ForumReifen & Felgen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Reifen & Felgen
  5. Winterreifen das ganze Jahr über fahren ?

Winterreifen das ganze Jahr über fahren ?

Themenstarteram 30. August 2012 um 21:09

Hallo zusammen,

da ich nur einen Satz Felgen und keine Lust mehr auf Reifenwechsel habe überlege ich nun ob ich das ganze Jahr mit Winterreifen fahre oder mir Ganzjahresreifen zulege.

Überlege zwischen Continental TS 830 und Goodyear 4Season.

Was meint ihr ?

Ähnliche Themen
72 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von micci1

Meine Güte lasst uns halt mit unseren Winterreifen fahren, es wird euch schon nicht umbringen. Schließlich sagt man ja auch nix wenn Herr XY mit seinen Coninental-Sommerreifen unterwegs ist, aber wegen seines Telefongespräches so abgelenkt ist, dass sich die Reaktionszeiten verdoppeln.

Alle anderen sind doch noch viel viel schlimmer als ich !

Alles pöse Mensche, dagegen bin ich ja ein richtiger Engel :rolleyes:

Zitat:

Original geschrieben von Passat_V6

Es hat den anschein du suchst jetzt dringenst ihrgend einen Vergleich damit du dein" Winterreifen das ganze Jahr fahren " rechtfertigen und schön reden kannst!

Das wird dir aber nicht gelingen!!

Ich brauch nix rechtfertigen. Es interessiert mich einen Sch*** was ihr darüber denkt. ;)

Deshalb fahr ich im Sommer auch weiterhin mit Winterreifen durch die Gegend. :p

Hm, es ging hier glaube ich bis Anfang dritte Seite um Reifen und darum ob der TS besser Winterreifen, oder GJR, Ganzjahresreifen, oder auch sogenannte Allwetterreifen, Allseason, oder manchmal auch four season genannt fahren sollte, wollte oder könne und was dabei mehr Sinn macht, weil er keine Lust hat die Reifen zu wechseln.

Warum, wieso, weßhalb und was auch immer ist doch geklärt, "Keine Lust", jetzt geht es um Winter das ganze Jahr, oder oben genannte Möglickeiten.

Ich würde an Stelle des TS in diesem Falle auf GJR umsteigen.

Dies würde ich im Übergang machen, wenn der Herbst zum Winter wechselt, es gerade noch keinen Schnee und Glatteis gibt und nicht mehr allzu warm ist.

Weil sich dann die Reifen noch etwas einfahren können, im Winter dann neues und ausreichend Profil vorhanden ist.

Im Sommer würde ich etwas zurückhaltender fahren, dass dann auch im Zweiten Winter das Profiel noch ausreichend gut vorhanden ist...bisschen mehr wie 4 Millimeter, dann geht der noch den Winter.

Wobei es sich hier um eien Empfehlung handelt, vorgeschrieben sind gesetzlich ja immer noch 1,6 Millimeter.

Wenn der zweite Winter durch ist gehen die noch den Sommer über und wenn der Winter sich mit dem Herbst abwechselt gibt es wieder neue GJR und das Spiel geht von vorne los.

Um das ganze sinnvoll zu realisieren würde ich mich hierzu auf verschiedenen Testseiten im Netz erkundigen welche Reifenhersteller mit welchen Reifengrössen und Reifennamen (hier ist das Modell gemeint) auf meinem Modell getestet hat, dass sollte bei einem Golf kein Problem darstellen, das es sich hier um ein sehr häufiges Fabrikat und dessen Modell handelt.

Es hilft niemanden wenn jemand einen kennt der er mal einen kannte der ein paar tausend Kilometer mit irgendwelchen GJR gefahren ist auf einem anderen Auto.

Es hilft auch niemanden wenn sich hier einige unstimmig sind warum wieso weßhalb der eine oder andere Reifen besser oder schlechter ist.

Fazit, meiner Meinung nach sollte der TS, wenn er nicht wechseln will, GJR fahren, die mit seinem Fahrzeug gute Testergebnisse gebracht haben, und seiner Kilometerlaufleistung entsprechend lange halten.

