Xenon- und sie blenden doch...

... zumindest doch einige! 😠

Tach,

erst heute morgen auf dem Weg zur Arbeit wieder 3 solche Fälle gehabt:

- der erste fuhr hinter mir und hatte erhebliches Blendpotential; jedenfalls war mein Innenraum gut lichtdurchflutet und die Spiegel fungierten als bessere Höhensonne; ich dachte: hm, Fernlicht noch an? Betätigte daraufhin meine NSL, um meinen Hintermann auf evtl. Fernlicht aufmerksam zu machen. Daraufhin belehrte er mich
eines besseren schaltete seine Fernlicht-Festbeleuchtung an;
ich wäre glücklich gewesen, wenn ich eine Schweißerbrille gehabt hätte 😠! Habe daraufhin meine NSL wieder ausgeschaltet und bin langsamer gefahren als 100 km/h, damit mich der Hintermann überholen kann

- der zweite und dritte vermeindliche Blender kamen mir entgegen; auch hier hatte man zunächst den Eindruck, dass
diese mit Fernlicht unterwegs waren; ich blendete 2x mit der Lichthupe auf; diese blendeten 2x Lichthupe zurück 🙁 .

Was mir noch aufgefallen ist, dass die Blendwirkung am stärksten ist, wenn die vermeindlichen Blender auf einer anderen Höhe fahren (z.B. 1: man fährt eine Straßenkuppe herunter, während der Hintermann od. der Gegenverkehr sich noch auf dem oberen Scheitelpunkt des Hügels befindet; 2: beim Beschleunigen.
Dabei dürfte dass doch eigentlich durch die autom. Leuchtweitenregilierung gar nicht passieren 🙁 !
Oder kann man sich bei seinem Freundlichen die
Xenon-Brenner verbotenerweise höherstellen lassen?

Auch fällt es auf, dass die vermeindlichen Blender hauptsächlich PKWs sind, die von zwei Automarken aus
einem südlichen Bundesland kommen.

Bitte kommt mir jetzt aber nicht mit subjektivem Blendempfinden oder dergleichen.
Bei anderen Automarken ist die Blendwirkung wenigstens
halb so stark wenn überhaupt gar nicht vorhanden.

Wie steht Ihr zur Blendwirkung der Xenon-Brenner?

Gruß

Guensal

49 Antworten

Kleinen Tip: Such mal hier nach Xenon höherstellen oder ähnliches, dann weisst du warum 🙁

Das bei Stassenkuppen lässt sich aber nicht verhindern, da blenden Halogenscheinwerfer ja ebenso. Beim Beschleunigen regeln erst neuere Systeme runter, die älteren gleichen dagegen nur die Beladung aus. Und nur korrekt eingestellte Xenons blenden nicht mehr als Halogenscheinwerfer.

Gruß Meik

Xenonbrenner...

Tach,

@hirsetier

auch wenn ich mich mal hiermit als "Nicht-Suche -Benutzer"
wieder geoutet habe 😁 :

so wie Du es in Deinem Thread vom Oktober beschrieben hast, genauso war es bei mir auch. Die Xenon-Brenner des Hintermanns leuchteten heller als mein eigenes Fahrlicht, obwohl der Hintermann den Sicherheitsabstand m.E. eingehalten hat.

Selbst im Innenraum habe ich heute morgen durch die Blendwirkung eine deutliche Schattenbildung (Sitze, Kopfstützen) ausmachen können.

Und wie gesagt: meine Spiegel fungierten als Höhensonnen,
obwohl korrekt eingestellt 😎 !

Gruß

Guensal

Xenon ist ein sehr agressives Licht und dank zu langsamer Leuchtweitenregulierung bltizt es oft ganz schön, generell zu hoch eingestelltsind natürlich auch einige.

Diese Blendwirkung kann ich ebenfalls bestätigen.

Xenon ist doppelt so lichtstark.
Schaut man direkt in das Licht (etwa über den Spiegel) dann blendet das trotz aller Technik eben doppelt.

Bei kleiner Lichtaustrittsfläche, wie beispielsweise bei Scheinwerfern mit Linsensystemen, ist die Blendgefahr besonders hoch.

Sie blenden bei Nässe den Gegenverkehr durch die Reflektionen von der Fahrbahn somit bis zu vier Mal stärker.

Aber auch das sei gesagt:
Blaues Licht lässt nicht immer auf Xenon schließen.
Es werden auch bläuliche Halogenlampen angeboten.
Die haben zwar nicht dieselbe Lichtkraft, wirken aber so ähnlich.

Ähnliche Themen

Also lässt der Gesetzgeber zu, dass die Fahrer von "Altwagen" durch das neue Licht geblendet werden?
Was ist dann bei einem Unfall durch Blendung?

