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Wiesmann kaufen; ja oder nein?

Themenstarteram 18. Dezember 2016 um 23:55

...ich hätte so 150.000,- € in der Portokasse und liebaeugle mit ein

em Wiesmann Coupe als Garagengold. Wie denkt ihr darüber?

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41 Antworten

Mach!

Zitat:

@xxCaptain schrieb am 18. Dezember 2016 um 23:55:44 Uhr:

...ich hätte so 150.000,- € in der Portokasse

...oder kauf davon Briefmarken :D

Zitat:

@xxCaptain schrieb am 18. Dezember 2016 um 23:55:44 Uhr:

...ich hätte so 150.000,- € in der Portokasse und liebaeugle mit ein

em Wiesmann Coupe als Garagengold. Wie denkt ihr darüber?

Kaufen. Aber erst wenn Weihnachten und die Schulferien wieder vorbei sind. Dann holt einen die Realität sehr schnell wieder ein.

Was hast du dir denn vorgestellt? Das 1:18 oder das 1:24 Modell?

Da hatte wohl jemand zum vierten Advent ein Glühwein zuviel.

Moin,

Schön, dass es dir so gut geht. Was verstehst du unter Garagengold? En Auto, dass dir eine hohe Rendite abwirft, oder eines, welches dir Spaß bringt und seinen Wert nicht drastisch verliert?

Sicher du Option A ist ein Wissmann eher ungeeignet, die Marke ist international zu unbedeutend d.h. du hast im besten Fall den europäischen Markt für den Verkauf. Dieser ist bei Exoten, die nicht in der Luxusklasse ewig etabliert sind undankbar. Sprich - es ist zu vermuten, dass ein Wissmann in 10-15 Jahren keine Rendite bringt, die man als lukrativ einstufen würde. Zu diesem Zweck bieten sich eher Ferrari, Lamborghini, einige Porsche, einige Aston Martin und einige Jaguar an. Im Vergleich zu einem Alter von 3-6 Jahren haben die Modelle im Alter von 13-20 Jahren immer an Wert gewonnen - wenn nicht auf dem deutschen Markt, dann auf einem anderen Markt, sei es Nordamerika, Arabien oder Asien. Die Frage an der Stelle ist aber - wieviel bleibt davon über, wenn man sachgerechte Lagerung, Wartung und Pflege abzieht. Fahrzeuge, die dann noch eine Rendite von mehr als 5% überlassen, sind selten, so einen zu haben ist dann Glückssache. Dies zeigten in den letzten Monaten ja durchaus auch verschiedene hochpreisige Auktionen, bei denen die Verkaufszahlen merklich zurückgegangen sind. Sprich - der Markt könnte im Moment überhitzt, gesättigt oder gar in einer Blase sein - um das zu bewerten fehlt mit aber die Übersicht und KnowHow über die Hintergründe.

Sprich - ohne das Auto auch selbst genießen zu können, musst du dir da einen entsprechenden Querschnitt zulegen. Sonst hast du genau das eine Modell, dass dann, wenn du es wieder losschlagen willst überhaupt nicht gefragt ist. Denn zu guter Letzt brauchst du auch noch wen, der deinen Wunschpreis dann auch zu zahlen bereit ist.

LG Kester

Zitat:

@Rotherbach schrieb am 19. Dezember 2016 um 13:04:14 Uhr:

Moin,

Schön, dass es dir so gut geht. Was verstehst du unter Garagengold? En Auto, dass dir eine hohe Rendite abwirft, oder eines, welches dir Spaß bringt und seinen Wert nicht drastisch verliert?