Von Winterreifen würde ich ganzjährig abraten, da bei 20 000 Km im Jahr der Verschleiss im Sommer mir zu hoch wäre.

Der Rest ist BlaBla und eigene Verantwortung.

Wer meint im Winter in Tiefschnee Highspeedrennen fahren zu müssen wird auch von einem tollen Winterreifen nicht gerettet und wenn ich weiss, dass ich nur noch drei Millimeter auf dem Reifen habe, fahre ich nicht mit 150 Km/h in eine riesen Wasserlache auf der Bahn....

weil ich weiss, dass dann der Karren schwimmt, egal was vorne oder hinten drauf steht und egal welchen Reifenhersteller ich fahre.

Und wenn wir jetzt mal alle überlegen, haben wir das alle auch mal so gelehrnt... den Wetterumständen und dem Persöhnlichem Empfinden nach, zu Fahren.

Ich denke hiervon hat auch nun der TS wieder was.

Zitat:

Original geschrieben von osssi

 

Zitat:

Original geschrieben von DeathAndPain

Mit anderen Worten: Deine Worte sind inhaltsleere Parolen.

Und wie lauten meine Parolen?

Ich hatte sie direkt vor meiner Antwort zitiert.

Zitat:

Original geschrieben von osssi

Vielleicht interpolierst du zu viel in die Aussagen anderer.

Meine Deutschlehrerin hat damals immer gesagt, dass jegliche Verwendung von Fremdwörtern, für die es vernünftige deutsche Alternativen gibt, eine Form der Angeberei darstellt. Dem mag man zustimmen oder auch nicht, sicher ist aber, dass man keine Fremdwörter verwenden sollte, deren Bedeutung man selber nicht kennt und die daher im verwendeten Zusammenhang keinen Sinn ergeben.

Zitat:

Original geschrieben von osssi

Aber zu meinen Parolen: seit über 50tkm keine Probleme mit GJR. Da ändern deine Vorurteile und Spekulationen nix dran.

Die Antwort darauf habe ich schon öfters in diversen Threads gepostet: Wenn ich mich noch nie angeschnallt hätte, hätte das (abgesehen von möglichem Ärger bei Polizeikontrollen) in all den Jahren auch nie negative Konsequenzen für mich gehabt. Deiner Logik folgend könnte ich daraus schließen, dass Sicherheitsgurte überbewertet sind.

Zitat:

Original geschrieben von Gummihoeker

Der durchschnittliche Autofahrer, würde doch in einem Blindtest, an den Fahreigenschaften, nicht einmal bemerken mit welcher Reifengattung sein Fahrzeug bestückt ist. ;)

Ja. Einige sind auch noch mit 10 Jahre alten Reifen unterwegs und bezeichnen sich als damit "zufrieden". Den Unterschied merkt der "durchschnittliche Autofahrer" erst in der plötzlichen Gefahrensituation, die er nicht vorhersehen konnte oder vorhergesehen hat und in der er dann durch plötzliches Lenken oder Bremsen die Fähigkeiten seiner Reifen doch mal braucht.

Beginn Off-Topic: (Kleiner Exkurs, der meines Erachtens in seiner Sinnhaftigkeit dennoch mit dem Thema dieses Threads hier verwandt ist)

Es gibt ein Computerspiel namens Diablo 3 (davor Diablo 2 mit dem im Grundsatz identischen Prinzip). Darin läufst Du als Held herum, vermöbelst Monster und steigst dabei langsam aufgrund der gesammelten Erfahrung auf, so dass Deine Figur immer besser wird. Wenn man dieses Spiel im "Hardcore"-Modus spielt, dann gilt die Regel, dass Dein Held niemals sterben darf, denn sonst ist er tot und bleibt es auch, und Du kannst von vorne anfangen.

Dabei ist es so, dass 95% des Spiels sehr einfach ist (besonders bei Diablo 2). Man läuft einfach rum und drischt auf alles ein, und die Monster haben relativ wenig zu bieten. Es bietet sich von daher an, die eigene Schlagkraft zu maximieren und dafür an der Zahl der eigenen Lebenspunkte zu sparen. So kommt man schneller voran.

