Wie wird denn nun der Wertverlust sein-Erfahrungen?

Mercedes E-Klasse W212

Hallo zusammen,

bin neu hier im Forum. Habe zwar die Artikel vom Frühjahr zum "....geringsten Wertverlust in der Oberklasse" gelesen, aber so richtig dran glauben kann (will ;-)) ich da nicht.

Ich plane mir evtl. Ende 2010 eine E Klasse als Vorführ/Jahreswagen zu kaufen, im Plan sind so ca. 35 T.

Hat vielleicht schon einer Erfahrungen mit Gebrauchtpreisen?

Danke schon mal....cruiser

Beste Antwort im Thema

@Norman

Kein Verkäufer kann und wird einen Rabatt gewähren, wodurch sich das Geschäft für ihn nicht lohnt. Dann wird er wohl doch lieber auf das Geschäft verzichten.

Auch wird sich kein Autohaus im Nachhinein an dem Kunden "rächen". Schließlich will er zu gegebener Zeit wieder ein Auto verkaufen bzw. von zufriedenen Kunden weiter empfohlen werden.

Es gilt die alte Verkäuferweisheit:

1 zufriedener Kunde schafft potenziell 10 neue Kontakte, 1 unzufriedener Kunde verhindert potenziell 100 neue Kontakte. Das liegt an dem Wesen des Menschen (oder sollte ich besser sagen: Deutschen), sich eher über negative Sachen als über positive Sachen zu äußern.

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Alles in allem bedeutet dies, dass ich bei einem Fahrzeug mit Neupreis von 55.000,- in 4 Jahren jährlich ca. 9000,- Wertverlust zu akzeptieren habe.

In Bruttoverdienst umgerechnet also ca. 18000,-/Jahr.

Mich wundert nicht, dass solche Fahrzeuge Absatzprobleme haben und unsere Automobilproduktion eine aussterbende Rasse darstellt.

Volvo nach China, (Renault)Dacia nach Rumänien, C-Klasse nach Amerika usw....................

aber Hauptsache wir haben Photovoltaik auf dem Dach und Biogas als Heizung..................

Gut das hier mal drüber gesprochen wurde ... es ist einfach so - deinen gebrauchten Krempel nimmt dir heute kaum noch jemand ab. Dabei ist es egal ob ein neuer Plasma-TV für 6200 € (superflach 54 Zoll) o. Camcorder o. Ledergarnituren in der Wohnung betroffen sind. Wenn du das alles erst einmal verinnerlicht hast , lebst du wieder zufriedener.

Trotzdem ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest allen hier beteiligten.

beim Wertverlust muss man aber die 12-20% Rabatt abziehen, ohne die niemand mehr einen Mercedes kauft...😎

Also mein Vater (jetzt im 85 Lj.) gehört und gehörte immer schon zu den privaten Neuwagenkäufern der E-Klassen.

Den höchsten Rabatt, den er erhalten hat, war bei seinem 211er im Jahre 2003. Hier waren 6 % und der erste Service und Fußmatten als Nachlass zu verzeichnen.

Mir ist rätselhaft, wie man zu diesen Rabatten kommt. Deshalb kaufe ich ja etwas "ältere".

Scheinbar gibt es aber Menschen, die das feilschen besser beherrschen als ich.

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Zitat:

Original geschrieben von alf100



Also mein Vater (jetzt im 85 Lj.) gehört und gehörte immer schon zu den privaten Neuwagenkäufern der E-Klassen.

Den höchsten Rabatt, den er erhalten hat, war bei seinem 211er im Jahre 2003. Hier waren 6 % und der erste Service und Fußmatten als Nachlass zu verzeichnen.

Mir ist rätselhaft, wie man zu diesen Rabatten kommt. Deshalb kaufe ich ja etwas "ältere".

Scheinbar gibt es aber Menschen, die das feilschen besser beherrschen als ich.

Bei Deinem Vater liegt es wahrscheinlich daran, dass der Verkäufer weiß, dass Dein Vater das Auto sowieso kaufen wird. Warum sollte er dann einen höheren Rabatt gewähren?

liegt wohl eher daran, dass VIELE hier ihre autos aus flotten beziehen.

so wie DOZENT zum beispiel.
wenn LR 1000 firmenwagen hat...
--> kein wunder, dass mercedes ihm die rabatte förmlich um die ohren schmeisst.

oder ein taxi-unternehmer...
wenn der 20 e-klassen auf einmal kauft...
auch der dürfte über 25 % rabatt eher milde lächeln und mehr fordern.

aber geht man als privatmann oder "kleiner unternehmer" zu mercedes und kauft EIN EINZIGES auto... dann sind die herren da eben entsprechend verhandlungsunwillig und bieten nur prozente im 1-stelligen bereich.

