Zumutbarer Ersatzwagen?
Hallo,
ich wurde heute von meinem Auohaus mittels Ersatzwagen schockiert!
Die Reparatur meines E 350 CGI dauert doch etwas länger als gedacht.
Somit wurde mir heute ein A 150 als Ersatzwagen gegeben.
Muss ich das als Kunde so hinnehmen?
Bei einem Unfall war das doch bisher immer so das man eine Klasse darunter bekommt!?
Haben Garantiekunden nicht auch einen solchen Anspruch?
Gruß
Micha
Beste Antwort im Thema
Ironiemodus an: "Eine A-Klasse als GRATIS Werkstattersatzwagen? DAS geht gar nicht!" Ironiemodus aus.
Auch mit einer A oder B Klasse kann man durchaus komfortabel und gut von A nach B reisen. Viele Hunderte Kilometer.
Mir stellt sich hier beim ein oder anderen ernsthaft die Frage, wenn der Ersatzwagen NICHT gestellt würde, sondern aus der eigenen Tasche bezahlt werden müsste, ob dann die A-Klasse auch noch sooo schlecht wäre?😁
Also ich bin auch der Meinung, es ist doch schön, mal ein anderes Auto zu fahren und z. B. in der B-Klasse von der hier schon die Rede war...ist viel Platz😉
Gruss
Daniel
54 Antworten
Also, ich muss sagen ich hatte schon die verschiedensten Erfahrungen mit Ersatzfahrzeugen.
In 2003, war glaube ich noch alles besser. W211 war kaputt, angerufen, Abschleppwagen, kam, hat eine Ersatz-E-klasse abgeladen, den kaputten aufgeladen, eine Unterschrift und ab gings (Werksvertretung in Fulda). Also, absolut kein Aufwand.
Jetzt gab es kleinere Probleme beim Kauf des W212, also bei einem Vertragshändler gekauft. Vertragshändler schaffte es nicht, mir die Kennzeichen für den neuen zubringen, er entschuldigte sich höflichst. Ich fuhr zu Ihm, bekam Blumensträuße etc. pp. und er sagte noch: Im sommer kann ich mir maln schönes Cabrio fürn Wochenende bei Ihm holen (als wiedergutmachung, dafür,das ich 20 km gefahrn bin, find ich super).
Dann wie bei allen: Injektoren hin, Werksvertretung angerufen, ja, sie müssen doch noch zu uns fahren können, das sei immer so. Ich.... nein, geht nicht. Brauche Abschleppwagen und Ersatzfahrzeug. (Es war mein Geburtstag, da will man sich nicht noch mit sowas ärgern): Ja sie bekommen eine A-Klasse von uns. Ich natürlich nein geagt, hatmich schon genug geärgert, dass die Hin waren. Also, E-Klasse bekomen. Der Hammer aber: Auto wurde abgeschleppt, ich mussde extra in die NL fahren, und das Fahrzeug abholen, früher wars da besser. Begründung, das wird jetzt alles über Autovermietung Caro abgewickelt.
Dann, reifen wechseln lassen, einlagern lassen, und wegen Getriebe beschwert (Gedenksekunde). Kam eh nix bei raus, Nur dass dieLeute von der NL eine Fortbildung haben und das Reifenwechseln 1,5h dauern sollte. Ich hab nach einem Ersatzfahrzeug gefragt, leider nur ein Smart da. Ok.... gefahrn.... Danach zum Meister und nur noch trocken gesagt: Ich weiß wieso sie mir nen Smart gegeben haben, das Getriebe ist noch beschissener als die 5G im W212....hrhrhr
Früher war alles besser, sogar die Zukunft!
Edit: Mercedes sollte besser Ersatzwagen über Charter Way abwickeln, als externe zu nehmen!