Aber irgendwann nach einer Dreiviertelstunde Spiel stehst Du plötzlich vor dem einen Monster, das eine bestimmte Kombination von Attributen hat, die höllisch gefährlich ist und gegen das Du in einer Sekunde umfallen kannst, wenn Du nicht aufpasst. Hier ist es entscheidend, dass man immer noch genauso konzentriert ist wie ein Torhüter nach einer halben Stunde Ereignislosigkeit, und hier zahlt es sich aus, wenn man eben doch etwas mehr Reserven in seiner Lebenskugel hat, auch auf Kosten der eigenen Schlagkraft!

Diablo-Spieler können sich entscheiden, nicht im Hardcore-Modus zu spielen. Dann ist es relativ egal, weil man nach dem Sterben einfach wieder mit dem Helden weiterspielen kann. Autofahrer haben diese Option leider nicht; sie fahren immer im "Hardcore"-Modus.

Ende Off-Topic

Und genauso ist es mit den Reifen eben auch. 99,9% der Zeit ist Autofahren extrem einfach, wenn man halbwegs geübt ist. Aber irgendwann kommt für jeden Autofahrer mal die gefährliche Extremsituation, und sie kommt immer überraschend (denn sonst hätte man sie vermeiden können). Dann zeigt es sich, ob man dennoch konzentriert ist, und dann macht das Grenzverhalten des Fahrzeugs, besonders natürlich seiner Reifen, den möglicherweise entscheidenden Unterschied.

Zitat:

Original geschrieben von teddy.774

Zitat:

Original geschrieben von DeathAndPain

Zitat:

Original geschrieben von teddy.774

Es gibt immer Situationen wo ein Meter zwischen Glück und Pech entscheidet. Auch mit Sommerreifen!

Und mit der Rechtfertigung kann man im Sommer schlechtere Reifen nehmen. Wenn es eh Glück ist, dann macht es auch keinen Unterschied mehr, ob meine Chancen etwas besser oder schlechter stehen. War es das, was Du damit sagen wolltest?

Von dem ganzen Beitrag bleibt bei dir nur der eine Satz hängen? Oh je!

Er fasst Deine Aussagen treffend zusammen. Nur willst Du es halt so drastisch nicht ausgedrückt hören, weil Dein Standpunkt dann nicht mehr so vertretbar klingt. Da argumentierst Du lieber auf der Schiene "alles ist relativ" und versuchst, alles ins Wischiwaschi zu ziehen.

Zitat:

Original geschrieben von teddy.774

Es geht einfach darum das auch der beste Sommerreifen dennoch nen Kompromiss darstellt.

Aus technischer Sicht ja, weil ein Reifen verschiedene Aspekte hat, die sich nicht alle gleichzeitig maximieren lassen.

Aus Sicherheitssicht jedoch nein, denn wer sich m Sommer den nach Deinen Worten "besten Sommerreifen" (welcher das auch immer sein mag) kauft, der hat damit alles getan, was er an der Reifenfront für die Sicherheit tun kann. Insofern hat er also keinen Kompromiss gemacht!

Du hingegen versuchst, diese Grenze zu verwischen und Deine Geizkompromisse (an der Reifenqualität sparen) oder Faulheitskompromisse (will nicht 2x im Jahr wechseln und auch nicht dafür bezahlen) auf eine Ebene zu stellen mit den technisch bedingten Kompromissen, zu denen ein Designer guter Reifen gezwungen ist. Das aber ist völlig unpassend und dient nur dazu, Deine nicht der Sicherheit verpflichteten Motive zu verschleiern!

Zitat:

Original geschrieben von cc307

Das ist genau der Punkt. Der Reifen ist nur ein Faktor.

Aber einer von ganz entscheidender Bedeutung! Es ist nicht angemessen zu argumentieren, dass man hier sparen könnte, weil man andere Faktoren wie z.B. das Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer (Stichwort Kinder) nicht beeinflussen kann. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun; damit lügt man sich nur selber etwas in die Tasche.

Im Gegenteil: Durch bessere Reifen verbessert man sogar die eigene Chance, den Fehler eines anderen Verkehrsteilnehmers noch ausgleichen zu können.

