Tesla-Härtetest: Runde 2
Stuttgart – Vier Tesla-Fahrer strahlen beim Blick auf das Messgerät. Es hängt, abgedeckt von einer zerrissenen Plastiktüte mit Werbung für eine Automobilpublikation, zwischen dem Tesla Model S und einer dreiphasigen Steckdose. Sie strahlen zufrieden, trotz 13° Celsius, trotz Starkregen, der vom Wind durch ihre dünnen Jacken gepeitscht wird. Das Gerät zeigt 9,8 Kilowattstunden Ladung an.
9,8 Kilowattstunden, die beweisen, dass ein Model S P85 mit konstant 120 km/h ohne Zwischenladung von Stuttgart nach München fahren kann.
Das klingt selbstverständlich, erwartbar, denn Tesla gibt 502 Kilometer als maximale Reichweite für sein Model S an. Doch im Härtetest des Fachmagazins Auto Motor und Sport (AMS) im Juli 2014 versagte der Reichweiten-Bizeps des getesteten Autos mitten im Klimmzug.
46 Kilowattstunden soll das Model S bei konstantem Tempo von 120 km/h pro 100 Kilometer bei starker Hitze verbrauchen, schrieb die AMS damals. Auf 75,9 Kilowattstunden Netto-Batteriekapazität hochgerechnet ergibt das eine Reichweite von 184 Kilometern. Einer Strecke von Stuttgart bis kurz hinter Augsburg.
„
Das Model S kommt viel weiter“, sagten die Model-S-Fans vom
Tesla-Fahrer und Freunde e.V.(TFF). Sie erkundigten sich nach den Testmethoden, kontaktierten den AMS-Chefreporter Alexander Bloch und
veranstalteten am 23. August 2014 eine Vergleichsfahrt in Hilden.
Ihre Tesla fuhren bei 20 Grad Außentemperatur im Durchschnitt 363 Kilometer weit. Bloch und seine AMS-Kollegen waren dazu eingeladen, erschienen aber nicht zum Termin.
AMS gegen TFF: Fachzeitschrift gegen Community
Schon vorher hatte die AMS die Tesla-Fahrer zu einem erneuten Test unter ähnlichen Bedingungen eingeladen:
Am 12. September 2014 folgte der exklusive Nachtest auf einer zertifizierten Teststrecke. Es herrschten die gleichen Parameter wie beim ersten Versuch. Ein Oval mit genau 3,0 Kilometern Länge, zwei Steilkurven, konstant 120 km/h und am besten 30 Grad Außentemperatur. Aber die gibt es nicht im September in Baden-Württemberg. Dafür Kälte und Regen.
Trotzdem starten beide Parteien gemeinsam den neuen Versuch. Sie wiederholen den ersten Test mit einem privaten
Model Saus dem TFF. Zehn Runden auf glattem Asphalt, danach eine Ladung auf den zuvor gemessenen Akkustand. 9,8 kWh laden die Tester nach 32,2 Kilometern.
Das bedeutet einen Verbrauch von 30,4 kWh pro 100 Kilometer(inklusive Ladeverlust). Ergibt eine Reichweite von 280 Kilometern.
Zur Sicherheit fährt ein zweites Model S mit 120 km/h auf dem Oval. So lange, bis der Akku Tempo 120 km/h nicht mehr halten kann. Nach 2:15 Stunden steht fest: Das Model S P85 von TFF-Mitglied Boris Reski fährt unter Testbedingungen 267,7 Kilometer weit – mit Klimaanlage, Heizung und Abblendlicht, aber ohne Radio. Ohne die Reserveladung anzugreifen, fahren die Tester 258,2 Kilometer.
Das entspricht rechnerisch einem Verbrauch von 29,4 kWh pro 100 Kilometer. Der Bordcomputer zeigt zuletzt 28,6 kWh pro 100 Kilometer an.
„Einphasig laden ist wie Benzin verschütten“
Doch woher kommt die Differenz zwischen den Fahrten?
