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Lexus RX AL2 450h AWD Test

27.10.2020 14:04    |   Bericht erstellt von AndreasAllrad

Testfahrzeug Lexus RX AL2 450h AWD
Leistung 262 PS / 193 Kw
Hubraum 3456
HSN 5013
TSN AKB
Aufbauart SUV/Geländewagen/Pickup
Kilometerstand 9745 km
Getriebeart Automatikschaltung
Erstzulassung 8/2019
Nutzungssituation mehr als 1.250 KM habe ich in 2 Wochen zurückgelegt
Testdauer wenige Wochen
Gesamtnote von AndreasAllrad 4.0 von 5
weitere Tests zu Lexus RX AL2 anzeigen Gesamtwertung Lexus RX AL2 4.0 von 5
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Einleitung

Große SUV aus dem Hause Lexus hören seit mehr als 20 Jahre auf die Modellbezeichnung RX. Im Zuge der forcierten E-Mobilität verzichtet Lexus beim RX auf herkömmliche Antriebe und fokussiert ausschließlich auf den ElektroHybriden. Seit 2019 heißt die Modellbezeichnung Lexus RX 450h die durch den um 110mm im Heck verlängertes Modell RX 450 hl ergänzt wird.

Galerie

Karosserie

4.5 von 5

Effekthascherei ist im Hause Lexus nicht ansatzweise Thema. Auch der RX besticht durch gediegene Eleganz, die sich von der Karosserieform bis ins Innere fortsetzt. Perfekte Verarbeitung, eine Auswahl hochwertiger Materialien und eine Ausstattung die keine Wünsche offen lässt ist der Anspruch von Lexus.

 

Jede Fahrt gleichwohl das Meeting in der Innenstadt oder die Business Reise über mehrere 100KM ist von einem Wohlfühlambiente geprägt, die so vollkommen nur in der automobilen TopLiga im Angebot ist. Hier punktet de RX 450h mit einem aktiv reduzierten Geräuschniveau mit einem allumfassenden Vorhandensein von Fahr- und Sicherheitsassistenten sowie einer Materialanmutung und Verarbeitung, die die Messlatte ganz weit oben anlegt.

Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + Sitzverstellung hinten auch elektrisch
  • + Übersichtlichkeit: bestens dank 360° Kamera

Antrieb

3.5 von 5

Besonderes Augenmerk gebührt jeden Hybriden natürlich auch beim Antriebsstrang. Der Basismotor, ein V6 mit 3,5 Liter Hubraum entwickelt 193kW/262PS. Ein Drehmoment von 335 Nm stellt dieser Motor bei 4.600 Umdrehungen zur Verfügung.

Kombiniert wird der Verbrennungsmotor mit einem 123kW/167PS starken Elektromotor an der Vorderachse, der seinerseits 335Nm Drehmoment bietet. Bedarfsweise unterstützt ein weiterer Elektromotor an der Hinterachse mit 50kW/68 PS sowie 139 Nm Drehmoment. Der jeweils aktuelle Status lässt sich fahrerseitig nahezu ausschließlich auf dem großen 13,2 Zoll Bildschirm verfolgen, so unmerklich schaltet sich der Verbrenner ab oder zu. Lediglich im Stand verraten minimale Vibrationen das Starten des Benziners. Die Harmonie, mit der das Zusammenspiel zwischen hubraumstarken V6, stufenlosen CVT-Getriebe und den beiden EPowerpacks funktioniert perfekt, weil unmerklich.

Galerie
Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + eher ein Gleiter den ein Heizer
  • + wer die Verbrauchsvorteile ernten möchte muss minimiert die anzurufende Motorleistung
  • - e-Allrad ersetzt nur Anfahrhilfe aber nicht ansatzweise echtem Allradantrieb
  • - Motorleistung zwiespältig: subjektive Leistung entspricht nicht Systemleistung von 313PS

Fahrdynamik

4.0 von 5

Der Elektromotor auf der Hinterachse ist primär für den Ladezustand der Batterie zuständig ergänzt aber quasi als elektrischer Vierradantrieb beim Heraus beschleunigen in der Kurve oder bei winterlichen Bedingungen den Antriebsmodus.

