reichweiten erzielt haben. Doch die Nutzer des TFF-Forums sind unzufrieden. Einer schreibt: „Schade, dass ihr jetzt wie die kleinen Jungs da steht und AMS wieder sehr generös die Oberhand gewonnen hat. Die Teslafahrer stehen da wie die Korinthenkacker, die überpenibel Wert auf ihre große Reichweite legen.“
Die AMS ist zufrieden, weil der Austausch mit den Tesla-Fahrern gut war. Chefredakteur Ralph Alex sagt: „Die Diskussionen mit den Tesla-Fahrern waren für uns extrem spannend.
Wir nehmen aus den Gesprächen mit, dass es für uns in Zukunft noch wichtiger sein wird, sämtliche Details unserer Testverfahren oder beispielsweise die klimatischen Bedingungen noch plakativer im Heft und in unserem Online-Auftritt zu präsentieren.“Aber auch die AMS ist unzufrieden. Weil sie aus ihrer Sicht alles richtig gemacht hat, damals und heute. Und trotzdem die Tesla-Fahrer nur bedingt überzeugen konnten.
Die hatten nach dem neuen Testergebnis erwartet, dass die AMS einen Fehler eingesteht. Zum Beispiel diesen: Der erste Test sei praxisfern gewesen und lasse sich nicht hochrechnen. Besonders die AMS-Aussage, das Model S könne bei Temperaturen um die 30° Celsius nicht mit einer Akkuladung von Stuttgart nach München (231 Kilometer) fahren, stieß auf Unverständnis und sei falsch. Test-Teilnehmer Daniel Brandl schreibt: „
Schade, dass die Jungs von AMS so schlechte Verlierer sind und das nicht einsehen wollen.“
Die AMS-Redaktion betont in der Diskussion, dass sie selbst schon weitaus größere Reichweiten mit einem Tesla Model S erzielt haben, einmal bis zu 444 Kilometer. Doch eben nicht bei Hitze, Sonne und 120 km/h in diesem Oval. Nicht beim Härtetest. Da wurden alle Fahrzeuge gleich behandelt, von der Fahrstrecke über die Klimatisierung bis hin zur Ladung. Von allen Kandidaten lasse sich nur der Tesla dreiphasig laden.
Um die Vergleichbarkeit zu wahren, haben sich die Tester für den ineffizienteren Ladevorgang entschieden. Alle Ergebnisse, das von heute und das von damals, zeigen jeweils eine Momentaufnahme. Diese lasse sich schwer reproduzieren.
So ist das oft, wenn zwei sich leidenschaftlich streiten. Die einen hören nur das eine, die anderen nur das andere. Wie in jeder Beziehung auf dieser Welt.
Spekulationen um Ladeverluste und Testkriterien
Das Forum spekuliert derweil weiter. Der Hersteller gibt für die Test-Parameter eine höhere Reichweite an. Die TFF-Nutzer zweifeln an der Vergleichbarkeit zwischen Autobahn und Rundkurs. Steilkurven und der Testasphalt hätten das Ergebnis beeinflusst. Außerdem habe der starke Regen die Reichweite reduziert.
Die AMS will künftig die Elektroauto-Tests erweitern und
mindestens 50 Kilometer bzw. 30 Prozent Ladehub sowie eine vollständige Akkuladung weit fahren. Das soll Unschärfen reduzieren und einen Verbraucher wie die Klimaanlage kompensieren.
Immerhin: Die Tesla-Fahrer haben bewiesen, dass ihre Autos mehr können, als die Fachzeitschrift in dem einen Test zeigte. Die AMS sagt, sie habe das nie bezweifelt, sondern schon vorher bestätigt.
So endet die Geschichte in einem Patt. MOTOR-TALK war als einziger neutraler Beobachter vor Ort und hat auf beiden Seiten Menschen getroffen, die mit großer Leidenschaft ihre Sache vertreten.
Das Tesla Model S fährt in den allermeisten Fällen weiter, als in der Momentaufnahme der AMS gezeigt. Diese Momentaufnahme ist für Tesla wie das 7:1 der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Brasilien. Immer möglich, aber sehr, sehr selten.
