Zulassungsstelle geschlossen???

Musste heute feststellen, dass ich mein mir selbst gemachtes Weihnachtsgeschenk gar nicht zulassen kann, da die Zulassungsstelle zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen hat. Ebenso das Einwohnermeldeamt.
Ich persönlich finde das ja ziemlich dreist, denke, das sind Bürgerdienste der Stadtverwaltung, zu denen auch keine Alternative möglich ist.
Wie denkt Ihr darüber?

Beste Antwort im Thema

Ich denke hier geht es nicht um die Notaufnahme einer Unfallklinik, sondern um ein fucking Strassenverkehrsamt, welches mal ausnahmsweise 4 Tage geschlossen hat.

Schade halt, aber ist so.

96 weitere Antworten
96 Antworten

ÖD ist nicht gleich ÖD! Ich muss Anwesenheit zeigen.

Danke für die rege Diskussion.
Ich möchte mal betonen, dass ich jedem einzelnen Mitarbeiter der Zulassungsstelle seine freien Tage gönne, wann immer er mag. Auch jedem anderen Arbeitnehmer auf der ganzen Welt. Und wenn mein Bäcker zumacht, hab ich da kein Problem mit, ein anderer wird aufhaben. Aber eine Behörde kann meinetwegen in Notbesetzung fahren, aber dichtmachen geht nicht an einem ganz normalen Arbeitstag.
Was ist z.B. mit Fristen, die von der selben Behörde gesetzt werden? Umzug innerhalb einer Woche anzeigen etc.
Gut, da mögen Sie nächste Woche tolerant sein. Aber gesetz den Fall, das Fahrzeug hätte nur bis 12/16 HU, dann ist es wohl spätestens mit der Toleranz vorbei. Und wie gesagt, nicht nur die Zulassungsstelle, auch das Meldewesen hat zu.
Und Tecci, so sehr ich Deine Beiträge normalerweise geniesse, hier muss ich mal wiedersprechen. Wenn ich zu einer Behörde während ganz normaler Öffnungszeiten will, dann muss ich da nicht vorher anrufen, ob die überhaupt auf hat

Aber gerade diese Zeit kann man doch nicht mit einer üblichen unterjährigen Arbeitswoche vergleichen. Da kann doch ein einziger Anruf nicht so das Problem sein, um sicher zu sein...

So gesehen sollten dann aber auch alle Arbeitnehmer zwischen den Feiertagen ihre Freizeit genießen können. Also auch alle Ärzte, Polizisten, Mitarbeiter von Fernsehanstalten, Mitarbeiter in Supermärkten, Mitarbeiter beim Stromversorger, ... 🙂

Ähnliche Themen

Zitat:

@svendrae schrieb am 29. Dezember 2016 um 21:42:14 Uhr:


So gesehen sollten dann aber auch alle Arbeitnehmer zwischen den Feiertagen ihre Freizeit genießen können. Also auch alle Ärzte, Polizisten, Mitarbeiter von Fernsehanstalten, Mitarbeiter in Supermärkten, Mitarbeiter beim Stromversorger, ... 🙂

Prima Vorschlag! Gibt's auch Lösungsansätze?

Meine Lösung ist ganz einfach:

Auch einzelnen Mitarbeitern einer Zulassungsstelle ist es zumutbar, zwischen den Feiertagen zu arbeiten. Man kann sich ja jährlich mit den Kollegen abwechseln.

Wüsste nicht, warum das bei einem Amt anders gehandhabt werden sollte.

Nicht krank werden, kein Opfer einer Straftat werden, TV aus lassen und auf Vorrat kaufen (beides problemlos), einige Kilo Watt von der Nordsee mitbringen.

Das ist halt das Blöde in unserer Gesellschaft. Wir erwarten von allen möglichen Betrieben, ständig geöffnet zu haben, für uns aber Freizeit. Dabei sind das doch typische Tage, wo man mit verminderter Belegschaft den Laden aufrecht halten kann. Und mal ehrlich, was ist denn nerviger als die Zeit zwischen W und N? Im Büro hab ich weniger Stress - der Nachmittag heute im Gartencenter war nicht so spannend. Und dafür 100 km fahren.

Zitat:

@PeterBH schrieb am 29. Dezember 2016 um 21:48:44 Uhr:


...
Und mal ehrlich, was ist denn nerviger als die Zeit zwischen W und N? Im Büro hab ich weniger Stress -
...

Genau so isses. Die Nervensägen, äh Kollegen sind weit weg.

Stress macht man sich (im privaten Umfeld) ja meistens selber.

Zitat:

@volker1165 schrieb am 29. Dezember 2016 um 20:30:53 Uhr:


(...)
Gut, da mögen Sie nächste Woche tolerant sein. Aber gesetz den Fall, das Fahrzeug hätte nur bis 12/16 HU, dann ist es wohl spätestens mit der Toleranz vorbei. Und wie gesagt, nicht nur die Zulassungsstelle, auch das Meldewesen hat zu.
(...)

Soso, jetzt mit dem theoretischen Fall einer Zulassung mit TÜV bis Dezember 2016 kommen. Das schreit doch förmlich nach vorsätzlicher TÜV-Überziehung.

Nur weil dieses Jahr der Fall mit 4 Arbeitstagen zwischen Weihnachten und Neujahr eintritt, wird man das bestimmt nicht als normale Arbeitswoche ansehen. Klar sind es reguläre Werktage, deutschlandweit passiert an diesen Tagen aber deutlich weniger als an anderen regulären Werktagen.

