Z17DTR - Ölpfützen im Motorraum

Opel Meriva A

Nachdem mehrere Werkstätten (FOH und freie) meinen Meriva von 2007 nicht "trocken" gekriegt haben, möchte ich das selber probieren.

Der Wagen hat erst 120.000 km runter, ist eigentlich auch gut gepflegt, aber die Tropferei nervt - und dem TÜV in '24 wird das auch nicht gefallen.

Die Ölpfützen (s. Fotos) sind unter der Vakuumpumpe zu finden (also links unter dem AGR-Ventil), aber auch rechts unter dem AGR auf dem Getriebeblock (?). Die ganze Seite rechts (wenn man von vorne guckt) ist versaut.

Die letzte Werkstatt hat unter anderem die Dichtung der Vakuumpumpe und den Nockenwellengehäusedeckel getauscht (weil es vorgeblich eine Dichtung nur zusammen mit dem Deckel noch gibt?!?), also ist die Entlüftung im Deckel noch prima, Membran weich, Schlauch frei. Ist das identisch zur hier oft genannten Kurbelgehäuseentlüftung, oder muss ich die woanders suchen?
Bei laufendem Motor habe ich nämlich schönen Überdruck am Öleinfüllstutzen, wo doch eher Unterdruck herrschen soll, oder? Oder heißt das, dass die Kolbenringe hin sind? Da ich eher Öl "gewinne" als verliere, ist das vielleicht die Erklärung für den Überdruck.
Aber woher kommt der Öl-Siff? Nochmal die Dichtung der Vakuumpumpe und des Nockenwellengehäusedeckels erneuern? Ich muss gestehen, dass ich nach diversen Fehldiagnosen der Arbeit der letzten Werkstatt nicht mehr traue und lieber Lehrgeld an mich selber zahle.

Danke für alle Tipps!

Ölpfütze unter Vakuumpumpe
Öl auf Getriebe rechts unter AGR
23 Antworten

Wie oben geschrieben, Deckel ist relativ neu, Entlüftung habe ich bereits zerlegt, Schlauch ist frei, Membran ist weich, Feder federt.

Könnte sein das die Feder zu weich ist

Zitat:

@Joachim.r schrieb am 5. Juli 2023 um 21:34:29 Uhr:


Er geht aus weil er Zuviel Frischluft bekommt.
Das ist anders bei Öffnung vom Öl Deckel selbst da ändert sich die Drehzahl etwas

Nicht ganz so.
Wenn ich den Öldeckel aufmache, ändert sich die Drehzahl nicht. Deckel wieder zu.
Dann habe ich den Schlauch der Entlüftung abgezogen und das hat an der Drehzahl auch nix geändert.
Aus dem Schlauch kommt stoßweise Luft (Überdruck), wenn ich den Schlauch zuhalte, erhöht sich der Druck, bis ich wieder den Finger runternehme.

Ok dann Kompression messen da stimmt was nicht .wenn die endlüftung frei ist darf kein Überdruck sein
Dann kommen doch die Kolbenringe oder die Hülse oder kopfdichtung in frage oder Kopf

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Motor laufen lassen, Öleckel ab und wenn dann ein leichter Nebel aufsteigt aus dem Öleinfüllsutzen, dann ist bei den Injektoren die Kupferdichtung hin oder die Hülse um den Injektotor herum undicht. Zusätzlich müsste immer ein ganz kurzes Zischen schnell hintereinander hörbar sein.
Siehe hier, wenn der Öldeckel weg ist
https://youtube.com/shorts/vNEtkCXZkJA?feature=share

Weshalb ich das schreibe, dieser so entstehende Überdruck im KG hat bei meinem damals Ölverluste hervorgerufen. Neue Kupferdichtung an Zyl. 3 und er war wieder trocken

Zitat:

Motor laufen lassen, Öleckel ab und wenn dann ein leichter Nebel aufsteigt aus dem Öleinfüllsutzen, dann ist bei den Injektoren die Kupferdichtung hin oder die Hülse um den Injektotor herum undicht. Zusätzlich müsste immer ein ganz kurzes Zischen schnell hintereinander hörbar sein.
Siehe hier, wenn der Öldeckel weg ist
https://youtube.com/shorts/vNEtkCXZkJA?feature=share

So ähnlich tanzt der Deckel bei mir auch, aber leichter Nebel wie im Video zeigt sich bei meinem - zum Glück - nicht. Oder. muss man den Motor erst richtig warm fahren? Das habe ich nämlich nicht gedacht.

Ende nächster Woche kommt der Wagen auf eine Bühne und ein Schrauber schaut mal mit drauf und drunter, vielleicht werde ich dann schlauer.

Eins noch: In der "Feldabhilfe 2565" schreibt Opel, dass eine "nicht der Spezifikation entsprechende Flanschdichtung zwischen Turbolader und Ladeluftrohr" zu Ölflecken führen kann. Ist das eventuell der Grund für die Pfützen? Ist mir allerdings rätselhaft, wie da so viel Öl rauskommen sollte, da dort doch vor allem Luft durchgeht, oder?

@tinbert

Auf der Ladeluftseite kann Öl in die Ansaugluft gelangen.
Die Turbolader sind auf der Saugseite nicht 100% dicht.
Erst recht nicht im Alter.

Es war doch die Dichtung der Unterdruckpumpe. Die wurde zwar mehrmals gewechselt, aber jeweils ohne Erfolg.
Der o.g. Schrauber hat jetzt aber eine neue Dichtung "eingecremt" und auch die Schrauben mit Dichtmittel behandelt, jetzt ist das Ding trocken, auch schon 1500 km weit.

Schick! Der TÜV ist jetzt nicht mehr am tropfenden Motor gescheitert (jetzt "Geringer Mangel: ölfeucht"😉, sondern an einer festgegangenen Bremse hinten links. OK, habe die Bremssättel instandgesetzt, neue Dichtungen, Kolben, Scheiben und Beläge, so geht's 🙂

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