Die Elektromobilität wird das Verhalten von Fahrern und Testern intensiv verändern. Autofahrer und Autotester stehen vor neuen Herausforderungen, vor Umdenkprozessen und Änderung der Gewohnheiten. Sicher ist: In schon fünf Jahren wird dieser Streit um die Reichweite so überholt sein wie eine Drei-Gang-Automatik.
Update: Wir hatten für ein paar Wochen ein
Tesla Modell Sals Testwagen. Lest unseren Bericht. Und was passiert, wenn man den Tesla komplett leer fährt, lest Ihr
hier.
3068 Antworten
Zitat:
@Lone_25 schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:53:00 Uhr:
Zitat:
@Yellow68 schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:38:19 Uhr:
Natürlich könnte es das!? Aber nicht zu Hause während ich schlafe!
Es kostet stattdessen Zeit, Nerven, macht die Hände schmutzig und ist gesundheitsgefährdend![]()
Ich musste aktuell seit ca. 8.000km nicht mehr tanken (ausserhalb von zu Hause). Kann das ein Diesel- oder Benzinauto auch?
..da sind wir doch wieder bei der Grundsatzfrage: wie viel Prozent der Bevölkerung hat eine Lademöglichkeit zu Hause oder beim Arbeitgeber?
Und was hat das mit der Reichweite oder der Alltagstauglichkeit des Model S zu tun?
Mal ein kleiner Rückblick auf die Geschichte von DSL:
Im Juli 1999 war es soweit: Die Deutsche Telekom schaltete die ersten DSL-Anschlüsse für Privatkunden, nachdem sie ihr Produkt T-DSL einige Monate vorher auf der CeBIT in Hannover präsentiert hatte. Zunächst konnten Kunden in Berlin, Köln, Frankfurt, Bonn, Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg und München einen DSL-Anschluss bestellen. Damals konnte der Digital-Subscriber-Line-Anschluss nur in Kombination mit einem ISDN-Telefonanschluss gebucht werden, hierfür fiel eine monatliche Grundgebühr von 98 D-Mark an. An eine Flatrate war zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu denken: Die Kombination mit 50 T-Online-Surfstunden kostete stolze 197 Mark, für das Paket mit 100 Surf-Stunden mussten 247 Mark berappt werden.
Hast Du 1999 auch erzählt "DSL ist doof und wird sich nie durchsetzen, weil das nur etwas für ein paar Großstädte und wohlhabende Menschen ist, die sich so etwas leisten können"?

Zitat:
@Yellow68 schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:42:09 Uhr:
Zitat:
@3L-auto-ja schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:03:14 Uhr:
...das ist schon genial fuer ein stadtauto.
In einem anderen Forum wurde die durchschnittliche Jahresfahrleistung im Model S mit 36.795 km ermittelt.
Schon erstaunlich für ein "Stadtauto", oder?
Absolut unglaubwuerdig, bzw nicht repraesentativ fuer deutsche verhaeltnisse, such's dir aus.
Es wird hier immer laecherlicher...
Zitat:
@Yellow68 schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:38:19 Uhr:
Ich musste aktuell seit ca. 8.000km nicht mehr tanken (ausserhalb von zu Hause). Kann das ein Diesel- oder Benzinauto auch?
Man könnte sich auch eine Tankstelle zuhause einbauen, auch wenn es keinen Sinn macht.
Bei meiner Fahrweise würde 1.200 km Reichweite bedeuten 2 mal im Monat zu tanken. Was für mich ein Umweg von ca. 0km wäre und ein "Zeitverlust" von ca. 5 Minuten, jeweils bezogen auf den ganzen Monat.
Da wir aber nur eine Garage und 3 Autos haben und ich in der Regel als letzter nachhause komme, würde es für mich bedeuten hier und da mal zu Fuß die 24 km ins Büro zu laufen. Wie öft könnte ich in der Zeit tanken?
Zitat:
@Yellow68 schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:59:11 Uhr:
Zitat:
@Lone_25 schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:53:00 Uhr:
..da sind wir doch wieder bei der Grundsatzfrage: wie viel Prozent der Bevölkerung hat eine Lademöglichkeit zu Hause oder beim Arbeitgeber?
Und was hat das mit der Reichweite oder der Alltagstauglichkeit des Model S zu tun?