Zitat:
Original geschrieben von norman44
Wer redet denn von Smart? Ich denke, hier ist auf beiden Seiten ein wenig Augenmaß gefordert. Die kostenlose Ersatzwagenstellung ist eine Kulanzleistung, auf die kein rechtlicher Anspruch besteht. Das ist auch bei MB nun einmal Fakt, auch wenn das gerne verdrängt wird. Dann sollte unterschieden werden, ob es sich um eine Garantie-Reparatur handelt, oder um einen Standard-Service.Zitat:
Original geschrieben von carcraxx
Niemand erwartet ein Top-Modell. Trotzdem muss man sich fragen, ob es in Ordnung ist, wenn man (wenn der eigene MB E in der Werkstatt ist) einen Smart nehmen soll ... ich finde nicht. Man zahlt beim Kundenservice von MB so viel Geld, dass man auch erwarten kann, dass man ein wenigstens angemessenes Auto zu bekommen. Eine Klasse niedriger ist in Ordnung, aber wenn ich mit einer S-Klasse ankomme würde ich nicht mit einer A-Klasse wegfahren wollen.Meine Erfahrung ist, dass eine NL schon aufgrund der hier geschilderten hohen Erwartungshaltung der Kunden, bemüht ist, ein möglichst gleichwertiges Fahrzeug anzubieten. Ist bei hohem Kundenaufkommen nur noch eine A-Klasse verfügbar, fällt mir als E-Klasse Fahrer sicher kein Stein aus der Krone, wenn ich mich mal für einen oder zwei Tage in dieses Fahrzeug setze.
Es klingt für mich schon ziemlich nach "Standesdünkel", wenn so getan wird, als käme die kostenlose Bereitstellung einer A-Klasse für Fahrer höherer Klassen einer persönlichen Herabwürdigung gleich. Für den kilometerfressenden Geschäftskunden mit weit entfernten Außenterminen, findet sich auch immer eine andere Lösung.
Für mich lässt sich die Servicequalität, die ich beim Kauf des Wagens mitbezahlt habe, an einer möglichst kompetenten, präzisen und schnellen Werkstattarbeit messen und weniger an Größe und Statuswert des Ersatzwagens.
Gruß, Norman
Es geht auch garnicht darum, dass kein anderes Fahrzeug da ist, nur hat "unser" Händler immer mehr als genug Fahrzeuge für Kundendienste herumstehen. Wir hatten als Austauschfahrzeug für unsere C-Klasse auch eine A-Klasse und ich muss sagen, dass ich damit sehr gut klarkomme, ich würde auch eine Fremdmarke fahren, falls das notwendig sein sollte. Was nur meiner Meinung nach nicht geht ist, wenn der Kunde mit einer E-Klasse ankommt, dass er dann einen Smart bekommt (das gibt es hier sehr häufig) - dabei geht es weniger um den "Luxus" oder das Prestige eines MB als um die Praktikabilität, ich kenne durchaus Menschen, die nicht nur alleine zusammen mit ihrer Notebooktasche/Aktentasche die E-Klasse durch die Gegend kutschieren, sondern z.B. Fahrgemeinschaften haben, Material mitnehmen müssen oder einfach auch weitere Strecken fahren müssen. Das ist noch nichteinmal zwingendermaßen ein Geschäftskunde, sondern kann auch der normale Privatmann sein. Es geht einfach um das Prinzip, dass es nicht einzusehen ist, dass man erst bei seinem Händler "herummeckern" muss, damit man ein anständiges Ersatzfahrzeug bekommt.
Keiner verlangt eine S-Klasse, wenn er eine S-Klasse abgibt, aber trotzdem muss es dann auch nicht die B- oder A-Klasse sein - vor allem nicht, da man häufig genug kräftig Geld beim Händler lässt.
Ich empfinde es einfach als Unding, wenn man sich als Kunde alles "erkämpfen" muss, anstatt dass es wenigstens von der anderen Seite als verständlich (nicht selbstverständlich) angesehen wird. Und so viele Fahrzeuge, wie hier bei uns die Kundenberater, Verkäufer, Geschäftsführer und wer sonst noch durch die Gegend fährt bedeutet wohl, dass es dem Laden nicht zu schlecht gehen kann, ansonsten wäre das ja auch minimiert (oder man will auf die Selbstdarstellung nicht verzichten).
Über die Serviceleistung AM FAHRZEUG diskutieren wir hier nicht, die ist hier immer einwandfrei gewesen, auch wenn es mehrere Probleme gab.