Die AMS hatte im ersten Test nach 31 Kilometern einen Ladestromverbrauch von 14,3 kWh gemessen – fast 50 Prozent mehr als beim Nachtest.Die nur 184 Kilometer Reichweite wurden von der AMS auf Basis des gemessenen Wertes berechnet. Ermittelt mit der sogenannten einphasigen Bruttoladung inklusive aller Ladeverluste. Dieser Wert gibt an, wie viel Strom für die vollständige Ladung an einer normalen Haussteckdose nach 31 Kilometern nötig war.
TFF-Vorsitzender Eberhard Mayer sagt: „
Das Model S ist nicht für einphasiges Laden gebaut.“ Für den Vergleich hatte die AMS alle Testkandidaten einphasig geladen. Doch das sei beim Tesla extrem ineffizient. Besonders für die letzten 8,5 kWh Ladung benötige man viel Strom für Zellausgleich und Akku-Kühlung. Vielleicht habe beim Laden eine Tür offen gestanden. Dann könne die Klimaanlage Strom verbraucht haben.
Bloch sagt, die Ladeprotokolle gäben keinen Hinweis auf außergewöhnliche Situationen. Das einphasige Laden sei unvermeidlich gewesen. Schließlich trat der Tesla in einem Vergleichstest an. Und da sei Vergleichbarkeit essentiell.
Mayer zieht den Vergleich zum Tanken.
Einphasiges Laden sei, als würde jemand Sprit verschütten. Der schlechte Verbrauchswert müsse vor allem von den Ladeverlusten stammen. Zudem fand der erste Reichweitentest bei 30 Grad Außentemperatur statt. Die Klimaanlage musste das aufgeheizte Auto auf 20 Grad kühlen. Bei einer längeren Strecke wäre die Leistung der Klimaanlage gesunken, damit der Verbrauch. Die Mehrbelastung sei nur am Anfang so stark. Das sorge beim Hochrechnen für eine Ungenauigkeit.
Eine Differenz von 50 Prozent
Bei einer vollständigen dreiphasigen Ladung haben die Tester beim Tesla Model S P85 einen Bruttoladehub von 86,5 kWh gemessen. Das bedeutet:
Bei einer Ladung von null Kilometern auf volle Restreichweite benötigt das Model S P85 86,5 kWh Strom. Im Akku kommen davon 75,9 kWh an – der Ladeverlust liegt bei dreiphasiger Ladung demnach bei 14 Prozent.
Ein AMS-Testfahrer gab an, der Bordcomputer habe während der ersten Testfahrt einen Verbrauch von ungefähr 34 kWh pro 100 Kilometer angezeigt. Selbst bei einer Ungenauigkeit von einer Kilowattstunde ergibt das eine Brutto-Netto-Differenz von mehr als 30 Prozent zum gemessenen Wert von 46 kWh.
Auf Nachfrage von MOTOR-TALK sagte ein Experte, dass bei einphasiger Ladung und dadurch längerer Ladedauer die Ladeverluste entsprechend ansteigen.Lüfter, Zellausgleich und Zusatzgeräte müssen dann länger versorgt werden als bei schneller, dreiphasiger Ladung. Das führt unter anderem zu höheren Ladeverlusten. Dreiphasiges Laden sei derzeit eine der effizientesten Methoden.
Ladeverluste beeinträchtigen nicht die Reichweite. Sie geben nur an, wie viel zusätzlicher Strom für die Akkuladung notwendig ist.
Nach dem zweiten Test: Unmut im TFF-Forum
Der Nachtest lässt beide Parteien als Sieger und Verlierer zurück.Die Tesla-Fahrer sind zufrieden, weil sie trotz widrigem Wetter so gute Reichweiten erzielt haben. Doch die Nutzer des TFF-Forums sind unzufrieden. Einer schreibt: „Schade, dass ihr jetzt wie die kleinen Jungs da steht und AMS wieder sehr generös die Oberhand gewonnen hat. Die Teslafahrer stehen da wie die Korinthenkacker, die überpenibel Wert auf ihre große Reichweite legen.“
Die AMS ist zufrieden, weil der Austausch mit den Tesla-Fahrern gut war. Chefredakteur Ralph Alex sagt: „Die Diskussionen mit den Tesla-Fahrern waren für uns extrem spannend.
