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gutes Angebot: Unfallwagen kaufen?

Themenstarteram 6. November 2017 um 13:17

Hallo zusammen!

Ich habe ein gutes angebot von einem VW Händler für einen Polo GTI bekommen (ca. 2.000€/10% unter Marktpreis).

Der Haken: Er hatte einen Unfall, er konnte mir die Rechnungspositionen Zeigen:

-Frontstoßstange neu

-Kotflügel v.l. neu

-Scheinwerfer links neu

-Spur eingestellt

-Fahrertür beilackiert

Ich bin mir jetzt unsicher ob der nicht am Rahmen was abbekommen haben könnte. Wenns nur Blech/Plastik ist finde ich das ganze halb so wild... Aber Spur wurde ja auch eingestellt. Den genauen betrag konnte er mir nicht nennen. Er meint so ca. 4-5000€.

verkäufer ist ein VW Autohaus, die Reperatur wurde einwandfrei auch bei VW durchgeführt, alle Spaltmaße sind perfekt und man sieht äußerlich nichts.

Was meint Ihr, ist das Fahrzeug Kaufbar? oder ist euch der Schaden zu groß?

Beste Antwort im Thema

"bestimmt" .. Parkrempler und dann Spur einstellen, Kotflügel, Stoßstange und Scheinwerfer neu?..

 

Da war etwas mehr im Spiel als nur ein kleiner Templer.

 

Niemand kann genau sagen ob es doch noch mehr ist. Ob wirklich alles beseitigt wurde und 100% Risiko frei ist.

 

Ich finde es einfach zu teuer für sowas.

Vorallem ohne Gutachten.

 

Wer garantiert dass die Werkstatt alles notwendige repariert hat..

 

Wenn es echt nur Mal ein Schupser war, bissel Lack hier und da, dann würde ich nichts sagen.

 

Aber dass war wohl doch mehr.

Es ist einfach ein Risiko.

Kauft man mit soviel geld einen Wagen, dann will man doch die nächsten Jahre sorgenfrei und ohne bedenken fahren. Mir würde sowas nicht reichen. Für 2000 euro einen Unfaller zu kaufen..

 

Wir reden auch nicht über eine Summe die man Mal schnell in zwei Monaten zusammen bekommt.

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kommt wohl drauf an:

brauchst (bzw. willst) Du unbedingt einen Polo GTI?

oder ließen sich Deine Bedürfnisse auch mit einem anderen 130+ PS-Auto erfüllen? das evtl. sogar neu günstiger zu haben wäre?

Willst Du den Wagen 10 Jahre lang fahren?

so dass der Wiederverkauf kein Thema ist ...

oder würde sich der Unfallwagen-Status beim baldigen Verkauf in 1 oder 2 Jahren rächen?

Polo für ca. 20 k€:

ist wohl relativ neu?

Warum wird das Auto so jung verkauft?

(z.B. Mietwagen?)

 

Finde 10% für eine Unfaller sehr mager. Das Risiko ist halt noch da.

Wenn alles fachgerecht repariert wurde und keine Folgeschäden hat, dann kann man sowas kaufen. Aber er wird immer ein Unfaller bleiben, was du auch beim Wiederverkauf angeben musst.

 

Spätestens beim Wiederverkauf ist der Rabatt wieder hin..und wenn die Spur neu eingestellt werden musste, hat der doch auch was auf die Achsaufhängung bekommen, und dann ist die Frage was haben die da getauscht, normal gehört die komplette Achsaufhängung und auch das Lenkgetriebe getauscht, aus Sicherheitsgründen wenn der einen auf die Achse bekommen hat. Ich würde die Finger davon lassen in dieser Preisregion.

Ich finde allein die Tatsache, dass die genaue Höhe des Schadens nicht genannt wird, ist Grund genug ihn nicht zu nehmen.

Themenstarteram 7. November 2017 um 0:01

Danke schonmal für die Tipps! :)

Ja ich suche gezielt einen Polo GTI, und der ist schon an der Untergrenze was meine Wunsch-Motorleistung angeht. Wiederverkauf wohl in 5+ Jahren, also eher ferne Zukunft.

Fahrzeug ist von 05/2015 und kommt aus Privater hand.

Der einzige Faktor der mich treibt ist das baldige ableben meines jetzigen Fahrzeugs dem ein Motorschaden droht. Sonst würde ich nicht in Erwägung ziehen den zu kaufen und noch etwas sparen.

Aber eure Kommentare gehen auch in richtung meines Bauchgefühls - Wenn die Achse was abbekommen haben sollte kann ich damit nicht ruhigen gewissens fahren

Naja

Selbst wenn er nichts abbekommen hat, wird es ein noch stärkeres Minusgeschäft.

In 5 Jahre kommt der normale Wertverlust + die der Unfall. Der wird dann noch mehr drücken. Und den musst du angeben, sonst kann es ziemlich nach hinten los gehen.

 

Da sind diese 10% garnichts gegen. Vorallem die gti's haben ja die bank durch höhere Erwartungen in Sache Laufleistung und Wartung. Kenne kaum jemand der einen Unfaller GTI kauft oder geschweigeden einen ohne Checkheft und co.

 

Die Klischees vonwegen "getreten bis zum Ende" und dergleichen, lassen viele sehr vorsichtig werden.

