Nuddel88

Ölfriede und Frieder - Legenden sterben nie

26.03.2012 17:51    |    Nuddel88 Nuddel88    |    Kommentare (18)

Kurze Zeit nach dem Kauf meines treuen Wegbegleiters vor gut einem Jahr, habe ich doch eine Roststelle an der sonst "rostfreien" Karosse gefunden. Türfalz Richtung Kotflügel fahrerseitig.

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Naja das lass ich dann machen...

Möcht ich vorm Winter noch machen lassen...

Winter vorüber und nix gemacht.

 

Am Samstag hatte ich dann nach dem ersten Handwäscheputz meines Passis an einem sonnigen Tag, die spontane Lust, meine Türfalzroststelle in Angriff zu nehmen. Also zu ATU gefahren und mal eben Rostumwandler, eine Spraydose in Wagenfarbe plus Klarlack gekauft.

 

Um an die schwer zugängliche Stelle zu kommen, musste auf jeden Fall die Türe abmontiert werden.

Natürlich sollte die Türe geschützt hingestellt werden.

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Die Kabelelektrik habe ich mit einem Lackstift in Wagenfarbe an Gummitülle (daran ist schon ein dreieckiger Pfeil), Plastikring und an A-Säule markiert. Mit nichtmal einer viertel Umdrehung nach links, ging es auch schon einfach rauszuziehen. An diesem "Stecker" ist sogar ein Pfeil, dass man beim Einbau erkennt, wo der oberste Punkt sitzt. Jedoch kann sich der Stecker in sich der Gummitülle noch verdrehen. Türfeststeller (10er und 13er Gabelring) war die schnellste Arbeit, obwohl man durch den Gummischutz relativ oft umhaken muss und nur wenig Drehung machen kann.

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Erste Vermutung, dass man die Türe einfach hochheben kann war leider falsch. Es müssen die 45er Torx am Scharnier selbst gelöst werden. Dazu haben wir als Stütze einen Wagenheber darunter gefahren und im Türinneren stabilisiert. (Holzkeil und Verpackungsmaterial als Schutz benutzt). Da in meinem Werkzeugkasten nur die 45er Torxbit war, habe ich mit einem passenden 8er Ringschlüssel eingehakt und mit zusätzlicher Hebelwirkung eines weiteren Gabelringschlüssels war es kein Problem mehr, die Schrauben zu lösen. Ein Mann sollte währenddessen die Türe halten/stabilisieren. Türe abgemacht und an ein sicheres Plätzchen gestellt.

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Der folgende Anblick überzeugte mich meiner Befürchtung: ohne, dass der Kotflügel weggemacht wird, weiß ich nicht wie tief der Rost gewandert ist. "Wenn der Kotflügel weggemacht werden muss, lass ich die Arbeit bleiben und bringe das Auto zum Profi in die Werkstatt" - so oder so ähnlich habe ich mich sogar wenige Minuten vorher noch reden hören.

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Papa meinte, ich soll doch einfach soweit Rost entfernen wie man hinkommt und gut.

 

Ich hatte Bilder im Kopf - von Ölfriede - Bilder mit löchrigen, vom Rost zerfressenen Blechen, Erinnerungen, wie ich mir geschworen habe, an diesem Auto wird nicht gepfuscht.

 

Umsonst wollte ich die Türe nicht abmontiert haben..

 

Also abbauen.

 

25er Torx und ich schraubte die Radhausschale ab (gar nicht so einfach bei einem, am Berg stehenden, tiefergelegtem Fahrzeug).

Die Schale blieb dann lose auf dem Rad liegen, da mich der Druckspeicher (Happy-Hippo) der Klima in den Wahnsinn getrieben hat, weil dieser sich nicht von der Radhausschale entfernen lies.

 

Seitenmarkierungsleuchte/Blende ausgeklipst und abgesteckt. Die Frontmaske auch mit Torx gelöst, an der Front ausgeklipst und abgebaut.