Mal ein kleiner Rückblick auf die Geschichte von DSL:
Im Juli 1999 war es soweit: Die Deutsche Telekom schaltete die ersten DSL-Anschlüsse für Privatkunden, nachdem sie ihr Produkt T-DSL einige Monate vorher auf der CeBIT in Hannover präsentiert hatte. Zunächst konnten Kunden in Berlin, Köln, Frankfurt, Bonn, Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg und München einen DSL-Anschluss bestellen. Damals konnte der Digital-Subscriber-Line-Anschluss nur in Kombination mit einem ISDN-Telefonanschluss gebucht werden, hierfür fiel eine monatliche Grundgebühr von 98 D-Mark an. An eine Flatrate war zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu denken: Die Kombination mit 50 T-Online-Surfstunden kostete stolze 197 Mark, für das Paket mit 100 Surf-Stunden mussten 247 Mark berappt werden.
Hast Du 1999 auch erzählt "DSL ist doof und wird sich nie durchsetzen, weil das nur etwas für ein paar Großstädte und wohlhabende Menschen ist, die sich so etwas leisten können"?
Die telekom hat das stark gefoerdert und praktisch ein monopol.
Viel wichtiger war das umfeld, DSL konnte es besser als die sonst ueblichen modems, echte standleitungen waren sehr viel teurer.
Das trifft auf batterieautos nicht zu.
Die kommen mit modem geschwindigkeit ins DSL zeitalter und wollen foerdergelder.
w
Ähnliche Themen
Zitat:
@emobilezukunft schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:44:53 Uhr:
Zitat:
@3L-auto-ja schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:41:06 Uhr:
Zum glueck habe ich alle affigen trolls schon auf ignore![]()
Nochmal die frage:
tesla spricht von 502km reichweite? (mit der 85kwh batterie) Damit meinen sie hoechstens/maximal.
Einer hier meint mindestens 350. (minimal)
Der tesla club (wenn ich es richtig verstand) unter testbedingungen 260km.
Ich persoenlich tippe mal ins blaue und sage 200. (wenn das tesla auto mir folgt)
Eine autozeitung hat probiert und gerechnet 184km.Das lustige ist, das wird alles stimmen (bis auf die minimal 350).
Wenn mir ein verbrenner hersteller 1000km verspricht dann glaube ich ihm das auch nicht. Nicht fuer meine fahrweise, das man es hinbekommen kann, glaube ich wohl.
Bei verbrennern kann ich den seemannsgarn viel besser einschaetzen auf grund meiner erfahrung, beim batterieauto fehlt mir das.
Deswegen waere eine vergleichsfahrt so wichtig.
Du erklärst dir deine Probleme schon von selbst, merkst es nur nicht.
Du hast hast auf den inhalt meines posts keine antwort und
laesterst?
Ich kann dir versichern, meine fahrweise ist zu meinem vorteil, aber auf jeden fall immer angepasst. (nicht an die batterie, sondern an die umstaende, wie verkehr, wetter und natuerlich meine beduerfnisse.
Angepasst heisst nicht konstant

Und weil wir schon grade reden, wegen deiner 2% wette.
2% der fahrzeuge oder km?
Klar kann durch enstprechende foerderung eine bestimme quote stadtautos reingedrueckt werden.
Ich unterstelle dir immernoch du bist steurzahler ohne tesla. Dann zahlst du das. (kannst mich gerne korrigieren)
Mag stimmen was du sagst, aber das du applaudierst ist ein eigenwilliger humor.
w
Zitat:
@ITpassion schrieb am 20. Oktober 2014 um 14:01:25 Uhr:
Zitat:
@Yellow68 schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:38:19 Uhr:
Ich musste aktuell seit ca. 8.000km nicht mehr tanken (ausserhalb von zu Hause). Kann das ein Diesel- oder Benzinauto auch?
Man könnte sich auch eine Tankstelle zuhause einbauen, auch wenn es keinen Sinn macht.
Bei meiner Fahrweise würde 1.200 km Reichweite bedeuten 2 mal im Monat zu tanken. Was für mich ein Umweg von ca. 0km wäre und ein "Zeitverlust" von ca. 5 Minuten, jeweils bezogen auf den ganzen Monat.