Zitat:

Original geschrieben von cc307

Dazu kommen u.a. noch Unachtsamkeit und vor allem überhöhte Geschwindigkeit.

Ich hab mich letztens im Urlaub mit einem Unfallsachverständigen unterhalten, der regelmäßig Unfallhergänge klären muss.

Der meinte er hat meistens den Fall, dass mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren wurde

Den Spruch habe ich gefressen, das ist genau der gleiche Müll, den die Presse nach jedem Unfall erzählt. Bei jedem Unfall, der bei höherer Geschwindigkeit stattgefunden hat (also praktisch alle Unfälle auf Landstraße oder Autobahn), wird pauschal "überhöhte Geschwindigkeit" als Unfallursache benannt. Das ist so, wie dass bei aus Altersschwäche Verstorbenen, deren genaue Todesursache nicht bekannt ist, üblicherweise auf "Herzversagen" entschieden wird. Bei den Verstorbenen ist es letztlich egal, solange ein Verbrechen ausgeschlossen werden kann, bei den Unfallursachen entsteht so aber ein hässliches Zerrbild der Realität.

Es wird dann auf Statistiken verwiesen, denen zufolge mit zunehmenden Tempolimits die Unfallzahlen runtergehen. Das will ich gar nicht bestreiten, das mag wohl so sein (auch wenn die Fortschritte in der Technik wie ABS und ESP hier auch eine Rolle spielen mögen). Aber das ist eben der Preis des modernen Verkehrs - je schneller, desto mehr Tote. Man wird die Zahl der Autobahntoten auf praktisch Null reduzieren können, wenn man Tempo 30 auf allen Autobahnen vorschreibt. Wer das nicht will, der will höhere Geschwindigkeiten, und wer die will, der muss die damit einhergehende Zahl von Verkehrstoten akzeptieren. Es ist aber verlogen zu sagen, ich erlaube Geschwindigkeit x, aber wenn die gefahren wird und es kracht, dann rede ich auf einmal von "überhöhter Geschwindigkeit". Dabei muss man sehr wohl auch ins Kalkül ziehen, dass 90% der Autofahrer 10 km/h zu schnell fahren und darf das nicht als Vorwand nehmen, warum man mit der Rundumkeule "überhöhte Geschwindigkeit" als Unfallursache richtig liegt. Wenn das so viele machen, dann muss das bei der Verkehrsplanung berücksichtigt werden; andernfalls lügt man sich selber etwas in die Tasche.

Tatsächlich möchte ich sogar behaupten, dass die Geschwindigkeit alleine fast nie Ursache eines Unfalls ist (mal abgesehen von den Heranwachsenden, die auf der Landstraße mit 150 in der Kurve wegfliegen und an einem Baum dahinscheiden). Es müssen immer noch andere Fehler hinzukommen, damit es kracht! Und damit ist es hochspekulativ zu behaupten, dass es bei etwas niedrigerer Geschwindigkeit, aber demselben unfallauslösenden Fehler nicht zu dem Unfall gekommen wäre. Das mag in manchen Fällen so sein, in vielen anderen jedoch nicht.

Sicher ist aber, dass gerade bei höheren Geschwindigkeiten bessere Reifen mehr Sicherheitsreserven bieten.

Zitat:

Original geschrieben von micci1

Schließlich sagt man ja auch nix wenn Herr XY mit seinen Coninental-Sommerreifen unterwegs ist, aber wegen seines Telefongespräches so abgelenkt ist, dass sich die Reaktionszeiten verdoppeln.

Sagst Du da nichts? Ich schon! Jedenfalls in dem Sinne, dass ich es kritisiere und ihm wünsche, dass er alle dafür rechtlich möglichen Strafzettel auch bekommt.

O.K-?!

Jetzt brauch ich heute Abend kein Buch oder die MOT mehr zu lesen;)

Sag mal DAp hast Du zuviel langeweile?

Aber Inhaltlich Recht hast Du und Dein Beispiel ist GENIAL, dafür ein grosser Dank.

