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Z650 oder Z900 als Anfängerbike

Kawasaki Z
Themenstarteram 5. August 2018 um 11:00

Hallo Zusammen,

erstmal kurz zu mir... Ich bin 43 Jahre, 176cm und habe letzte Woche meinen A Schein (Direkteinstiegt) gemacht. Das Fahrschulmotorrad war ne ER-6n. Vorher bin ich noch nie Motorrad gefahren. Ich möchte das Motorrad haubtsächlich in der Stadt und ab und an für ne Tour auf der Landstrasse nutzen.

Jetzt zu meinem „Problem“... Nach bestandener Prüfung bin ich voller Überzeugung zum „Freundlichen“ gefahren und wollt mir als erstes Bike eine Z650 holen. Dieser hat mir dringend davon abgeraten und meinte ich soll mir direkt die Z900 kaufen, da diese a) nur 2 Kilo mehr wiegt als meine Fahrschulmaschiene, b) genauso fährt wie ne Z650 nur mit bissi mehr Power und c) das ich ja alt genug wäre um nicht direkt am Gashebel zu ziehen und es somit kein Problem wäre. Zusätzlich meinte er noch das mir die Z900 auf Dauer mehr Spaß machen wird und genauso wendig ist wie die Z650 und genauso Fahrfehler verzeit wie die Z650.

Jetzt bin ich natürlich total am Schleudern und bin mir echt nicht Sicher ob er mir einfach nur mehr Geld aus der Tasche ziehen möchte oder ob er einfach Recht hat mit dem was er sagt.

Wie seht Ihr das? Was ist eure Meinung dazu? Hat er Recht oder will er einfach mehr Kohle machen?

Vielen Dank für eure Meinung!

Sven

 

Beste Antwort im Thema

Letztes Jahr fragte er noch wegen einer Z 125 mit 250 ccm an.

Für mich gilt da einfach nur " Don't feed the troll".

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Kawasaki Z650 kaufen' überführt.]

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Hallo Sven ,

ich bin nur etwas älter (3 Jahre) als du und hatte auch längere Motorradpause.

Ich will damit sagen , bin eigentlich auch wieder Fahranfänger .

Ich habe mir die Z 900 geholt weil ich mich kenne und nach einem Jahr kommt der Wunsch nach mehr Leistung,

mit der 900 haste die Sorgen nicht und ja man kann mit der auch behutsam fahren .

Fahre beide mal Probe und wenn die Preisdifferenz verschmerzbar ist hole dir die 900 oder du sagst für dich die 650 reicht aus ?

Schönen Sonntag

Thomas

Hallo Sven,

die Z900 bin ich noch nicht gefahren, die ER-6N schon.

Die ER ist sehr wendig aber wirklich Bums hat sie nicht. Auch hatte ich das Gefühl, dass sie schnell "kämpft".

Als Anfänger oder "Funbike" ist sie absolut ok, aber ich kann den Händler verstehen, wenn er Dir zu etwas größerem rät.

Ich selbst habe 1983 den Einser gemacht und erst sechs Jahre später mein erstes Bike gekauft.

245kg, 750ccm mit 91PS. Für mich eine gute Entscheidung. Übrigens, ich verkaufte sie zwei Mal und kaufte sie nach einer Zeit jeweils wieder zurück. Ich besitze sie heute noch als Zweitbike.

Die heutigen Motorräder haben einen niedrigeren Schwerpunkt als meine alte Honda. Das müsste Dir entgegen kommen.

Es hilft aber alles nichts, DUUU must das Bike probefahren und schauen ob Du dich wohl fühlst oder nes noch lernen kannst.

Bei meiner 12-er Ninja war es so, dass ich mich irgendwie wohl fühlte aber bemerkte, dass ich noch etwas Zeit brauchte um mich wirklich wohl zu fühlen. Respekt, das Gefühl, dass sie für mich zu mächtig ist etc. hatte ich. Es dauerte nicht lange (aber mehr als einen Monat bei häufigeren Fahren), da fühlte ich mich wohl....aber ich lerne noch heute an ihr...deshalb lebe ich noch ;-)

Fahre Probe, stell sie dem Händler hin und sage ihm, dass du jetzt kein Kaufgespräch möchtest sondern die Fahrt unbeeinflusst auf dich wirken lassen möchtest.

Viel Glück bei der richtigen Wahl.

Es ist wie mit allem, du musst die Entscheidung treffen und in dich hineinhören was du willst und brauchst. Auch ob Geld usw eine Rolle spielt.

Was die Leistung betrifft, kannst du dich auch mit der 650 tot fahren. Dafür hat die auch schon genügend Leistung.

Wenn du ein eher gemütlicher Fahrer bist, dann nimm die 650. Willst du eher mal schneller sein. Dann die 900.

Ich gehe bei den Aussagen davon aus, dass bei der Probefahrt alles Tipi topi war. Mach ruhig eine längere Probefahrt mit Land Autobahn und stadt.