Da wir aber nur eine Garage und 3 Autos haben und ich in der Regel als letzter nachhause komme, würde es für mich bedeuten hier und da mal zu Fuß die 24 km ins Büro zu laufen. Wie öft könnte ich in der Zeit tanken?
Teslafahrer schließen wohl von ihren eigenen Möglichkeiten auch auf andere, völlig undenkbar , eine Garage für drei Autos .

Es soll sogar autofahrende Menschen geben die keine Garage haben .
Zitat:
@Yellow68 schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:59:11 Uhr:
Zitat:
@Lone_25 schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:53:00 Uhr:
..da sind wir doch wieder bei der Grundsatzfrage: wie viel Prozent der Bevölkerung hat eine Lademöglichkeit zu Hause oder beim Arbeitgeber?
Und was hat das mit der Reichweite oder der Alltagstauglichkeit des Model S zu tun?
Mal ein kleiner Rückblick auf die Geschichte von DSL:
Im Juli 1999 war es soweit: Die Deutsche Telekom schaltete die ersten DSL-Anschlüsse für Privatkunden, nachdem sie ihr Produkt T-DSL einige Monate vorher auf der CeBIT in Hannover präsentiert hatte. Zunächst konnten Kunden in Berlin, Köln, Frankfurt, Bonn, Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg und München einen DSL-Anschluss bestellen. Damals konnte der Digital-Subscriber-Line-Anschluss nur in Kombination mit einem ISDN-Telefonanschluss gebucht werden, hierfür fiel eine monatliche Grundgebühr von 98 D-Mark an. An eine Flatrate war zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu denken: Die Kombination mit 50 T-Online-Surfstunden kostete stolze 197 Mark, für das Paket mit 100 Surf-Stunden mussten 247 Mark berappt werden.
Hast Du 1999 auch erzählt "DSL ist doof und wird sich nie durchsetzen, weil das nur etwas für ein paar Großstädte und wohlhabende Menschen ist, die sich so etwas leisten können"?
diese Analogie macht keinen Sinn. Nach den Anfangsinvestitionen und massenhaften Erschließung konnten die Preise schon kurz darauf drastisch gesenkt werden, außerdem war die TAL schon in jedem Haushalt. Schon 2001/2002 hatte ich DSL für ein Appel&Ei.
Weder Tesla noch anderen Herstellern wird es gelingen, die Energiedichte bei gleichzeitg bezahlbarer Technik ( wobei: die Autos sind ja jetzt schon 50-100% teurer als reine Verbrenner) der Akkus in den nächsten 10 Jahren nenneswert zu erhöhen. Die Kosten für den Ausbau der Ladeinfrastruktur sind dann noch mal ein anderes Thema.
Zitat:
@3L-auto-ja schrieb am 20. Oktober 2014 um 14:00:58 Uhr:
Zitat:
@Yellow68 schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:42:09 Uhr:
In einem anderen Forum wurde die durchschnittliche Jahresfahrleistung im Model S mit 36.795 km ermittelt.
Schon erstaunlich für ein "Stadtauto", oder?![]()
Absolut unglaubwuerdig, bzw nicht repraesentativ fuer deutsche verhaeltnisse, such's dir aus.
Es wird hier immer laecherlicher...
... was soll ich dazu noch schreiben? Ein Nicht-Model S Fahrer findet die Angaben der Model S Fahrer lächerlich... mir fehlen die Worte und ich kann nur noch den Kopf schütteln

Ein Nicht-Tesla-Fahrer der selber zugiebt, keinerlei Erfahrungswerte zu haben wohlgemerkt...
Wie gesagt: gibs auf...
Zitat:
@Lone_25 schrieb am 20. Oktober 2014 um 14:42:31 Uhr:
Zitat:
@Yellow68 schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:59:11 Uhr:
Und was hat das mit der Reichweite oder der Alltagstauglichkeit des Model S zu tun?
