Zu viel Ölstand
A-Klasse wird ca. 5000km/ Jahr gefahren. Jetzt wieder aktuell sobald Betriebstemperatur erreicht ist, erscheint zuviel Öl. Wenn man Ölmaßstab rauszieht kommt sehr starker Benzingeruch entgegen.
Gibts eine andere Günstige Lösung ausser alle 8 Monate Ölwechsel durchzuführen. Danke für die Infos. LG
10 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von MBWoifsKombi
A-Klasse wird ca. 5000km/ Jahr gefahren. Jetzt wieder aktuell sobald Betriebstemperatur erreicht ist, erscheint zuviel Öl. Wenn man Ölmaßstab rauszieht kommt sehr starker Benzingeruch entgegen.
Gibts eine andere Günstige Lösung ausser alle 8 Monate Ölwechsel durchzuführen. Danke für die Infos. LG
Also es kann nur der Ölstand steigen, wenn Kühlwasser in den Ölkreislauf gelangt. Das ist die Ursache einer defekten Zylinderkopfdichtung. Allerdings merkst Du das am wenigerwerdendem Kühlwasserstand.
Benzin ins Öl müsste eine recht unwarscheinliche Kombination von defekter Zündkerze und def. Kopfdichtung in einem Zylinder sein. Du merkst allerdings, wenn er nur auf 3 Töpfen rennt. Es gibt im Motor und Kopf getrennte Kanäle für Öl und Wasser, die an den Bauteilübergängen von z.B. Kopf und Rumpf des Motorgehäuses (Dichtungen)defekt gehen kann, so das diese Flüssigkeiten sich mischen. Abhängig davon, an welcher Stelle (Druck oder Unterdruckkanal) der Übergang ist, hast Du entweder das Wasser im Öl (Verbrennt allerdings, oder Öl im Wasser (seltener, da Kühlwasser unter Druck))
Das Benzin allerdings kommt über die Einspritzdüsen in den Zylinder und verbrennt, ggfs. bei def. Zündkerze nicht. Dann geht es allerdings durch den Auspuff raus. Dann leidet der KAT.
Du hast evtl. generell einen zu hohen Ölstand, oder der Öldrucksensor ist defekt. Der Benzingeruch sollte eine andere Ursache haben. Nimm mal die SUFU
Ich würde an einer Ölwechselstation über den Einfüllstutzen Öl absaugen. Ölstand knapp über Min-Markierung reicht in der Regel aus. Benzingeruch um diese Jahreszeit würde ich als zwingend erforderlich ansehen. Fährst du überwiegend Kurzstrecken? Damit würde sich auch die "wundersame Ölvermehrung" erklären.
Zitat:
Original geschrieben von allgaeu-blitz
Ich würde an einer Ölwechselstation über den Einfüllstutzen Öl absaugen. Ölstand knapp über Min-Markierung reicht in der Regel aus. Benzingeruch um diese Jahreszeit würde ich als zwingend erforderlich ansehen. Fährst du überwiegend Kurzstrecken? Damit würde sich auch die "wundersame Ölvermehrung" erklären.
Was hat eine Ölvermehrung mit Kurzstrecken zu tun. Klär mich da mal bitte auf.
Zu diesem Thema gibt es schon unzählige Beiträge. Auch bei meinen beiden Autos (Diesel und Benzin) mache ich seit einigen Jahren die Beobachtung, daß ich zwischen den Ölwechseln von ca 20000km keinen Tropfen Öl nachfüllen muß. Im Gegenteil, der Ölstand steht öfters mal über der "Max"-Markierung. Ich habe mich hier in die Materie eingelesen und komme zu dem Schluß, daß Benzin und Ruß und Verbrennungsrückstände im Motorenöl gesammelt werden und in der Ölwanne zu einer "Vermehrung" der Flüssigkeit führt. Deshalb ist auch in der heutigen Zeit mehr denn je , eine penible Einhaltung der Wechselintervalle gefordert.
Will im Klartext heißen: Der Endkunde hat dafür Sorge zu tragen und natürlich auch die Kosten.
Um es noch mal klar hervorzuheben: Nicht die heutigen Öle sind von schlechter Qualität, sondern der restliche Dreck, der sich im Ölkreislauf ansammelt, machen der Maschine den Garaus..........