Private Neuwagenkäufer, die diese "verbale Rabattschlacht" ebenfalls mit offenen Mund verfolgen und nun meinen, sie hätten "nicht hart genug verhandelt", möchte ich beruhigen. Ich kaufe seit 30 Jahren MB-Neuwagen in einer großen Werksvertretung und Rabatte haben – wenn überhaupt – nie den kleinen, einstelligen Bereich überschritten. Unter besonderen Voraussetzungen sind allerdings 15% "Verwerterrabatt" und noch ein paar Zugaben möglich.

Ich habe diese, wie alle anderen größeren Geschäfte immer unter dem Aspekt "leben und leben lassen" gesehen und es nie darauf angelegt, den (mir langjährig bekannten) Verkäufern das letzte halbe Prozent abzupressen.

Das hat sich, gute Werkskontakte der Vertriebler vorausgesetzt, über die Jahre in Form von freiwilligen Sonderleistungen, spontaner, unkonventioneller Hilfe im Notfall und so manchem anderen "geldwerten Vorteil" ausgezahlt. Mit anderen Worten kann sich durch Fairness ein "After-Sales-Rabatt" ergeben, der sich unter dem Strich durchaus rechnet.

An den "ganz harten Knochen" wird sich ein Händler zu gegebener Zeit zu "rächen" wissen, nämlich dann, wenn er in der stärkeren Position ist und dieser Fall tritt fast immer irgendwann ein. 😉

Gruß, Norman

@Norman

Kein Verkäufer kann und wird einen Rabatt gewähren, wodurch sich das Geschäft für ihn nicht lohnt. Dann wird er wohl doch lieber auf das Geschäft verzichten.

Auch wird sich kein Autohaus im Nachhinein an dem Kunden "rächen". Schließlich will er zu gegebener Zeit wieder ein Auto verkaufen bzw. von zufriedenen Kunden weiter empfohlen werden.

Es gilt die alte Verkäuferweisheit:

1 zufriedener Kunde schafft potenziell 10 neue Kontakte, 1 unzufriedener Kunde verhindert potenziell 100 neue Kontakte. Das liegt an dem Wesen des Menschen (oder sollte ich besser sagen: Deutschen), sich eher über negative Sachen als über positive Sachen zu äußern.

Zitat:

Original geschrieben von Holgernilsson


@Norman

Kein Verkäufer kann und wird einen Rabatt gewähren, wodurch sich das Geschäft für ihn nicht lohnt. Dann wird er wohl doch lieber auf das Geschäft verzichten.

Auch wird sich kein Autohaus im Nachhinein an dem Kunden "rächen". Schließlich will er zu gegebener Zeit wieder ein Auto verkaufen bzw. von zufriedenen Kunden weiter empfohlen werden.

Es gilt die alte Verkäuferweisheit:

1 zufriedener Kunde schafft potenziell 10 neue Kontakte, 1 unzufriedener Kunde verhindert potenziell 100 neue Kontakte. Das liegt an dem Wesen des Menschen (oder sollte ich besser sagen: Deutschen), sich eher über negative Sachen als über positive Sachen zu äußern.

Das mit der Rache des Autohauses kann ich aus eigener Erfahrung berichten. Ich hatte einmal nicht bei meinem örtlichen gekauft, sondern etwas weiter von meinem Wohnort entfernt, weil mir besondere Konditionen offeriert wurden.

Nach ca. 1 Jahr war der Simmerring der Antriebswelle defekt (undicht). Ich ging zu meinem Örtlichen zur Reparatur. Der Hinweis auf Werkskulanz wurde abschlägig beschieden und mir eine Rechnung in Höhe von ca. 550,- DM beschert.

Daraufhin habe ich mich direkt an Mercedes gewandt. Innerhalb von 14 Tagen hatte ich mein Geld von Örtlichen wieder. Er hatte doppelt abkassiert - ich habe meinen Örtilichen nie wieder aufgesucht!

Zitat:

Original geschrieben von Holgernilsson



Auch wird sich kein Autohaus im Nachhinein an dem Kunden "rächen". Schließlich will er zu gegebener Zeit wieder ein Auto verkaufen bzw. von zufriedenen Kunden weiter empfohlen werden.

Aber sicher kann und tut auch ein "Autohaus" das, was jeder gute Kaufmann ebenso ganz selbstverständlich tut. Es gibt Leistungen, die nicht einforderbar sind, oft nicht einmal erwartet werden. In den Genuss solcher Vorteile kommt natürlich nicht jeder Kunde. Selbstverständlich sind derlei Ungleichbehandlungen etwas sublilerer Natur und nicht für jeden erkennbar.

Gruß, Norman

Zitat:

Original geschrieben von norman44



Zitat:

Original geschrieben von Holgernilsson



Auch wird sich kein Autohaus im Nachhinein an dem Kunden "rächen". Schließlich will er zu gegebener Zeit wieder ein Auto verkaufen bzw. von zufriedenen Kunden weiter empfohlen werden.
Aber sicher kann und tut auch ein "Autohaus" das, was jeder gute Kaufmann ebenso ganz selbstverständlich tut. Es gibt Leistungen, die nicht einforderbar sind, oft nicht einmal erwartet werden. In den Genuss solcher Vorteile kommt natürlich nicht jeder Kunde. Selbstverständlich sind derlei Ungleichbehandlungen etwas sublilerer Natur und nicht für jeden erkennbar.