Sicher du Option A ist ein Wissmann eher ungeeignet, die Marke ist international zu unbedeutend d.h. du hast im besten Fall den europäischen Markt für den Verkauf. Dieser ist bei Exoten, die nicht in der Luxusklasse ewig etabliert sind undankbar. Sprich - es ist zu vermuten, dass ein Wissmann in 10-15 Jahren keine Rendite bringt, die man als lukrativ einstufen würde. Zu diesem Zweck bieten sich eher Ferrari, Lamborghini, einige Porsche, einige Aston Martin und einige Jaguar an. Im Vergleich zu einem Alter von 3-6 Jahren haben die Modelle im Alter von 13-20 Jahren immer an Wert gewonnen - wenn nicht auf dem deutschen Markt, dann auf einem anderen Markt, sei es Nordamerika, Arabien oder Asien. Die Frage an der Stelle ist aber - wieviel bleibt davon über, wenn man sachgerechte Lagerung, Wartung und Pflege abzieht. Fahrzeuge, die dann noch eine Rendite von mehr als 5% überlassen, sind selten, so einen zu haben ist dann Glückssache. Dies zeigten in den letzten Monaten ja durchaus auch verschiedene hochpreisige Auktionen, bei denen die Verkaufszahlen merklich zurückgegangen sind. Sprich - der Markt könnte im Moment überhitzt, gesättigt oder gar in einer Blase sein - um das zu bewerten fehlt mit aber die Übersicht und KnowHow über die Hintergründe.

Sprich - ohne das Auto auch selbst genießen zu können, musst du dir da einen entsprechenden Querschnitt zulegen. Sonst hast du genau das eine Modell, dass dann, wenn du es wieder losschlagen willst überhaupt nicht gefragt ist. Denn zu guter Letzt brauchst du auch noch wen, der deinen Wunschpreis dann auch zu zahlen bereit ist.

LG Kester

Abseits von extrem raren Autos ist jeder Aktienindex-Fond die bessere und nachhaltigere Alternative, bei der man sogar gleichzeitig regelmäßige Einnahmen - anstatt regelmäßiger Ausgaben - generiert.

Manche Autos 'gehen immer', wie man so sagt.

VW T1-Samba-Bus, Porsche 993, 1968er Ford Mustang etc.

Die sind jetzt schon teuer und werden es bleiben.

Da jeder Wiesmann ein Einzelstück ist, würde ich eher was anderes sammeln, zumal da gewöhnliche BMW M-Technik drin steckt. Ich kenne ein paar ehemalige Wiesmannmonteure, und selbst die stufen den nicht als Sammlerobjekt ein.

Wiesmann wird den Betrieb bald wieder aufnehmen, deswegen denke ich nicht das es so große Preissteigerungen gibt. Die Autos werden zwar teuer bleiben, aber Preisausschläge wie es zb. bei dem BMW M3 E30 der Fall ist, werden aus bleiben.

Wiesmann war insolvent und ist verkauft worden.

Irgendwann wollen die ausländischen Besitzer wieder in Produktion gehen.

Was dabei heraus kommt steht in den Sternen.

2017/2018 wird hier in der Stadt gemunkelt. Auf dem Gelände herrscht aufjedenfall schon Betrieb - in welcher Form auch immer -, die Tore sind aber noch geschlossen und näher ran kommt man als Besucher auch nicht.

Irgendwo hab ich gelesen, die entwickeln einen E-Sportwagen.

Zitat:

@Badland schrieb am 20. Dezember 2016 um 08:21:08 Uhr:

2017/2018 wird hier in der Stadt gemunkelt. Auf dem Gelände herrscht aufjedenfall schon Betrieb - in welcher Form auch immer -, die Tore sind aber noch geschlossen und näher ran kommt man als Besucher auch nicht.

Irgendwo hab ich gelesen, die entwickeln einen E-Sportwagen.

...und, es tut sich was in Dülmen, der "CEO" hat bestätigt, dass es 2017 erste neue

Infos zur Zukunft von Wiesmann geben wird.

@ xxCaptain : Wiesmann & "Garagengold", evlt. aber wenn er soweit ist,

wird es Dir kaum noch was bringen, weil, dann biste wahrscheinlich +90 :D :D

Dennoch Denke ich, dass die "Wiesler" es Wert sind, am Leben erhalten zu werden,

sicher, sie werden nicht so im Wert steigen wie die "alten" Fahrzeuge, aber

bestimmt min. genauso "schnell" wie aktuelle "Sondermodelle".

