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Moderne Lichtassistenten: Blenden anderer Verkehrsteilnehmer wegen unzureichender Beleuchtung

Themenstarteram 21. September 2022 um 21:55

Liebe Mitstreiterinnen, liebe Mitstreiter,

nun mein erster eigener Thread im V&S Forum. Ich freue mich auf Eure Meinungen.

Die Winterzeit naht. Zeit der Nässe, des Schnees, der Kälte und vorallem der Dunkelheit.

Zeit der Dunkelheit - diese bedeutet bei mir seit nun mehr knapp zehn Jahren auch Zeit der Lichtassistenten.

Und bis heute ärgere mich über die wertgeschätzten automobilen Wegbegleiter, die - bevorzugs abends / nachts - meinen ihr Gefährt nur mit einer Halogen-Laterne illuminieren zu müssen. Folgedessen erkennt man selbst, aber eben auch der Licht-Assistent, das Fahrzeug meist zu spät, so dass der Fahrer nicht selten kurz geblendet wird.

Mich würde gerne Eure Meinung zu diesem Thema interessieren. Dabei steht eine rechtliche Bewertung ausdrücklich im Hintergrund. Um die Antworten einschätzen zu können, würde ich mich vorweg über ein Feedback freuen, ob Euer tägliches Gehöft selbst über solch moderne Technik verfügt:

() Ja, ich benutze maskiertes Dauernfernlicht im Alltag.

() Nein, mein Auto hat kein maskiertes Dauernfernlicht oder ich benutze es nicht.

Zudem würde ich Euch bitten, Euch einem Meinungscluster anzuschließen. Dies muss nicht zu 100% deckungsgleich sein mit Eurer Antwort. Es geht darum am Ende die Antworten ein wenig clustern zu können.

Der Lichtassistent entbindet den Fahrer:

A. nicht, selber darauf zu achten, dass er andere nicht blendet. Das andere Verkehrsteilnehmer nicht mit ausreichender Beleuchtung fahren ist nicht relevant.

B. nicht, selber darauf zu achten, dass er andere nicht blendet. Andere Verkehrsteilnehmer, die mit unzureichender Beleuchtung fahren, habe eine Mitschuld, dass der Fahrer / das Assistenzsystem sie im Zweifel zu spät erkennt.

C. nicht, selber darauf zu achten, dass er andere nicht blendet. Andere Verkehrsteilnehmer, die mit unzureichender Beleuchtung fahren, tragen die alleinige Schuld, dass der Fahrer / das Assistenzsystem sie im Zweifel zu spät erkennt.

D. durchaus, darauf zu achten, dass er andere nicht blendet. Andere Verkehrsteilnehmer, die mit unzureichender Beleuchtung fahren, tragen die alleinige Schuld, das Assistenzsystem sie im Zweifel zu spät erkennt.

Ich freue mich auf rege Beteiligung.

vG Julian

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88 Antworten
Themenstarteram 21. September 2022 um 21:56

Natürlich noch meine Antwort:

(X) Ja, ich benutze maskiertes Dauernfernlicht im Alltag.

( ) Nein, mein Auto hat kein maskiertes Dauernfernlicht oder ich benutze es nicht.

Der Lichtassistent entbindet den Fahrer:

C. nicht, selber darauf zu achten, dass er andere nicht blendet. Andere Verkehrsteilnehmer, die mit unzureichender Beleuchtung fahren, tragen die alleinige Schuld, dass der Fahrer / das Assistenzsystem sie im Zweifel zu spät erkennt.

Ausführung:

Ich sehe mich als Fahrer in der Verantwortung darauf zu achten, dass ich keine anderen blende.

Wenn ich den Gegenverkehr allerdings nicht erkennen kann bzw. zu spät erkenne sehe ich mich nicht in der Verantwortung und mein Mitleid hält sich ehrlichweise im Zweifel auch stark in Grenzen.

