Zielgruppe für Wiederverkauf

VW Passat B6/3C

Hallo zusammen,

folgende Frage wollte ich mal in den Raum stellen, da ich mich ja schon sehr konkret mit der Anschaffung eines Passis beschäftige:

Aus aktueller Sicht plane ich, den Wagen ca. 5-6 Jahre zu halten, danach sollte die Kilometerleistung zwischen 90 und 120 TKM liegen.

Geplant ist ja der 170PS-TDI mit DSG und so ungefähr jeglichem Schnickschnack, den die Preisliste hergibt.

Da ich mich einfach nicht mit den Farben Schwarz, Silber, Grau oder Dunkelirgendwas anfreunden kann, hatte ich mich eigentlich damit abgefunden, Cobalt-Blau zu nehmen. Dann bin ich gestern allerdings über den Sonderfarben-Thread gestolpert und überlege nun eben, eine peppigere Lackierung zu wählen. Da Nogaroblau auf dem Passi vmtl. zu extrem wirkt (insb. seitliches Heck), wäre eher der Rotton (wenn es denn ein ähnlich sattes Rot wie Misanorot bei Audi ist) ein heißer Kandidat.

Nun noch einmal zum eigentlichen Thema: Erstmal abgesehen von der Farbe, wer kauft so ein Auto? Der komplette Business-Bereich fällt (wg. Leasing) genauso weg wie die "Afficionados" wie wir (Neuwagen- und Individualisierungs-Junkies). Bleiben aus meiner Sicht eigentlich nur noch Familien übrig, die ein Familienmobil mit dem gewissen Etwas zu einem fairen Kurs kaufen möchten.

Dies lässt für mich zwei Schlussfolgerungen zu: 1) Die Sonderausstattung wird den Wiederverkaufswert nicht drastisch erhöhen (ist mir aber trotzdem wichtig genug) und 2) die Farbe wird nicht so schnell zum "Dealbreaker", da gerade für Kinder "buntere" Autos einen höheren Reiz / Wiedererkennungswert haben.

Mal abgesehen davon sollte man in Sachen Farbe auch mal den Trend berücksichtigen, da 5-6 Jahre eine lange Zeit sind. Und wenn man sich die allgemeine Stimmung mal so ansieht, bin ich nicht der Einzige, der gerne wieder ein farbiger Klecks auf Deutschlands Straßen sein möchte (im Ausland wird nach wie vor übrigens deutlich bunter verkauft). Also für mich persönlich fühlt sich das so an, als wäre aktuell der Hochpunkt der Trauerfarben-Phase überwunden, so dass in den kommenden Jahren zunehmend "bunter" bestellt wird. Das hätte natürlich zur Folge, dass ein farbiges Auto in einigen Jahren auf dem Gebrauchtmarkt deutlich attraktiver als heute noch sein könnte.

So, nun würde mich mal eure Meinung interessieren. Wer sieht's genauso oder ganz anders?!

19 Antworten

Je individueller ein Fahrzeug desto schwieriger die Käufer und der Verkauf. Schaut Euch mal mal die Autos aus dem Jahr 2000, richtig Freude kommt da oft nicht mehr auf.

Der 3B wird mit Topausstattung genauso verschleudert wie traumhafte 5er Kombis etc. Wüsste nicht warum das beim 3C dann später anders sein sollte.

Zitat:

Original geschrieben von SavageDog


Warum kein Leasing?

1. Verdient eine dritte Person (Leasinggeber) mit

2. Wenn du kein Anschlussfahrzeug least gibt´s bei jedem Steinschlag und jeder Delle Diskussionen.

3. Einmal Leasing immer Leasing. Oder gehörst du zu den geschätzten max. 5% der Haushalte in D, die neben einer Leasingrate von 700.- EUR im Monat noch 1.100 EUR auf die Seite legen können/wollen, damit man das nächste Auto bar bezahlen kann?

Deshalb halte ich, egal ob privat oder geschäftlich, nichts von Leasing und Finanzierung.

Schöne Grüße

SD

Ja eine dritte Person verdient mit, aber wenn man das Auto kauft, muß man das Geld ja auch haben. Die Leasingzinsen liegen bei 2,9 %. Wenn man das Geld als Festgeld anlegt bekommt man ca, 3,5 % ...man hat dann also die Leasinkosten damit gedeckt, sogar noch einen Gewinn und das Geld für einen späteren Autokauf auch auf der Seite.

Zudem: Mein Auto hat einen Listenpreis von 35500, die Bruttolesingrate (ohne Anzahlung) beträgt 361 Euro !!

Wenn man den Wagen verkauft, hat man sicher mehr Wertverlust. ich hatte bisher schon 6 Autos geleast, 4 davon hab ich privat aus der Lesing rausgekauft (macht eigentlich jeder Händler) und sie dann noch mit Gewinn verkauft.

Der einzige Nachteil ist, man muß alle Reparaturen und Wartungen in einer VW-Werkstatt durchführen lassen, dann gibts auch keine Probleme bei der Rückgabe.

Wenn man wirklich grössere Schäden hat, dann machen sich diese beim Verkauf auch in einem deutlichen Preisabschlag bemerkbar.

Es ist natürlich müßig, über Sinn von Leasing zu diskutieren 🙂

- wie viel Prozent der Leasingnehmer schätzt du, haben das Geld auf der Seite liegen und geben es nicht für andere Dinge aus?

- nehmen wir mal an, man würde die von dir geschätzten 3,5 % Zins bekommen. Wenn man die zu zahlende Steuer abzieht, war´s schon wieder nix mit "Gewinn"

- warum sollte man beim Verkauf einen größeren Verlust machen? Wie du ja selber schreibst, hast du schon 4 mal dein Auto nach Ablauf des Leasingvertrages zum Restwert "rausgekauft" und dann mit Gewinn verkauft. Ich verkauf´s halt gleich zu dem höheren Preis.

Schöne Grüße

SD

Zitat:

Original geschrieben von SavageDog


Es ist natürlich müßig, über Sinn von Leasing zu diskutieren 🙂

- wie viel Prozent der Leasingnehmer schätzt du, haben das Geld auf der Seite liegen und geben es nicht für andere Dinge aus?

- nehmen wir mal an, man würde die von dir geschätzten 3,5 % Zins bekommen. Wenn man die zu zahlende Steuer abzieht, war´s schon wieder nix mit "Gewinn"

- warum sollte man beim Verkauf einen größeren Verlust machen? Wie du ja selber schreibst, hast du schon 4 mal dein Auto nach Ablauf des Leasingvertrages zum Restwert "rausgekauft" und dann mit Gewinn verkauft. Ich verkauf´s halt gleich zu dem höheren Preis.

Schöne Grüße

SD

Bei meinem letzten Wagen hatts nicht funktioniert, trotz Inserate im Internet und Zeitungen hab ich keinen Käufer gefunden, der den regulären Preis (lt. Schwacke) zahlen wollte, war ganz froh drüber, dass ich ihn einfach an die Leasing zurückgeben konnte !

Zitat:

Original geschrieben von s-line-junky


Jup, Leasing kommt mir nicht in die Tüte. Nicht mal als Selbständiger...

Mit dem AutoCredit habe ich über die Rückgabe hinaus auch noch die Möglichkeit, den Wagen zu behalten. Und das bei einem Zinssatz von 0,9%.

Noch Fragen?! 😁

AutoCredit ist ja nichts anderes als Leasing mit Ankaufrecht...

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