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Wozu höhere Leistung bei größeren Akkus?

Themenstarteram 23. Januar 2019 um 18:27

Hallo, ich beobachte schon seit längerem interessiert den Markt für Elektroautos. Was ich mich jedoch Frage, warum erhöht der Fahrzeughersteller die Systemleistung bei größeren Akkus? Als Beispiel: Leaf mit dem 62 KWh Akku soll 200PS haben, mit 40 KWh Akku 150Ps. Der Kia Niro ebenso.

Macht es nicht Sinn, die Leistung genauso zu lassen wie bei den kleineren Akkus, würde dadurch nicht die Reichweite steigen??? Ich brauche kein Elektroauto mit 7-Komma-nochwas auf Hundert. Ich habe öfters den alten Leaf gefahren, die Leistung- 110PS und 11 Sekunden- reicht vollkommen aus.

Gruß Bibo

Beste Antwort im Thema

Rekuperation braucht ein E-Auto schon deshalb, weil es sowas wie eine "Motorbremse" eben nicht gibt. Und natürlich kann man damit Energie zurückgewinnen.

Das mit normalen Bremsen zu vergleichen ist Käse.

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Themenstarteram 27. Januar 2019 um 21:32

Kommt der I3 mit dem größeren Akku jetzt auch weiter?

naja mit den 42kWh sind 300km wohl machbar, real eher 240km - ich denke, das ist dann schon ein.

Zitat:

@Bibo245 schrieb am 27. Januar 2019 um 21:32:25 Uhr:

Kommt der I3 mit dem größeren Akku jetzt auch weiter?

Ja, natürlich. Jedes E-Auto kommt mit einem größeren Akku weiter, sofern man die anderen Parameter gleich lässt, also bspw. jetzt nicht schneller fährt oder Sommer mit Winter vergleicht, etc.

Themenstarteram 28. Januar 2019 um 12:08

Das ist doch meine Frage gewesen ganz am Anfang. Der Leaf, Kia Kona usw. kommen mit größeren Akkus raus aber die Systemleistung wird auch erhöht. Würden die Hersteller die Systemleistung beim alten belassen, würden die Autos endlich 500Km schaffen.

Zitat:

@Bibo245 schrieb am 27. Januar 2019 um 21:32:25 Uhr:

Kommt der I3 mit dem größeren Akku jetzt auch weiter?

Ja, ca 20-30%.

Bei der Winterreichweite lang der 94Ah Akku bei bei ca 160 bis knapp 200 km, mit dem 120Ah Akku schaffe ich aktuell 200-240 km.

Zitat:

@Bibo245 schrieb am 28. Januar 2019 um 12:08:18 Uhr:

Das ist doch meine Frage gewesen ganz am Anfang. Der Leaf, Kia Kona usw. kommen mit größeren Akkus raus aber die Systemleistung wird auch erhöht. Würden die Hersteller die Systemleistung beim alten belassen, würden die Autos endlich 500Km schaffen.

Nö, das diskutieren wir hier doch die ganze Zeit.

Nemen wir mal den Kona.

Der eine 39kWh mit 100KW (136PS), der andere 64kWh mit 150kW (205PS).

Beide haben ein max. Drehmoment von 395Nm. In der Höchsgeschwindigkeit ist der mit der größeren Batterie etwa 12km/h schneller (167km/h). Ich tippe mal, das es sich um identische Motoren handelt, wo der eine bei höheren Drehzahlen eine weniger abfallende Drehmomentkurve aufweisen wird.

Auf gut deutsch, die höhere Leistung wird lediglich beim Beschleunigen und bergauf ausgereizt, zwei Sekunden Unterschied von 0 auf 100. Bei der Höchstgeschw. werden auf ebener Straße beide nicht annähernd ihre Höchsleistung erreichen, die 150kW-Ausführung schon garnicht.

Wenn du mit beiden Fahrzeugen einen identischen, moderaten Fahrstil bevorzugst, wird sich der Energieverbrauch bei beiden Varianten nur minimal unterscheiden.

Zitat:

@Zimpalazumpala schrieb am 28. Januar 2019 um 12:21:38 Uhr:

Zitat:

@Bibo245 schrieb am 27. Januar 2019 um 21:32:25 Uhr:

Kommt der I3 mit dem größeren Akku jetzt auch weiter?

Ja, ca 20-30%.

Bei der Winterreichweite lang der 94Ah Akku bei bei ca 160 bis knapp 200 km, mit dem 120Ah Akku schaffe ich aktuell 200-240 km.

Huiii… da bin ich glatt bissle neidisch. Ich hab einen i3 aus 2014 mit dem 60-er Akku. Winter bissle über 100 Km und Sommer 130 Km im Normalbetrieb.

Zitat:

@Bibo245 schrieb am 28. Januar 2019 um 12:08:18 Uhr:

Das ist doch meine Frage gewesen ganz am Anfang. Der Leaf, Kia Kona usw. kommen mit größeren Akkus raus aber die Systemleistung wird auch erhöht. Würden die Hersteller die Systemleistung beim alten belassen, würden die Autos endlich 500Km schaffen.

Nein. Du hast es noch immer nicht verstanden.