Zitat:

Original geschrieben von Consylos


... Also lässt der Gesetzgeber zu, dass die Fahrer von "Altwagen" durch das neue Licht geblendet werden?

Die gleiche Diskussion gab es schonmal, als das H4-Licht neu war, heute juckt´s keinen mehr!

Zitat:

Original geschrieben von Consylos


... Was ist dann bei einem Unfall durch Blendung?

Dann musst Du den erstmal zu Fassen kriegen und ihm auch noch die Blendung und die Tatsache, das die Blendung Unfallursache war, beweisen. Dazu brauchst Du vermutlich ein ganzes Heer von Sachverständigen und Rechtsanwälten ...

Moin,

Jede Lichtquelle kann bei Dunkelheit blenden. Das ist völlig normal und läßt sich auch nicht 100%ig vermeiden. Wie auch ?!

Selbst wenn der Wagen mit Xenonscheinwerfer ein modernes Lagekorrektursystem hat, das innerhalb von Sekundenbruchteilen reguliert, verhindert das nicht punktuelle kurzfristige Blendungen.

Nehmen wir an, dir kommt ein Auto entgegen und bei diesem sind die Scheinwerfer exakt und richtig eingestellt. Jetzt fährst Du durch eine Senke. Von dieser KANN der Wagen mit Xenonscheinwerfern nichts wissen. Dein Gesichtsfeld ist jetzt vielleicht exakt so hoch, wie die Lichtquelle des entgegenkommenden. Du wirst also kurzzeitig geblendet, obwohl am entgegenkommenden ALLES exakt so ist, wie es sein soll. Dagegen wird man nichts machen können. Der nächste Fall, ähnlich wie du ihn geschildert hast. Der entgegenkommende fährt die Steigung hoch, du auf der entgegengesetzten Seite ebenfalls. Du kommst über den Scheitelpunkt und damit kippt dein Gesichtsfeld von z.B. +15° auf -10°, du tauchst in dem Moment mitten durch den Scheinwerferkegel. Läßt sich auch technisch nicht so ohne weiteres Lösen. Auch die Geschichte mit den Spiegeln läßt sich technisch nur dann lösen, wenn sowohl die Aussen-, wie auch die Innenspiegel entweder einen sogenannten Phototropheneffekt bekommen (sich selbst tönen und somit dann die Reflektion schwächer wird) oder sich abblenden können. Für sowas gibt es jedoch soweit ich weiß, bislang in der EU für Aussenspiegel keine rechtliche Grundlage bzw. Freigabe. Und da die Spiegel nunmal exakt so eingestellt sind, das man leicht in sie reinsehen kann und nach hinten was sieht, müssen die zwingend das Licht von hinten ins Gesichtsfeld werfen. Also auch das im Grunde optimal eingestellte Licht des Hintermannes.

Fakt ist es ... die objektive Blendung (Die Blendung die unter idealen Verhältnissen immer auftreten muss) eines Xenonscheinwerfers ist geringer, weil er deutlich weniger Streulicht erzeugt. Die Eventualblendung, also die Blendung die unter schlechten Bedingungen auftreten kann, ist durch die wesentlich höhere Lichtleistung deutlich höher. Die sogenannte Subjektive Blendung, über die sich die meisten Menschen beschweren, ist dagegen nicht einmal eine Blendung, sondern ist ein psychologischer Effekt der durch den starken Helldunkelkontrast bzw. den abrupten Übergang erzeugt wird. Man fühlt sich geblendet, obwohl man es eigentlich gar nicht ist.

Zugelassen sind Xenonscheinwerfer aber nunmal, weil ihr NUTZEN für die Verkehrssicherheit unbestreitbar höher ist, als die Gefahr einer Eventualblendung, da diese selten auftritt und nur kurzzeitig ist.

Wieso man geblendet ist, also ob man opfer einer objektiven Blendwirkung, einer Eventualblendung oder einer subjektiven Blendung wird, ist für das jeweilige Ereignis allerdings unerheblich und immer ärgerlich.

MFG Kester

Brettlebene Straßen gibts evtl nur in der nordeutschen Tiefebene oder in Städten, aber zeigt mir mal bitte jemand z.b. hier in Oberbayern eine Straße auf dem Land, die nicht irgendwelche Hügel oder Mulden hat.

Soviel zum Thema Idealfall und Realfall!!

Und daß die Blendung keine is, sondern nur die Psyche meint, ne Blendung zu erkennen: Sag daß mal einer meiner Psyche, verdammt 😠
Ich will ja gar ned geblendet werden, aber wenn man schon weiß, daß der Mensch eine Blendung war nimmt, obwohl es gar keine ist. Da muß ich sagen sollte man dies mit einer reellen Blendung gleichstellen, denn anscheinden hat man ja erkannt, daß die Reatkion des menschlichen Geistes die selbe ist.

