ZX900C geht bei 160 km/h Geschwindigkeit aus - gedrosselt
Hallo, hab jetzt meine ZX900C mit Ansaugblenden und Gasschieberanschläge gedrosselt und sie fährt recht gut nur geht sie sobald ich ca. 160km/h drauf habe aus und springt für ca. 3-5min nicht mehr an, als wenn es erst abkühlen müsste. Ich bin mir nicht sicher aber ich glaube ich habe schon zum zweiten mal ein Klicken gehört und danach konnte ich sie wieder anmachen.
Bevor sie gedrosselt (Alphatechnikdrosselsatz: Ansaugblenden + Gasschieberdrossel) war, bin ich ca. 200 km/h gefahren aber sie ging nicht aus. Die Temperaturanzeige ist auch im normalen Bereich bevor sie ausgeht. Vor dem ausgehen habe ich auch in 2 von 3 Fällen die Kuplung gezogen um abzubremsen aber ich glaube nicht das es daran liegt.
Das einzige was mir dazu einfällt ist, dass vielleicht die Drossel eingefahren werden muss, wobei ich nicht weiß ob man sowas überhaupt einfahren muss und das zweite ist, dass vielleicht wegen dem verängtem Ansaugkanal mehr wärme entsteht und ich andere Zündkerzen brauche.
Beste Antwort im Thema
Ich würde einfach mal die Leerlaufdrehzahl auf den korrekten Wert einstellen:
1000 Umdrehungen +/- 50
Die Neuner sind heiss sehr schlecht zu starten, wenn ich die Maschine hochdrehe, um anschliessend mit gezogener Kupplung zu bremsen, liegt der Verdacht nahe, das die Leerlaufdrehzahl nicht stimmt, oder vielleicht eine Undichtigkeit im Ansaugbereich herrscht, (Montagefehler 😉 )
Wenn ich als Laie versuche eine Schwarzwälder Kirschtorte zu backen und sie hinterher misslingt, versuche ich natürlich auch in Foren Aufklärung zu bekommen. 😉
Schuster, bleib bei Deinen Leisten !
Aber KFZ-Technik ist ja so easy, da kann ja jeder daran rumbasteln, die Info hole ich mir ganz einfach aus den Foren. 😉
Warum hat eine Ausbildung 3,5 Jahre Lehrzeit ? Und dann ist immer noch viel zu wenig Fachwissen/Erfahrung vorhanden.
Das ist jetzt keinesfalls persönlich gemeint, einfach nur zum Nachdenken, was man selber erledigen kann und was ich Fachhände gehört. 😉
In diesem Sinne, viele Grüsse,
Arne 😉
47 Antworten
die feder müsste - um deine frage zu beantworten - entspannt werden.
d.h. so verstellen, dass sie im jetztigen zustand länger ist als vorher.
dabei sei aber angemerkt, dass ich "tieferlegen mittels federvorspannung" für eine schnapsidee halte.
ada weil:
1.) mit der federhärte/vorspannung etc wird das fahrwerk an die gegebenheiten der strasse angepasst und an das persönliche fahrerische können und an das gewicht der fuhre.
das empfinden jedes einzelnen ist natürlich anderst ... aber ein komplett weich eigestelltes fahrwerk erinnert mich eher an eine schiffschaukel als an ein sportmotorrad und fäht sich m.m nach besch...eiden.
2.) wenn es darum geht, mir den füssen den boden besser zu erreichen bringt das auch nicht sooooo viel, weil du ja beim rangieren deinen hintern fast aus dem sattel hebst .... also entlastets. und wenn die kiste bereits vom eigengewicht in die knie geht ist sie definitiv zu weich.
anderer vorschlag:
schau mal nach, (bzw. lass mal nachschauen!) ob du die gabel durchstecken kannst.
sprich: obere und untere gabelbrücken-klemmschrauben lösen und die gabel 1 bis 1,5 cm durchstecken.
das ändert die fahrwerksgeometrie nicht zu heftig, kostet nix und bringt auch was (obwohl man das bei 1,5cm nicht glaubt).
ps: bitte nicht selbst dran fummeln ... lass es lieber jemand machen, der davon ahnung hat.
pps: geh auch beim abpolstern nicht gleich in die vollen. 1-2 cm sind n haufen zeug. und dein hintern wird´s dir danken. nochmal wegschneiden lassen kannst immer was....dazuschneiden nichts mehr. 😁
-yelly-
Das mit den Gabeln schaue ich mir nochmal an und mit der Feder ist es bei mir so, das sie keinen stück runtergeht wenn ich mich draufsetzt. Sie ist auf maximaler spannung da wird es glaube ich nicht schaden, wenn ich sie bisschen weicher mache.
Ein paar Anmerkungen zu Yellys Äußerungen zwei über diesem hier.
Die Federvorspannung hat nichts mit der Härte des Fahrwerks zu tun !
Die Federvorspannung ändert rein das Verhältnis aus negativen Federweg zu positiven Federweg.
Die Härte eine Feder wird bestimmt durch die Windungsanzahl und ihre Dicke (sieh auch bei einer progressiv gewickelten Feder).
Dies ist aber nicht veränderbar.
Die "Härte" bzw. das Ansprechverhalten eines Fahrwerks kann man nur durch Veränderung von Zug- und Druckstufe des Dämpfers ändern....oder durch Einbau einer härteren Feder. 😉
Um die Federvorspannung "runterzuschrauben" (wie ich schrieb) wird die Feder nicht entlastet, also länger, sondern noch mehr zusammengedrückt, was den positiven Federweg verkürzt. Wenn man 120kg wiegt und gerne mit Sozia fährt, sollte man vielleicht tatsächlich auf diese Maßnahme verzichten, sonst schlägt man wohl dauernd am hydraulischen Endanschlag an. 😁
Nichtsdestotrotz würde das Heck weiter runterkommen.
@TE
Zum Einstellen der Gabel stellt man sich neben das Motorrad, umfaßt die Griffe (als würde man fahren wollen), zieht die Handbremse und federt mit Schwung die Mühle vorne kurz ein. Idealerweise federt das Motorrad selbständig aus und "wippt" 1x nach.
Einstellen von Federelementen ist allerdings eine Wissenschaft für sich und als Laie würd ich davon auch die Finger lassen.