Wir nehmen aus den Gesprächen mit, dass es für uns in Zukunft noch wichtiger sein wird, sämtliche Details unserer Testverfahren oder beispielsweise die klimatischen Bedingungen noch plakativer im Heft und in unserem Online-Auftritt zu präsentieren.“Aber auch die AMS ist unzufrieden. Weil sie aus ihrer Sicht alles richtig gemacht hat, damals und heute. Und trotzdem die Tesla-Fahrer nur bedingt überzeugen konnten.
Die hatten nach dem neuen Testergebnis erwartet, dass die AMS einen Fehler eingesteht. Zum Beispiel diesen: Der erste Test sei praxisfern gewesen und lasse sich nicht hochrechnen. Besonders die AMS-Aussage, das Model S könne bei Temperaturen um die 30° Celsius nicht mit einer Akkuladung von Stuttgart nach München (231 Kilometer) fahren, stieß auf Unverständnis und sei falsch. Test-Teilnehmer Daniel Brandl schreibt: „
Schade, dass die Jungs von AMS so schlechte Verlierer sind und das nicht einsehen wollen.“
Die AMS-Redaktion betont in der Diskussion, dass sie selbst schon weitaus größere Reichweiten mit einem Tesla Model S erzielt haben, einmal bis zu 444 Kilometer. Doch eben nicht bei Hitze, Sonne und 120 km/h in diesem Oval. Nicht beim Härtetest. Da wurden alle Fahrzeuge gleich behandelt, von der Fahrstrecke über die Klimatisierung bis hin zur Ladung. Von allen Kandidaten lasse sich nur der Tesla dreiphasig laden.
Um die Vergleichbarkeit zu wahren, haben sich die Tester für den ineffizienteren Ladevorgang entschieden. Alle Ergebnisse, das von heute und das von damals, zeigen jeweils eine Momentaufnahme. Diese lasse sich schwer reproduzieren.
So ist das oft, wenn zwei sich leidenschaftlich streiten. Die einen hören nur das eine, die anderen nur das andere. Wie in jeder Beziehung auf dieser Welt.
Spekulationen um Ladeverluste und Testkriterien
Das Forum spekuliert derweil weiter. Der Hersteller gibt für die Test-Parameter eine höhere Reichweite an. Die TFF-Nutzer zweifeln an der Vergleichbarkeit zwischen Autobahn und Rundkurs. Steilkurven und der Testasphalt hätten das Ergebnis beeinflusst. Außerdem habe der starke Regen die Reichweite reduziert.
Die AMS will künftig die Elektroauto-Tests erweitern und
mindestens 50 Kilometer bzw. 30 Prozent Ladehub sowie eine vollständige Akkuladung weit fahren. Das soll Unschärfen reduzieren und einen Verbraucher wie die Klimaanlage kompensieren.
Immerhin: Die Tesla-Fahrer haben bewiesen, dass ihre Autos mehr können, als die Fachzeitschrift in dem einen Test zeigte. Die AMS sagt, sie habe das nie bezweifelt, sondern schon vorher bestätigt.
So endet die Geschichte in einem Patt. MOTOR-TALK war als einziger neutraler Beobachter vor Ort und hat auf beiden Seiten Menschen getroffen, die mit großer Leidenschaft ihre Sache vertreten.
Das Tesla Model S fährt in den allermeisten Fällen weiter, als in der Momentaufnahme der AMS gezeigt. Diese Momentaufnahme ist für Tesla wie das 7:1 der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Brasilien. Immer möglich, aber sehr, sehr selten.
Die Elektromobilität wird das Verhalten von Fahrern und Testern intensiv verändern. Autofahrer und Autotester stehen vor neuen Herausforderungen, vor Umdenkprozessen und Änderung der Gewohnheiten. Sicher ist: In schon fünf Jahren wird dieser Streit um die Reichweite so überholt sein wie eine Drei-Gang-Automatik.