Und es tut mir wirklich leid Norman, aber anscheinend lebst du in einer anderen Realität als ich - es gibt auch viele Menschen die einen MB wegen seiner Größe und Praktikabilität kaufen, da sie ihn beruflich oder privat viel nutzen und brauchen ... es kann ja sein, dass du zu dieser Gruppe nicht gehörst und dir den Wagen wirklich nur wegen der Größe und des Prestige gekauft hast, es gibt auch auch viele andere, die das Auto wirklich BENUTZEN und den Platz auch ausnutzen. Und denen ist mit einem besseren Einkaufswagen á la Smart oder A-Klasse nicht geholfen.
Zitat:
Original geschrieben von carcraxx
Ich empfinde es einfach als Unding, wenn man sich als Kunde alles "erkämpfen" muss, anstatt dass es wenigstens von der anderen Seite als verständlich (nicht selbstverständlich) angesehen wird. Und so viele Fahrzeuge, wie hier bei uns die Kundenberater, Verkäufer, Geschäftsführer und wer sonst noch durch die Gegend fährt bedeutet wohl, dass es dem Laden nicht zu schlecht gehen kann, ansonsten wäre das ja auch minimiert (oder man will auf die Selbstdarstellung nicht verzichten).
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Und es tut mir wirklich leid Norman, aber anscheinend lebst du in einer anderen Realität als ich - es gibt auch viele Menschen die einen MB wegen seiner Größe und Praktikabilität kaufen, da sie ihn beruflich oder privat viel nutzen und brauchen ... es kann ja sein, dass du zu dieser Gruppe nicht gehörst und dir den Wagen wirklich nur wegen der Größe und des Prestige gekauft hast, es gibt auch auch viele andere, die das Auto wirklich BENUTZEN und den Platz auch ausnutzen. Und denen ist mit einem besseren Einkaufswagen á la Smart oder A-Klasse nicht geholfen.
Eine knappe und kurze, höfliche Frage nach einem größeren Fahrzeug ist für dich gleich ein Kampf und etwas, das dir deiner Meinung nach sofort und ohne mit der Wimper zu zucken zusteht?
Und jetzt zeig mir die Leute, die ihre E-Klasse Tag für Tag mit fünf Personen + Gepäck ans absolute Belastungslimit bringen.
Ich behaupte ja auch, den Kombi aus praktischen Gründen zu bevorzugen, de facto ist es aber so, dass unter der Woche ein Smart genauso reichen würde und wie gesagt, sollte er das nicht, dann hilft das Kommunikationsmittel Sprache mehr weiter, als sich hinterher über das erhaltene Fahrzeug zu ereifern und den Service von MB zum Teufel zu wünschen.
Zitat:
Original geschrieben von carcraxx
Und es tut mir wirklich leid Norman, aber anscheinend lebst du in einer anderen Realität als ich - es gibt auch viele Menschen die einen MB wegen seiner Größe und Praktikabilität kaufen, da sie ihn beruflich oder privat viel nutzen und brauchen ... es kann ja sein, dass du zu dieser Gruppe nicht gehörst und dir den Wagen wirklich nur wegen der Größe und des Prestige gekauft hast, es gibt auch auch viele andere, die das Auto wirklich BENUTZEN und den Platz auch ausnutzen. Und denen ist mit einem besseren Einkaufswagen á la Smart oder A-Klasse nicht geholfen.
Mein Realitätssinn berücksichtigt zumindest das wichtigste Argument, das Du völlig außer Acht lässt und das ich darum gerne noch einmal wiederhole: Sofern es nicht ausdrücklich in Deinem Kaufvertrag vereinbart wurde, steht Dir im Rahmen von Service- und Reparaturarbeiten rechtlich kein kostenloses Ersatzfahrzeug zu. Selbst die Mobilitätsgarantie, die in diesen Fällen meist gar nicht greift, lässt die Form der zugesicherten Mobilität offen.