 

Ich würde lieber etwas mehr zahlen und eine Nummer sicherer gehen.

Also:

Für mich wäre die erste Frage WO der Wagen instand gesetzt wurde. Außerdem würde ich Fotos und den Bericht von Gutachter einsehen wollen. Außerdem nicht unwichtig ist, ob der Wagen auf der Streckbank war und was da gemacht wurde.

Grundlegend ist es so: Wenn die Airbags nicht ausgelöst haben, lohnt es sich schon zumindest mal genauer hinzusehen.

Mein damaliger Exeo hatte auch einen Unfallschaden. Schaut man sich nun nur die Gesamtkosten auf der Rechnung und unter dem Gutachten an, würde man den Wagen nie kaufen. Wer allerdings genauer hinsieht kann erkennen, dass ausschließlich Anbauteile beschädigt waren und durch Neuteile ersetzt wurden. Das einzige Bauteil das gerichtet wurde, war die Aufhängung des LLK rechts. Ebenfalls zu erkennen ist, dass der Wagen zur Vermessung zwar auf der Streckbank war aber nichts gerichtet wurde (Sieht man auch beim Blick unters Fahrzeug).

Ich bin beim Verkauf ganz offen mit dem Vorschaden umgegangen und habe alles genau dokumentiert und alle Unterlagen zur Verfügung gestellt. Der Käufer wünschte ein Gebrauchtwagengutachten bei TÜV/Dekra.

Beim Termin haben wir beide dem Gutachter nichts gesagt. Auf die Frage nach der Untersuchung ob der Wagen einen Vorschaden hat meinte der Prüfer nur, das der Wagen an der Front lackiert wurde und die Scheinwerfer neu wären (Facelift-SW an Vorfacelift) er sonst aber rein gar nichts erkennen konnte. Im Gegenteil, der Wagen würde einem wörtlich "ausgezeichneten Zustand" haben und er würde den Wagen eher auf <100.000km schätzen (zu dem Zeitpunkt 155.000km)

Der Käufer hat den Wagen genommen und ist heute, fast 4 Jahre später sehr zufrieden.

Was ich mit meinem Post sagen will:

Ein Unfaller kann ein Schnäppchen sein, man sollte aber genau hinsehen und sobald es Lücken in der Dokumentation gibt Finger weg!

Nicht unwichtig ist sicherlich auch, wie lange man den Wagen halten will. Man muss eben bedenken, dass ein Unfaller immer schwerer an den Mann oder die Frau zu bekommen ist. Mit dem Alter des Fahrzeugs relativiert sich das aber aus monetärer Sicht.

Die kompletten Unterlagen müssten ja Vorhandensein und sollten fairerweise auch vorgelegt werden.

Themenstarteram 7. November 2017 um 14:08

Also das Fahrzeug wurde bei einer VW-Vertragswerkstatt instandgesetzt, und er konnte mir auch im VW-System die Rechnungspositionen zeigen, nur ohne Beträge da es ein Anderes Autohaus war. Sonst war alles zu sehen, KM-Stand, Datum usw. es gibt halt kein Gutachten. Die Felge v.L. hat auch keine Macken. Ich vermute der Vorbesitzer hat das Teil mal in die Leitplanke gehauen oder so

Ich habe mich für eine Probefahrt am Donnerstag entschieden, dann werde ich schauen. Wenn das Teil nicht geradeaus fährt wars das natürlich.

Also ohne zu wissen was genau mit dem Wagen passiert ist, wäre ich vorsichtig... Genau das gehört auch zur lückenlosen Dokumentation - in meinen Augen zumindest... Und wenn es der Händler nicht weiß - naja dann muss er eben mal sein Telefon zur Hand nehmen und es herausfinden. Er will schließlich was verkaufen. ;)

Wenn es nicht nachzuvollziehen ist und der Wagen trotzdem OK ist, wäre es für mich aber zumindest ein weiterer Aspekt zum Handeln...

Ja, statt 10% sollten 25% schon drin sein..:D

Bisschen wird hier schon der Teufel an die Wand gemalt...und dass bei nem läppischen Schaden von ca 4-5k.

Richtbank scheidet bei dieser Schadenshöhe aus, zumal dann noch andere Teile draufstehen müssten wie Querträger oder Schlossträger zb.

Achsvermessung konnte hier auch dem Kunden einfach angedreht worden sein.

Außerdem sind 10% bei dieser Schadenshöhe viel. Erfahrungstechnisch sind wir bei der Schadenshöhe irgendwo bei Max 4-500€ Wertminderung.

Kannst ja auch auf Nummer sicher gehen wenn sonst alles passt und bei der Dekra vorbeifahren, ca 70€ zahlen und gucken lassen ob alles ok ist

Die Frage sollte doch eher sein ob es sich rentiert.

 

Es ist ein Unfaller.

Der Wert ist gemindert. Und er muss es auch in 5 Jahren angeben. Und dann wird es ein deutlich älterer wagen, mit mehr Kilometer und Unfall sein. Dann sind das deutlich mehr % was der Unfall ausmacht als die 10%.

 

Diese 10% bekommt man schon mit etwas Handeln schnell raus und hat einen ohne Unfall.

Es geht eher in die andere Richtung.

Je älter das Fahrzeug, je geringer die Wertminderung bzgl ehemals repariertem Schaden.

Bzw irrelevanter

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