Update: Wir hatten für ein paar Wochen ein
Tesla Modell Sals Testwagen. Lest unseren Bericht. Und was passiert, wenn man den Tesla komplett leer fährt, lest Ihr
hier.
3068 Antworten
Zitat:
@ITpassion schrieb am 11. Oktober 2014 um 09:48:16 Uhr:
Zitat:
@emobilezukunft schrieb am 11. Oktober 2014 um 09:43:53 Uhr:
Das ist für mich das Wort zum Sonntag! Schon am Samstag.
Nicht du oder 3lxxx entscheiden, ob der Tesla gut für die anderen ist.
Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Selbstverständlich. Niemand der noch halbwegs bei Verstand ist wird anderen seinen Willen bedingungslos aufzwingen wollen.
Aber man wird doch gerne über technische Eigenschaften von technischen Produkten in einm entsprechendem Forum diskutieren dürfen.
Diskutieren, richtig, aber du zitierst immer nur z.B. die 69kW ohne wirkliche Hintergrundinfos zu haben.
Infos von Fahrern, redet ihr/du ja klein, weil es nicht in euer/dein Konzept passt.
Deshalb mache ich mich hier auch so rar.
Die
Zitat:
@Yellow68 schrieb am 10. Oktober 2014 um 23:06:30 Uhr:
Hey Hey bleib mal locker! Das war kein "Spruch" sondern ein echtes "Erlebnis"!Zitat:
@ schrieb am 10. Oktober 2014 um 18:23:04 Uhr
Und der dümmste hier gelesen Spruch kam wen nich mich recht entsinne auch von dir, nämlich das man ein 600 PS Auto mit Verbrenner bräuchte um dran zu bleiben. Lächerlich.
Bevor ihr euch weiter streitet solltet ihr mal ergründen wie die Definition von Dauerleistung überhaupt ist.Zitat:
@Yellow68 schrieb am 10. Oktober 2014 um 23:06:30 Uhr:
Natürlich hatten wir das alles schon. 100 Mal!Zitat:
@ schrieb am 10. Oktober 2014 um 18:23:04 Uhr
Das hatten wir doch alle schon. Ich hatte dir doch sogar schon 20.000,- Euro Cash geboten wenn du mir unter einem extrem simplen Szenario die ach so tolle Dauerleistung beweist. Zur Erinnerung, DU HAST ABGELEHNT. Also ehrlich bleiben und die Leistung als das bezeichnen was sie ist, nämlich ein OVERBOOST. Oder beweisen das sie immer da ist. Alles ander führt zu nichts.
Ich kann mich an kein Angebot erinnern, dass ich abgelehnt habe!? Vielleicht habe ich es ignoriert, weil ich den Sinn nicht verstanden habe.
Und natürlich ist es ein OVERBOOST! Habe ich jeh was anderes behauptet? Alles, was ich hier gebetsmühlenartig wiederhole ist: "Die Dauerleistung interessiert in der Praxis nicht und es gab noch keinen einziges Model S auf der Welt, bei dem die Leistung auf 69 kW reduziert wurde!"
Denn bei dauerleistung steht eben nichts von Limitierung des Antriebs auf diesen Wert, denn Dauer heißt ja erbringen einer Leistung über längere Zeit. Wenn man von der Vmax des MS ausgeht und die Leistung die er über länger Strecke ja dafür erbringen muss so ist das 86kw bei 200 und 98kw bei 210km. Damit schafft man aber keine Stunde Fahrt. Wenn jetzt die dauerleistung über eine Stunde definiert sein sollte dann ergeben sich eben kleinere Durchschnittswerte, vielleicht werden Ladezeiten über mehrere Stunden such bei der Dauerleistung berücksichtigt. Vielleicht hat sich die KBA auch bei verrechnet wie die AMS. Vielleicht solltet ihr ein #KBAGATE ausrufen.

