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Zweite Autobatterie im Kofferraum...

Themenstarteram 24. August 2014 um 1:33

... angeschlossen über Steckdose im Kofferraum. Die zweite (neu) wird dieselbe wie die erste sein, bloß 8 Monate jünger. Verstaut in einem Tragekorb (rutschfest befestigt), um schnell und bequem zum Laden am Wochenende genommen zu werden.

Ziel: Mehr Stromkapazität über die kalten Monate (STH bei nur 2 x 16km täglich), sodass die STH zwei mal am Tag laufen kann.

Was sagt Ihr dazu? Vorteile, Risiken, Sinn oder Unding?

Das Auto: 2014 Ford Kuga Benziner. Batterie: 80Ah, LiMa: 150A. Die Steckdose hat noch ca. 20 Minuten lang nach Abstellen und Verriegeln des Autos Spannung.

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29 Antworten

Über eine Steckdose im Kofferraum ??

Ich glaube, Du solltest Dir mal vom Fachmann eine Berechnung machen lassen, die Dir aufzeigt, welche Ströme von hinten Nach vorn u.U. fließen können.

Ich kenne jetzt nicht die Kabelage der Steckdose, aber mehr wie 1,5mm² wird es wohl nicht sein.

Mehr wie die Drähte glühen können und die Sicherung zum ausglühen bringt kann es ja nicht sein, grins.

Es gibt zwei mögliche Probleme: Es kann zu Kabelbränden kommen und die Zweitbatterie wird sulfatieren, wegen schlechter Aufladung.

Du brauchst eine zyklenfeste Versorgerbatterie und einen Spannungslifter. Also ein Ladegerät was mit 12V betrieben wird, aus dem Wohnmobilbereich.

Dann schließt du die Heizung an die Versorgerbatterie an, dann funktioniert das Ganze.

Der Sinn der Aktion erschließt sich nicht. Allein mit 80Ah kann die Standheizung sicher über 5h am Stück laufen. Wofür braucht man noch mehr Kapazität?

Weil er seine Batterie nie voll bekommt beim Fahren. Für 16km brauchst zwischen 10 und 20min. Je nach dem wie viele Ampel du hast im Berufsverkehr. Klar in Berlin vllt auch länger ;)

Er wird Laternenparker sein, sonst hätte er keine Standheizung gekauft. Da ist Nachladen schwer, vor allem wenn man 3. Stock wohnt. D.h. will er eine Tragbare Lösung.

Ich würde mir auch eine Elektonik wie bei Wohnmobilen zulegen, der Anschluss sollte ein Fachmann machen. Mit den richtigen Steckern kann er auch richtig Leistung übertragen. Damit kann er auch zuhause nachladen bei bedarf. Mit einer Zylenfesten GelBatterie schaft er sich das Problem mit den Gasen vom Hals. Den normale Akkus müssen belüftet sein wegen Knallgasbildung. Bei Gelbatterien ist man freier in Einbausituation. Da der Akku eine Heizung und Gebläse speißen soll ist eine Zyklenfestigkeit wichtig, nicht wie bei einem Starterbatterie ein hohen Kurzschlußstrom. Ich würde aber keine 80Ah Batterie kaufen, die sind doch viel zu schwer ;)

Achso ok, aber um eine Batterie mit ner anderen zu laden, braucht man schon einiges an Elektronik und Verdrahtung. Vermutlich mehr Aufwand als die Fahrzeugbatterie ein paar mal direkt zum Ladegerät zu bringen.

Ich denke nicht das er seine Starterbatterie laden will, das wäre zumindest sehr blöd gelöst. Es geht per DC/DC Lader, damit läd man aber eigentlich seine Zusatzbatterie wenn der Motor läuft. Der Wirkungsgrad ist halt bescheiden wenn man über Batterie laden wollte.

Ich würde die Standheizung und das Gebläse auf der ersten Stufe über die Zyklenfeste Batterie laufen lassen. Einen Elektronischen Laderegler verbauen der die Zusatzbatterie bei der fahr nachläd. Die Batterie über Stecker verbinden damit man sie ausbauen und nachladen kann. Dabei ist es wichtig die Kabel ordentlich zu dimensionieren. Der Laderegler sollte dabei die Vorgabe machen. Zum Gebläse gehen üblicherweise 4Quadratmilimeter Kabel.