Mal ein kleiner Rückblick auf die Geschichte von DSL:
Im Juli 1999 war es soweit: Die Deutsche Telekom schaltete die ersten DSL-Anschlüsse für Privatkunden, nachdem sie ihr Produkt T-DSL einige Monate vorher auf der CeBIT in Hannover präsentiert hatte. Zunächst konnten Kunden in Berlin, Köln, Frankfurt, Bonn, Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg und München einen DSL-Anschluss bestellen. Damals konnte der Digital-Subscriber-Line-Anschluss nur in Kombination mit einem ISDN-Telefonanschluss gebucht werden, hierfür fiel eine monatliche Grundgebühr von 98 D-Mark an. An eine Flatrate war zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu denken: Die Kombination mit 50 T-Online-Surfstunden kostete stolze 197 Mark, für das Paket mit 100 Surf-Stunden mussten 247 Mark berappt werden.
Hast Du 1999 auch erzählt "DSL ist doof und wird sich nie durchsetzen, weil das nur etwas für ein paar Großstädte und wohlhabende Menschen ist, die sich so etwas leisten können"?![]()
diese Analogie macht keinen Sinn. Nach den Anfangsinvestitionen und massenhaften Erschließung konnten die Preise schon kurz darauf drastisch gesenkt werden, außerdem war die TAL schon in jedem Haushalt. Schon 2001/2002 hatte ich DSL für ein Appel&Ei.
Weder Tesla noch anderen Herstellern wird es gelingen, die Energiedichte bei gleichzeitg bezahlbarer Technik ( wobei: die Autos sind ja jetzt schon 50-100% teurer als reine Verbrenner) der Akkus in den nächsten 10 Jahren nenneswert zu erhöhen. Die Kosten für den Ausbau der Ladeinfrastruktur sind dann noch mal ein anderes Thema.
Das ist richtig, ich finde das wichtigste ist aber das DSL besser war als sein vorgaenger "modems".
Der tesla kommt in ein umfeld nahezu perfekter anderer antriebe. Kann technisch (reichweite / tempo) nicht mithalten und hat dabei eher schlechtetere als bessere auswirkungen auf CO2 und schwefel.
Da kommt keine begeisterung auf, woher auch. Die einzige sache die das am laufen haelt sind massive foerderungen.
Daher garnicht vergleichbar.
w
Zitat:
@Yellow68 schrieb am 20. Oktober 2014 um 14:48:41 Uhr:
Zitat:
@3L-auto-ja schrieb am 20. Oktober 2014 um 14:00:58 Uhr:
Absolut unglaubwuerdig, bzw nicht repraesentativ fuer deutsche verhaeltnisse, such's dir aus.
Es wird hier immer laecherlicher...
... was soll ich dazu noch schreiben? Ein Nicht-Model S Fahrer findet die Angaben der Model S Fahrer lächerlich... mir fehlen die Worte und ich kann nur noch den Kopf schütteln
Du koenntest uns die quelle nennen, dann koennen wir drueber reden.
Ich behaupte:
Absolut unglaubwuerdig, bzw nicht repraesentativ fuer deutsche verhaeltnisse, such's dir aus.
Und jetzt die quelle bitte.
w
Zitat:
@ITpassion schrieb am 20. Oktober 2014 um 14:01:25 Uhr:
Zitat:
@Yellow68 schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:38:19 Uhr:
Ich musste aktuell seit ca. 8.000km nicht mehr tanken (ausserhalb von zu Hause). Kann das ein Diesel- oder Benzinauto auch?
Man könnte sich auch eine Tankstelle zuhause einbauen, auch wenn es keinen Sinn macht.
Bei meiner Fahrweise würde 1.200 km Reichweite bedeuten 2 mal im Monat zu tanken. Was für mich ein Umweg von ca. 0km wäre und ein "Zeitverlust" von ca. 5 Minuten, jeweils bezogen auf den ganzen Monat.
Da wir aber nur eine Garage und 3 Autos haben und ich in der Regel als letzter nachhause komme, würde es für mich bedeuten hier und da mal zu Fuß die 24 km ins Büro zu laufen. Wie öft könnte ich in der Zeit tanken?
Wenn das für Dich kein Vorteil ist, dann ist es eben so!? Dann bleib bei Deinem Auto! Mich stört das nicht!
ICH hätte mit meinen bisherigen Autos innerhalb von 8.000km mind. 20x tanken müssen und für MICH ist es jetzt wesentlich komfortabler geworden als früher.
Falls es euch nicht aufgefallen ist: ich schreibe hier von meinen(!) persönlichen Erfahrungen!