Ich bin mal auf den Wert des MSD gespannt. Der darf ja 250 und 156kw leisten.
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Dauerleistung#undefined
Zitat:
@2tviper schrieb am 11. Oktober 2014 um 13:30:08 Uhr:
Bevor ihr euch weiter streitet solltet ihr mal ergründen wie die Definition von Dauerleistung überhaupt ist...
Ich denke, es handelt sich dabei um die in
diesem Dokumentunter Punkt 5.3.2 beschriebene "höchste 30-Minuten-Leistung elektrischer Antriebssysteme".
ITPassion, jetzt hör doch bitte mal mit diesem Quatsch und deiner Wette auf!
NIEMAND hat behauptet, dass in Deinem Szenario keine Leistungsbegrenzung eintritt!
JEDER, der ein Model S fährt sagt aus eigener Erfahrung, dass in der PRAXIS keine Reduktion auf 69kW vorkommt! In meinem Fall nie unter 240kW.
Das sind Fakten, über die man nicht diskutieren muss.
Ähnliche Themen
Zitat:
@eCarFan schrieb am 11. Oktober 2014 um 14:21:17 Uhr:
Zitat:
@2tviper schrieb am 11. Oktober 2014 um 13:30:08 Uhr:
Bevor ihr euch weiter streitet solltet ihr mal ergründen wie die Definition von Dauerleistung überhaupt ist...
Ich denke, es handelt sich dabei um die in diesem Dokument unter Punkt 5.3.2 beschriebene "höchste 30-Minuten-Leistung elektrischer Antriebssysteme".
Danke! Das könnte sein. Ich zitiere mal:
"„Höchste 30-Minuten-Leistung“ ist die höchste Nutzleistung eines elektrischen Antriebssystems bei Gleichspannung nach Absatz 5.3.1, die ein Antriebssystem über einen Zeitraum von 30 Minuten im Durchschnitt abgeben kann."
Wenn das stimmen sollte also: 69kW über 30 Minuten
im Durchschnitt!
Zitat:
@3L-auto-ja schrieb am 10. Oktober 2014 um 23:55:45 Uhr:
Zitat:
@Yellow68 schrieb am 10. Oktober 2014 um 23:06:30 Uhr:
Hey Hey bleib mal locker! Das war kein "Spruch" sondern ein echtes "Erlebnis"!
Also mal locker vom hocker, das kann doch nicht sein.
Zumindest würde ich um eine Erklärung bitten und einen vernünftigen Zusammenhang. Vielleicht hat ein Tesla einen 600PS LKW überholt, keine Ahnung. Aber jeder Verbrenner PKW, der halbwegs vergleichbar ist mit der Leistungsklasse eines Tesla ist diesem überlegen. Wenn's von 0-100 schon nicht klappt, dann vielleicht bis 200 und wenns immer noch nicht langt, dann wiederholt man das. Der Tesla wird aufgeben. Dazu braucht man keine 10 Minuten. Ganz zu schweigen von Langstrecke oder gar Rennstrecke.
Und ja Verbrenner PKW sind auch nicht für die Rennstrecke gemacht (normalerweise), es wäre unfair einen Tesla so zu vergleichen, das sehe ich auch. Aber ich denke, die geben halt besonders schnell auf, auch schon bei sportlicher Fahrweise im STVO Land.
...
Eine Vergleichsfahrt, oder Ausfahrt mit anschliesendem Kaffeetrinken mit freundlichen Leuten, das würde ich gerne machen. Fotos, Filme, Doku und gemeinsames Berichten später hier im forum.
Auch wenn ich mich (in Erinnerung an alte Quartett-Zeiten auf dem Schulhof) zum Vergleich von Höchst- und Maximalleistungen hinreissen lasse, ist so ein Test ausgesprochen, wie soll ich sagen, egal, dämlich und so wichtig und praxisnah wie der Vergleich der besten Weltraumraketen, der größten O-Busse oder der am tiefsten tauchenden Unterseeboote. Werde ich (und wahrscheinlich sehr viel andere hier im Forum) die nächsten 120 Jahre weder selbst kaufen noch über die Anschaffung entscheiden (von den O-Bussen vielleicht mal abgesehen).