 

Blenden (zwischen Nebler und Blinker) ausgehebelt, die insgesamt 4 13er Schrauben der Front mit Verlängerung und Nuss rausgeschraubt und noch jeweils die eine Torx an der Seite. Und schon war die Stoßstange vorne lose und konnte, nachdem die Stecker der Nebler und Blinker abgezogen wurden, aus der "Schiene" gezogen werden.

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6 10er Sechskant-Schrauben oben am Kotflügel, 2 unterhalb der Führungsschiene der Stoßstange und eine unten an der A-Säule wurden entfernt.

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Da mir bekannt war, dass das "Fugendicht" ziemlich gut hält, haben wir viel Zeit benötigt, die Naht zu schneiden.

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Trotz vorsichtigem Ziehen und Zerren wollte der Koti nicht ab. Von innen, von außen immer wieder versucht, das stark verhärtete Dichtmittel zu durchbrechen und so den Koti frei zu machen. Schraube war keine sichtbar. Nachdem wir jedoch wirklich mit Sicherheit alles frei hatten, der Kotflügel sich aber immer noch kein bisschen weiter löste und nur an einer Stelle hakte, war klar, da muss noch ne Schraube sein. Wieder wurde in ungefährer Höhe des festen Punktes mit Messer und Schraubendreher Unterbodenschutz abgetragen. Und tatsächlich unter der Ebene kam etwas zum Vorschein, welches sich kurze Zeit später nach mühseligem Abschaben von U-Bodenschutz auch Schraube nennen durfte und gelöst wurde - der Kotflügel war ab.

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An meiner Stelle oben war kein weitergehender Rost mehr.

 

Doch vernahmen meine Augen am untersten Teil des Kotflügels und so auch an der Karosse weiteren Rost, der ohne Abbau des Kotflügels nie sichtbar geworden wäre. Ebenso die Auflage/Schraubflächen.

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Nun galt es mit dem Dremel den Rost, inkl. jeder Rostpore sauber zu entfernen. Dauerte länger als vermutet. Die Erinnerungen an Ölfriedes Ende, gaben mir Kraft fast pausenlos zu entrosten, bis ich zufrieden war. An die überlappende/unter sich gehende Karosseriefläche bin ich mit einer Stahlbürste zugange gewesen, um so gut wie möglich die unzugänglichen Stellen zu säubern.

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Nachdem die Flächen blank waren, hab ich sie mit etwas Bremsenreiniger gesäubert.

 

Nun suchte ich lange nach einem Pinsel für die Rostumwandlungskur. Den Umwandler geöffnet und was war im Deckel integriert? Natürlich nen Pinsel :D

Diesen habe ich aufgetragen und dank seiner relativ flüssigen Form in einem Zuge mehrmals wiederholt.

Flüssigkeit färbte sich leicht blau.

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6-8 Stunden einwirken, hieß für mich endlich Feierabend für den Tag.

 

Am nächsten Morgen fühlten sich die Flächen wie mit Klarlack besprüht an und die Farbe war von Alufarben auf Eisenfarben gewechselt.

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Abgeklebt und mit Grundierspray grundiert. Einwirkzeit beachten.

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Zum Nachmittag dann die Lackdose geschüttelt und Probesprühen auf Zeitungspapier - kommt nix. Nochmal mit etwas mehr Druck - kommt nix. Sprühkappe abgemacht und festgestellt, dass der obere Teil wohl eingetrocknet ist (was für ne alte Dose hat mir ATU da verkauft?). Mir war klar, dass ich nix falsch machen kann, wenn ich mit einem schmalen Schraubenzieher (gemeint Schraubendreher) reinsteche. Durch die Öffnung setzte sich das Aerosol mitsamt Lack frei und meine Hand war bis unter den Ärmel mit LC6P besprüht (es tropfte mir sprichwörtlich aus dem Ärmel). :D

 

Nun alle behandelten Stellen mit Wagenfarbe und nach 30min Trockenzeit mit Klarlack lackiert. Vorteil: es sind nur unsichtbare Stellen, also interessiert sich niemand für meine Laufnasen :)

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Meine Materialien zur Rostbehandlung waren: (Teilereiniger zur Entfettung), Stahlbürste, Dremel und Scheiben zur Rostentfernung, Rostumwandler von Pestro, Grundierung lag noch eine in der Garage, Lackspray + Klarlack.