Ich gehe bei meiner Antwort von einer gerade Fahrbahn aus. Also keine fiesen Corner Cases irgendwie, wo das Fahrzeug um die Ecke oder über einen Hügel geflogen kommt.

vG

Julian

In deinem Profil kannst du dir einen Blog anlegen. In deinem Blog kannst du in einem Blogartikel eine von dir selbst gestaltete Umfrage mit automatischer Auswertung der Zahlenverteilung der Antworten erstellen. Und in den Kommentaren kann wie in einem Forenthema diskutiert werden. Es wäre also ein gutes Thema für einen Blog. Da würde die "selbst-schuld" Diskussion auch von dir selbst betreut und moderiert werden können.

Persönlich empfinde ich die Unzulässigkeit von Hochenergielasern als Frontbeleuchtung etwas schade. Aber ich finde mich damit ab. :)

Ganz ehrlich: Ich fahre einen T4 mit eingetragenen (!) Osram LED Hauptfahrscheinwerfern. Selbst dieses etwas mehr als durchschnittlich beleuchtete Fahrzeug wird von vielen Assistenzsstemen gelegentlich gefühlt zu spät wahrgenommen. Um so schlimmer ist das für diejenigen, die noch mit H4-Halogen unterwegs sein müssen, weil für ihr älteres Fahrzeug keine zugelassene Umrüstvariante verfügbar ist. Jetzt könnte man sagen, kauf doch ein neues Auto. Nein. Weder für jeden finanzierbar, noch nachhaltig. Solange das Fahrzeug die rechtlichen Vorgaben erfüllt, solange kann und darf es auch betrieben werden. Ohne benachteiligt zu werden.

Ich gehe sogar so weit, zu fordern, dass mit fortschreitender Entwicklung "No-Beam-Areas" definiert werden, in welchen ein maskiertes Fernlicht automatisch deaktiviert bzw. abgeregelt werden muss. Geographisch definiert oder mit speziellen Reflektoren an Schildermasten. Schließlich betrifft das Problem auch Radfahrer und Fußgänger.

Meine beiden Fahrzeuge verfügen über adaptives Fernlicht. Bei beiden ist die Funktion aber ungenügend, insbesondere auf der Autobahn, wo Gegenverkehr nahezu in 100% nicht erkannt wird und auch auf der Landstraße, wo bei Einmündungen der Querverkehr nicht erkannt wird. Dass das System bei Gegenverkehr Halogenscheinwerfer schlechter erkennen würde als Xenon-, oder LED-Scheinwerfer ist mir bislang nicht aufgefallen. Wenn es so wäre, wäre das aber bloß eine weitere ungenügende Funktionsweise des Lichtassistenten. Ich habe den Fernlichtassistent aufgrund der unzuverlässigen Funktion und der häufigen Blendung des Gegenverkehrs kaum in Verwendung.

Ich fahre ebenfalls mit Laserlicht und Automatik. Das befreit mich jedoch nicht von der Pflicht, neben der Lichtautomatik auch mein Gehirn einzuschalten.

Wenn ich also einen Radfahrer, Fußgänger oder ein entgegenkommendes Fahrzeug mit einem Teelicht im rechten Scheinwerfer (die zweite Kerze links ist im Herbst meist defekt, könnte also als Zweirad durchgehen) erkenne, bewege ich einen Finger meiner linken Hand und schalte den Fernlichtautomaten aus. Das übrigens ist auch sinngemäß der StvO im ersten Paragraphen zu entnehmen. Ich ärgere mich natürlich genauso immer über die Fahrzeugführer die sich völlig verantwortungslos nicht um ihre Beleuchtung kümmern. Man kann auch ältere Lichtsysteme durch Birnentausch etc. fit halten. Trotzdem gibt mir die Nachlässigkeit der anderen nicht das Recht sie bewußt zu blenden.

Kurze Lichthupe als Hinweis auf den Defekt kann ich mir trotzdem selten verkneifen :)

1.) Wieso sollte Halogenlicht "unzureichend" sein?? Wie kommst Du auf die absurde Idee?