Für den Kauf einen PKW (Tesla oder sowas) ist doch die Praxistauglichkeit entscheidend. Kann ich auf der Landstraße (dort macht solch ein Auto mehr Spaß, Autobahn ist langweiliger) immer mal wieder (auch schnell hintereinander) LKWs überholen? Und zwar sehr zügig? Kann ich an der Ampel (fast) jedem anderen PKW einfach so davonfahren (macht auch Spaß, besonders bei verdutzt schauenden BMW- und tiefergelegten Golf-Fahrern)?
Ich bin mir sicher, diese Fragen mit einen uneingeschränkten Ja beantworten zu können. Ich habe noch nie einen Beschleunigungstest von 0 bis 200 machen wollen (wozu, wann kommt das in der Praxis vor?). Aber oft auf Landstraßen LKWs und lahme PKWs überholt. Oder auf der zweispurigen Autobahn mit Durchschnitt 130 km/h immer mal wieder schnell auf die linke Spur und an der kleinen Kolonne vorbeigezogen. Oder im Stadtverkehr an der Ampel einfach weg zu sein, bevor der andere auch nur seinen ersten Gang gefunden hat. In diesem Zusammenhang bin ich mal sehr gespannt auf die ersten Tests des Allrad Tesla Modell S P85D mit (zusammen) 691 PS (wie schon erwähnt, 0 – 96 km/h in 3,2 Sekunden und ca. 250 km/h Höchstgeschwindigkeit).
Wir reden hier über PKWs für Alltagseinsatz, nicht DTM- oder Formel 1 Autos. Aber, zugegeben, die 1.000 km am Stück sind noch nicht die Stärke eines Tesla, aber es wird dran gearbeitet (von vielen Seiten). Da ja aber jede und jeder einen anderen Geschmack und ein anderes Anfordungsprofil hat, gibt es so viele verschiedene PKWs. Und wenn Dein Anforderungsprofil einfach nicht zu einem Tesla paßt, kauf ihn Dir einfach nicht. Ich sage ja auch nicht, der 5er BMW ist der letzte Schrott, bloß weil ich da keine 6 Kinder angeschnallt oder 4 qm Gartenabfall hineinbekomme. Ich suche mir einfach ein anderes Auto und gut ist.
Harald, der sich trotzdem keinen 5er BMW kaufen wird...
Genau und das sehen die nicht
weil sie wohl nicht wollen.
Sieh sehen nur was nicht geht.
obwohl der P85D ja mit 250 kmh vmax daher kommt.
Oder eben 0 auf 100. Dass das nachm 3. 4. Beschleunigungsvorgang gleich nicht mehr geht usw.
Bla.... eben nur Dinge, die in der Praxis einen Rennfahrer oder Petrolhead interessieren.
Zitat:
@Slimbox89 schrieb am 12. Oktober 2014 um 11:32:53 Uhr:
Oder eben 0 auf 100. Dass das nachm 3. 4. Beschleunigungsvorgang gleich nicht mehr geht usw.
Bla.... eben nur Dinge, die in der Praxis einen Rennfahrer oder Petrolhead interessieren.
Sei doch nicht so
edit. Gruß Mod.und schreibe anderen vor was ihnen gefallen darf und was nicht.
Experiment hat geklappt.
obwohl ich das ITpassion weggelassen hab meldet er sich zu Wort.
Wie auf Stichwort
Ach interessant aber selbst darfst mit praxisfremden "blaaa blaa 96 kW Leistung blabla" Argumenten daher kommen, die im echten Fahrbetrieb keine Rolle spielen dürften....
Dir brechen halt immer mehr Argumente weg.
Beschleunigung besser
Fahrverhalten dank Allrad besser
vmax erhöht.