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Nach Trocknungszeit wurde der Kotflügel nach Sichtbarkeit der alten Abdrücke wieder festgeschraubt. Hier und dort etwas gezogen und gedrückt, sah er auf den ersten Blick schon recht passend aus.

 

Also nix wie Türe ran. Haben es nach Papas Wunsch so gemacht, dass er die Türe hielt, während ich die Schrauben durch die Scharniere fädelte. Ging mit guter Kommunikation ("etwas runter, oben etwas nach vorne....) und Papas Kraft dann doch wirklich viel besser als ich mir gedacht habe. Türe war erstmal fest, Türfeststeller angeschraubt und der Türelektrikstecker ging dank Markierung rein wie Butter. Konnte es erst nicht glauben, sodass ich mit Zündung an erstmal die elektrischen FH testete.

Türschließtest. Langsam Türe schließen, Höhe passt, jedoch war mir oben von Türe zum Auto zuviel Spalt. So lösten wir die untere Schraube des Scharniers leicht und drückten die Türe unten etwas mehr nach außen. Nun saß auch das Scharnier am alten Abdruck und wurde festgeschraubt. Die Türe schließt sauber, liegt gut an - wir waren beide überrascht und klatschten erstmal ein (high five).

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Stoßstange anbauen (davor natürlich wieder Stecker drauf) war ein Kinderspiel - super gelöst beim FL (gegenüber zum Nasenbär ein positiver Fortschritt).

 

Frontmaske angebracht, Seitenmarkierungsleuchten eingesteckt und eingeklipst, Radhausschalen befestigt.

 

Ein erlebnisreiches Wochenende ging mit Zufriedenheit, Muskelkater und natürlich etwas Stolz zu ende.

 

Heute habe ich dann bei VW die Nahtversiegelung gekauft und an die Zwischenstellen gepinselt. Danach noch mit Unterbodenschutz drüber und das komplette Projekt ist erfolgreich beendet.

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Möchte am Ende diesen Beitrags noch erwähnen, dass es natürlich auch andere Vorgehensweisen gibt/gegeben hätte - dies war eben Nuddels ;)

 

Danke fürs lesen und kommentieren.

Grüße eure Nuddel.


06.02.2012 20:01    |    Nuddel88 Nuddel88    |    Kommentare (28)    |   Stichworte: , , , , , , , ,

Schon beim Kauf im Februar 2011 begannen mich, die in schwarz selbst abgedichteten Nebelscheinwerfer optisch zu stören.

Weil aber andere Dinge im Vordergrund standen, habe ich mich erst im Herbst 2011 auf die Suche nach einer Lösung gemacht.

Und siehe da, bei Ebay nagelneue Nebelscheinwerfer für 18,28- pro Seite. Aus Polen mit E1-Prüfzeichen und versandkostenfrei.

Für das Geld kannste nicht viel falsch machen - dachte ich..

Als ich die NSW in Händen hielt (Versand war schnell), fiel mir bald auf, dass die Qualität nicht der gewünschten Vorstellung entspricht.

Egal, sie waren (noch) heile und sollten nach peniblem Abdichten mit Silikon (man weiß ja nie..)

in meinem Passat die Straße belichten.

Schon beim Einbau ist ein kleines Teil Plastik abgebrochen, welches zum Glück unrelevant war. Wir mussten einige Male ein und ausbauen, da sich die Scheinwerfereinstellschrauben verkanteten und somit keine genaue Einstellung vorzunehmen war.

Schon beim Vergleich alte originale gegen neue Polennsw war klar - die werden nicht lange drin bleiben..

