Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal
VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?
Beste Antwort im Thema
Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?
Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?
Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂
18869 Antworten
http://auto.oe24.at/.../273203440
VW-Umrüstung laut ÖAMTC in Ordnung
Auszug:
Autofahrerclub: "Bis dato keine Probleme mit getesteten Fahrzeugen".
Anlässlich des VW-Diesel-Skandals wurden vom ÖAMTC und Partnerorganisationen insgesamt sieben Diesel-Fahrzeuge daraufhin getestet, ob es nach der Umrüstung wegen der manipulierten Software Probleme gibt. Bisher seien Autos mit 1,2 Liter und 2 Liter Hubraumklasse getestet worden. Mit Autos mit 1,6-Liter-Motoren, die neben dem Software-Update auch ein zusätzliches Bauteil erhalten, werde der Test Anfang April gemacht.
"Bis dato gibt es keine Probleme bei diesen Fahrzeugen", versicherte der Leiter der technischen Information der Interessensvertretung, Thomas Stix, auf APA-Anfrage.
Manche Besitzer meldeten Probleme
In "Einzelfällen" hätten Autofahrer dem ÖAMTC von Problemen nach der Umrüstung ihrer Diesel-Autos berichtet, etwa über Probleme mit dem Abgasrückführungsventil oder nicht ordnungsgemäß funktionierenden Filtern. Derartige Vorfälle habe es aber vor der Umrüstung auch schon gegeben, meint Stix. Daher sei es fraglich, ob das Problem schon vor der Umrüstung bestanden habe oder durch das Update ausgelöst worden sei. Weil es sich um Einzelfälle handle, könne er auch nicht das zahlenmäßige Ausmaß beziffern.
Ende.
Zitat:
@GrizuAC schrieb am 16. März 2017 um 14:48:37 Uhr:
Zitat:
@es.ef schrieb am 16. März 2017 um 13:03:55 Uhr:
Vom Regen in die Traufe.😁
Sind ja beides keine unbeschriebenen Blätter. Meines Erachtens gibt es die wenigsten verdächtigen Auffälligkeiten bei BMW. Wenn Diesel würde ich zu einem blau-weißen raten.
Aber muss jeder selber wissen.Ich habe ein 218d GT geholt, nachdem ich privat meinen 1,6 TDI BMT von 2012 gut verkaufen konnte... Schauen wir
mal ob das die richtige Wahl war.
Was soll ich sagen, alles richtig gemacht.😁
Glückwunsch und viel Freude.
https://...braunschweiger-zeitung.de/.../...usterklage-gegen-Audi.html
VW-Abgas-Manipulation: erste Musterklage gegen Audi
Auszug:
Berlin Der Richter a.D. und Amtschef im Verkehrsministerium in Stuttgart a.D. Hartmut Bäumer verklagt Audi und Volkswagen im Rahmen des VW-Abgasskandals.
Mit Unterstützung der Internetplattform My-right.de und den Anwälten der US-amerikanischen Starkanzlei Hausfeld will der Richter a.D. und Amtschef im Verkehrsministerium in Stuttgart a.D. Hartmut Bäumer seine Ansprüche gegen den zum VW Konzern gehörigen Autobauer Audi durchsetzen. Das teilt das Pressebüro von My-right.de mit. Am heutigen Donnerstag wurde Klage am Landgericht Berlin eingereicht. Bäumer ist Eigentümer eines Audi A4 Avant 2.0 TDI mit EA 189 EU 5 Motor und damit von der VW-Abgas-Manipulation betroffen.
„Mir geht es vor allem um Gerechtigkeit für die geschädigten Verbraucher“, kommentiert Bäumer seine Klage. „Es kann nicht sein, dass in einem Rechtsstaat wie Deutschland Unternehmen wissentlich manipulierte Autos verkaufen. Ich bin von Audi regelrecht belogen worden. Und dann wird man mit einem Softwareupdate abgespeist. Das ist nicht in Ordnung. Schlimmer noch, die Risiken werden auf die Verbraucher abgewälzt und die Politik nimmt dieses billigend in Kauf“, äußert er sich in der Pressemitteilung
Bisher ist unklar, welche Auswirkungen das von Audi und den anderen betroffenen VW-Marken durchgeführte Softwareupdate auf die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer des Motors und die Verschleißteile hat. VW gibt explizit keine Garantie darauf, dass das Softwareupdate nicht zu einer Verkürzung der Lebensdauer des Autos führt. Kosten für eventuelle Reparaturen und die Wertminderungen des Fahrzeuges trägt der Verbraucher. Hinzu kommt, dass Audi seine mit Abgasmanipulationssoftware ausgerüsteten Fahrzeuge ohne gültige Übereinstimmungs-bescheinigung und Betriebserlaubnis verkauft hat. Hierauf stützt sich auch die Klage von Bäumer. „In den USA wurden alle Kunden pauschal entschädigt. In Deutschland ist VW nicht dazu bereit - obwohl der Sachverhalt der gleiche ist. Wir werden behandelt wie Kunden zweiter Klasse“, so Bäumer.