Wenn die Zusatzbatterie leer ist geht halt die Standheizung nicht mehr, aber starten kann man immer noch.

Tja, ich sage mal wieder "Starthilfepack", diese völlig unsinnige Produkt. ;) (Sowas: http://www.amazon.de/.../B0021EOSVU)

Braucht man nicht stationär platzverschwendend im Kofferraum, keine Gedanken bezüglich Verkabelung etc. Lässt sich komfortabel Abends in die warme Wohnung raufnehmen.

Und dann wenn es zum Fall des Falles kommt, tut das Ding komfortabel das, was man braucht.

Wobei sich mir die Frage stellt, ob es da überhaupt ein Problem gibt. 16 km eine Strecke sind nun nicht wirklich wenig, sollten reichen um die Batterie am Leben zu erhalten, Standheizung hin oder her.

Ich hatte ja nun wie in dem anderen Thread beschrieben ähnliche Probleme, aber da war eine Strecke vielleicht grad mal 700m mit div. Zwischenstops (regelmäßige Einkaufschleife im Ort ohne echte Fahrtstrecken dazwischen).

Eigentlich liefert die Lima immer mehr als genug Energie, die Kfz.-Elektronik geht bloß schlecht damit um, weils den Autobauer nicht schert. Gerade im Winter kommt bei der Batterie wenig an, wenn die Ladespannung nicht an die Temperatur angepaßt wird. Da müßte die Lima, zumindest kurz mit 15V laden, dann lädt die Batterie schätzungsweise doppelt so schnell. Das Bordnetz müßte dann natürlich auf höhere Spannungen angepaßt werden und das kostet. Aber für eine separate Heizungsbatterie wäre das vielleicht ne Lösung (mit viel Aufwand).

Bevor ich mir nen Akku hinten rein lege und nicht nutze, lieber einen einbauen und nutzen. Das ist schon sinnvoller.

Besonders weil Starterbatterien es nicht mögen tiefentladen zu werden oder dauerhaft mit zu wenig Ladung unterwegs zu sein. Daran sterben die meisten in neuen Fahrzeuge. Immer mehr Elektronik aber die Batterie wird nie 100% Voll, zum starten reicht es aber immer noch. So fällt das gar nicht auf, erst wenn es zu spät ist.

Wer ein Stellplatz mit Steckdose hat kann das egeal sein, der kann ja regelmäßig nachladen.

Es spielt aber auch keine Rolle, ob die Batterie zu 100% voll ist oder nicht.

Sie funktioniert auch bei 80%, wenn sonst alles i.O. ist.

Sei dir mal nicht so sicher

http://www.deutronic.de/.../1211_Ueber_die_Anforderungen.pdf

Gleicher Autor

http://www.deutronic.de/.../01_akkus_schnell_und_schonend_laden.pdf

http://www.deutronic.de/.../02_akkus_schnell_und_schonend_laden.pdf

http://www.deutronic.de/.../03_akkus_schnell_und_schonend_laden.pdf

Danke für den Link.

Z.B. die Schadenstatistik sagt das aus, was ich schon immer geschrieben habe (wie o.a., meinte ich natürlich einen Blei-Säureakku).

Die neumodischen Akkus selbst sind das Problem, weil diese nur in einem bestimmten Fenster arbeiten und wenn diese Parameter nicht gegeben sind, machen sie schlapp (gut für die Batterieindustrie).

Dann lieber doch einen herkömmlichen Blei-Säure Akku, der dann i.d.R. auch lange Jahre hält, wenn nicht andere Faktoren ihn leeren (z.B. nur Kurzstreckenbetrieb).

In meinem Fall habe ich Glück, bei mir ist ein Akku verbaut, wo die Zellen sich oben öffnen lassen und ich jeder messen kann, welche Ladedichte in den Zellen vorhanden ist und ob der Säurestand nicht zu niedrig ist.

Und wenn sie mal völlig entladen sein sollte, dann wird mein altes Ladegerät sie wieder auf Vordermann bringen.