Und schlafe vor jeder Entscheidung eine nacht drüber. Dann siehst du die Fakten einbisschen objektiver.

In der Stadt ist eine 250er mit 17 PS oder so optimal. Auf der Landstraße würde ich eine Maschine mit mittlerer Leistung und gutem Durchzug nehmen, also eher Drehmoment als Leistung. Z.B. Transalp 600V, zieht mächtig gut durch. 50 PS.

Meine Gpz 550, 65 PS, ist etwas schwer für die Stadt, für die Landstraße ok, aber für schnelles Autobahnfahren nicht stark genug. Sie fährt zwar 196 km/h, bequem ist es aber nur bis um die 140.

Eine XJ 900 ist sicher eine gute Landstraßen- und Autobahnmaschine, wobei die 900er auch von Kawasaki sein darf ;-)

Kommt drauf an was du willst.

Grüße

Kauf das, was Dir dein Popometer sagt. Draufsitzen und fahren. Aber denk dran: viele krümeln bei der Anschaffung und dann wird mühsam aufgepeppt und gebastelt; statt von Anfang an was Rechtes zu nehmen und selbiges auch überall zu nutzen. Eine gewisse Kraft, Brems, Fahrwerk; Aufhängung Reserve tut gut und... Du wirst se dann auch nutzen.

Kauf kein dreitüriges Auto, wenn die Frau schwanger ist, nur weil cool aussieht. Spätestens wenn das Baby da ist, ... wirds nervig und es wird ein 5 Türer sein; den man auch ohne Schwangere nutzen kann.

Moin!

Die Z900 bin ich jetzt auch noch nie Probe gefahren. Die ER6N kenne ich auch von der Fahrschule und selber fahre ich seit bestandener Prüfung die ER6F. Ich bin mit der Maschine definitiv zufrieden und momentan reicht mir die Leistung auch vollkommen. Die ER6F soll bis zu ca. 210 km/h fahren, an die ich bisher noch gar nicht ran kam. Mein Maximum (und das auch nur immer für eine sehr kurze Zeit) liegt bisher bei 170 km/h. Bisher bin ich eher der Allrounder, fahre also mal in der Stadt, überwiegend und am liebsten auf Landstraßen, gebe aber auch gerne mal "kurz" auf der Autobahn schön Gas. Deshalb wollte ich die Kawa eben mit Verkleidung, weshalb es die ER6F und nicht die ER6N wurde.

Letztendlich musst du es aber eben für dich entscheiden, welches Bike dir nun lieber ist. Da du auch erst mit dem Fahren beginnst, kann ich dir sagen, dass du zunächst eigentlich mit ziemlich jedem Bike deinen Spaß haben wirst :) vorausgesetzt natürlich, das Bike passt zu dir von der Sitzhöhe, Sitzposition etc.

Der Wunsch nach mehr Leistung wird aber sicher irgendwann kommen. Ich bereue den Kauf der 72 PS Maschine nicht, aber trotzdem überlege ich schon, welche Maschine eventuell mal die nächste wird. Vielleicht werde ich mir in ein bis zwei Jahren was schnelleres holen.

In gewisser Weise gebe ich dem Verkäufer schon recht. Ich traue dir auch zu, dass du nicht gleich wie ein Irrer am Gashahn drehst. Da es sich bei der Z900 auch um ein Naked Bike handelt, und nicht gleich um eine SSP mit 170 PS, würdest du mit der Z900 sicherlich keine Probleme haben. Wie andere schon gesagt haben, fahr einfach mal beide Probe :) ich habe zu Beginn auch so viel überlegt...wollte am liebsten 10 Bikes Probe fahren. Letztendlich fuhr ich dann nur die ER6F und die Honda Hornet Probe und die ER6F ist es dann geworden.

Themenstarteram 8. August 2018 um 23:01

Vielen Dank euch allen für eure Antworten und Hilfe. Ich werde jetzt mal Probefahren und dann weiter schauen. Ich bin zumindest mal froh das keiner von euch gesagt hat das die z900 zu krass bzw. nicht handelbar für einen Anfänger ist. Ich werde euch auf jeden Fall wissen lassen für was ich mich entschieden habe. Danke!

Ja, eine Rückmeldung wäre schön.

Anmerken möchte ich noch, dass ein Moped beim Fahrwerk anfängt und beim Motor aufhört. Wenn Du ein Moped mit weniger stabilem Fahrwerk hast, dann gehst Du ungern oder gar nie an die Höchstgeschwindigkeit. Meine Enduros (650ccm) habe ich vielleicht mal auf 130km/h gefahren und das machte keinen Spaß.

Meine CBX 750F fahre ich selten aus, aber 225km/h sind schon anstrengend und kosten Nerven und Konzentration während ich auf der Ninja im "Jenseitsvongutundböse"- Bereich bin und dabei singe :-)) .

Das heißt, dass Du als Anfänger der Meinung bist, dass Du für schnellere Fahrten noch nicht weit genug bist und in Wirklichkeit Dein Fahrwerk zu schnell in den Grenzbereich kommt und Du das intuitiv merkst.