„VW lässt seine Kunden bewusst im Ungewissen, wartet auf Verjährung und setzt darauf, dass die Beweisführung für einen einzelnen Kläger bei solchen Verfahren zu aufwändig ist. So werden Verbraucher abgeschreckt, Ihre Rechte wahrzunehmen“ sagt Jan-Eike Andresen, Jurist und Mitgründer von My-right.de. Der Rechtsdienstleister setzt die Rechte von Verbrauchern durch und nimmt ihnen das Kostenrisiko ab. Über die Website www.my-right.de können sich betroffene Verbraucher ohne Kostenrisiko einer Klage gegen VW anschließen. Im Erfolgsfall erhält myRight 35 Prozent der Entschädigung. Sollten die Gerichte anders entscheiden, entstehen für die Verbraucher keine Kosten. „Wir wollen den Menschen die Möglichkeit geben, Ihre Rechte gegenüber VW wahrzunehmen, ohne ein Kostenrisiko einzugehen“ erläutert Andresen das Modell. Bereits heute vertritt das Unternehmen die Ansprüche von weit über 20 000 Klägern - und wöchentlich kommen Kläger im dreistelligen Bereich hinzu.
Selbst wenn man gegen den Händler und die Volkswagen AG klagt, das letzte Wort wird voraussichtlich der BGH in ca. 3-4 Jahren haben. Bis dahin, oder schon vorher, werden viele Kläger ein anderes Auto fahren wollen und wird sich dann die Frage stellen, ob sich die laufenden Verfahren durch den Verkauf des Streitgegenstands quasi von selbst erledigen und eine Gerichtsentscheidung im Einzelfall gar nicht mehr ergeht - Stichwort "Rechtsfolgen bei Veräußerung oder Abtretung der Streitsache", kann man g...geln.
Wer eine Rückkaufvereinbarung mit dem Verkäufer hat, sollte diese Option imho mit ins Kalkül ziehen und sich fragen, ob er bzw. sie das Skandal-Fahrzeug nicht einfacher auf diese Weise loswird. :-)
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Zitat:
@GrizuAC schrieb am 16. März 2017 um 14:48:37 Uhr:
Zitat:
@es.ef schrieb am 16. März 2017 um 13:03:55 Uhr:
Vom Regen in die Traufe.😁
Sind ja beides keine unbeschriebenen Blätter. Meines Erachtens gibt es die wenigsten verdächtigen Auffälligkeiten bei BMW. Wenn Diesel würde ich zu einem blau-weißen raten.
Aber muss jeder selber wissen.Ich habe ein 218d GT geholt, nachdem ich privat meinen 1,6 TDI BMT von 2012 gut verkaufen konnte... Schauen wir
mal ob das die richtige Wahl war.
Wieso "Schauen wir mal"....
Du hast alles richtig gemacht, wenn man es Finanziell kann sollte jeder den Wagen abstoßen, weil keiner weiss um die Folgeschäden und das kann im schlimmsten Fall teuer werden!
@steam24
Ach komm schon, hast es doch gemerkt.
Ich bin kein Freund von alternativen Fakten. Dein Zitat von Müller ist über ein Jahr alt und wurde von ihn damals gleich revidiert. Trotzdem benutzt Du es heute immer noch zur Stimmungsmache, das hast Du definitiv nicht nötig.
Nissan und Kia
Habe erst kurz vorher einen nicht beachteten Link über Renault und dessen Betrugsvorwurf gepostet. Renault liefert seine Dieselmotoren ebenfalls an Nissan.
Der Kia Sorento ist ebenfalls auffällig im Dieselabgasskandal. Findet, wenn man wirklich will, ganz schnell im Internet.
Zitat:
@es.ef schrieb am 16. März 2017 um 18:19:04 Uhr:
@steam24
Ach komm schon, hast es doch gemerkt.
Ich bin kein Freund von alternativen Fakten. Dein Zitat von Müller ist über ein Jahr alt und wurde von ihn damals gleich revidiert. Trotzdem benutzt Du es heute immer noch zur Stimmungsmache, das hast Du definitiv nicht nötig.
(...)
Dass Du kein Freund von Fakten bist, die dir nicht in den Kram passen, ist offensichtlich. Auf deine konkrete Begründung des Vorwurfs der Unsachlichkeit warte ich immer noch.
Müllers Aussage "wir haben nicht gelogen" war Ausdruck seiner Geisteshaltung.