Im Gegensatz zu den neumodischen Ladern.

Das Teil ist 9 Jahre jung (vermutlich durch die Wartungen, die ich 2x im Jahr durchführe) und so langsam muß ich wohl daran denken, eine neue Batterie zu kaufen.

Aber es wird eine Batterie werden, wo die Zellen zum öffnen sind, kein geschlossenes System, vermutlich eine Moll.

Themenstarteram 24. August 2014 um 16:46

Vielen Dank für Eure Hilfe! Dass die Verkabelung für den Strom zu schwach ist, habe ich erstmal gar nicht bedacht. Meine Gedanken waren bei dem Punkt, ob und wie sich die Batterien den Strom tauschen. Na ja, wäre zu schön und zu einfach, um möglich zu sein;)

Ich parke in der Auffahrt, direkt an der Eingangstür, möchte aber nicht ein Ladegerät unbeaufsichtigt arbeiten lassen, da jeder, insbesondere (kleine) Kinder und Katzen, freien Zugang haben... und eine Steckdose hätte ich jetzt draußen auch nicht. Mit einer Garage hätte ich das Problem nicht.

Was halt Ihr denn überhaupt davon, die angeklemmte Batterie im "schlafenden" Auto zu laden, so 30 Minuten nach dem Abstellen, wenn alle Steuergeräte schlafen? Gibt es da ein Risiko? Angeklemmt, weil der Zugang zur Batterie sehr schlecht ist.

Es ist schon ein kleines Luxusproblem:D weil ich m.E.n. bei der Strecke, 2 x 16km, schon in der Lage sein müsste, morgens die STH laufen lassen zu können, und wäre damit sehr zufrieden. Die Batterie ist zwar mit 80Ah recht groß und der Ladestrom auch nicht klein, wie ich schon mal gemessen habe, aber die STH wird nicht starten wenn es weniger als ca. 10l Sprit im Tank gibt und die Batteriespannung niedrig ist. Wie niedrig, dass wird sich erst zeigen. Wenn die Ingenieure bei FORD auch hier sehr vorsorglich waren, kann es im Winter Probleme geben...

Auf der anderen Seite, wenn ich das Auto lange fahren soll, dann ist es vielleicht sogar besser, die STH nur einmal täglich laufen lassen, weil sich dadurch ihre Lebensdauer verlängert, hoffe ich:D

Zitat:

 

Ich parke in der Auffahrt, direkt an der Eingangstür, möchte aber nicht ein Ladegerät unbeaufsichtigt arbeiten lassen, da jeder, insbesondere (kleine) Kinder und Katzen, freien Zugang haben... und eine Steckdose hätte ich jetzt draußen auch nicht. Mit einer Garage hätte ich das Problem nicht.

Was halt Ihr denn überhaupt davon, die angeklemmte Batterie im "schlafenden" Auto zu laden, so 30 Minuten nach dem Abstellen, wenn alle Steuergeräte schlafen? Gibt es da ein Risiko? Angeklemmt, weil der Zugang zur Batterie sehr schlecht ist.

Das funktioniert wenn man dafür geeignete Ladegeräte nutzt. ZB die CTEC-Ladegeräte können eine angeschlossene Batterie ohne Schaden für die Elektronik laden und va erhalten, ohne dass die Batterie überladen wird. Außerdem sind die so klein dass man sie unter der Motorhaube verschwinden lassen kann und nur das Netzkabel nach außen führen muss, dann kann auch niemand daran rumfummeln.

Aber eventuell wäre es eine Option, sich so eine mobile Energiestation anzuschaffen und die nur bei Bedarf zb im Winter zu verwenden. Die kann man auch bequem mit in die Wohnung nehmen und da aufladen. Sind zwar keine Kapazitätswunder aber Fremdstarten geht damit probmemlos, auch der Betrieb einer Standheizung. Aber um das Nachladen der Fahrzeugbatterie wird man wohl nicht herumkommen. Man muss ja folgendes bedenken: Wenn es die Lima im Kurzsrteckenbetrieb schon nicht schafft die normale Batterie aufzuladen, wie soll sie dann denn noch eine Zweitbatterie vollktiegen?

Gruß Tobias

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