2.) Bevor Du "Umfragen" veranstaltest - vielleicht erstmal Deutschkurs machen.

Und zum Thema: ob Dein Auto einen Assistenten oder keinen oder eine Discokugel an Bord hat, ist scheißegal.

Dass man andere nicht blendet, sollte einem, neben der Rechtslage, der gesunde Menschenverstand sagen.

Für studentische Umfragen gibts ein eigenes Forum.

Werde mit meinem H4 Scheinwerfern fast immer recht früh erkannt und nicht vom Fernlicht geblendet.

Allerdings fallen neuere BMW´s stark durch blendendes Abblendlicht auf.

Auch scheint es, das bei neueren Autos nicht mehr die Scheinwerfer beim TÜV kontrolliert werden. Habe leider schon oft gemerkt das ein scheinwerfer sicher verstellt ist und blendet.

P.S. Ein zugelassener Assistent sollte auch Motorräder erkennen oder seine Zulassung verlieren. Ich werde sicher keine Lichtbar am Bike schrauben.

Zitat:

@Julian44 schrieb am 21. September 2022 um 21:55:31 Uhr:

Und bis heute ärgere mich über die wertgeschätzten automobilen Wegbegleiter, die - bevorzugs abends / nachts - meinen ihr Gefährt nur mit einer Halogen-Laterne illuminieren zu müssen. Folgedessen erkennt man selbst, aber eben auch der Licht-Assistent, das Fahrzeug meist zu spät, so dass der Fahrer nicht selten kurz geblendet wird.

Die Technik muss sogar ein Rücklicht vom Motorrad erkennen, und nicht nur das Abblendlicht des Motorrades. ;)

Ich hab wenig uebrig fuer Leute wie den TE die selbst jede Verantwortung an die Systeme das Fahrzeugs weiter geben und selbst das Hirn ausschalten. Er Verachtet Verkehrsteilnehmer die sein grottiges System nicht erkennt und blendet diese mit Absicht. Unter aller Sau!

Was mich an den Lichtassistenten nervt, sind die Autofahrer, die denken, sie brauchen sich um nichts mehr kümmern.

Zwar funktionieren die Sensoren optimal bei hell/dunkel, aber wenn tagsüber Nebel ist, erkennen die das nicht. Gerade jetzt, wo es Herbst wird, kann man das wieder vermehrt beobachten. Vorne brennt dann zwar das TFL, aber hinten sind sie unbeleuchtet.

Ich habe aber auch schon mitbekommen, dass es manche Autofahrer gibt, die gar nicht mehr wissen, wie man selbst manuell das Licht einschaltet.

Zitat:

@Steven4880 schrieb am 22. September 2022 um 00:21:03 Uhr:

Für studentische Umfragen gibts ein eigenes Forum.

.... und für endloses selbstgefälliges Geschwurbel einen Blog.

Ich kann das Matrix LED in meinem neuen Auto noch nicht abschätzen ob es andere Verkehrsteilnehmer stört oder nicht. Deshalb blende ich meist manuell ab wenn mir jemand entgegenkommt.

Was aber quer durch alle Marken eine Seuche ist bei Fernlicht Matrix LED:

Auf der Autobahn blenden die sehr stark Fahrzeuge die eine Spur weiter rechts fahren.

Scheint wohl den Autoherstellern egal zu sein. Wechseln solche Blender in meine Fahrspur, dann regelt die Beleuchtung gut ab. Zieht er dann wieder nach Links geht es wieder los.

Da scheine ich ja Glück zu haben. Mein Matrix-LED maskiert sehr zuverlässig über alle Spuren Fahrzeuge, Motorräder und auch Fahrräder (mit Licht) aus. Einzig Fussgänger ausserhalb von Ortschaften muss ich manuell brücksichten - innhalb von Ortschaften deaktiviert sich das Fernlicht zuverlässig.

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