Gruß, Norman

Da haben wir wohl andere Vorstellungen, was einen guten Kaufmann ausmacht. Ich geniesse jede Menge Extras, obwohl ich ein "harter" Verhandler bin.

Der "gute Kaufmann" entscheidet sich nach eigenen Überlegungen, mit wem er Geschäfte machen will. Wenn er sich entschieden hat, mit einem Kunden Geschäfte zu machen, wird er versuchen einen Kompromiss zwischen dem Kundenwunsch und den eigenen Interessen zu finden.

Wenn sich dabei herausstellt, dass er es mit einem anspruchsvollen Kunden zu tun hat, wird er alles tun, um diese Ansprüche zu erfüllen. Aus diesen Gründen wird eher der "harte Verhandler" in die Gunst von Essenseinladungen, kostenlosen Werkstattersatzwagen und anderen bevorzugten Behandlungen kommen.

Richtig ist, was Du sagst, dass es immer darauf hinauslaufen muss, dass das Prinzip vom Leben und Leben lassen beherzigt werden muss. Aber dabei muss bedacht werden, dass kein Händler auf ein einzelnes Geschäft angewiesen ist und auf ein Geschäft verzichten kann, was ihm nichts bringt.

So ist es übrigens nach meinen Erfahrungen momentan bei Audi. Dort werden bei vergleichbaren Autos deutlich ungünstige Konditionen aufgerufen als bei Mercedes. Man ist dort auch nicht bereit, sich an den Mercedes-Konditionen zu orientieren. Das ist deren Geschäftspolitik, die man als Kunde hinnehmen muss. Und Audi kann und will wohl damit leben, dass dadurch einige Geschäfte nicht zustande kommen. Das sind Auswirkungen der durch die Überlegungen des Unternehmertums geprägten Entscheidungen.

Gruß
Holger

Hallo Holger,

ich hab den Eindruck, wir sind jetzt ein wenig vom Weg abgekommen.🙂

Ich hatte angesichts der genannten, teilweise atemberaubenden Neuwagen-Rabatte meine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke genannt, weil ich mir vorstellen kann, dass ich hier nicht der einzige Kunde bin, dem keine so hohen Preisnachlässe gewährt wurden und werden.

Außerdem habe ich versucht zu erklären, aus welchen Gründen ich mich trotzdem nicht unwohl fühle. Ich denke, kaufmännische Grundregeln müssen wir uns nicht gegenseitig erklären, denn eben diese lagen Gesagtem ja zu Grunde, auch wenn Du sie deinerseits etwas anders formulierst.

Ob Du ein "härterer Verhandler" bist als ich, kann ich nicht beurteilen. Für mich ist Härte aber auch nicht das Entscheidende, sondern dass auf beiden Seiten das Gefühl zurück bleibt, durch einen guten Kompromiss, einen dauerhaften Geschäftspartner gefunden zu haben. Beim Erwerb eines Kaffeeautomaten verhalte ich auf jeden Fall anders. 😉

Gruß, Norman

Hallo Norman,

na dann haben wir ein bisschen aneinander vorgeschrieben und sind gar nicht soweit auseinander.

Denn das, was Du als oberste Maxime angibst, das Gefühl haben zu wollen, dass für beide Vertragspartner etwas Gutes rauskommen muss, ist auch stets mein Ziel. Ich hoffe, ich habe das schon zum Ausdruck gebracht.

Die Formulierung des "harten" Verhandlers habe ich von Dir übernommen und ich will mich hier nicht als der "Härteste" profilieren. Ich habe glücklicherweise ausreichend Selbstbewusstsein und muss hier nicht angeben. Ich habe nur das Glück, durch verschiedene private und berufliche Kontakte einen recht guten Einblick in die Funktionsweisen des Autohandels zu haben und daher zu wissen, was man dem Händler "abverlangen" kann, so dass es für ihn immer noch Sinn macht.

Grüße, Holger

Zitat:

Original geschrieben von Holgernilsson


Ich habe nur das Glück, durch verschiedene private und berufliche Kontakte einen recht guten Einblick in die Funktionsweisen des Autohandels zu haben und daher zu wissen, was man dem Händler "abverlangen" kann, so dass es für ihn immer noch Sinn macht.

Hallo Holger,

auf Grund der langjährigen Geschäftsverbindung ist das bei mir ähnlich und daher kenne ich die "Revanche-Fouls" der Händler gegenüber allzu dreisten Kunden, deren Forderungen gelegentlich aus verschiedensten Gründen nachgegeben werden muss, recht gut.

Gruß, Norman

Hallo Norman,

deswegen darf man eben nicht dreist sein, sondern man muss nur versuchen, das beste rauszuholen. Wenn man das mit der gebotenen Freundlichkeit betreibt, bringt man den Händler auch nicht gegen sich auf und hat dann auch keine Revanche-Fouls zu befürchten.

Gruß, Holger

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