Du solltest also zur Kenntnis nehmen, dass die kostenlose Ersatzwagenstellung eine freiwillige Serviceleistung der NL/des Vertragshändlers ist und Du Wünsche äußern, aber keine Forderungen stellen kannst. Die Werkstatt ist für die fachgerechte Wartung Deines Autos zuständig, nicht für die Lösung Deiner individuellen Transportprobleme. Wie wenig mein Blick auf die Realität verstellt ist, erkennst Du daran, dass ich mir bei jedem Vertragsabschluss eine Ersatzwagen-Zusicherung geben lasse. Das schließt spätere Irritationen aus.
Wenn Du auch für die Zeit von Werkstattaufenthalten zwingend auf ein großes Auto angewiesen bist, solltest Du versuchen das rechtzeitig mit der Werkstatt abzustimmen und wenn das nicht möglich ist, Dir eines zu mieten. Drehen wir doch den Spieß einmal um: Wenn Du über genügend Mittel verfügst um Dir eine E-Klasse leisten zu können, werden Dich moderate Mietwagenkosten doch auch nicht in den Ruin treiben, oder? 😉
Gruß, Norman
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Man muss sich auch mal die Situation der Vertragshändler vergegenwärtigen. Die werden auf der einen Seite mit immer höheren Preinachlässen beim Pkw-Verkauf konfrontiert auf der anderen Seite wird die verkaufte Stückzahl immer geringer. MB hat in Q1/10 in Deutschland Presseberichten zufolge einen Rückgang gegenüber Q1/09 von 7 % verkraften müssen. Weltweit ist der Absatz zwar kräftig gestiegen mit einem entsprechenden Gewinn (den Asiaten sei Dank). Aber das nützt dem Händler hier nichts. Während Niederlassungen vor einer Insolvenz weitgehend geschützt sind, ist dies beim Vertragshändler nicht so. Deshalb muss man die "Ich will Mentalität" auch mal hinterfragen und darf die Erwartungen nicht überziehen. Für mich ist entscheidend bei auftretenden technischen Problemen kompetente Hilfe zu erfahren und nicht an eine Bastelbude zu geraten. Der Güte des Ersatzwagens ist für mich kein entscheidendes Kriterium.
Zitat:
Original geschrieben von dirk483
vorm kauf meines S 350 L /W221 wollte ich gern mal den S 320 CDI probefahren.
hatte der händler natürlich nicht als vorführwagen da.
also mietete er den extra für mich von sixt... "ist überhaupt kein problem".
ich hab den beleg gesehen. der wagen kostete für den tag 78 euro.ich schätze also mal ... ein E kostet vielleicht 50 ... und ein C 40.
sieht man das ´mal "in masse"... für alle inspektionen und garantiearbeiten... dann kommen auf einen händler ganz schön hohe ersatzwagenkosten zu.
--> DIE WIRD ER WIEDER HEREINHOLEN, sprich bei uns irgendwo in den rechnungen verstecken MÜSSEN.
fazit :
muss sich jeder seine eigenen gedanken zu machen, was er als ersatzfahrzeug als "angemessen" empfindet (und per verstecktem rechnungsposten bereit ist, zu bezahlen)ich hatte als ersatzwagen bisher A, B, E.
und fand´s ok.aber wenn irgendeine kleine glitzer-hollywood-diva hier meint, sie müsse bei abgabe ihres E einen rolls royce phantom als ersatzwagen bekommen... --> maybe it´s time for a wake-up-call 😉
ich sehe es in anlehnung an john maynard keynes : THERE IS NO FREE LUNCH !
Super geschrieben! vielen Dank!!!
Ironiemodus an: "Eine A-Klasse als GRATIS Werkstattersatzwagen? DAS geht gar nicht!" Ironiemodus aus.
Auch mit einer A oder B Klasse kann man durchaus komfortabel und gut von A nach B reisen. Viele Hunderte Kilometer.
Mir stellt sich hier beim ein oder anderen ernsthaft die Frage, wenn der Ersatzwagen NICHT gestellt würde, sondern aus der eigenen Tasche bezahlt werden müsste, ob dann die A-Klasse auch noch sooo schlecht wäre?😁
Also ich bin auch der Meinung, es ist doch schön, mal ein anderes Auto zu fahren und z. B. in der B-Klasse von der hier schon die Rede war...ist viel Platz😉
Gruss
Daniel
@ JWck: Nein, eine kurze und knappe sowie höfliche Frage nicht, aber man gerät doch häufiger an Mitarbeiter, die äußert unhöflich sind und selbst beim Nachfragen einem entweder garnicht antworten oder einen einfach ignorieren. Wir mussten auch schon häufiger für die Ersatzwagen zahlen, womit ich ja auch kein Problem habe ...