Müller bzw. VW haben anschließend zwar versucht, das so darzustellen, als habe er aufgrund von Sprachproblemen nicht verstanden, worum es ging, aber das war eine neuerliche Lüge.
Das damalige Presseecho spricht für sich.
Wer sich mal einen Eindruck davon verschaffen möchte, wie Müllers Geschwurbel von US-Lesern wahrgenommen wurde, kann sich hier einige Leserkommentare zu Gemüte führen. Die sind gepfeffert. 😉
Da kann sich aber erstmal einer Häuslich einrichten 😉
Zitat:
@Steam24 schrieb am 16. März 2017 um 20:00:19 Uhr:
Zitat:
@es.ef schrieb am 16. März 2017 um 18:19:04 Uhr:
@steam24
Ach komm schon, hast es doch gemerkt.
Ich bin kein Freund von alternativen Fakten. Dein Zitat von Müller ist über ein Jahr alt und wurde von ihn damals gleich revidiert. Trotzdem benutzt Du es heute immer noch zur Stimmungsmache, das hast Du definitiv nicht nötig.
(...)Dass Du kein Freund von Fakten bist, die dir nicht in den Kram passen, ist offensichtlich. Auf deine konkrete Begründung des Vorwurfs der Unsachlichkeit warte ich immer noch.
Müllers Aussage "wir haben nicht gelogen" war Ausdruck seiner Geisteshaltung.
Die Geisteshaltung, die bis heute anhält oder zwischendurch aufblitzt 😉
http://m.manager-magazin.de/.../a-1138583.html#spRedirectedFrom=www
Die abgesprochenen Fragen sind nun offenbar zu Ende - Müller ändert merklich den Tonfall. Zu den Frage nach Problemen bei Software-Updates sagt der VW-Chef: "Unsere Updates sind in Ordnung". Sollten Kunden das nicht finden, dann sollen sie halt klagen, befindet er etwas patzig."
Da gibt es nichts zu beschönigen.
VW tobt, nur wieso? Darf nur VW die Grenzen ausloten? Offenbar können Staatsanwälte dies auch.
SZ, 16. März 2017, 18:53 Uhr, Dieselaffäre
VW attackiert Ermittler nach Razzia
"... Auf den ersten Blick erscheint der Protest logisch. Ärzte, Rechtsanwälte, Journalisten, Pfarrer - Fallwissen und Unterlagen dieser Berufsstände sind unter Umständen besonders geschützt. Allerdings: Jones Day hat kein Mandat als Verteidiger in einem Strafprozess; das übernehmen andere Rechtsanwälte für VW. Die Kanzlei ist hier quasi beratend tätig, damit ist die Hürde vor Eingriffen durch den Staat niedriger. Zumindest das Landgericht Hamburg hat das vor einigen Jahren so gesehen: Alles, was private Sonderprüfer im Auftrag eines Unternehmens herausfinden, stehe den Behörden zu, urteilten sie in einem ähnlichen gelagerten Fall nach einer Razzia bei der HSH Nordbank."
Die Welt, Wirtschaft, Abgasskandal, Von Philipp Vetter, 16.03.17, 20:12 Uhr
Gegen die Razzia hilft VW nicht mal der Folien-Trick
"... Allerdings verweist man in Münchner Justizkreisen darauf, dass die Razzia in den Kanzleiräumen zwar von der Staatsanwaltschaft beantragt worden sei, genehmigt habe sie allerdings ein Richter, der die Rechtmäßigkeit vorher prüfen müsse. ..."
VG myinfo
Junge junge, da geht ja richtig die Post ab....
Hab doch gesagt der Abgasskandal bzw der Thread hier, wird uns noch lange begleiten...
In ein paar Jahren ( jetzt gibt es ja schon Details dazu), war der ganze Rückruf für die Tonne und die Autos werden einfach verschrottet!
Wie sieht es eigentlich aus wenn man selbst klagt oder sich myright anschließt? Ist man dann erst mal vorm Update Safe? Bekommt man die nächsten Jahre weiter TÜV solange wie kein rechtskräftiges Urteil steht? Darf man dann zum Service fahren ohne das einem das Update aufgezwungen wird?
Wenn der China-Turbo wegfällt:
VAG-Absatzzahlen auch im Februar im Minus: -0,9 %
Abwärts ging es in Europa sowie in China, in den übrigen Märkten legte der Konzern zu.
Von den Marken tendierten VW, Audi und VWN negativ, der Rest positiv. Am stärksten legte Seat zu (+10,8 %).
Details im Link.
Das gibt einem leider kein Vorrecht 😉
Prinzipiell ist das Fahrzeug dann Gegenstand der Streitigkeit.
Deshalb kann der TÜV (wenn es so festgelegt wird) dennoch die Plakette verweigern.