Wenn die Karre 20 kWh im Schnitt auf 100 km verbraucht, dann macht sie das völlig unabhängig davon ob die maximale Leistung jetzt 150 kW oder 250 kW ist.

Zitat:

@Alubremslicht schrieb am 28. Januar 2019 um 16:21:57 Uhr:

Zitat:

@Zimpalazumpala schrieb am 28. Januar 2019 um 12:21:38 Uhr:

 

Ja, ca 20-30%.

Bei der Winterreichweite lang der 94Ah Akku bei bei ca 160 bis knapp 200 km, mit dem 120Ah Akku schaffe ich aktuell 200-240 km.

Huiii… da bin ich glatt bissle neidisch. Ich hab einen i3 aus 2014 mit dem 60-er Akku. Winter bissle über 100 Km und Sommer 130 Km im Normalbetrieb.

Moin,

Das gleiche hat mir mein Schwager vorgestern erzählt, als ein Kunde mit seinem i3 vorgefahren ist. Konnte ich nicht glauben, weil mein kleiner E-up ebenfalls real 100-130km im Winter und voraussichtlich 160km im Sommer schafft. Der E-Up hat auch nur einen 18,7 kWh Akku und keine Klimatisierung des Akkus.

Vielleicht habe ich auch einfach ein recht günstigstes Fahrprofil? Momentan liege ich zwischen 13,7 und 16 kWh Verbrauch auf 100 km Reichweite. Werksangabe sind ca 11 kWh / 100km, die hab ich noch nie erreicht und halte das für unmöglich.

11kWh halte ich für Blödsinn bzw für NEFZ- Angaben, was für mich das Gleiche ist. ;)

Der i3 der 1. Generation hat 18,8 kWh nutzbare Akkukapazität. Momentan verbrauchen wir 17,5 kWh pro 100 Km. Das Fahrprofil ist Stadt und Landstraße, also kaum mal schneller al 70 km/h. Im Sommer kommen wir auf 12 kWh pro 100 Km. Heizung und Akkuklimatisierung schlagen also ganz schön durch. Allerdings beschleunigt man doch das ein- oder andere mal sehr zügig - die zur Verfügung stehende hohe Leistung verlockt eben doch. Und das mag dann auch der Grund sein, warum ein ansonsten gleicher Kona mit höherer Leistung in der Praxis mehr verbraucht - weil man einfach flotter fährt. Aber mal ehrlich: Wenn im Alltagsbetrieb die Reichweite überhaupt keine Beschränkung darstellt, dann kostet mich der Fahrspaß in der Nacht beim Laden ein paar Cent, vermutlich sind die Mehrkosten durch höheren Reifenverschleiß sogar noch da drüber. Insofern gönnt man sich das eben. Wenn es aber auf Langstrecke eng wird, kann man eben auch sanft losfahren und hat somit einen geringeren Verbrauch und kann dann die Reichweite auch voll ausschöpfen. Ich denke, das passt schon.

Zitat:

@holgor2000 schrieb am 28. Januar 2019 um 18:42:04 Uhr:

Zitat:

@Bibo245 schrieb am 28. Januar 2019 um 12:08:18 Uhr:

Das ist doch meine Frage gewesen ganz am Anfang. Der Leaf, Kia Kona usw. kommen mit größeren Akkus raus aber die Systemleistung wird auch erhöht. Würden die Hersteller die Systemleistung beim alten belassen, würden die Autos endlich 500Km schaffen.

Nein. Du hast es noch immer nicht verstanden.

Wenn die Karre 20 kWh im Schnitt auf 100 km verbraucht, dann macht sie das völlig unabhängig davon ob die maximale Leistung jetzt 150 kW oder 250 kW ist.

Eventuell verbraucht der Wagen mit großer E-Maschine dann sogar weniger, weil der Wirkungsgrad von E-Motoren mit der Nennleistung zunimmt.

Muß nicht sein. Kann aber. Kommt auf den Leistungsbereich an.

Gruß Jake

 

edit:

passt nicht zum Thema

Zitat:

@Bibo245 schrieb am 23. Januar 2019 um 19:53:12 Uhr:

D.h. das Fahrzeug verbraucht mit 150PS genau soviel wie mit 200PS? Und die Reichweite vergrößert sich nicht mit weniger Leistung?

Nein, so kann mans nicht sagen.

Besser so:

Das 200PS Elektroauto verbraucht wenn 150 PS abgerufen werden genau viel wie das 150PS Auto bei gleichem Lastzustand.

Rufst Du beim einen 200PS ab, beim anderen 150, dann ziehen die 200PS logischerweise mehr Energie.

Ich denke die Tatsache, dass der eine 50PS mehr hat als der andere liegt nicht an der größeren Batterie. Das ist einfach ein Merkmal der Aufpreispolitik des Herstellers:

Wer mehr Leistung möchte, muss eben den größeren (und teureren) kaufen.

Ist wie bei den herkömmlichen Fahrzeugen: Den stärksten Motor gibts oft nicht im Basismodell, während der Basismotor eben nicht in den Top - Ausstattungslinien erhältlich ist.

Werden die Elektroautohersteller nicht anders machen.

Hier kommt natürlich noch ein weiteres Thema ins Spiel: Hat der größere Akku "nur" mehr Kapazität, oder kann er auch mehr Strom?

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