Und der Aufpreis mit 3800 Euro geht doch.
wieso kostet bei einem Passat Highline bitte der Allrad (mit etwas stärkerem Motor) 11.000 Euro Aufpreis? Highline bleibt er ja trotzdem?
(Bei uns in AT halt)...
Aber wenn du deinen A5 jetzt noch abgibst und Buße tust wird Elon milde walten lassen....
(Ernsthaft der Blödsinn mit Gläubige und Sekte usw ist schon amüsant ... *facepalm*)
Zitat:
@Slimbox89 schrieb am 12. Oktober 2014 um 11:57:48 Uhr:
...96 kW Leistung...
69...96...Freud läßt grüßen!
Zitat:
@ITpassion schrieb am 12. Oktober 2014 um 11:43:36 Uhr:
Zitat:
@Slimbox89 schrieb am 12. Oktober 2014 um 11:32:53 Uhr:
Oder eben 0 auf 100. Dass das nachm 3. 4. Beschleunigungsvorgang gleich nicht mehr geht usw.
Bla.... eben nur Dinge, die in der Praxis einen Rennfahrer oder Petrolhead interessieren.
Sei doch nicht so edit. Mod. und schreibe anderen vor was ihnen gefallen darf und was nicht.
@itpassion:
Lies dir deinen Satz bitte ganz in Ruhe noch mal durch.
Und dann denke an diesen Satz, wenn du deine nächsten Beiträge schreiben willst.
Am bestem machst du dir den Satz als Notiz an den Bildschirm.
Zitat:
@eCarFan schrieb am 12. Oktober 2014 um 12:30:16 Uhr:
Zitat:
@Slimbox89 schrieb am 12. Oktober 2014 um 11:57:48 Uhr:
...96 kW Leistung...
69...96...Freud läßt grüßen!
Sry ja Zahlenverdreher... passiert

Zitat:
@Slimbox89 schrieb am 12. Oktober 2014 um 11:57:48 Uhr:
Experiment hat geklappt.
obwohl ich das ITpassion weggelassen hab meldet er sich zu Wort.
Wie auf Stichwort![]()
Ach interessant aber selbst darfst mit praxisfremden "blaaa blaa 96 kW Leistung blabla" Argumenten daher kommen, die im echten Fahrbetrieb keine Rolle spielen dürften....
Dir brechen halt immer mehr Argumente weg.
Beschleunigung besser
Fahrverhalten dank Allrad besser
vmax erhöht.
Und der Aufpreis mit 3800 Euro geht doch.
wieso kostet bei einem Passat Highline bitte der Allrad (mit etwas stärkerem Motor) 11.000 Euro Aufpreis? Highline bleibt er ja trotzdem?
(Bei uns in AT halt)...
Aber wenn du deinen A5 jetzt noch abgibst und Buße tust wird Elon milde walten lassen....
(Ernsthaft der Blödsinn mit Gläubige und Sekte usw ist schon amüsant ... *facepalm*)
Da müssen wir aber fairerweise sagen, daß der Aufpreis für das Performance Model S P85D in den USA 14.600,-- $ beträgt, im Gegensatz zum Aufpreis für das normale Model S 85D, welcher nur 4.000,-- $ beträgt.
Dafür bekomme ich aber auch deutlich mehr Leistung, beim normalen S85D verteilt sich die Leistung nur auf 2 Achsen und Motoren.
Zitat:
@Harald-DEL schrieb am 12. Oktober 2014 um 16:20:42 Uhr:
Da müssen wir aber fairerweise sagen, daß der Aufpreis für das Performance Model S P85D in den USA 14.600,-- $ beträgt, im Gegensatz zum Aufpreis für das normale Model S 85D, welcher nur 4.000,-- $ beträgt.
Dafür bekomme ich aber auch deutlich mehr Leistung, beim normalen S85D verteilt sich die Leistung nur auf 2 Achsen und Motoren.
Stopp.
Der P85D ist jetzt der P85+ mit Allrad und nicht der P85 mit Allrad.
Also auch "nur" 4.000$ Aufpreis.