Zitat:
Original geschrieben von allgaeu-blitz
Zu diesem Thema gibt es schon unzählige Beiträge. Auch bei meinen beiden Autos (Diesel und Benzin) mache ich seit einigen Jahren die Beobachtung, daß ich zwischen den Ölwechseln von ca 20000km keinen Tropfen Öl nachfüllen muß. Im Gegenteil, der Ölstand steht öfters mal über der "Max"-Markierung. Ich habe mich hier in die Materie eingelesen und komme zu dem Schluß, daß Benzin und Ruß und Verbrennungsrückstände im Motorenöl gesammelt werden und in der Ölwanne zu einer "Vermehrung" der Flüssigkeit führt. Deshalb ist auch in der heutigen Zeit mehr denn je , eine penible Einhaltung der Wechselintervalle gefordert.Will im Klartext heißen: Der Endkunde hat dafür Sorge zu tragen und natürlich auch die Kosten.
Um es noch mal klar hervorzuheben: Nicht die heutigen Öle sind von schlechter Qualität, sondern der restliche Dreck, der sich im Ölkreislauf ansammelt, machen der Maschine den Garaus..........
Der TE schreibt von einer Jahres-KM Leistung von 5000KM und 8 Monatlichen Ölwechsel (Nach Adam Riese ca 3.000KM); Ich hätte das verstanden, wenn die Ölwechselintervalle lang wären, aber so 😕😕😰
Ja ausschliesslich Kurzstrecken werden damit gefahren, das ist das Fahrzeug meiner Lebensgefährtin.
Seid 2,5 Jahren ca. tritt dies regelmäßig auf, nach einem Ölwechsel ist wieder alles weg.
Reperatur wird mit ca. 1000€ angeboten, dann sollte es endgültig gelöst sein.
Uns ist nur wichtig das, es zu keinen größeren Schäden. Heute am Nachmittag bekommt er frisches Öl und einen neuen FIlter.
Wenn wir regelmäßig das Öl wechseln ist es wesentlich günstiger als diese rep zu machen.
Danke für Eure Unterstützung
Hallo MBWoifsKombi,
für übermäßige Kondensatbildung im Öl kann auch ein defekter Thermostat verantwortlich sein. Der wird häufig nicht bemerkt, da die Wassertemperatur nicht angezeigt wird. Wie sieht es denn mit der Heizleistung im Innenraum aus?
Grüße
syscab
Das ist beim Kurzstreckenverkehr normal.
Benzin im Motoröl durch ständigen Kaltlauf (erhöhte Benzinmenge) weil der Motor und das Öl nie richtig warm werden und so auch nicht alles verdunsten kann und sich auch noch Kondenswasser sammelt.
Abhilfe wäre öfter mal mehr und länger fahren (kein Vollgas weil das Öl verdünnt ist durch Benzin) oder öfter Öl wechseln.
Gruss von der Saar
Zitat:
Original geschrieben von MBWoifsKombi
Ja ausschliesslich Kurzstrecken werden damit gefahren, das ist das Fahrzeug meiner Lebensgefährtin.
Seid 2,5 Jahren ca. tritt dies regelmäßig auf, nach einem Ölwechsel ist wieder alles weg.
Reperatur wird mit ca. 1000€ angeboten, dann sollte es endgültig gelöst sein.
Uns ist nur wichtig das, es zu keinen größeren Schäden. Heute am Nachmittag bekommt er frisches Öl und einen neuen FIlter.
Wenn wir regelmäßig das Öl wechseln ist es wesentlich günstiger als diese rep zu machen.
Danke für Eure Unterstützung
Was wäre das denn für eine Reparatur?
Ölverdünnung durch extremen Kurzstreckenbetrieb betrifft jeden Motor, mittlerweile auch die Diesel. Außer den geschilderten Maßnahmen (mal 'ne Langstrecke, Ölwechsel) gibt es da eigentlich keine Lösung. Stärkere Ölverdünnung ist extrem schlecht für den Motor. Dann wechsel es lieber öfter und nimm ein preiswertes Öl dazu
Dies bitte nur als Beispiel ansehen: Ich habe in unseren Autos alle 80000km eine Dose "Slick 50" zum Ölwechsel eingefüllt. In 32 Jahren habe ich noch keinen Motorschaden produziert. Also alles mal "halb so schlimm".