Xenon-Brenner...

Tach,

@ Rotherbach

Dass die Xenon-Brenner für die Sicherheit zuträglich sind will ich hier überhaupt nicht verhehlen; ja sie sind sogar ein wünschenswertes Sicherheitsfeature am PKW!

Nur wenn bei manchem Xenonbrenner beim Vordermann der
komplette Innenraum hell erleuchtet ist ( dazu noch in einem
dem Lichtbogenschweißen ähnlichen gleißendem blau), so dass man kaum selbst noch was sehen kann (ich spreche in diesem Fall von einer topfebenen Straße; die Hügelproble-matik verstärkt diesen Effekt noch), dann kann an der Einstellung dieser Xenon-Brenner etwas nicht richtig sein 😠!

Hirsetier hat es ja in einem früheren Thread auch schon gut beschrieben (Beifahrerin konnte gut ein Buch lesen).

Was mich nur stutzig macht (habe ich im Eingangsthread schon geschrieben), dass einige Hersteller es durchaus verstehen, blendfreie Xenon-Brenner einzubauen; andere wiederum, s.o.!

Komisch ist nur, dass manche Brenner am selben Typ einer KFZ-Marke überhaupt nicht blenden oder zumindest weniger stark wie andere; dass kann doch eigentlich nur meine Vermutung/Behauptung bestätigen, dass da etwas an der Einstellung nicht stimmt!

Eigentlich dürfen an den Brennern doch nur Fachkräfte dran rumfummeln... 😠 ?!

Gruß

Guensal

Die Lichtfarbe spielt auch eine Rolle.

Die Lichtfarbe spielt auch eine Rolle.

Xenonlicht hat einen sehr hohen kurzwelligen ("blauen"😉 Anteil im Spektrum.

Und kurzwelliges Licht wird weitaus stärker gestreut als langwelliges, das ist ja auch die Ursache für u.a. den blauen Himmel.

Dazu kommt noch, daß das Licht einfach "anders" ist als die von relativ dazu eher gelblich-rötlichen Lichtquellen dominerte allgemeine Beleuchtung bei Nacht.

Moin,
deswegen arbeiten die Fahrzeughersteller ja auch an Antiblend systemen. Man kann bereits Heute schon sogar in der Mittelklasse automatische Antiblendsysteme (z.Zt nur automatische abblendspiegel) gegen "geringen" Aufpreis orderen.
So weit ich mich da aber erinnern kann, sollen in den nächsten zwei Jahren, auch automatische Abblendsystyme für die Frontscheibe Serienreif werden (also aus LCD Basis). Zuerst wie immer in der Oberklasse, und irgendwann auch für uns, also für die kleinen Leute.
Bis dahin werden wir uns wohl damit abfinden müssen, das irgendwelche "Menschen" aus welchen auch immer "Gründen", mit schlecht eingestellten Xenon oder 100W Lampen durch die Gegend fahren.

Gruß

Ich kann mich an eine Situation erinnern, in der ein Reisebus mit Xenon hinter mir an der Ampel stand. Das war hell 😁 (Ufolandung). Durch die hohe Position am Bus war der Effekt natürlich extrem ... bei Fahrzeugen, die ebenfalls wegen ihrer Bauart höher angeordnete Scheinwerfer besitzen wirkt das ähnlich.

Es gibt allerdings auch einen Teil der "Xenonautos" deren Scheinwerfer falsch (zu hoch, zu tief und zu schief) eingestellt sind. Zum Thema "Lichttest" hatte ich da schon meine Erfahrungen geschildert. Ein Problem ist, dass einige Fahrer/Besitzer der "Xenonautos" nicht wissen, dass man trotzt "Auto-Leuchtweiten-Reglung" eine einstellbare Grundeinstellung vorhanden ist. Gibt es eine Verstellung (aus welchem Grund auch immer) wird die häufig nicht bemerkt (außer von den Geblendeten). Schlimm: vor einigen Jahren behauptete selbst ein Werkstattmeister, dass man da nichts einstellen braucht. 🙁

Gruß
Q

es ist doch scheißegal, ob das nur ein subjektives blendempfinden ist, egal obs an den kleineren brennpunkten etc. liegt....

fakt ist, xenon ist ein aggresives licht und ein großteil der leute fühlen sich dadurch geblendet! obs nun subjektiv etc. ist, ist doch egal, fakt ist "es blendet"

hallo zusammen,

keine Frage falsch eingestellte Xenons älteren BJ. kommen einer Ufo-Landung gleich, jedoch sind meiner Erfahrung nach Halogen-Fahrer, mit auf max. gestellter manueller Leuchtweitenregulierung, die Blender schlechthin!

Grüße

Ähnliche Themen