Zitat:
@Dr.OeTzi schrieb am 20. Oktober 2014 um 14:49:57 Uhr:
Ein Nicht-Tesla-Fahrer der selber zugiebt, keinerlei Erfahrungswerte zu haben wohlgemerkt...![]()
Wie gesagt: gibs auf...
Mein lieber oetzi du bist die ganzen anderen teslas gefahren und weisst daher aus eigener erfahrungen welche laufleistung die im schnitt haben?
Na bravo...
Ich hoffe allerdings dann doch nicht das auf dich als quelle verwiesen wird.
Aber warten wir ab bis sie komme, dann reden wir weiter.
Ich finde es sinnvoller wenn du ein paar fakten einstreust statt nur sprueche zu kloppen.
w
Zitat:
@3L-auto-ja schrieb am 20. Oktober 2014 um 14:52:20 Uhr:
Zitat:
@Yellow68 schrieb am 20. Oktober 2014 um 14:48:41 Uhr:
... was soll ich dazu noch schreiben? Ein Nicht-Model S Fahrer findet die Angaben der Model S Fahrer lächerlich... mir fehlen die Worte und ich kann nur noch den Kopf schütteln![]()
Du koenntest uns die quelle nennen, dann koennen wir drueber reden.
Ich behaupte:
Absolut unglaubwuerdig, bzw nicht repraesentativ fuer deutsche verhaeltnisse, such's dir aus.
Und jetzt die quelle bitte.
w
->
http://www.tff-forum.de/viewtopic.php?f=4&t=4636Und jetzt hätte ich gerne Deine Quelle für die Behauptung, dass Elektroautos in Deutschland massiv gefördert werden!
Dann hier die antworten, die du doch nicht hören willst oder glaubst:
Zitat:
@3L-auto-ja schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:41:06 Uhr:
Nochmal die frage:
tesla spricht von 502km reichweite? (mit der 85kwh batterie) Damit meinen sie hoechstens/maximal.
Nein, das ist die Reichweite nach glaube ich NEFZ.
Es sind schon Leute viel weiter gekommen. 680 km mit einem Akku, aber frag nicht nach der Geschwindigkeit.
Zitat:
@3L-auto-ja schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:41:06 Uhr:
Einer hier meint mindestens 350. (minimal)
Das ist Fakt auf deutschen Straßen, mit seinen Baustellen, Tempolimits usw..
Zitat:
@3L-auto-ja schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:41:06 Uhr:
Der tesla club (wenn ich es richtig verstand) unter testbedingungen 260km.
Nicht die Fakten durcheinanderbringen. Es war die AMS die ein Auto vom Tesla Club rauchte, weil Tesla nach dem ersten Test, kein Auto mehr gibt! Der Test war bei Starkregen und anderen ungünstigen Bedingungen, die nichts mit der Realität zu tun haben.
Zitat:
@3L-auto-ja schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:41:06 Uhr:
Ich persoenlich tippe mal ins blaue und sage 200. (wenn das tesla auto mir folgt)
Ja, tipps, ohne je einen gefahren zu sein, haben natürlich mehr Aussagekraft, als die angaben von Tesla Besitzern, denn das sind ja alles Lügner.

Zitat:
@3L-auto-ja schrieb am 20. Oktober 2014 um 13:41:06 Uhr:
Eine autozeitung hat probiert und gerechnet 184km.
Errechnet ist das richtige Wort.
Auto stand in der Sonne bei über 30°C.
Es wurde, ohne am Strom zu hängen abgekühlt.
Er wurde 31km gefahren.
Dann Strom mit der schlechtesten Lademöglichkeit nachgeladen.
Und dann auf 100 km hochgerechnet.
Dann anhand der theoretischen Akkukapazität die Reichweite errechnet.
Auf Spritmonitor haben die Tesla Model s einen Durchschnitt von 20,82 kWh/100km.
Bei nutzbaren 76 kWh bedeutet das 365 km Reichweite.
Nutzt man die Reserve noch mit sind es 79 kWh nutzbar und somit 379 km!
Das sind Fakten, die auch du nicht ändern kannst.
Das DU einen anderen Fahrstiel hast, glaube ich dir sofort.
Aber auch du bekommst einen Tesla nicht unter 200km leer, es sei denn du provozierst es!