@ Kester : der Wiesmann wurde nicht nur in Europa gerne gekauft, die "Russen"

(u.a. in Moskau) sowie "Araber" (in Dubai gabs auch eine Vertretung") waren

wie "verrückt" am Wiesmann, weil, Lambo, Ferrari, Bugatti, etc. hatte doch jeder.

Einen M3 E30, od. 190er 2.5 Evo II, od. 535i "M", Lancia Integrale II, etc.

kann mann daoch nicht mit aktuellen "Sportlern" vergleichen, dafür sind einfach

zu viele "über" den Ladentisch gegangen.

Einizge Ausnahme, z.b. Alfa Romeo 147/156 GTA, sie sind schon "damals"

(in 2003 bis 2005) nur in homopathischen Dosen verkauft worden

(Gesamt ~ 4.tsd Stück je Modell) und heute sind nur noch ca. 250 davon

unterwegs.

Ähnlich wie z.b. der Clio Williams, Mazda 323 BF Turbo Allrad, Renault R5 Alpine,

etc.. auch diese "unscheinbaren" Sonderserien werden Ihren Weg machen, Sicher !

Somit, sollte mann sich auch mal neben der "Hochglanz" Straße umschauen,

denn, oft gewinnen die "Nischen"-Fahrzeuge schneller an Wert als manch "bekanntes"

Produkt.

Grüße

Moin,

Wie bekloppt für die Verhältnisse eines Kleinserienherstellers. Das ist wahr, und der Faktor des neuen und ungewöhnlichen war noch da. Aber die Nische von Wissmann und damit potentielle Kunden sind klein. Auch andere Kleinserienhersteller waren Mal kurzzeitig da und dort erfolgreich - die Nachhaltigkeit ist das Problem, wenn das neue, kuriose, außergewöhnliche nicht mehr en Vogue ist. Dieser Nischenmarkt ist zu schnell gesättigt. Damit umzugehen ist das Problem. Wissmann hatte und hat wenige Optionen sich zu entwickeln - in den Markt mit kleineren Modellen -; schwierig, wegen des notwendigen Preises, nach oben - fehlt das Renommee der Platzhirsche und deren ewiger zeitlicher Vorsprung.

In Summe bietet das ohne den Faktor Zufall, schlechte Karten für die Zukunft. Wenn es blöd läuft, ist Wiesmann in 10 Jahren, außer von ein paar Freaks vergessen. Schau dir an, wie sich die Preise für Bitters entwickeln - das ist im Allgemeinen eher gemächlich. Ähnlich sieht es bei Venturi aus. Nie komplett wertlos - aber grandiose Rendite erwirtschaftet man damit nicht und auf den meisten Märkten eben weg ...

LG Kester

Zitat:

@bermuda.06 schrieb am 19. Dezember 2016 um 13:52:57 Uhr:

 

Abseits von extrem raren Autos ist jeder Aktienindex-Fond die bessere und nachhaltigere Alternative, bei der man sogar gleichzeitig regelmäßige Einnahmen - anstatt regelmäßiger Ausgaben - generiert.

Also ich kenne Kalbsfond, Rinderfond, Geflügelfond, Entenfond, Fischfond...der von dir genannte ist mir jedoch noch nicht untergekommen und es scheint mir auch schleierhaft, wie sich mit einem Lebensmittel regelmäßige Einnahmen generieren lassen.

Zitat:

@jottlieb schrieb am 20. Dezember 2016 um 14:44:51 Uhr:

Zitat:

@bermuda.06 schrieb am 19. Dezember 2016 um 13:52:57 Uhr:

 

Abseits von extrem raren Autos ist jeder Aktienindex-Fond die bessere und nachhaltigere Alternative, bei der man sogar gleichzeitig regelmäßige Einnahmen - anstatt regelmäßiger Ausgaben - generiert.

Also ich kenne Kalbsfond, Rinderfond, Geflügelfond, Entenfond, Fischfond...der von dir genannte ist mir jedoch noch nicht untergekommen und es scheint mir auch schleierhaft, wie sich mit einem Lebensmittel regelmäßige Einnahmen generieren lassen.

Wieso machst du dich über deine eigene Unwissenheit lustig?

https://www.diekleinanleger.com/dax-indexfonds/

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