Und es geht ja nicht um das Belastunglimit, sondern einfach um den Platz - zeige mir mal, wo ein Pharma-Vertreter seine Unterlagen (die teilweise zu hauf vorhanden sind) hinpacken soll, wenn er einen Smart bekommt? Oder einen IT-Außendienstler, der ziemlich viel Equipment mit hat, um im Notfall alles dabei zu haben. Letztlich gibt es auch die Kathegorie Mensch, die nicht nur im amerikanischen Stil alleine durch die Gegend fahren, sondern Fahrgemeinschaften bilden. Ein Freund der Familie hatte ein E55 AMG T-Modell mit einem Kolbendurchschlag (inklusive Delle in der Motorhaube), der brauchte den Wagen mehrmals die Woche um nach und von Frankfurt nach Hause und nach Wolfsburg zu fahren, dabei ist er immer mit zwei seiner Kollegen gefahren, glaubst du, dass die alle mit Gepäck, Technik und Unterhosen in einen Smart passen? Selbst eine A-Klasse ist für eine Kilometerleistung von mehr als 3.000 km pro Woche nicht geeignet, genausowenig eine B-Klasse.
@ Norman: Es geht ja weniger darum, ob man ein vertragliches Anrecht auf einen Ersatzwagen hat, dass dieses ohne eine zusätzliche zivilrechtliche Einigung zwischen dem Händler und dem Kunden nicht der Fall ist, wird gar nicht bestritten. Genausowenig geht es darum, dass es nicht möglich ist, ein Ersatzfahrzeug zu bekommen und notfalls dafür zu zahlen. Es geht einfach um das Prinzip, dass man (und wir reden nicht von einem Service, der nur einen halben oder ganzen Tag dauert, sondern von größeren Reparaturen, die gut und gerne mal 3.000 und mehr Euro kosten) bei dem Geld, was man beim Händler bei Vertragsabschluss eines Neuwagens oder Gebrauchtwagens lässt (gerade bei Mercedes-Benz) und dem Geld, welches dann noch für die Reparatur bezahlt werden muss, durchaus auch etwas Service erwarten kann, der NICHT auf einer Checkliste steht, sondern eventuell das bisschen mehr ausmacht, was mich als Kunden dazu bringt, nocheinmal Geld bei dem Händler umzusetzen. Unglaublicherweise klappt das bei kleinen Händlern meistens besser als bei den großen Vertretungen, wo man häufig als Kunde noch nichteinmal mit dem Hinterteil angeschaut wird - solange man keine neue S-Klasse für 130.000 € kauft.
Zu den moderaten Mietwagenkosten:
Unsere C-Klasse war wegen eines Getriebeschadens (diese "tolle" Sequentronik) bei MB zur Reparatur, nicht nur, dass die Reparatur insgesamt ca. 4 Wochen gedauert hat (mit mehreren Austauschgetrieben, Ölverlust, Schlamperei bei der Reparatur und andauernde Zeitverzögerungen), sondern zusätzlich hätten wir für die ersten zwei Wochen einen Mietwagen gebraucht, hätten wir nicht noch mehr Fahrzeuge. Dann hätte sich zu der ansonsten schon beachtlichen Rechnung noch Mietwagenkosten für eine A-Klasse in Höhe von ca. 600 € für zwei Wochen dazuaddiert, was meiner Meinung nach einfach nicht geht (vor allem, da dem MB-Händler die Autovermietung auch noch gehört und der damit gleich zweimal abkassiert).
@ regloh: Selbstverständlich ist die Qualität der Werkstatt, der Kundendienst und die Art und Weise, wie der Kunde behandelt wird absolut vorranging, vor einem Ersatzwagen.