 

Also doch die Mühe begonnen, die originalen Hellas zu bearbeiten. Da der Kleber so gut hielt, kamen die kompletten Scheinwerfer für 10Minuten bei vorgeheizten 200° in den Backofen.

So lies sich das Glas leicht von dem Scheinwerfer lösen und die Popelarbeit alles sauber zu bekommen begann.

Glas noch der Spühlmaschine beigegeben und auf die Suche im Baumarkt nach einem geeigneten Kleber, der gut abdichtet gemacht.

Gesucht, gefunden und gekauft.

Wieder penibelst geklebt und aushärten lassen, danach die überstehenden Reste mit einem Kuttermesser randdicht abgeschnitten.

 

Nun konnten sie endlich eingebaut werden. Gesagt, getan. Ich genoss die Ausleuchte der originalen Scheinwerfer....

 

.... jedoch nicht lange :(

 

Nach einer 5stündigen Fahrt bei Wind, Wetter und Salz konnte ich leider an beiden Gläsern ein Riss im Glas feststellen.

Arbeit umsonst, hatte ich ne Wut.

 

Also mal wieder Ebay angeschmissen und diesmal original Hella NSW für beide Seiten bestellt. Da wird nichts mehr nachsilikoniert, das ist gute Ware, schon den Unterschied beim Auspacken entdeckt :D

Bin mit der Ausleuchte zufrieden und für 31,- original Hella das Stück darf man nicht meckern.

Würde ich so weiterempfehlen.

 

Würde mich auch über Kommentare diesen kleineren Blogs freuen.

 

Eure Nuddel88


23.12.2011 19:23    |    Nuddel88 Nuddel88    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: , , , , , , , , ,

11.07.2009

 

Aufm 1. bayerischen Stammtisch in Augsburg kamen wir ins Gespräch, wie es denn mit meinem fahrenden Ölvernichter weitergehen soll. Roy meinte nur, wenn er einen qualitativ guten VR herbekommt gibt er mir Bescheid.

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„Jaja“ dachte ich nur, "meine Ölfriede packt die nächsten 500tkm auch noch."

Kurze Zeit später kam dann die Nachricht: “ Nadi ich hab da nen Motor aus nem Schlachtgolf mitsamt Getriebe kannste für „den“ Preis haben. Soll ich ihn dir reservieren?“

„Eigentlich nicht“, dachte ich, sagte aber nach langwierigen Gesprächen mit anderen Forumsmitgliedern - welche inzwischen sehr gute Freunde sind - trotzdem spontan zu.

Also Geld überwiesen, Motor + Getriebe incl. der neuen Ketten, Gleitschienen und anderem Krimskrams stand nun in Lindau als mein Eigentum.

„Uff Nadi was haste da gemacht? Das darfst au niemandem erzählen, schon gar nicht Papa, der reißt dir den Kopf dafür ab“

 

 

21.11.2009:

 

An Roys Geburtstag wurde dann der „neue“ VR6 mit Hilfe von Raini, Roy und Stapelfahrer Klaus in meinen Kofferraum gehievt. In der Zeit hat mich Mandy erfolgreich abgelenkt, bis ich dann Passis Hängearsch vor Augen sah.

 

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Oh man, erst mal feste Roys 30. Geburtstag gefeiert. *Hicks*

 

Da Rainer und ich an dem Abend jedoch noch heim fahren wollten und sich ein „VR12“ mit ner gefühlten Promille nicht mehr so sicher lenken lässt, hat Rainer uns gut nach Hause gebracht.

Nachdem die tiefergelegte Karre von Papi am nächsten Morgen entdeckt wurde, haben wir dann zu 3. den Motor ausgeladen. Bissl blöd geschaut hat er schon, er konnte es erst nicht fassen, nahm es aber dann gezwungener Maßen gelassener als erhofft.