Leider wird es nix nutzen solange der Gesetzgeber keine klare Formulierung setzt(weil "angepasste Bereifung"ist auch ein Sommerreifen im Sommer), und hier einige ....Köpfe mit 5 oder 10 Metern Bremsweg gut leben können weil sie eben noch nicht in der Situation waren wo es auf Meter ankommt. Reifenverschleiss und höhere Spritkosten durch Haftreibung mal ausgenommen denn die kann man ja kalkulieren.

Von daher können wir hier noch Tage diskutieren, es wächst trotzdem nicht mehr Hirn.

Danke ,Gruss ,Ciao

Zitat:

Aus Sicherheitssicht jedoch nein, denn wer sich m Sommer den nach Deinen Worten "besten Sommerreifen" (welcher das auch immer sein mag) kauft, der hat damit alles getan, was er an der Reifenfront für die Sicherheit tun kann. Insofern hat er also keinen Kompromiss gemacht!

Welche Reifengröße fährst du im Sommer?

Und egal welche Größe du jetzt nennst direkt die nächste Frage hinterher:

Warum nicht noch zwei Nummern größer?

Weil ich mich an die Herstellerempfehlung halte. Der Wagen ist so konzipiert und mit diesen Felgen verkauft worden. Damit beinhaltet er nur das dem Autofahren eigene Risiko, das ich jedoch nicht steigere, indem ich die Felgen mit minderwertiger Bereifung ausstatte.

Deine Frage wäre berechtigt, wenn ich Energie in die Klärung der Frage stecken würde, welche die kleinsten Felgen sind, die ich für dieses Auto zugelassen bekomme, damit ich mir die besorgen und anschließend kleinere und folglich billigere Reifen fahren kann.

Dein Beispiel könnte man noch weiter ausbauen, indem man die Frage aufwirft, warum man sich nicht noch zusätzliche Panzerplatten in die Türen baut, um so weitere Sicherheitsvorteile zu haben. Ich denke aber, dass es offensichtlich ist, das dieser Denkansatz nur dazu dient, die Diskussion hier mutwillig ad absurdum zu treiben.

Zitat:

Ich denke aber, dass es offensichtlich ist, das dieser Denkansatz nur dazu dient, die Diskussion hier mutwillig ad absurdum zu treiben.

Nicht im Geringsten!

Du predigts doch von der maximalen Sicherheit. Bloss das Beste nehmen was geht um im Ernstfall nicht einen Meter mehr als Möglich zu brauchen um zum stehen zu kommen. Diesen Ansatz führ ich nur konsequent weiter und frage nach der Reifendimension.

Denn ein breiterer Reifen hat im trockenen nen kürzeren Bremsweg als der schmalere.

Zitat:

Original geschrieben von teddy.774

Zitat:

Aus Sicherheitssicht jedoch nein, denn wer sich m Sommer den nach Deinen Worten "besten Sommerreifen" (welcher das auch immer sein mag) kauft, der hat damit alles getan, was er an der Reifenfront für die Sicherheit tun kann. Insofern hat er also keinen Kompromiss gemacht!

Welche Reifengröße fährst du im Sommer?

Und egal welche Größe du jetzt nennst direkt die nächste Frage hinterher:

Warum nicht noch zwei Nummern größer?

Auch eine größere Reifendimension ist ein Kompromis, es verkürzt sich nicht immer unbedingt der Bremsweg dadurch sehr stark.

Das Fahrverhalten in Kurven würde aber durchaus besser.

Dafür hat man dann den Nachteil des höheren Risikos für Aquaplaning, sollte man auch nicht unterschätzen und bei Regen mit den großen Reifen definitiv langsamer fahren.

Ich habe übrigens Reifen welche 2 Nummern breiter sind als das breiteste vom Werk montierte Modell, mehr würde nichtmehr gehen weil dann der Reifen wohl schleifen würde.

 

Zitat:

Auch eine größere Reifendimension ist ein Kompromis, es verkürzt sich nicht immer unbedingt der Bremsweg dadurch sehr stark.

Das Fahrverhalten in Kurven würde aber durchaus besser.

Dafür hat man dann den Nachteil des höheren Risikos für Aquaplaning, sollte man auch nicht unterschätzen und bei Regen mit den großen Reifen definitiv langsamer fahren.