Und vielleicht hatte man bei der entsprechenden Behörde schon irgendwann die Erfahrung gemacht, das die Mitarbeiter ihre Zeit an diesen Tagen defacto absitzen, weil kaum Interesse besteht. Da ist es deutlich besser man schließt ganz, damit die Mitarbeiter für die restlichen Tage im Jahr mehr Zeit haben.

Zitat:

@svendrae schrieb am 29. Dezember 2016 um 21:48:42 Uhr:


Auch einzelnen Mitarbeitern einer Zulassungsstelle ist es zumutbar, zwischen den Feiertagen zu arbeiten.

Mag sein. Wird aber trotzdem nicht gemacht. Pech.

Ich weis garnicht wo die Einstellung herkommt, alles müsste immer 24/7 zur Verfügung stehen? Vor noch garnicht all zu langer Zeit hatten Lebensmittelläden von 13.00 bis 15.00 Uhr Mittagspause und Samstags war sogar schon um 14 Uhr Schicht.

Und trotzdem ist keiner zwischen Samstag und Montag verhungert 😉

Klingt komisch, ist aber so.

Zitat:

@Tecci6N schrieb am 29. Dezember 2016 um 20:55:59 Uhr:


Aber gerade diese Zeit kann man doch nicht mit einer üblichen unterjährigen Arbeitswoche vergleichen. Da kann doch ein einziger Anruf nicht so das Problem sein, um sicher zu sein...

Natürlich nicht, bei einem Betrieb, der unter marktwirtschaftlichen Bedingungen arbeitet. Aber wir reden hier von einer Behörde, da mache ich schon einen Unterschied. Wie gesagt, Notbesetzung, längere Wartezeiten, kein Problem. Das ist auch gar kein wettern gegen irgendwelche Personen.
Aber ich denke nicht, dass ich von mir aus in unserem geregelten Deutschland irgendeine Frist verstreichen lassen kann mit der Begründung, war doch zwischen Weihnachten und Neujahr.
Wie gesagt, nehm das HU Beispiel, würdest Du mir Montag ein Auto zulassen mit HU 12/16?

(meine Kiste hat TÜV bis 7/18 :-) )

Zitat:

@zille1976 schrieb am 29. Dezember 2016 um 22:10:24 Uhr:



Zitat:

@svendrae schrieb am 29. Dezember 2016 um 21:48:42 Uhr:


Auch einzelnen Mitarbeitern einer Zulassungsstelle ist es zumutbar, zwischen den Feiertagen zu arbeiten.

Mag sein. Wird aber trotzdem nicht gemacht. Pech.

Ich weis gar nicht wo die Einstellung herkommt, alles müsste immer 24/7 zur Verfügung stehen? Vor noch gar nicht all zu langer Zeit hatten Lebensmittelläden von 13.00 bis 15.00 Uhr Mittagspause und Samstags war sogar schon um 14 Uhr Schicht.

Und trotzdem ist keiner zwischen Samstag und Montag verhungert 😉

Klingt komisch, ist aber so.

Ja, also können doch wohl auch alle anderen frei machen oder? Man kann auch mal die Läden für ne Woche geschlossen halten. Warum muss (gefragt werden sie wohl eher selten) eine Kassiererin durcharbeiten aber einem Büroangestellten ist es nicht zuzumuten?

Letztlich ist es mir relativ egal, nur will mir noch nicht richtig in den Kopf, warum A eine Woche schließen kann und eigentlich kaum einer darüber verwundert ist während es bei B selbst in Gedanken unvorstellbar ist.

Zitat:

@svendrae schrieb am 29. Dezember 2016 um 22:23:17 Uhr:



Zitat:

@zille1976 schrieb am 29. Dezember 2016 um 22:10:24 Uhr:


Mag sein. Wird aber trotzdem nicht gemacht. Pech.

Ich weis gar nicht wo die Einstellung herkommt, alles müsste immer 24/7 zur Verfügung stehen? Vor noch gar nicht all zu langer Zeit hatten Lebensmittelläden von 13.00 bis 15.00 Uhr Mittagspause und Samstags war sogar schon um 14 Uhr Schicht.

Und trotzdem ist keiner zwischen Samstag und Montag verhungert 😉

Klingt komisch, ist aber so.

Ja, also können doch wohl auch alle anderen frei machen oder? Man kann auch mal die Läden für ne Woche geschlossen halten. Warum eine Kassiererin durcharbeiten (und währenddessen Leute bedienen, die frei haben)?

Hier werden Unterschiede gemacht die mir keiner richtig verständlich machen kann bisher.

Wenn die Bude zu ist, ist sie zu.
Jeder kann sich vorher darüber informieren.
So einfach ist es.
Amen!

Du hast natürlich Recht und es ist auch kein Beinbruch, wenn es eine Woche geschlossen ist. Aber ich wette eben die gleichen Mitarbeiter wären ziemlich empört, wenn sich die Mitarbeiter im Kraftwerk / Wasserwerk / Supermarkt / Kindergarten / Versanddienstleister / ... dem ganzen anschließen würden und auch alle zu Hause blieben.

Aber ich denke das Thema ist gegessen und man dreht sich nur im Kreis.

Deine Antwort
Ähnliche Themen