 

Der Elektromotor an der Vorderachse ist der wichtigste Impulsgeber für die Beschleunigung und ergänzt der Verbrennungsmotor durch sein eigens sofort zur Verfügung stehendes Drehmoment.

 

Da der Benzinmotor sich in nahezu jeder Situation ohne Last abschaltet, kann man es gerade im urbanen Betrieb oder gemäßigten Überlandfahrt schaffen, dass der Verbrenner bis zu 50% der Fahrzeit außen vor ist, also abgeschaltet ist, und hierbei selbstverständlich das Sparpotenzial des Hybridantrieb maximal ausschöpft.

 

Die Grenze der Sparsamkeit ist dort erreicht, wo der Lexus RX unter Druck gesetzt wird, wenn aus der eher gemächlichen Beschleunigung die Volle Beschleunigung abgerufen wird. Wenn aus der zurückhaltenden Autobahnfahrt die maximal mögliche Höchstgeschwindigkeit gefahren wird. Dann hat sich der Zeiger des linken Instrument im Fahrerdisplay deutlich aus dem ECO Bereich entfernt und der Hybrid werkelt nicht mehr in einem Bereich, für den er eigentlich entwickelt und vorgesehen wurde. Dieser Fahrzustand schlägt sich verbrauchstechnisch bereit ab der Richtgeschwindigkeit deutlich nieder. Nicht umsonst liegt die Höchstgeschwindigkeit bei RXh bereit bei 200km/h an, bei der Langversion ebenfalls mit 230kW/313PS angegebener Systemleistung sogar schon bei 180km/h.

 

Wer dies akzeptiert und den Lexus RX genau aus diesem Grund fährt, hat ein System erworben, dass bereits seit mehr als 20 Jahren reibungslos funktioniert. Ich habe innerhalb von 2 Wochen über 1.200KM zurückgelegt und dabei Nachtankmengen erreicht, die einem Verbrauchswert von unter 7,5 ltr./100KM entsprechen. Dies ist eine sehr akzeptable Menge für ein Fahrzeug welches nahezu 2.2 Tonnen auf die Waage bringt. Die 65ltr. Tankfüllung kann also für Reichweiten von 850km reichen.

Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • - Beschleunigung: er könnte wenn man ihn läßt, das wiederspricht aber eher dem Hybrid-Spar-Gedanken und entspricht eher der Maßlosigkeit

Komfort

5.0 von 5

Effekthascherei ist im Hause Lexus nicht ansatzweise Thema. Auch der RX besticht durch gediegene Eleganz, die sich von der Karosserieform bis ins Innere fortsetzt. Perfekte Verarbeitung, eine Auswahl hochwertiger Materialien und eine Ausstattung die keine Wünsche offen lässt ist der Anspruch von Lexus.

 

Jede Fahrt gleichwohl das Meeting in der Innenstadt oder die Business Reise über mehrere 100KM ist von einem Wohlfühlambiente geprägt, die so vollkommen nur in der automobilen TopLiga im Angebot ist. Hier punktet de RX 450h mit einem aktiv reduzierten Geräuschniveau mit einem allumfassenden Vorhandensein von Fahr- und Sicherheitsassistenten sowie einer Materialanmutung und Verarbeitung, die die Messlatte ganz weit oben anlegt.

Testkriterien
Federung (komfortabel): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + Komfort und Ausstattung: über jeden Zweifel erhaben - automobile Oberklasse

Emotion

4.0 von 5

Der Lexus RX polarisiert ebenso die Hybridtechnik im Allgemeinen. Wer sich jedoch auf den Lexus RX einlässt und die Vorteile der Technik ausschöpft wird sehr zufrieden sein.

Galerie
Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (komfortabel): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + RX polarisiert

Gesamtfazit zum Test

Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

Der Lexus RX 450h polarisiert, wer sich aber mit der Technik vertraut gemacht hat und ein wunderschönes Auto mit dem Potential eines Hybriden sucht, der wird bei RX zuschlagen und sehr sehr glücklich werden.

Gesamtwertung: 4.0 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 4.0 von 5 möglichen Sternen
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