@ Gnarf: Häufig bekommt man keine Gratisersatzwagen, man muss eigentlich immer das Fahrzeug selbst bezahlen, was bei ein bis zwei Tagen nicht stört, wenn es aber wie bei uns mehrere Wochen dauert, ärgert das dann doch schon, da man auf Grund der Inkompetenz der anderen kräftig finanziell bluten darf.
Wir hatten auch eine A-Klasse für einen Tag und eine C-Klasse (die dann kostenlos, nachdem das erste Getriebe nach einem halben Tag auf Grund von Schlamperei der Werkstatt selbsttätig verraucht ist) für eine Woche und mit der A-Klasse waren wir definitiv zufrieden, nur empfinde ich es trotzdem nicht als kundenfreundlich, beim Service andauernd abzuspecken. Es werden immer mehr Geschäftswagen angemeldet, andauernd muss der Chef für seine Freundin einen Wagen auf Firmenkosten laufen lassen, absolut immer ist es notwendig, dass große designtechnische Änderungen am Verkaufsraum durchgeführt werden und letztenendes ist es am wichtigsten, dass bloß jeder im Frontbereich arbeitende Mitarbeiter des Unternehmens alle drei Monate einen neuen, vollausgestatteten MB fährt - all das wird vom Kunden bezahlt, wird der aber mal gefragt, ob er das will?
Meine Erfahrung hat gezeigt, dass man bei Premiummarken gerne premium bezahlt wird, der Service aber häufig nicht premium ist - und man bei gutem Service eher bei den billigeren Marken besser aufgehoben ist ... häufig nach dem Motto: Wir sind ja schon Premium, dann brauchen wir uns nicht mehr anzustrengen.
Um der Diskussion ein Ende zu setzen: Ich sehe es auch so, dass man ohne einen Anspruch auf einen Ersatzwagen zu haben glücklich sein kann, wenn man einen bekommt. Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass man bei Premiumpreisen immer nur still schluckend nur China-Qualität hinnehmen sollte - letztenendes ist die Servicequalität über die letzten zehn Jahre kontinuierlich schlechter geworden und trotzdem wird es andauernd entschuldigt ... und das liegt letztenendes daran, dass niemand sich auch nur mal kurzzeitig traut, den Mund aufzumachen und zu sagen, dass es so nicht geht. Mit einem solchen Service, wie ihn viele Niederlassungen oder Vertragshändler anbieten, würden in den USA nichteinmal die Hälfte der Kunden ein Fahrzeug kaufen oder einem Service unterziehen lassen. Mittlerweile ist die Serviceleistung allenfalls Mittelmaß, wird aber hochpreisig verkauft - da kann man von Glück sagen, wenn man einen engagierten Mitarbeiter (wie in unserem Fall) hat, der auch mal etwas auf Seite des Kunden die Bedürfnisse sieht und nicht nur einen an jeder Ecke schröpfen will. Bedauerlicher Weise ist das jedoch aus der Mode gekommen und häufig ist man als Kunde nur eine Kuh, die einfach gemolken werden kann und die sich auch nicht beschwert.
Moin,
ich habe kürzlich bei meinem W 211 von einem Unbekannten eine Parkplatz-Schramme bekommen.
Die Reparatur bei einer kleinen Lackiererei : 250 €, 2 Tage Auto weg.
Ohne Nachfrage habe ich für die Dauer der Ausbesserung kostenlos
(dh. nur wieder Volltanken) ein Ersatzfahrzeug bekommen.
Gruß, Altenau
Zitat:
Original geschrieben von altenau
Moin,ich habe kürzlich bei meinem W 211 von einem Unbekannten eine Parkplatz-Schramme bekommen.
Die Reparatur bei einer kleinen Lackiererei : 250 €, 2 Tage Auto weg.
Ohne Nachfrage habe ich für die Dauer der Ausbesserung kostenlos
(dh. nur wieder Volltanken) ein Ersatzfahrzeug bekommen.Gruß, Altenau
Genauso ist es. Wenn ich schon sehe wie hier einige sich in elendig langer und unsachlicherweise über Sachen auslassen, worauf sie gar keinen Anspruch haben, beindruckt mich das schon sehr.