 

15.01.2010:

 

Nachdem der Motor nun doch ne Weile ungenutzt in der Garage stand, meine Ölflecken des alten Motors immer größere Pfützen bildeten und schon wieder 2 volle 5-Liter-Kanister Öl gekauft wurden, sollte es am 16.1.2010 soweit sein. Also erst mal den Motor wieder in den Kofferraum bekommen, ohne etwas kaputt zu machen. Da hat Papa volle Arbeit geleistet. Während ich noch im Geschäft war, hat er viel Kopf, Kraft und Herzblut reingesteckt. Ich denke die Bilder sind aussagekräftig genug.

 

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16.01.2010:

 

Tag der Wahrheit.

Morgens gegen 8 Uhr mit Papa und etwas Aufregung auf den Weg nach Zwickau gemacht. Die letzten Kilometer mit dem treuen "Kilometerschlampenmotor"..

 

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In Zwickau angekommen hat uns dann Ursel zum Ort des Geschehens gefahren. Da der Motor und vor allem die "Motorantiinbewegungkommsicherung" ziemlich viel Platz in Anspruch nahm, fuhren wir zu dritt in erster Reihe..

 

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Angekommen erst mal durch den Schnee in die „Scheune“ kommen (mit abgefahrenen Winterreifen gar nicht so einfach)

 

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Mit 3 starken Männer war der Motor schneller ausm Kofferraum als er drin war.

 

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Und dann gings auch schon los:

Maske, Ansaugbrücke, Zylinderkopfhaube ab,

 

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während Ursel die Stoßstange von unten löste.

 

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Auch Papa hat die Arbeitswut gepackt.

 

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Es folgte das wohlverdiente Mittagessen.

 

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Wie soll nachher alles wieder passen??

Hilft alles nix, raus muss er doch..

 

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Die letzte Hoffnung, dass der alte Motor wieder reinkommt, starb mit folgenden Bildern.

Die viele hundert tausend km gingen auch nicht ungestreift an der ZKD vorbei.

 

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Irgendwas wollte nur mit Gewalt aufgehen.

 

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Also muss doch der andere Motor rein..

 

Alle Ventilschaftabdichtungen neu nahm mehr Zeit in Anspruch als erwartet.

 

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Obere und untere Ketten, Gleitschienen und Spanner neu.

 

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Kupplungen verglichen und für die Neuere entschieden. Das Getriebe wurde von meinem Alten übernommen.

 

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Nach jahrelanger Ölkonservierung, war dann das Putzen dementsprechend mühsam.

 

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Und schon bekam der Passi wieder ein Herz.

 

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Da der Sonntag dann leider doch etwas zu kurz war, blieb Ölfriede vorerst in Zwickau, während Papa und ich uns mit „der Ratte“ (gibt es leider auch nicht mehr) auf den Heimweg machten und dabei schon die ersten Antriebswellengeräusche vernahmen (das ist eine andere Geschichte)

 

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In diesem Zuge wurde noch geändert:

- Motorkabelbaum neu umwickelt

 

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- Vorderer Aggregateträger ausm Facelift.

 

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- Schlauch für Kurbelgehäuseentlüftung mit Rückschlagventil ausm Sharan.

 

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- Euro 2 Kat vom Facelift und Minikat

 

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- ABS-Kabel

 

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- Achsvermessung

 

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Schöne Zeiten, die ich mit meinem ersten Auto erleben durfte. Viel gesehen und gelernt.

Noch mehrere glückliche zehntausend Km mit dem Wagen gefahren.

 

Ein knappes Jahr später hat dann leider unvorhergesehenerweise die Karosse schlapp gemacht und so bin ich nun zum Facelift gekommen, dem 35i treu geblieben.

 

Würde ich es mit dem Wissen von heute wieder tun? – auf jeden Fall!

 

Erinnerungen sterben nicht…

 

Vielen Dank an die Zwickauer fürs Helfen!!:)

natürlich auch an Roy und Raini!

Danke Papa für dein Verständnis und dass du immer hinter mir stehst!:)

 

Danke fürs lesen und kommentieren.

 

Grüße

 

Nuddel88


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