Bzgl. Fahreigenschaften und Fahrwerk kann man sich auch im Netz VORinformieren, was natürlich das Probefahren nicht ersetzt.

Cementario hat völlig recht. Sachte! Was soll denn Höchstgeschwindigkeit bringen, wenn Du als Anfänger mit ner ordentlichen Kurve Probleme hast. Geh die Sache langsam an und denk an den Genussfaktor. DIR muss es Freude machen!! Ja qualitativer die Komponenten, e solider fühlst Du Dich. Ich fahre sehr viel in den Alpen rum und ich sehe oft Sachen: da hottern se völlig überfordert Kurve um Kurve, total verspannt und angestrengt, erreichen den Boden im Stehen mit einer Zehe!!!, oder da rasen welche an übersichtlichen Strassen wie die Blöden sodass ich denke: muss ich zum Otpiker?. Mach das, was Dir selber Spass vermittelt und DU Dich freust.

Probier aus und vergiss Stammtischgespräche! Es muss DIR passen und das Möppe sollte Dich tragen.

Höchstgeschwindigkeit bei einem naked bike. lol

Der gössere Unterschied ist der Zwischen 2 und 4 Zylinder. Der 2 zylinder z650 braucht halt mehr drehzahl um schub zu entwickeln und läuft allgemien rauher.

Für mich ist die ER 6F für alles mehr als ausreichend und der günstige neupreis spricht auch dafür.

Konfortabler ist allerdings die CBF 1000 die auch in der Garage steht.

Bei nackten hört für mich bei 140 der Spass auf und die harte arbeit beginnt.

Die Z900 dürfte dem Verkäufer eine bessere Marge bringen.

Die persönlichen vorlieben entwickeln sich mit den gefarenen kilometern. Daher wirst du nach 2 bis 3 Jahren wenn du dann ncoh spass am Motorradfahren hast sowiso was anderes wollen. Die frage wird dann sein wieviel Budget dir dann zur verfügung steht. ;)

Ich würde auch mal an deiner Stelle Bikes probefahren, die nicht in deine engere Auswahl gefallen sind. Einfach nur, um seinen Horizont zu erweitern. Oder um zu wissen, und nicht nur denken, was man nicht will. Oder um festzustellen: ist ja gar nicht so schlecht wie ich dachte.

Um bei Kawa zu bleiben: W800.

@Mützer

das was Du schreibst könnte ich auch so unterschreiben, jedoch meinte ich etwas anderes.

Ich meinte, dass z.B. 180km/h von Bike zu Bike sehr unterschiedlich auf den Fahrer wirken können.

Wenn jemand schreibt, dass 180km/h für einen Anfänger zu schnell ist und bezieht sich aufs Moped X, dann können sich 180km/h auf Moped y ganz anders anfühlen.

Ein gutes Fahrwerk gibt Dir Reserven und ein Gefühl von Sicherheit. Für einen Anfänger eigentlich ganz gut aaaaber, er muß sich dessen bewusst sein und FREIWILLIG weit genug vom Grenzbereich entfernt bleiben.

Die 12.-er Ninja nehme ich gern als Beispiel, eine Fireblade könnte auch gut herhalten, bin ich aber noch nicht persönlich gefahren. Die Strassenlage dieses Bikes ist der Hammer, selbst bei Senken in schnellen Kurven. Ich fühle eine Art von Sicherheit aaaber, sie ist trügerisch. Sie ist trügerisch, weil ich bisher Geschwindigkeiten bis zu 240km/h gefahren bin und Geschwindigkeiten um die 300km/h ein völlig anderes Gefühl UND KÖNNEN mir abverlangen. Ebenso eine schnelle geistige ROUTINE. Ich fahre die Ninja noch weit genug vom Grenzbereich, trotz meiner 52 Jahre und 30 jähriger Fahrpraxis. Ich lerne seit 1,5 Jahren das Moped immer besser kennen und brauche auch die Zeit.

Simpel gesagt, die Dominator bremst mich mit ihrem flatternden Hintern ein und bei der Ninja muss ich mich selbst bremsen. Gesund überleben ist doch das A und O. Ob mit 80km/h, 180km/h oder 280km/h.

Themenstarteram 9. August 2018 um 10:09

Also auf die Geschwindigkeit kommt es mir nicht an!

Um ehrlich zu sein werde ich so wenig wie möglich Autobahn fahren ... das macht mir einfach keinen Spaß. Das kann natürlich der anfänglichen Unsicherheit geschuldet sein und sich mit der Zeit ändern. Wie in der Frage geschrieben, werde ich die Maschine erstmal hauptsächlich in der Stadt oder eben auf der Landstraße zum cruisen nutzen.

Gut, wenn das so ist wie Du schreibst, tendiere ich vom Bauchgefühl zur 900-er.

Ich bin mal gespannt was Deine Probefahrten ergeben.

Viel Spaß dabei.

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