Man hat eventuell Anspruch auf
Mobilität, was ja auch schon bezahlte Taxifahrten sind, mehr nicht. Alles andere ist reine Kulanz. Die könnte in manchen Fällen allerdings etwas besser sein, denn eine gute Werkstatt die ihre Kunden behalten wollen, ist immer etwas großzügiger.
mfg diding
Zitat:
Original geschrieben von carcraxx
@ Norman: Es geht ja weniger darum, ob man ein vertragliches Anrecht auf einen Ersatzwagen hat ...
Doch, mir geht es darum und nur darum. In Deinem Beitrag bist Du davon als als Selbstverständlichkeit ausgegangen, kostenlos ein "angemessenes Ersatzauto" zu erhalten, was zu meiner Reaktion geführt hat. Ob Du Dich im Einzelfall zu recht oder unrecht über Deine Werkstatt beschwerst, kann ich doch gar nicht beurteilen.
Hier Dein Zitat:
Zitat:
Original geschrieben von carcraxx
Man zahlt beim Kundenservice von MB so viel Geld, dass man auch erwarten kann, dass man ein wenigstens angemessenes Auto zu bekommen. Eine Klasse niedriger ist in Ordnung, aber wenn ich mit einer S-Klasse ankomme würde ich nicht mit einer A-Klasse wegfahren wollen.
Kurz zusammengefasst bist Du stinksauer auf Deinen MB-Händler, der nach Deiner Meinung zu teuer ist, schlecht arbeitet, miesen Kundendienst bietet und unnütz viel Geld in die Dienstwagen seiner Mitarbeiter und die Betriebsgestaltung investiert. Außerdem funktioniert die verbale Kommunikation zwischen Dir und den Mitarbeitern offenbar nicht. Da bleibt doch nur die Konsequenz, entweder ein Grundsatzgespräch mit der Betriebsleitung zu führen, oder gleich den Händler/die Werkstatt zu wechseln.
Allerdings muss auch in jedem anderen Betrieb, ganz gleich welche Marke er vertritt, jede Tasse Kundenkaffe und jede zusätzliche KD-Leistung die Du erwartest, erwirtschaftet werden. Die Kosten hierfür tauchen zwangsläufig in den Rechnungen versteckt auf und jeder einzelne Kunde zahlt sie mit. Anderenfalls ist der Laden in absehbarer Zeit pleite, weil er sich nicht trägt.
Gruß, Norman
Hallo Norman,
ich stimme dir völlig zu, das natürlich alles erstmal erwirtschaftet werden muss, aber, ich denke das man im ländlichen Gebiet eher wenige ausweichmöglichkeiten bzgl. der Händlerwahl hat.
BMW ist bei uns nicht besser als Mercedes.
Zum Beipiel wurde mir in einen 7er BMW einfach mal ein falsches Termostat eingebaut. Das Ende vom Lied war, in Südfrankreich mit 2Kleinkindern auf der AB liegen geblieben. Muss ich sagen: TOLL! Und die haben extrem viel Geld für die Reparatur erhalten.
Mercedes bei uns ist da nicht wirklich anders. Die Kaufentcheidung für den W212 ist binnen 6 Tagen gefallen. Nur, nach dem erstem Gespräch ist unser Verkäufer erstmal in Urlaub gefahrn. Kein Problem das er in Urlaub fährt, aber nicht malzu sagen, wenn was ist, hier ein anderer Ansprechpartner. Nein, angerufen um Termin zu vereinbaren, ja der ist im Urlaub. Suuuuuper Service, und das bereits beim Kauf.
Dann fahre ich in die NL wegen Getriebe und äußerst grässlichem Navi: Antwort: da können wir eh nichts dran ändern. Ein weiterleiten an die Verantwortlcihen muss man schon selbst in die Hand nehmen.
SUUUUUUPER Service.
Und wenn ich anfügen darf. Ich würde mich jetzt nicht als kleinen Kunden ansehen. LKW sind auch einige von dieser NL. Und ich habe meinen LKW Verkäufer auch noch darauf angesprochen. Er konnte sich nur entschuldigen und meinte noch: In dieser NL fängt es am Kopf an zu stinken.