Ich bin mir all Dessen durchaus Bewusst. Das ist ja auch genau der Punkt. Ich gehe ja quasi immer und überall Kompromisse ein.

Und dann herzugehen und nur Sommerreifen als einzig sinnvolle Bereifung für den Sommer hinzustellen ist einfach zu kurz gedacht.

Natürlich bietet er nen plus an Sicherheit gegenüber der anderen Sorten. Das habe ich ja auch nie bestritten.

Dennoch stelle ich durch die Verwendung der anderen Sorten dann nicht zwansgweise gleich nen höheres Risiko dar.

Zitat:

Und dann herzugehen und nur Sommerreifen als einzig sinnvolle Bereifung für den Sommer hinzustellen ist einfach zu kurz gedacht.

Nein ist es nicht.

Denn dabei gehst du einen Kompromis zugunsten deiner Faulheit oder zugunsten des Geizes ein.

Die anderen Themen sind da schon deutlich schwieriger.

Es ist immer eine Frage zu gunsten wessen man einen Kompromis eingeht.

Breitere Reifen haben diverse Nachteile und meist ein deutlich höheren Kosten Aufwand bei relativ geringem Vorteil.

Da ist das Verhältnis ausgewogen.

Bei Sommerreifen ist das was anderes, der Aufwand und die Kosten sind sehr sehr gering im Verhältnis des Vorteils den eine angepasste Bereifung bietet.

Zitat:

Natürlich bietet er nen plus an Sicherheit gegenüber der anderen Sorten. Das habe ich ja auch nie bestritten.

Dennoch stelle ich durch die Verwendung der anderen Sorten dann nicht zwansgweise gleich nen höheres Risiko dar.

Du widersprichst dir selbst.

Selbstverständlich stellen andere Sorten ein (deutlich) höheres Risiko dar weil sie eine geringere Sicherheit bieten.

Der Vergleich mit Slicks ist übrigens sehr sehr doof.

Ein Slick hat im Straßenverkehr ein deutlich höheres Risiko als ein Sommerreifen.

Denn im Sommer neigt es auch gerne zu Regnen, sogar recht häufig bei uns.

Bist du bei Regen mit Slicks unterwegs bist du wirklich ein Sicherheitsrisiko.

Zitat:

Original geschrieben von Eagle1982

Also verstehe ich richtig dass ich vom Goodyear 4Season Abstand nehmen soll ?

Und stattdessen Vredestein Quatrec oder Hankook 4s kaufen ?

der reifen is top unter den allwetterreifen. und ob das ding nun etwas ruppelt oder net währe mir egal. aber wiegesagt ist nur ein kompromiss. wobei 20.000km schon ne ansage ist im jahr. wir fahren aus "kostengründen" damit mein chef sich auch in zukunft jedes jahr n s6 kaufen kann dieselben allwetter reifen auf unseren firmenhuren. laufleistung 30-40.000km. naja und mehr als 1,5 jahre hat kein reifen gemacht.

wobei diverse postings hier grundlegend falsch sind. die winterreifen im sommer sind böse fraktion sollte sich mal ein amateur 1/4 meilen rennen ansehen. wer da fix sein will und keine mücken für slics hat der zieht sich winterpellen auf. die ham nämlich satten grip. soviel zum thema "dududu".

Ich fahre 12 Monate im Jahr mit Winterreifen, sie verschleissen deshalb nicht schneller als Sommerreifen. Sie haben halt den Vorteil, das man auch Abseits befestigter Strassen, auf Feld-, Wald-, Sand- und Wiesenwegen und in Kies- und Lehmkuhlen immer ordentliche Haftung hat.

Da sie anderes "geschlitzt" sind als Sommerreifen, brauche ich auch bei Starkregen keine Angst vor Aquaplaning zu haben.

Nach 55000-60000km, mit ca. 4mm Restprofil, möglichst, zwischen 2.Mai und 31. August die Reifen zu tauschen, macht das Ganze recht günstig, da zu der Zeit kaum einer Winterreifen haben will :D

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Reifen & Felgen
  5. Winterreifen das ganze Jahr über fahren ?