Vom Bereichsleiter kam später noch ein Anruf, dass es ihn freue, dass ich bei Mercedes geblieben sei, und natürlich das obligatorsche: Entschuldigung.
Ich kann nur sagen, ich zahle viel, extrem viel mehr im Vergleich zu anderen Herstellern, und man kann, bzw. muss erwarten können dass man auch Service bekommt. Es liegt nicht nur am Ersatzwagen, ich fahre auch maln Smart, hatte ich auch schon, aber nicht für längere Zeit.
Besonders nicht wenn die Inektoren hin sind und das auto ne Woche bei der NL aufm Parkplatz steht, und noch nicht mal gewaschen wird. Das war früher beim Service auch noch drin.
Zitat:
Original geschrieben von norman44
...Wer redet denn von Smart? Ich denke, hier ist auf beiden Seiten ein wenig Augenmaß gefordert. Die kostenlose Ersatzwagenstellung ist eine Kulanzleistung, auf die kein rechtlicher Anspruch besteht. Das ist auch bei MB nun einmal Fakt, auch wenn das gerne verdrängt wird. Dann sollte unterschieden werden, ob es sich um eine Garantie-Reparatur handelt, oder um einen Standard-Service...
Hallo Norman,
es lag nicht in meiner Absicht hier eine solche Diskussion in dieser Form loszutreten. In meinem konkreten Fall handelte es sich um eine Garantiereparatur und ich bin mir der Tatsache, dass auf eine kostenlose Ersatzwagenstellung kein rechtlicher Anspruch besteht, sehr wohl bewußt. Ich wollte an dieser Stelle aber nochmals darauf hinweisen, dass auch der Händler keinen rechtlichen Anspruch darauf hat, dass die nächsten Fahrzeuge über sein Haus angeschafft werden 😉
o.t: Übrigens war ich mit dem 🙂 beim abholen meines Fahrzeuges sehr zufrieden. Diesmal alles 1a gereinigt - TipTop. Das verstehe ich unter Service.
just my 2 cent
LC
Hallo Bleifussxxx,
nach einigen Jahrzehnten MB-Erfahrung bin ich weit davon entfernt, den Werkstattservice zu bejubeln. Im Gegenteil, ich könnte ein ganzes Buch mit Anekdoten über Schlampereien und Fehlleistungen füllen. Ich denke, fast jeder mit Langzeiterfahrung könnte das. Ich stimme mit Dir auch überein, dass diese Dinge nicht markenspezifisch sind, sondern in jeder Werkstatt passieren, ganz gleich, welches Nobelmarken-Emblem über dem Eingang hängt. Das ist aber keine Entschuldigung, denn selbstverständlich wird mit dem hohen Preis auch erstklassiger Service mitgekauft und bezahlt.
Mir hat es immer geholfen, regelmäßig und konsequent mit den Verantwortlichen über ärgerliche Vorfälle zu sprechen. Sie konnten natürlich Geschehenes auch nicht ungeschehen machen, doch man hat sich ausnahmslos in Form von Gutschriften, Rechnungsstornierungen, kostenlosen Inspektionen und anderen Aktionen um Wiedergutmachung bemüht. An fehlerhaften Strukturen in den Betrieben, unmotivierten Mitarbeitern, etc., wird man als Kunde nichts ändern können. Also bleibt nur der ständige Dialog mit den Entscheidern vor Ort, um machbare Verbesserungen und Korrekturen zu erreichen. Am wenigsten helfen "stummes Leiden" und anschließendes Stammtischpalaver.
Gruß, Norman
Zitat:
Original geschrieben von LouisCypher
Ich wollte an dieser Stelle aber nochmals darauf hinweisen, dass auch der Händler keinen rechtlichen Anspruch darauf hat, dass die nächsten Fahrzeuge über sein Haus angeschafft werden 😉
Ich glaube, dass das niemand besser weiß, als die Hersteller selbst und die meisten NL/Händler bemühen sich darum ja auch um guten Service. Leider wird diese Mühe nicht immer von Erfolg gekrönt. 😉
Gruß, Norman